Indianertod. Pastor Wolff und der Mordfall Winnetou

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Book details

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Book overview

Manuel Wolff, Pastor einer Baptistengemeinde und Hobby-Journalist, wollte eigentlich nur für die lokale Tageszeitung über die Karl May- Festspiele in Bad Espefeld berichten, als er Zeuge eines schrecklichen Verbrechens wird: Als Winnetou und Old Shatterhand in den Sonnenuntergang reiten wollen, fällt die edle Rothaut vom Pferd tödlich getroffen von einer echten Kugel. Gemeinsam mit seinem Freund Robert Falke, einem pensionierten Kommissar, macht sich der Pastor auf die Spur des Täters: Wer könnte Interesse am Tod des bekannten Schauspielers Branco Ilic gehabt haben? Und was hat seine rätselhafte Kollegin Jana mit dem Ganzen zu tun? Mit Spannung, Humor und psychologischem Feingefühl erschafft Rainer Buck eine Kriminalerzählung, die nicht nur hinter die Kulissen der Theaterwelt, sondern auch hinter die menschlicher Wertüberzeugungen blickt.

About the Author

Rainer Buck, Jahrgang 1965, lebt mit seiner Familie in Marbach am Neckar. Neben seiner beruflichen Tätigkeit in der kirchlichen Verwaltung veröffentlicht er Romane, Biografien und Kurzgeschichten. Außerdem ist er als ehrenamtlicher Prediger in der methodistischen Kirche aktiv.

