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1913: Der Sommer des Jahrhunderts Hörbuch-Download – Gekürzte Ausgabe

4.1 von 5 Sternen 269 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 6 Stunden und 20 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 4. November 2012
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00A1J48HG
  • Amazon Bestseller-Rang:
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition
Das Buch ist sehr gekonnt geschrieben - es liest sich leicht und heiter, an einigen Stellen vielleicht gar zu gefällig, aber immer unterhaltsam. Die Idee fand ich reizvoll: Ein Panorama zumindest der überwiegend künstlerischen Gesellschaft im Jahre 1913, also an einem Punkt der Geschichte zu zeigen, der sich ex post als Wendepunkt entpuppt hat - mit der unausgesprochenen Frage danach, wie das Gesamtbild dieser Einzelexistenzen zu lesen ist vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen, die unmittelbar folgten. Das Buch zeigt dabei durchaus kulturkritisch einen Mikrokosmos von ungewöhnlich begabten Individuen, die für die dämmernden Entwicklungen offenbar großteils blind, weil mit sich selbst und ihrem eigenen Leben beschäftigt waren. Allerdings ist dieser kritische Subtext nicht oberlehrerhaft - nie wird suggeriert, die Künstler und Schriftsteller hätten etwas ändern müssen oder können. Hier wird lediglich ein Panaroma aufgemacht, das in seiner Auswahl (und so vollständig das Buch sich auch zu präsentieren scheint, so selektiv sind die Episoden ausgewählt!) eine extreme Diskrepanz postuliert: zwischen der sich extrem radikalisierenden politischen Welt am Vorabend des ersten Weltkriegs und dem zumeist ebenso extrem nach innen gewandten künstlerischen Diskurs der gleichen Zeit. Das mag man teilen oder nicht, aber es ist eine interessante Note.

Was mir persönlich nicht so gefiel: Es gibt einen besonders seit Kehlmanns "Vermessung der Welt" populär gewordenen Trend in der zeitgenössischen deutschen Literatur, berühmte historische Vorlagen mit einem ironischen Augenzwinkern zu betrachten.
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Format: Kindle Edition
Florian Illies hat sich das Jahr 1913 ausgesucht, um einmal zu zeigen, wie gehaltvoll einflussreiche Künstler, Dichter und Denker das literarische und politische Leben des kommenden Jahrhunderts prägten. Tagebuchartig folgt er den Ereignissen und Treffen so bekannter Künstler wie Oskar Kokoschka, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Klimsch und Schiele. In der Tat war 1913 ein Jahr des beginnenden Expressionismus in der Malerei, der Erneuerung in den Neurowissenschaften durch die Fortführung der Erkenntnisse von Sigmund Freuds Psychoanalyse, und es war das Jahr kreativer Schriftsteller, die uns die schönsten Werke der Weltliteratur schenkten. 1913 zeigten sich aber auch die Vorboten des politischen Umsturzes in Russland und Europa.

Fortlaufend zählt Illies von Monat zu Monat auf, was sich tat.
Hitler und Stalin begegneten sich zum ersten Mal. Franz Kafka und Sigmund Freud sind in aller Munde; Else Lasker - Schüler und Gottfried Benn verbindet eine stille Liebe. Die beiden Maler Franz Marc und Ludwig Kirchner treten auf den Plan, und Oswald Spengler befasst sich mit dem „Untergang des Abendlandes“.

Von allen diesen Künstler und anderen mehr hat man gehört und weiß sie einzuordnen. Doch nie hat jemand so kontinuierlich über das Jahr 1913 berichtet, in dem sich entscheidende Ereignisse ankündigten oder bereits ereignet hatten. In Wien gelangen die Maler Gustav Klimt und Oskar Schiele zu hohem Ansehen, zu denen auch Oskar Kokoschka zählte. Sie bildeten zusammen die Wiener Moderne. „Paris, München, Wien und Berlin galten insgesamt als die
Frontstädte der Moderne“.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Selten ein so unterhaltsames Geschichtsbuch gelesen. Florian Illies beschreibt Personen und Geschehnisse aus dem Jahre 1913 in einem wundervoll unterhaltsamen Ton und in einer so mitpackenden Weise, dass man das Gefühl hat, die beschriebenen Damen und Herren zu kennen. Zu neuen Mitteilungen über Franz Kafka seufzt man leicht auf, die Aktionen der "Blauen Reiter" beachtet man mit einem Lächeln und staunt über so gut recherchierte Details, dass 1913 Stalin und Hitler gleichzeitig in Wien lebten und sich bei ihren regelmäßigen Parkbesuchen vielleicht sogar begegnet sein könnten.

Ich überlegte lange, für was "1913" perfekt sein könnte, nun weiß ich es: Als idealer Absprungpunkt zu ausgiebigen Recherchen in weiterführender Lexika und in die Wikipedia. Man wünscht sich weitere Bücher in der gleichen lebendigen Berichtsweise!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Über Florian Illies' Buch ist viel geschrieben worden. Ich kann mich deshalb an dieser Stelle kurz fassen. Der Autor unternimmt in "1913. Der Sommer des Jahrhunderts" einen hinreißenden kulturgeschichtlichen Streifzug durch dieses Jahr. Monat für Monat lässt er die Befindlichkeit der Intellektuellen am Vorabend der Jahrhundertkatastrophe Revue passsieren. Gespiegelt in Episoden aus dem Leben von Schriftstellern, Künstlern, Musikern, ab und an auch Gestalten aus der Politik, versucht er den "Modernitätsschub, der die Welt 1913 erfasst" (S. 148), zu verdeutlichen. An anderer Stelle spricht Illies, sprachgewaltig wie er ist, von der "ungeheure(n) ungleichzeitige(n) Gleichzeitigkeit", die dieses Jahr "vor allem ausmacht" (S. 76). Ein Schlüsselbegriff, der die Befindlichkeit vieler Intellektueller damals auf den Punkt bringt, ist nach Illies der der "Neurastenie", anders ausgedrückt "Weltschmerz" (S. 133). "Heute", so schreibt er, "würde man es 'Burn-Out' nennen" (S. 90). Unter diesen "Depressionszuständen ... mit hochgradiger körperlicher und psychischer Ermüdbarkeit" (ebd.) leiden u.a. ein Franz Kafka (vgl. S. 115) oder ein Robert Musil (vgl. S. 179). Stets aufs Neue führt uns Illies in seinen Vignetten diesen Weltschmerz der Intellektuellen eindringlich vor Augen. Aber auch die Aufbruchsstimmung, die das Jahr 1913 gekennzeichnet hat. Dabei gelingen ihm des Öfteren wunderschöne, sprachlich formvollendete Aphorismen. "Ernst Jünger war also schon nüchtern, als ihn alle anderen noch nicht einmal für voll nahmen" (S. 18), ist ein Beispiel für Illies' Sprachstilistik.Lesen Sie weiter... ›
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