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am 4. Juni 2005
Schon bei der 1. Staffel der damals von dem Aufbau her revolutionären Serie "24" waren sich viele einig, dass die Serie ein TV Juwel war und in Sachen Schauspielerleistung, Spannung und Action nicht zu übertreffen sein wird. Zwar hatte die Serie auch einige Schwachstellen(die Kim-Story), aber alles in allem war "24" atemberaubend gut gemacht. Die 2. Staffel belehrte dann allen Sequel-Zweiflern eines besseren. Die Spannung war kaum auszuhalten, die Action furios und knallhart, die Story voller Wendungen und Kniffe. Dazu ein Kiefer Sutherland, der mächtig aufdreht, man denke nur an das Verhör einer ehemaligen Freundin...Schwachpunkt war wieder die Kim-Story, die aber aufgrund des grandiosen Gesamteindrucks nicht weiter ins Gewicht fällt
Und nun Season 3. Alles beginnt etwas langsamer, ruhiger als in den beiden vorherigen Seasons und doch spürt man vom 1. Moment an eine bedrückende Spannung. Die Story lässt sich mehr Zeit für die Charaktere, das erscheint zwar vielleicht langatmig, lässt die Serie aber mehr Tiefe gewinnen. Die Spannung und die Action kommen langsam, aber dann gewaltig! Am Anfang lässt sich noch gar nicht erahnen, wie weit die Dimensionen der Story sich entfalten würden. Spätestens ab der 15. Folge ist die Spannung unerträglich. Und überraschende Wendungen sorgen immer wieder dafür, dass sie nicht ablässt. Dazu kommen noch Schockmomente und wirklich harte Szenen dafür, dass man nach jeder Folge erst mal das Geschehene verdauen muss, da die Härte manchmal an die Schmerzgrenze trifft. Die Action geriet diesmal bodenständiger, verliert aber in keiner Szene an Wucht und Explosivität. Und auch die Schauspieler wurden wieder exzellent ausgewählt. Reiko Aylesworth und Carlos Bernard haben diesmal einige starke Szenen, Jacks neuer Partner passt sich auch gut rein und die beiden Salazars überzeugen auch. Sogar Elisha Cuthbert, deren Kim-Story der Schwachpunkt der beiden vorherigen Staffeln war, dient diesmal nicht bloß als Eyecandy, sondern fügt sich gut ins Ensemble ein. Über allem steht wieder einmal Kiefer Sutherland. Seine Darstellung des innerlich zerrissenen Helden Jack Bauer ist grandios. Mal eiskalt und mal hitzig, er spielt Bauer nicht, er ist Bauer! Knallhart, seine Vorgehensweise und doch so verletzlich im Inneren. Der Mann macht aus einer sehr guten Serie eine herausragende. Doch leider, trotz dieser Klasse und dem Ausmergeln der frühen Schwachpunkte kann man wieder einen Wehrmutstropfen finden. Die Palmer-Story, so gut sie auch gespielt ist, fängt wirklich langatmig an und gewinnt erst nach einiger Zeit, stark zu werden. Gegen Ende ist sie genauso spannend wie die anderen Schauplätze. Alles in allem ist die 3. Staffel von 24 die zurzeit beste Serie im TV. Und News zufolge sollen Staffel 5 und 6 bereits beschlossen sein. Zudem kommt bald die 4. Staffel, die sogar noch die 3. toppen soll, ins Fernsehen. Freuen wir uns auch packende Action mit Jack Bauer auch in Zukunft
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am 22. April 2005
Meine Güte, was habe ich mitgefiebert bei der 2. Staffel... und wie habe ich gewartet auf die dritte! Nachdem nun wieder einmal 24 Stunden um sind, bleibt ein diffuses Gefühl, welches irgendwo zwischen Begeisterung und Irritierung liegt.
Zunächst hat man bei Tag 3 viele Dinge richtig gemacht. Die Bedrohung geht diesmal von einem tödlichen Virus aus, was völlig andere Spannungsmomente ermöglicht. Auch hat man im Gegensatz zur zweiten Staffel den Schwerpunkt deutlich mehr in Richtung komplexe und tiefgründige Story verlagert. Und da liegt irgendwie der Hase im Pfeffer. Zwar hat die dritte Staffel eindeutig die beste Story, aber andererseits merkt man am Anfang ganz deutlich, dass die Macher nicht so recht wussten, wo der Weg hingehen soll. Das ändert sich erst ab dem zweiten Drittel der Staffel.
Das Problem liegt wohl darin, dass man in Staffel 2 ein wenig zu viel Pulver verschossen hat, um für alle Charaktere noch eine spannende Story mit vielen Überraschungen parat zu haben. Und so ist es tragischerweise diesmal gerade der Handlungsstrang um Präsident Palmer, der sich als großer Schwachpunkt der Staffel heraus stellt.