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5.0 out of 5 stars
Unterhaltsamer, spannender Krimi
Reviewed in Germany on 5 February 2021
Karl-May-Festspiele, auf offener Bühne wird der Darsteller von Winnetou erschossen. Im Publikum sitzen Kriminalkommissar Falke, pensioniert und Karl-May-Fan, und der junge Pfarrer seiner evangelischen Gemeinde, Pastor Wolff, der als freier Mitarbeiter für die Lokalzeitung... See more
Karl-May-Festspiele, auf offener Bühne wird der Darsteller von Winnetou erschossen. Im Publikum sitzen Kriminalkommissar Falke, pensioniert und Karl-May-Fan, und der junge Pfarrer seiner evangelischen Gemeinde, Pastor Wolff, der als freier Mitarbeiter für die Lokalzeitung tätig ist, ebenfalls ein Fan von Karl-May. Beide ermitteln, sie befragen Zeugen, Schauspielerkollegen, Freunde der Beteiligten und überführen schließlich den Mörder.
Lisa, die Zwillingsschwester der Hauptdarstellerin, gibt wertvolle Hinweise zu dem, was hinter den Kulissen los ist, welche Beziehungen die Schauspieler und Organisatoren der Festspiele miteinander verbinden. Durch sie und kurze Schilderungen aus dem Berufsleben des Pastors kommt auch Geistliches in die Geschichte. Lisa hat nach einem schweren Unfall, der sie in den Rollstuhl brachte, wieder begonnen, an Gott zu glauben. Kommissar Falke (Mitglied im Gemeinderat) und Pastor Wolff laden sie in die Bibelstunde ein, an der sie dann regelmäßig teilnimmt.
Lisas Schwester, die Schauspielerin Jana, beruflich erfolgreich und auf dem aufsteigenden Ast, hat privat kein Glück mit Männern. Erst ein Schläger und dann ein Stalker, die sie belästigen und besuchen. Zu dem Mord soll es auch nur gekommen sein, weil jemand auf ihre Beziehung mit dem Winnetou-Schauspieler eifersüchtig war. Sie schockiert der Gedanke, dass ihre Entscheidungen zum Mordmotiv wurden.
Die Wiederverheiratung Geschiedener wird im Laufe der Handlung zu einem Thema. Das heißt darüber wird gesprochen, ohne tiefergehende Analysen und Argumente, allerdings geht niemand mit einem „Warum denn nicht?“ über traditionelle Vorstellungen hinweg, so wie es in anderen Erzählungen geschieht.
Durch den Tatort Festspielbühne erhalten die Leser Einblick in die Welt der Schauspieler, der Festspielveranstalter und den Fan-Kosmos, Untergruppe Karl-May-Fans. Der wird besonders gelungen durch den hardcore Winnetou-Verehrer Rollo verkörpert. Seine letzte Szene im Buch ist äußerst amüsant und man freut sich mit ihm.
Übrigens heißt der pensionierte Kommissar Robert Falke, das erinnert stark an Frank Falke, den Pastor in den sieben Kirchenkrimis von Pfarrer Christian Uecker. Vielleicht war das Absicht?
Zu Beginn des Buchs stehen eine Liste mit den Figuren und die Versicherung, dass der Handlungsort Bad Espefeld am Plöner See und die dortigen Festspiele nicht existieren.
Man sollte keinesfalls ins Nachwort schauen, bevor man die Erzählung zu Ende gelesen hat! Dort sind unter anderem Erklärungen zu dem einzigen Fehler des Täters, der ihn schließlich überführen wird.
Indianertod ist eine spannende, aber auch humorvolle Erzählung mit enorm sympathischen Hauptfiguren, berührenden Szenen, überraschenden Wendungen und fesselnden Action-Einlagen. Krimi-Unterhaltung vom Feinsten! Die Geschichte bindet christliche Themen gut in die Erzählhandlung ein. (Bisher gehörten Karl May und Winnetou nicht zu meinen Interessengebieten. Er hat wirklich Christliches in sein Indianer-Epos geschrieben? Darüber würde ich gern mehr wissen. Mal sehen, wenn der Bücherstapel hier kleiner geworden ist, dann!)
Indianertod war der erste Fall der Ermittler Wolff und Falke, also vom Pastor und seinem Gemeinderat; die beiden sollten unbedingt noch häufiger Mörder suchen!
Karl-May-Festspiele, auf offener Bühne wird der Darsteller von Winnetou erschossen. Im Publikum sitzen Kriminalkommissar Falke, pensioniert und Karl-May-Fan, und der junge Pfarrer seiner evangelischen Gemeinde, Pastor Wolff, der als freier Mitarbeiter für die Lokalzeitung tätig ist, ebenfalls ein Fan von Karl-May. Beide ermitteln, sie befragen Zeugen, Schauspielerkollegen, Freunde der Beteiligten und überführen schließlich den Mörder.
Lisa, die Zwillingsschwester der Hauptdarstellerin, gibt wertvolle Hinweise zu dem, was hinter den Kulissen los ist, welche Beziehungen die Schauspieler und Organisatoren der Festspiele miteinander verbinden. Durch sie und kurze Schilderungen aus dem Berufsleben des Pastors kommt auch Geistliches in die Geschichte. Lisa hat nach einem schweren Unfall, der sie in den Rollstuhl brachte, wieder begonnen, an Gott zu glauben. Kommissar Falke (Mitglied im Gemeinderat) und Pastor Wolff laden sie in die Bibelstunde ein, an der sie dann regelmäßig teilnimmt.
Lisas Schwester, die Schauspielerin Jana, beruflich erfolgreich und auf dem aufsteigenden Ast, hat privat kein Glück mit Männern. Erst ein Schläger und dann ein Stalker, die sie belästigen und besuchen. Zu dem Mord soll es auch nur gekommen sein, weil jemand auf ihre Beziehung mit dem Winnetou-Schauspieler eifersüchtig war. Sie schockiert der Gedanke, dass ihre Entscheidungen zum Mordmotiv wurden.
Die Wiederverheiratung Geschiedener wird im Laufe der Handlung zu einem Thema. Das heißt darüber wird gesprochen, ohne tiefergehende Analysen und Argumente, allerdings geht niemand mit einem „Warum denn nicht?“ über traditionelle Vorstellungen hinweg, so wie es in anderen Erzählungen geschieht.
Durch den Tatort Festspielbühne erhalten die Leser Einblick in die Welt der Schauspieler, der Festspielveranstalter und den Fan-Kosmos, Untergruppe Karl-May-Fans. Der wird besonders gelungen durch den hardcore Winnetou-Verehrer Rollo verkörpert. Seine letzte Szene im Buch ist äußerst amüsant und man freut sich mit ihm.
Übrigens heißt der pensionierte Kommissar Robert Falke, das erinnert stark an Frank Falke, den Pastor in den sieben Kirchenkrimis von Pfarrer Christian Uecker. Vielleicht war das Absicht?
Zu Beginn des Buchs stehen eine Liste mit den Figuren und die Versicherung, dass der Handlungsort Bad Espefeld am Plöner See und die dortigen Festspiele nicht existieren.
Man sollte keinesfalls ins Nachwort schauen, bevor man die Erzählung zu Ende gelesen hat! Dort sind unter anderem Erklärungen zu dem einzigen Fehler des Täters, der ihn schließlich überführen wird.
Indianertod ist eine spannende, aber auch humorvolle Erzählung mit enorm sympathischen Hauptfiguren, berührenden Szenen, überraschenden Wendungen und fesselnden Action-Einlagen. Krimi-Unterhaltung vom Feinsten! Die Geschichte bindet christliche Themen gut in die Erzählhandlung ein. (Bisher gehörten Karl May und Winnetou nicht zu meinen Interessengebieten. Er hat wirklich Christliches in sein Indianer-Epos geschrieben? Darüber würde ich gern mehr wissen. Mal sehen, wenn der Bücherstapel hier kleiner geworden ist, dann!)
Indianertod war der erste Fall der Ermittler Wolff und Falke, also vom Pastor und seinem Gemeinderat; die beiden sollten unbedingt noch häufiger Mörder suchen!
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5.0 out of 5 stars
Auf der Suche nach Winnetous Mörder
Reviewed in Germany on 6 May 2016
Die beiden Freunde Manuel Wolff (Pastor einer Freikirche und nebenberuflicher Journalist), so wie Robert Falke (Kommissar nach einer Schussverletzung im Ruhestand) sind gerade im Freilichttheater in Bad Espefeld als beim hinausreiten Winnetou vom Pferd gleitet. Erst denken... See more
Die beiden Freunde Manuel Wolff (Pastor einer Freikirche und nebenberuflicher Journalist), so wie Robert Falke (Kommissar nach einer Schussverletzung im Ruhestand) sind gerade im Freilichttheater in Bad Espefeld als beim hinausreiten Winnetou vom Pferd gleitet. Erst denken sie es wird Winnetou III gespielt, als aber dann die Rettungskräfte anrücken merken sie das etwas passiert sein muss. Branco Illic der junge Darsteller und Freund von Jana Felden die Ribanna darstellt, wurde rücklings erschossen. Auch der Aussage Jana Feldens die schon länger von dem Stalker Peter Becker belästigt wird geht man nach und dieser gesteht auch die Tat begangen zu haben. Jedoch Manuel und Robert zweifeln an der Aussage Beckers, die beiden beginnen zu recherchieren. Währendessen geht das Theater weiter, ein neuer Darsteller für den Winnetou ist schnell gefunden Hannes Wühlmann. Dieser ist auch noch ausgerechnet der ungeliebte Expartner Janas. Hat er mit dem Mord von Branco etwa was zu tun? Im Theater lernen sich dann auch Janas Zwillingsschwester Lisa und Manuel kennen und irgendwie scheint es zwischen den beiden sofort zu funken. Aber Manuel zögert eine Beziehung mit Lisa einzugehen, ist es weil sie nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt oder gibt es ein anderes Geheimnis ?

