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1983 [Vinyl LP] Doppel-LP

4.8 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen

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Vinyl, Doppel-LP, 16. April 2010
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Produktinformation

  • Vinyl (16. April 2010)
  • Erscheinungsdatum: 16. April 2010
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-LP
  • Label: Two Gentlemen (Indigo)
  • ASIN: B0039ZEM16
  • Weitere Ausgaben: Audio CD |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132.742 in Musik-CDs & Vinyl (Siehe Top 100 in Musik-CDs & Vinyl)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Leave Me With The Monkeys
  2. Lovesong To Everyone
  3. 1983
  4. Headlights
  5. Citylights Forever
  6. Your Personal Religion
  7. Le vent nous portera

Disk: 2

  1. Travelogue
  2. Breaking The Waves
  3. D'red
  4. Hotel Belfort
  5. Approximately Gone
  6. Invisible
  7. Broken English
  8. Train People

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Befreiungsschlag: die Schweizer Songwriterin im modernen Soundgewand.

Nach ihrem 2006 selbst aufgenommenen und verlegten Debütalbum "Sketches On Sea" avancierte sie zum "bestgehüteten Geheimnis der Schweizer Musikszene" ("Facts"). Die Rede ist von Sophie Hunger, die längst zum Star der europäischen Musikszene aufgestiegen ist. Die viersprachige Multiinstrumentalistin bewegt sich selbstbewusst zwischen Jazz, Folk und Rock, die Songs der 1983 in Bern geborenen Songwriterin überzeugen durch musikalische wie inhaltliche Tiefe. Nicht nur beim Schweizer Publikum weckte sie mit ihrer Musik Interesse, auch in Deutschland spielte sie eine erfolgreiche Tournee, begleitet von Auftritten auf Arte, der ARD und 3Sat. Ihr Studiodebüt "Monday's Ghost" debütierte 2009 auf Platz eins der Schweizer Charts, das zweite Album "1983" entstand in Zusammenarbeit mit dem Soundtechniker Stephane Briat (Phoenix, Air) und klingt wie eine Neuerfindung. Freigemacht hat sich Hunger von der akustischen Klangkulisse, elektrische Sounds, Drumcomputer und allerlei Effekte vermischen sich mit spröder Mundharmonika, sprengenden Beats und angezerrten Chören.

motor.de

Wenn Sophie Hunger nicht so tief im Feuilleton-Sumpf stecken würde, wäre ihr zweites Album „1983“ gute Unterhaltung. So ist es das auch. Sophie Hunger legt den Nachfolger zum hoch gehandelten schweizer Chart-Topping „Monday's Ghost“ nach und hat damit den Rucksack bis zur nächsten Bergstation geschafft. Die Bestätigung, die der Erfolg mit sich gebracht haben dürfte, hat Sophie Hunger hörbar gut getan. Nach den Folk-Pop-Zerbrechlichkeiten der vorigen Alben präsentiert sie sich auf „1983“ selbstbewusst, laut und hat gemeinsam mit Stephane Briat, der bereits für Phoenix und Air die Kunst-Pop-Schrauben bis zum Anschlag gedreht hat, jedem Lied ein eigenes, reduziertes Gewand verpasst. Sparen wir uns die Diskurse und versuchen es mit nüchternen Zahlen. Vier Sprachen, gefühlte hundert Genres und tausende etwas weniger kryptisch als gewohnt gewählte Worte benötigt Hunger, um vierzehn Songs zwischen Portishead, Weill, Waits und Cardigans zu stricken. Dementsprechend unterhaltsam und abwechslungsreich fällt Hungers neues Opus aus. „1983“ ist gute Unterhaltung, so wie es ihre Konzerte – sieht man mal von den intensiven Feulleton-Momenten ab – auch sind. Das Album bietet genug Ideen, Theatralik, Eingängigkeit und Überraschungen dafür. Das weniger auf die Protagonistin zurückgeworfene Setting tut dem Album gut. Denn so wird erst deutlich, dass Sophie Hungers Lieder auch in einem konventionellen Unterhaltungs-Kontext funktionieren können. Und trotz Pop-Rock-Barjazz-Sounddesign macht Hunger auch mit „1983“ klar, wie sie damals den Feuilletons in die Hände gefallen ist. Es ist ihre manirierte, etwas gespreizte Auffassung von Pop, die so manchen zu anhaltenden Monologen über Authentizität und Künstlichkeit inspirieren mag. Auf ihrem neuen Album meistert Hunger genau diesen Spagat allerdings vollkommen selbstverständlich, sie sollte mittlerweile auch genug Erfahrung damit haben. Lieder wie das rumpelnde Titelstück, „Leave Me With The Monkeys“ oder „Approximately Gone“ vereinen eingängigen Pop mit erheblicher Schräglage. „1983“ attestiert der Schweizerin ein ausgeprägtes Gespür für detailverliebtes Songwriting, melancholische Melodieführung und das ausreichende Maß an Verschrobenheit, um weitere kulturjournalistische Fleißpunkte zu sammeln.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

am 2. September 2017
Format: MP3-Download|Verifizierter Kauf
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am 6. Oktober 2017
Format: Vinyl|Verifizierter Kauf
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am 10. April 2010
Format: Audio CD
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. März 2013
Format: Vinyl|Verifizierter Kauf
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Juni 2010
Format: Audio CD
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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