Berechtigterweise könnte man nun fragen, warum Staffel drei dann trotzdem so gut sein soll. Punkt 1: Die Schauspieler. Über Kiefer Sutherland muss man nicht mehr viel sagen, es ist einfach unglaublich, wie er sich von Staffel zu Staffel steigert. Aber auch die anderen Akteure sind klasse - abgesehen von Elisha Cuthbert alias Kim Bauer, aber die stört diesmal kaum - und so gelingt es, die Schwächen und Lücken der Geschichte zu überdecken. Überraschung der Staffel ist diesmal Reiko Aylesworth alias Michelle - starker Auftritt. Punkt 2: Ab der zweiten Hälfte fasst die Staffel richtig Tritt und steuert kontinuierlich auf einen Höhepunkt zu, der an Spannung selbst Staffel 2 noch überbieten kann. Besonders fesselnd dabei: Die extremen Situationen, mit denen die Protagonisten fertig werden müssen. Einige Male muss man erst mal eine Pause einlegen, weil man die Szenen verdauen muss. Punkt 3: So weit die Handlungsstränge am Anfang auch auseinander liegen, so grandios werden sie zum Ende miteinander verknüpft. Die letzte Folge ist eine der besten, die ich je bei 24 gesehen habe.
Insgesamt ist die dritte Staffel also nicht besser als die zweite, sie ist anders, tiefgründiger, emotionaler, dramatischer, extremer, aufwühlender aber manchmal auch ein wenig holprig. Dennoch ist Tag 3 allemal fünf Sterne, weil es trotz anfänglicher Schwierigkeiten äußerst beeindruckend gelingt, eine Spannung zu erzeugen, die ihresgleichen sucht. Fans sollten unbedingt zugreifen!!!
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am 21. April 2005
Zwar läuft zur Zeit die dritte Staffel noch im Fernsehen, aber nachdem die Hälfte der Folgen bereits ausgestrahlt worden ist, muss ich sagen: Gratulation! Normalerweise ist es ja bei Serien so, das einige Staffeln schwächer sind als die anderen doch nicht bei "24". Alle drei Staffeln muss man einfach im DVD-Regal stehen haben denn sie bewegen sich einfach auf sehr hohem Niveau. Und ich denke das kann keiner abstreiten.
Ich kann nicht verstehen wie man behaupten kann, das die ersten 7-9 Folgen langweilig wären etc, ganz im Gegenteil. Im Gegensatz zu den vorherigen Staffeln wird nämlich noch mehr die Charakterseite betont. Die Autoren nahmen sich nun endlich ausreichend Zeit um auch jeden der Persönlichkeiten angemessen vorzustellen. Natürlich wirken die ersten Folgen dadurch etwas langatmiger und die Action bleibt im Gegensatz zu Staffel 2 erst mal weg. Diese breitet sich eher subtiler aus. Man kann also sagen das die erste Hälfte der Staffel der Charakterentwicklung dient und die zweite Hälfte den Handlungsbogen ausbreitet. Spätestens ab Folge 14 zittert man wieder am Bildschirm und will wieder wissen, wie es nach dem Cliffhänger weitergeht. Da es sich diesmal nur um eine, in der Geschichte, große Bedrohung handelt (das Virus), konnte man sich bei den Drehbüchern genau darauf konzentrieren (in den beiden anderen Staffeln gab es ja jeweils zwei große Handlungspfade). Wieder einmal ziehen dabei die Regisseure alle Register, um dem Zuschauer die Bedrohung so realistisch wie möglich zu präsentieren. Und das ist ihnen wunderbar gelungen. Einfach ganz großes Kino.
Bei den Charakteren gerate ich sowieso ins schwärmen. Die Produzenten bewiesen mal wieder bei der Schauspielerauswahl, das sie ein glückliches Händchen hatten. Da gibt es die bedrohlich und düster dreinschauenden Salazar Brüder; dann die Terroristen allen voran Michael Amador, Alves und diesen ehemaligen Mitstreiter von Jack, der bei der Drazen-Operation dabei war und nun den eiskalten Schurken mimt. Was ich damit sagen will ist, das die Darsteller diese Rollen wieder mal perfekt und vor allem glaubhaft (!) verkörpern.
In einigen Punkten ist Staffeln 3 der Season 2 sogar überlegen! Spätestens ab der 15. Folge ist die Spannung nicht mehr zu ertragen. Die fantastischen Schauspieler tragen ihr übriges zu dieser beklemmenden Atmosphäre bei. Noch nie war man so angespannt und aufgeregt vor dem Fernseher gesessen wie bei "24". Einige der Folgen von Season 3 gehören definitiv mit zum besten was das Fernsehen zu bieten hat
Gibt es denn nichts negatives? Normalerweise findet man immer was aber hier will mir einfach nichts einfallen. Wie schon gesagt die ersten Folgen sind etwas langatmig und es gibt zu viele Sprünge in der Handlung. Aber das fällt doch kaum auf. Die deutschen Sprecher machen ihre Arbeit sehr gut. Außer der Präsident, denn der könnte auf deutsch etwas emotionaler rüberkommen. Auch der Akzent der Salazars ist gewöhnungsbedürftig. Aber das sind Kleinigkeiten. Wenn ihr das hier lest: Nicht lange überlegen sondern sofort kaufen und die beste Serie der Welt ohne nervige Werbung genießen!
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am 24. Januar 2014
*** Enthält Spoiler ****