Meine Meinung:
Der sehr gute Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mich sofort angesprochen. Ein ganz anderer Krimi erwartete mich hier, zum einen durch den teils christlichen Inhalt, was dieser Krimi so anbei auch noch vermittelt. Rainer Buck durch seinen Beruf in der kirchl. Verwaltung und als ehrenamtl. Prediger, hat es sehr gut geschafft in diesem Roman Krimi, christl.Werte und Karl May unter einen Hut zu bringen. Das ganze ist als Hommage an Karl May und die vielen Freilichtbühnen Deutschlands die tagtäglich seine Stücke aufführen. Auf 200 Seiten präsentiert er einen Krimi mit Spannung, Tiefgang und psychologischer Feinheit, der mich sehr gut unterhalten hat. Und ich denke das trotz den christlichen Werten und Inhalt es auch ein Roman ist der nicht nur Lesern mit religösem Hintergrund gefällt. Für mich 5 von 5 Sternen wert und ich würde mich auf eine Fortsetzung freuen.
Das Cover eher etwas unscheinbar, jedoch man erkennt sofort das es sich hier um einen Krimi handelt.
Die beiden Freunde Manuel Wolff (Pastor einer Freikirche und nebenberuflicher Journalist), so wie Robert Falke (Kommissar nach einer Schussverletzung im Ruhestand) sind gerade im Freilichttheater in Bad Espefeld als beim hinausreiten Winnetou vom Pferd gleitet. Erst denken sie es wird Winnetou III gespielt, als aber dann die Rettungskräfte anrücken merken sie das etwas passiert sein muss. Branco Illic der junge Darsteller und Freund von Jana Felden die Ribanna darstellt, wurde rücklings erschossen. Auch der Aussage Jana Feldens die schon länger von dem Stalker Peter Becker belästigt wird geht man nach und dieser gesteht auch die Tat begangen zu haben. Jedoch Manuel und Robert zweifeln an der Aussage Beckers, die beiden beginnen zu recherchieren. Währendessen geht das Theater weiter, ein neuer Darsteller für den Winnetou ist schnell gefunden Hannes Wühlmann. Dieser ist auch noch ausgerechnet der ungeliebte Expartner Janas. Hat er mit dem Mord von Branco etwa was zu tun? Im Theater lernen sich dann auch Janas Zwillingsschwester Lisa und Manuel kennen und irgendwie scheint es zwischen den beiden sofort zu funken. Aber Manuel zögert eine Beziehung mit Lisa einzugehen, ist es weil sie nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt oder gibt es ein anderes Geheimnis ?