Nach endlos langer Zeit habe ich es endlich geschafft, die 3.Staffel zu beenden, denn zwischendrin war mir die Lust vergangen, dieser Geschichte weiter zu folgen. Nach einer geschickten 1.Staffel, die auch ihre Hänger hatte und einer 2.Staffel, die kaum Luft zum Atmen ließ, kommen uns die Macher mit diesem teilweise hingeschusterten Werk entgegen und ich wusste nicht so richtig damit etwas anzufangen, einerseits. Andererseits fängt die Serie in dieser Staffel an moralisch fragwürdig zu werden, was ab dem Zeitpunkt auch in den Medien sehr präsent war und die Serie, wie ich damals empfand, erst so richtig bekannt machte. Ich weiß zwar nicht, wie sich das noch weiter entwickeln wird, aber nur um der Effekthascherei willen Entscheidungen oder Zwänge herbeizuführen, die sich im Nachhinein als vollkommen sinnlos herausstellen, lassen mich mit einem Kopfschütteln zurück. Dazu dann später mehr.
Diesmal geht es um einen Virenanschlag, der auf L.A. und weitere Städte der USA verübt werden soll. Wer dahinter steckt und was seine Motive sind, bleibt lange im Dunkeln und man wird auch ziemlich lange an der Nase herum geführt. Zuvorderst entwickelt sich der Plot dahin, das Jack Bauer und Tony Almeida eine Undercover- Aktion geplant haben, um einem Drogenkartell um die Salazar- Brüder auszuheben und ihnen bei einem Deal, bei dem sie einen gefährlichen Virus erwerben wollen, dazwischenzufunken. Um in das Kartell eingeschleust zu werden und um die Tarnung perfekt aussehen zu lassen, ist Jack Bauer zum heroinsüchtigen geworden, was ihn auch den Job bei der CTU kosten könnte, wenn das heraus kommt.