Meine Meinung:
Der sehr gute Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mich sofort angesprochen. Ein ganz anderer Krimi erwartete mich hier, zum einen durch den teils christlichen Inhalt, was dieser Krimi so anbei auch noch vermittelt. Rainer Buck durch seinen Beruf in der kirchl. Verwaltung und als ehrenamtl. Prediger, hat es sehr gut geschafft in diesem Roman Krimi, christl.Werte und Karl May unter einen Hut zu bringen. Das ganze ist als Hommage an Karl May und die vielen Freilichtbühnen Deutschlands die tagtäglich seine Stücke aufführen. Auf 200 Seiten präsentiert er einen Krimi mit Spannung, Tiefgang und psychologischer Feinheit, der mich sehr gut unterhalten hat. Und ich denke das trotz den christlichen Werten und Inhalt es auch ein Roman ist der nicht nur Lesern mit religösem Hintergrund gefällt. Für mich 5 von 5 Sternen wert und ich würde mich auf eine Fortsetzung freuen.
Das Cover eher etwas unscheinbar, jedoch man erkennt sofort das es sich hier um einen Krimi handelt.
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4.0 out of 5 stars
Solider Krimi mit viel Karl-May-Feeling
Reviewed in Germany on 9 May 2016
»Als die beiden Helden des Westens nach erfolgreichem Kampf davonritten und die eingeschüchterten Roten noch mit einigen Pistolensalven in die Luft beeindruckten, fasste sich Winnetou plötzlich an die Brust. Keiner nahm zunächst Notiz davon, doch der Apatschenhäuptling... See more
»Als die beiden Helden des Westens nach erfolgreichem Kampf davonritten und die eingeschüchterten Roten noch mit einigen Pistolensalven in die Luft beeindruckten, fasste sich Winnetou plötzlich an die Brust. Keiner nahm zunächst Notiz davon, doch der Apatschenhäuptling krümmte sich plötzlich immer stärker im Sattel. Er glitt wie in Zeitlupe vom Pferd und blieb schließlich regungslos im Sand liegen.
Old Shatterhand bemerkte es als Erster, sprang aus dem Sattel und beugte sich über den Freund. Er kniete nieder, versuchte Winnetou aufzurichten, doch dessen Körper hatte jede Spannung verloren. Winnetous Kopf in seinen Schoß gebettet, schaute Old Shatterhand mit weit aufgerissenen Augen in die Runde und ins Zuschauer-Oval.«

Für einen kurzen Moment glaubt der pensionierte Kriminalkommissar Robert Falke, der eine Aufführung der Karl-May-Spiele in Bad Espefeld genießen wollte, dass man das Programm in Winnetou III geändert hätte. Doch dann wird ihm und dem Rest des geschockten Publikums klar, dass der Häuptling der Apachen diesmal tatsächlich in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist.