Ein langsamer, schleppender Beginn, viele kleine Nebenhandlungen, die im Sand verlaufen, Figuren, die eigentlich schon nichts mehr in dieser Serie verloren haben, tauchen doch nochmal auf, moralisch fragwürdige Entscheidungen und nervenzerrende (An)- Spannung im letzten Drittel prägen diese 3.Staffel der Erfolgsserie. Ich habe diese Staffel zweigeteilt gesehen, denn nach ungefähr 2/3 des Gesehenem war ich übersättigt und wollte es vorerst nicht mehr weitersehen, es war mir zu viel. Nach ein paar Monaten Pause wurden die letzten 8 Folgen geschaut, die dann größtenteils doch noch für Spannung gesorgt haben. Doch was war es, was mich so aus dem Konzept brachte, dass ich eine Unterbrechung einschieben musste? Da waren zum einen die völlig unverständlichen Nebenplots, die sich nach und nach in Luft auflösten und überhaupt keine Rolle mehr spielten beziehungsweise in keinerlei Verhältnis in den Hauptplot eingegriffen haben geschweige denn Spannung erzeugten, allen voran die Story um die Salazar- Brüder, die die gesamte erste Hälfte einnimmt, Jacks Drogensucht erklärt und dann überhaupt keine Rolle mehr spielt und eigentlich nur als Einleitung für den geplanten Virenanschlag und den Mastermind hinter diesem Plan fungiert. Hätte man straffer gestalten können, wenn nicht sogar müssen, denn das Handeln von manchen Personen war hanebüchen und fernab jeder Realität (zum Beispiel eben jener Salazar- Brüder). Ebenso wurde nochmal die Figur der Nina Myers ins Spiel gebracht, die unnötig wie ein Kropf nochmal auftauchte, nichts zur Handlung beitrug und eigentlich nur dazu da war, endlich beseitigt zu werden (was habe ich aufgeatmet, als diese Theater um diese Person endlich beendet war). Als die erste Hälfte der Staffel mit dem Tod der Salazar- Brüder beendet war, konnte man nun getrost zur eigentlichen Geschichte der Staffel vordringen und so langsam mal Spannung und Konzept einfließen lassen, doch auch hier ging erst einmal alles wieder drunter und drüber und ich hatte vorerst keine Lust mehr verspürt, mit diesen Quatsch, bei dem dann auch noch Cherry Palmer mitspielte anzutun.
Nach der langen Pause, die guttat, habe ich mir dann die letzten 8 Folgen angeschaut, die an Spannung dann kaum noch zu überbieten waren und die für vieles, was vorher verzapft wurde, entschädigt. Doch auch hier gab es zumindest den kontroversesten Punkt der Staffel, der mich verschreckte ob der Brutalität und der Sinnlosigkeit dieser Tat. Die Rede ist von der Exekution von Ryan Chappelle, die so nicht hätte sein müssen und für mich nur pure Effekthascherei darstellte, um einen fetzigen und schockierenden Cliffhanger zu erzeugen. Wie schon mehrmals von anderen angedeutet, ist das für mich die bisher moralisch fragwürdigste Handlung der Serie und eigentlich nicht zu vertreten, denn schon in der darauf folgenden Folge, wird dieser Tod ad absurdum geführt und seine Sinnlosigkeit vollkommen entblößt. Wenn das in den folgenden Staffeln so weitergeht, und das befürchte ich, dass das so kommt, dann zieht es diese Serie für mich persönlich ein stückweit runter. Ich meine damit nicht, dass es Opfer geben wird, aber nicht auf diese Art und Weise, denn es muss doch auch anders gehen, auch wenn man mit diesem Format versucht, nah an der Realität zu sein, gibt es trotzdem gewisse Grenzen, die man einhalten sollte.