Manuel Wolff, im Hauptberuf Pastor und nebenbei Journalist, wollte eigentlich für seine Zeitung eine Kritik zu der Aufführung schreiben. Nun wird er, der ebenfalls im Publikum saß, zum Schreiber eines Sensationsberichts, den er zu gerne noch mit weiteren Infos ergänzen würde – zum Beispiel zum Täter. Manuel und sein Freund Robert (der sich viel zu früh pensioniert fühlt) beginnen zu ermitteln…

Na, das war ja mal ein interessantes Ermittlerduo! Manuel und Robert verbindet neben der gemeinsamen Bibelstunde die Liebe zu Karl May und beide wollen sich aus verschiedenen Gründen nicht allein darauf verlassen, dass die Polizei ihre Arbeit macht. Während der Charakter von Robert recht einfach gestrickt daherkommt (er wäre halt gerne noch aktiv ;-), ist der von Manuel schon vielschichtiger.
Ermittelnde Geistliche tauchen zwar in der Literatur immer mal wieder auf, aber auf einen ermittelnden Pastor, der zudem noch Journalist ist, bin ich noch nicht gestoßen. Auch darüber hinaus ist Manuel für einige Überraschungen gut, was jeden freuen dürfte, der gerne über die menschliche Seite, einschließlich menschlicher Verfehlungen und Schwächen, eines Geistlichen liest. Mir war er jedenfalls sehr sympathisch und ich schließe mich dem Autor an, der im Nachwort schreibt:
»Würde sich ein Pastor in der Figur des Manuel Wolff wiedererkennen, wäre er im Grunde nur zu beglückwünschen.«

Die eigentliche Krimihandlung erscheint klassisch und solide. Es gibt verschiedene Verdächtige, falsche Spuren und reichlich Stoff zum Miträtseln. Die kurzen Kapitel lassen sich flott lesen und verleiten dazu, immer „nur noch eins mehr“ lesen zu wollen. Es gibt allerdings sehr viel Privates und Zwischenmenschliches, was man den sympathischen Charakteren von Herzen gönnt, was aber aufgrund des Umfangs ein wenig die Spannung dämpft. Der Krimifreund sollte sich bewusst sein, dass neben der Jagd auf den Täter hier auch andere Dinge wichtig sind.

Auf seine Kosten kommt der Karl-May-Freund. Wer so wie ich als Kind die Bücher verschlungen und die Filme geliebt hat und wer vielleicht auch schon selbst eine (oder mehrere) Aufführungen einer Freilichtbühne besucht hat, der kann in aufkommenden Erinnerungen schwelgen. Witzig fand ich zudem, wenn gelegentlich in „normalen“ Gesprächen Ausdrücke wie „Greenhorns“ fielen oder eine Person einen Satz mit „wenn ich mich nicht irre“ beendete. :)

Fazit: Solider Krimi mit interessanten Charakteren, viel Menschlichem und ganz viel Karl-May-Feeling.