Insgesamt war es diesmal solide Unterhaltung mit einer hanebüchenen ersten Hälfte und einer an Spannung kaum zu überbietenden zweiten. Es treten zum Teil nochmal Figuren auf, die man sich nicht nochmal auf dem Bildschirm wünschte und die wahrscheinlich nur nochmal zurück gebracht wurden, um sie endgültig zu beseitigen (was ich im Falle von Nina Myers und Cherry Palmer nur gutheißen kann, die waren einfach nur noch nervig). Manche Vorgehensweisen waren für mich haarsträubend und entbehrten jeden Realitätssinn und die angesprochene Exekution von Chappelle war durch nichts zu vertreten oder zu erklären - unterste Schublade. Alles in allem solide Unterhaltung, die nicht jedem zusagen wird und die ein zartes Nervenkostüm aufweisen sollten einen Riesenbogen darum machen.
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am 28. Oktober 2005
Auch die 3. Season ist wiedermal genial und unglaublich spannend, auch wenn sie nur teilweise mit ihren Vorgängern mithalten kann.
Es dauert im Gegensatz zu Season 1 und 2 eine Weile bis die Story richtig ins Rollen kommt. Nach etwa sieben Stunden beginnt man schon fast daran zu zweifeln, dass es richtig spannend werden soll, doch dann kommt eine überraschende Wendung, nachder sich die ganze Geschichte neu Orientiert und es beginnt endtlich richtig spannend zu werden. Und spätestens als Nina wieder auftritt ist die Spannung auf dem absoluten Höchstniveau.
Diese Spannung hält sich mehr oder weniger bis zum Finale, dass sogar das der ersten Season noch toppen kann.
Die Story rund um Palmer ist nur teilweise gut gelöst worden. Während er sich Anfangs von seiner Freundin (die gerade zu sah wie ihr Mann Selbstmord beging) trennt, beschäftigt er sich nacher vorallem mit seiner Wahlkampagne und wird erst nach einiger Zeit regelmässig mit dem eigentlichen Problem (dem tödlichen Virus) konfrontiert.
Das Kim Bauer mitlerweile für die CTU arbeitet ist meiner Meinung nach eine gute Lösung um sie erneut in das Geschehen zu involvieren, nachdem sie in zuvor in der 2. Season nichts mit der eigentlichen Story zu tun hatte.
Jack Bauer leistet erneut 24 Stunden hervorragende Arbeit, wobei er sich wieder mal über die Regeln hinwegsetzt und mit seinem brachialen durchgreifen mehrmals schockiert (wie er dies z.B am Ende der erste Stunde in Season 2 tat).
Alles in allem kann ich nur sagen, dass man sich - wenn man Season 1 und 2 bereits gesehen hat - auch diese Season (am besten in einem Stück) auf jeden Fall ansehen muss, denn eine besser Serie als 24 gibt es einfach nicht.
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am 1. August 2008
Ich bin wahrhaftig kein ausgewiesener 24-Fan, aber nachdem ich nun die ersten 5 Staffeln verfolgt habe, muss ich der dritten Season einfach mal 5 Sterne einräumen. Die Story ist wild, keine Frage, aber dennoch bewegt sie sich durchaus im Bereich des möglichen. Überlegungen wie 'Jetzt reichts aber langsam' kommen gar nicht erst auf (So ist es mir beim 24-Auftakt ab Folge 17 regelmäßig ergangen).