»Robert Falke konnte wie alle anderen im Publikum zunächst nicht begreifen, was da auf der Bühne passierte.
Spielen sie dieses Jahr doch wieder Winnetou III?, ging es ihm durch den Kopf. Neben ihm hatte Jessica ihr Eis fallenlassen und starrte konsterniert auf die Bühne. Als sich nun Rote-Kreuz-Kräfte zwischen den Reihen der Indianer durchkämpften und den wie gelähmt wirkenden Old Shatterhand zur Seite schoben, ging wohl dem Letzten im malerischen, unweit des Plöner Sees gelegenen Freilichttheater auf, dass etwas Schreckliches passiert war.«
»Als die beiden Helden des Westens nach erfolgreichem Kampf davonritten und die eingeschüchterten Roten noch mit einigen Pistolensalven in die Luft beeindruckten, fasste sich Winnetou plötzlich an die Brust. Keiner nahm zunächst Notiz davon, doch der Apatschenhäuptling krümmte sich plötzlich immer stärker im Sattel. Er glitt wie in Zeitlupe vom Pferd und blieb schließlich regungslos im Sand liegen.
Old Shatterhand bemerkte es als Erster, sprang aus dem Sattel und beugte sich über den Freund. Er kniete nieder, versuchte Winnetou aufzurichten, doch dessen Körper hatte jede Spannung verloren. Winnetous Kopf in seinen Schoß gebettet, schaute Old Shatterhand mit weit aufgerissenen Augen in die Runde und ins Zuschauer-Oval.«

Für einen kurzen Moment glaubt der pensionierte Kriminalkommissar Robert Falke, der eine Aufführung der Karl-May-Spiele in Bad Espefeld genießen wollte, dass man das Programm in Winnetou III geändert hätte. Doch dann wird ihm und dem Rest des geschockten Publikums klar, dass der Häuptling der Apachen diesmal tatsächlich in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist.

Manuel Wolff, im Hauptberuf Pastor und nebenbei Journalist, wollte eigentlich für seine Zeitung eine Kritik zu der Aufführung schreiben. Nun wird er, der ebenfalls im Publikum saß, zum Schreiber eines Sensationsberichts, den er zu gerne noch mit weiteren Infos ergänzen würde – zum Beispiel zum Täter. Manuel und sein Freund Robert (der sich viel zu früh pensioniert fühlt) beginnen zu ermitteln…

Na, das war ja mal ein interessantes Ermittlerduo! Manuel und Robert verbindet neben der gemeinsamen Bibelstunde die Liebe zu Karl May und beide wollen sich aus verschiedenen Gründen nicht allein darauf verlassen, dass die Polizei ihre Arbeit macht. Während der Charakter von Robert recht einfach gestrickt daherkommt (er wäre halt gerne noch aktiv ;-), ist der von Manuel schon vielschichtiger.
Ermittelnde Geistliche tauchen zwar in der Literatur immer mal wieder auf, aber auf einen ermittelnden Pastor, der zudem noch Journalist ist, bin ich noch nicht gestoßen. Auch darüber hinaus ist Manuel für einige Überraschungen gut, was jeden freuen dürfte, der gerne über die menschliche Seite, einschließlich menschlicher Verfehlungen und Schwächen, eines Geistlichen liest. Mir war er jedenfalls sehr sympathisch und ich schließe mich dem Autor an, der im Nachwort schreibt:
»Würde sich ein Pastor in der Figur des Manuel Wolff wiedererkennen, wäre er im Grunde nur zu beglückwünschen.«

Die eigentliche Krimihandlung erscheint klassisch und solide. Es gibt verschiedene Verdächtige, falsche Spuren und reichlich Stoff zum Miträtseln. Die kurzen Kapitel lassen sich flott lesen und verleiten dazu, immer „nur noch eins mehr“ lesen zu wollen. Es gibt allerdings sehr viel Privates und Zwischenmenschliches, was man den sympathischen Charakteren von Herzen gönnt, was aber aufgrund des Umfangs ein wenig die Spannung dämpft. Der Krimifreund sollte sich bewusst sein, dass neben der Jagd auf den Täter hier auch andere Dinge wichtig sind.

Auf seine Kosten kommt der Karl-May-Freund. Wer so wie ich als Kind die Bücher verschlungen und die Filme geliebt hat und wer vielleicht auch schon selbst eine (oder mehrere) Aufführungen einer Freilichtbühne besucht hat, der kann in aufkommenden Erinnerungen schwelgen. Witzig fand ich zudem, wenn gelegentlich in „normalen“ Gesprächen Ausdrücke wie „Greenhorns“ fielen oder eine Person einen Satz mit „wenn ich mich nicht irre“ beendete. :)

Fazit: Solider Krimi mit interessanten Charakteren, viel Menschlichem und ganz viel Karl-May-Feeling.

»Robert Falke konnte wie alle anderen im Publikum zunächst nicht begreifen, was da auf der Bühne passierte.
Spielen sie dieses Jahr doch wieder Winnetou III?, ging es ihm durch den Kopf. Neben ihm hatte Jessica ihr Eis fallenlassen und starrte konsterniert auf die Bühne. Als sich nun Rote-Kreuz-Kräfte zwischen den Reihen der Indianer durchkämpften und den wie gelähmt wirkenden Old Shatterhand zur Seite schoben, ging wohl dem Letzten im malerischen, unweit des Plöner Sees gelegenen Freilichttheater auf, dass etwas Schreckliches passiert war.«
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5.0 out of 5 stars
Indianertod
Reviewed in Germany on 14 May 2016
Einen Krimi mit christlichen Bezügen habe ich noch nie gelesen. Das ein oder andere Buch mit ebendiesen Bezügen schon. Immer mal wieder was Neues auf der Kleinen Bücherinsel. "Winnetou stirbt auf der Bühne am Krähberg." (Seite 12, Indianertod)... See more
Einen Krimi mit christlichen Bezügen habe ich noch nie gelesen. Das ein oder andere Buch mit ebendiesen Bezügen schon. Immer mal wieder was Neues auf der Kleinen Bücherinsel.

"Winnetou stirbt auf der Bühne am Krähberg." (Seite 12, Indianertod)

Während einer Aufführung der Karl-May-Festspiele in Bad Espefeld kommt der Hauptdarssteller ums Leben. Ein schreckliches Verbrechen, hat sich vor den Augen der Zuschauer ereignet.
Und die parallel zur Polizei laufenden Ermittlungen übernehmen Pastor Manuel Wolff, der halbtags für eine Baptistenkirche arbeitet und sich noch den ein oder anderen Euro als Journalist einer kleinen Zeitung dazu verdient und sein Freund, der pensionierte Kommissar Robert Falke.

"Indiandertod" von Rainer Buck beginnt sofort eine unheimlich tolle Atmosphäre aufzubauen, die er das ganze Buch über beibehält. Man wird schon mit dem ersten Satz in dieses Buch gezogen und muss es dann einfach weiterlesen. Ein kurzes Aufhören ist kaum möglich.

Manuel Wolff und Robert Falke waren mir dabei von Anfang an sehr sympathisch. Beide verbindet die Leidenschaft zu den Karl May Büchern und so entstand auch eine sehr schöne Freundschaft. Denn Manuel Wolff hat eine Vergangenheit, die immer mal wieder angerissen wird.

Doch auch die anderen Protagonisten sind sehr schön gestaltet. Man kann sie sich sehr schön vorstellen, Rainer Buck gibt ihnen eine tolle Tiefe, die mir sehr gefallen hat.

Das Buch ist nicht nur spannend, sondern auch stellenweise humorvoll und romantisch. Es zeigt auf eine beeindruckende Weise auch die dunkle Seite in uns Menschen. Der Mord, Stalken, Manipulation, Intrigen und dunkle Geheimnisse finden in dem Buch ihren Platz.

Durch Manuel Wolff und seine Arbeit als Pastor wird der christliche Glaube sehr schön in das Buch mit eingebunden. Sie kommen an den passenden Stellen und geben dem Buch noch ein wenig mehr Tiefe.

"Indianertod" von Rainer Buck ist ein solider Krimi, der mich oft überrascht hat und man so richtig schön Miträtseln kann. Denn so einfach macht es Rainer Buck dem Leser nicht, bis der wahre Täter endlich aus der Deckung kommt.
Einen Krimi mit christlichen Bezügen habe ich noch nie gelesen. Das ein oder andere Buch mit ebendiesen Bezügen schon. Immer mal wieder was Neues auf der Kleinen Bücherinsel.