Was mich wirklich sehr, sehr tief beeindruckt hat, sind die massiven Entscheidungen die die Storyline mit sich bringt und vor die der Hauptdarsteller immer wieder gestellt wird. Ich möchte sachlich bleiben, komme aber dennoch nicht drum herum zu sagen, dass ich mit so einer enormen Spannung nie zuvor konfrontiert worden bin. Dabei würde ich mich durchaus als regelmäßigen Kinofilme- und Seriengucker bezeichnen.
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am 30. August 2005
24 ist meiner Meinung nach immer noch eine der besten TV-Serien überhaupt - für jeden Fan von Spannung, Action und bedingt auch Charakteren.
Auch die dritte Staffel spielt in Echtzeit, diesmal geht es um terroristische Bedrohung durch Biowaffen. Dies ist eigentlich fast immer spannend, richtiges "24-Feeling" kam für mich dieses Mal aber erst ab den "Hotelfolgen" auf, kurz nach Halbzeit der Staffel. Ab da gibt es aber die besten Folgen in der 24-Geschichte zu sehen.
Dies ist dann der Story, aber vor allem auch den Schauspielern zu verdanken, die wirklich fast durchgehend tolle Leistungen abliefern. Neben Kiefer Sutherland (gewohnt solide und intensiv als Jack Bauer) möchte ich besonders Reiko Aylesworth (Michelle Dessler) und Carlos Bernard (Tony Almeida) hervorheben, die als Ehepaar großartig zusammen passen und spielen. Auch die meisten kleineren Rollen (z.B. Chloe O'Brian oder Ryan Chappelle) und vor allem die Terroristen (die Salazar-Brüder; Nina Myers; Stephen Saunders) sind super besetzt. Achja: Kim Bauer ist die meiste Zeit in der CTU eingesperrt und hat glücklicherweise wenig Gelegenheit zu nerven.
Kritik von mir gibt es aber trotzdem: wie gesagt, die ganze erste Hälfte hat durchaus ihre Momente, insgesamt aber eher niedriges Niveau, vor allem wegen fallengelassener Storylines. Außerdem ist die Stärke von Staffel 2 die Schwäche dieser Season - der Präsidenten-Plot. Palmer wird demontiert, wirkt unsicher, hat sehr seltsame private Probleme und holt sich aus komplett unverständlichen Gründen seine durchgeknallte Ex-Frau zu Hilfe. Diese ganze Storyline nervte mich leider fast noch mehr als Kim in Season 2. Außerdem gibt es natürlich einige Logiklücken und kleinere Probleme mit dem Echtzeit-Konzept, was aber bei 24 irgendwie dazugehört, und was ich persönlich nicht als störend empfinde.
Nun aber zu den DVDs selber: Die 7 Discs sind in einem sehr schön designten Digipack (gute Fotos der Hauptdarsteller) aufbewahrt. Ein Booklet mit sehr kurzen Beschreibungen der Episoden liegt bei. Außerdem hätte man von Fox 5 € zurückbekommen, aber die Aktion ist wohl schon vorbei (Anmerkung: Ich habe die 5 € inzwischen tatsächlich erhalten).
Die Menüs sind einfach, aber gut bedienbar, eine "play all"-Funktion ist vorhanden. Das Bild ist in Ordung, mir sind jedenfalls keine Fehler aufgefallen. Der 5.1-Ton klingt nicht besonders räumlich, ist aber klar und gut verständlich. Es sind die originale (englische) und die deutsche Tonspur aufgezeichnet, Untertitel lassen sich in Englisch und Deutsch aktivieren.
An Extras sind neben vielen geschnittenen Szenen einige Making-Ofs (beides auf der "Bonus-DVD") und 6 Audiokommentare (pro Disc jeweils einer zu einer Folge) vorhanden. Diese Kommentare schwanken in der Qualität stark zwischen langweilig und richtig lustig, je nach dem, wer jeweils kommentiert. Insgesamt halte ich die Extras für angemessen und in Ordnung, auch wenn es noch etwas mehr hätte sein dürfen.
Für Fans der Serie ist diese Staffel natürlich ein Muss, wer noch Fan werden möchte, sollte wohl erst mit Season 1 anfangen und sich eventuell nach günstigeren zwei- oder drei-Staffel-Sets umschauen. Staffel 3 ist meiner Meinung nach ihr Geld wert, man braucht allerdings etwas Geduld, bis man zu den richtig guten Folgen kommt und sollte einige angefangene Plots am besten schnell wieder vergessen können. Deshalb nur gute 4 Sterne von mir.
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am 1. August 2016
Wir haben gerade mit Staffel 3 angefangen . wollten heute bei der Folge 8 weiter schauen und sehen das die Serie jetzt plötzlich kostenpflichtig ist .Wir sind super sauer und richt enttäuscht . bei einer Serie die schon so alt ist und dann mitten drin ohne Vorwarnung. Das war es für uns mit Prime
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am 22. April 2007
Vorneweg: 24 ist und bleibt eine der besten und innovativsten Serien, die zurzeit die Fernsehbildschirme ziehren dürfen; angefangen mit einer sich stetig erweiternden Darstellerriege, die sich gegenseitig die Klinke in die Hand geben dürfen, aber trotz allem nicht gegen den wahnsinnig aufspielenden Kiefer Sutherland ankommen, und gestützt von einer unglaublich talentierten Crew, wie sie nur selten in diesem Format vorkommt. Die Autoren schaffen es selbst nach sechs Jahren Sendezeit der Serie immer wieder Neues und Überraschendes, aber doch Realitätsnahes abzuverlangen, die Regie ist routiniert und die Musik überragend. Noch dazu hat 24 aufgrund seines Erfolges scheinbar unersättliche Ressourcen, was man der Serie auch ansieht: Action wirkt teuer und kann auch im großen Stil umgesetzt werden, was im Falle einer TV-Serie eher ungewöhnlich ist, noch dazu spielt sehr oft an bekannten Außendrehorten, was der Serie auch wieder das Gefühl von Authenzität verleiht.

Aber nun zu Season 3:

Die dritte Staffel ist ganz klar der schwächste Punkt in der Geschichte von 24, was wohl vor allem an der etwas undurchdachten und schwächelnden Storyline liegt, die wirklich im Vergleich zu den Herausragenden der anderen Staffeln zurückstecken muss. Trotzdem sollte man jedoch erwähnen, dass auch wenn 24 schlecht ist, dass nur im Vergleich mit ihren eigenen schwindelerregendhohen Maßstäben gesehen ist, an die man sich nun mal im Laufe der Zeit gewöhnt und auch eine andauernd gute Qualität fordert. Im Vergleich zu anderen Serien ist 24 in den meisten Fällen immer noch weit vorneliegend ...

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Vorsicht,

1. werden hier weitesgehende Kenntnisse der Serie vorrausgesetzt,

2. Details explizit besprochen, d.h. SPOILER!!

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Die positiven Punkte von Season 3:

- Nina beehrt die Serie auf Neue (und auch das letzte Mal) und die Darstellerin Sarah Clarke schafft es wieder einmal, die Qualität von der ersten Sekunde ihres Auftritts um ein vielfaches zu steigern. Die Szenen mit ihr sind unterhaltsam, spannend, lustig, gruselig, schockierend und vor allem eins: Nie langweilig.

- Chloe taucht das erste Mal in der Geschichte von 24 auf, und ihre Figur schafft es, dass man in bestimmten Momenten mit der Vielschichtigkeit der Serie konfrontiert wird: Vor allem in den Chloe- Szenen ist es oft ernst und lustig zugleich ...

Auch sonst nimmt der Humorfaktor ab Season 3 deutlich zu, und er wirkt trotz der Prämisse, dass 24 eine Dramaserie ist, nie unpassend. Ein weiteres Beispiel wären wohl die wundervollen kleinen Kabbeleien zwischen Jack und Chase, die zumindest ich zum Brüllen fand.

- Michelle ist die bei weitem interessanteste Figur dieser Staffel, hätten die Autoren sie nicht später

[SPOILER SEASON 5!!!!

umgebracht

SPOILERENDE]

hätte sie meiner Meinung nach irgendwann sogar die Person sein können, die am ehesten als Jack Bauer- Ersatz in Frage kommen würde, sollte dieser aus irgendeinem Grund eines Tages aus der Serie geschrieben werden. In der Staffel muss sie einiges durchmachen, und man nimmt ihr alles ab ...

- Der Tod Ryan Chappelles. Es ist wohl eine der ergreifendsten, dramatischsten und schockierendsten Szenen, die jemals in der Geschichte des Fernsehens geschrieben wurden.

- Die DVDs bieten einige sehr interessante Audiokommentare (sowieso sind Audiokommentare schon immer die besten Aspekte des Bonusmaterials, das andere fällt immer mehr als langweilig aus -.-), darunter die mit Sarah Clarke [Nina], Mary Lynn Rajskub [Chloe], die ja auch von Haus aus Commedienne ist, Reiko Aylesworth [Michelle] und Carlos Bernard [Tony Almeida].

- noch einmal: Michelle auf ihrer eigenen Mission ist aufregend und interessant; vor allem als sie sich im Chandler Plaza Hotel befindet und der Virus freigelassen wird: die folgenden Szenen sind 24 at its best :)

Die negativen Punkte von Season 3:

- Palmers Storyline ist hier im Vergleich zu den anderen Seasons deutlich schwächer. Vor allem in der ersten Hälfte der Staffel merkt man, dass die Autoren nicht so richtig wussten, was sie denn nun mit ihrem Präsidenten anstellen sollen, und die einzigen Szenen, in denen es wirklich interessant wird, sie diejenigen, in denen Palmers Geschichte und Schicksal in direktem Zusammenhang mit der Storyline von Jack Bauer stehen.

- Sherry Palmer taucht erneut auf, um ihren Mann und auch den Zuschauer zu nerven ... zum Glück das eindeutig letzte Mal.

- Kim arbeitet jetzt in der CTU. Soviel dazu ...

- Manche der Plottwists machen im Nachhinein nicht wirklich Sinn. Hätten die Autoren das im Voraus nur besser geplant ...

- erst wird die ja eigentlich interessante storyline um jacks heroinabhängigkeit aufwendig eingeführt und verläuft dann im verlauf der staffel im sand. merkwürdig, wie schnell man so eine abhängigkeit überwinden kann ...

- das amerikanische Prinzip des Patriotismus und des perfekten amerikanischen Bürgers wird wieder einmal überstrapaziert ... vor allem in der Rolle des Jack (der ja sonst eig sehr schön gezeichnet ist) der *natürlich* immer zu allem für das Wohl seines Vaterlandes bereit sein würde ... *g* Die Schlussszene war ein lustiges Beispiel:

Jack bricht im Auto zusammen, bekommt einen Anruf, er soll doch bitte in die CTU, um irgendeine Formalität zu erledigen ... Mein einziger Gedanke war: "Meine Güte, der Typ war jetzt länger als 24 Stunden auf (ganz zu schweigen davon, wie die staffel anfängt ... jack kommt gerade von einem Auftrag zurück ^^) ... lasst ihm halt mal seine Ruhe!" :)
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am 3. Juni 2008
Fangen wir mit dem Negativen an: Vieles ist verwerflich, schmutzig und gewalttätig auch in dieser Staffel.
Jack Bauer übertritt reihenweise Gesetze und bricht mit diversen Tabus.
Der totale Überwachungsstaat wird propagiert und als Allheilmittel zur Verbrechensbekämpfung verkauft.
Die unheimliche Spannung der ersten Staffel wird auch in der dritten nicht wieder erreicht.
Die Handlung ist insgesamt zu sehr in die Länge gezogen, die Entwicklung verläuft gerade zu Beginn und dann unerklärlichweise gegen Ende zu schleppend. Auch hat "das Böse" hier zu wenig Vielschichtigkeit.

Doch trotzdem: Man will durchgehend wissen, wie es weitergeht, einige sehr verblüffende Wendungen passieren und die nervige Tochter ist endlich erwchsen geworden. Bestens gelungen sind diveres inner Situationen des inneren Konflikts, an denen Jack Bauer bis dato unbeschrittene Wege gehen muss, um "das Böse" zu bekämpfen. Eine nette Sommerkollektion, die zu einem Preis von unter 30 Euro mehr als 20 Echtzeit-Stunden cooles Spannungs-Home-entertainment liefert!
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