"Winnetou stirbt auf der Bühne am Krähberg." (Seite 12, Indianertod)

Während einer Aufführung der Karl-May-Festspiele in Bad Espefeld kommt der Hauptdarssteller ums Leben. Ein schreckliches Verbrechen, hat sich vor den Augen der Zuschauer ereignet.
Und die parallel zur Polizei laufenden Ermittlungen übernehmen Pastor Manuel Wolff, der halbtags für eine Baptistenkirche arbeitet und sich noch den ein oder anderen Euro als Journalist einer kleinen Zeitung dazu verdient und sein Freund, der pensionierte Kommissar Robert Falke.

"Indiandertod" von Rainer Buck beginnt sofort eine unheimlich tolle Atmosphäre aufzubauen, die er das ganze Buch über beibehält. Man wird schon mit dem ersten Satz in dieses Buch gezogen und muss es dann einfach weiterlesen. Ein kurzes Aufhören ist kaum möglich.

Manuel Wolff und Robert Falke waren mir dabei von Anfang an sehr sympathisch. Beide verbindet die Leidenschaft zu den Karl May Büchern und so entstand auch eine sehr schöne Freundschaft. Denn Manuel Wolff hat eine Vergangenheit, die immer mal wieder angerissen wird.

Doch auch die anderen Protagonisten sind sehr schön gestaltet. Man kann sie sich sehr schön vorstellen, Rainer Buck gibt ihnen eine tolle Tiefe, die mir sehr gefallen hat.

Das Buch ist nicht nur spannend, sondern auch stellenweise humorvoll und romantisch. Es zeigt auf eine beeindruckende Weise auch die dunkle Seite in uns Menschen. Der Mord, Stalken, Manipulation, Intrigen und dunkle Geheimnisse finden in dem Buch ihren Platz.

Durch Manuel Wolff und seine Arbeit als Pastor wird der christliche Glaube sehr schön in das Buch mit eingebunden. Sie kommen an den passenden Stellen und geben dem Buch noch ein wenig mehr Tiefe.

"Indianertod" von Rainer Buck ist ein solider Krimi, der mich oft überrascht hat und man so richtig schön Miträtseln kann. Denn so einfach macht es Rainer Buck dem Leser nicht, bis der wahre Täter endlich aus der Deckung kommt.
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5.0 out of 5 stars
Mörderjagd bei den Karl-May-Festspielen
Reviewed in Germany on 7 May 2016
Bad Espefeld. Während einer Aufführung bei den Karl-May-Festspielen wird der Darsteller des Winnetou auf der Bühne erschossen. Im Zuschauerraum sitzen auch die Freunde Manuel Wolff, Baptistenpfarrer, und Robert Falke, frühpensionierter Kommissar, die beide eingefleischte... See more
Bad Espefeld. Während einer Aufführung bei den Karl-May-Festspielen wird der Darsteller des Winnetou auf der Bühne erschossen. Im Zuschauerraum sitzen auch die Freunde Manuel Wolff, Baptistenpfarrer, und Robert Falke, frühpensionierter Kommissar, die beide eingefleischte Karl-May-Fans sind. Schnell wird zwar ein Tatverdächtiger von der Polizei in Gewahrsam genommen, dennoch ermitteln die Freunde schnell, dass evtl. doch mehr dahinter steckt, denn im Umfeld des Opfers Branco Ilic gab es mehrere, die durchaus bessere Motive hatten.

Rainer Buck, der Autor, hat mit "Indianertod" einen abwechslungsreichen, spannenden Krimi rund um die Karl-May-Festspiele geschrieben. Als Hauptprotagonisten hat er idealerweise einen Pfarrer, der sich nebenbei auch ein Zubrot als freischaffender Journalist verdient, und einen ehemaligen Kommissar mit den besten Kontakten gewählt. So ist es auch nicht erstaunlich, dass die beiden an die besten Informationen kommen und gut ermitteln könnnen. Die Handlung ist dabei stets sehr abwechslungsreich und spannend. Nicht nur die Mördersuche lässt diesen Roman so kurzweilig lesen, auch eine kleine Liebesgeschichte und die Vergangenheit der Protagonisten, die immer erst häppchenweise ans Tageslicht kommt, sorgen für Spannung. Die Erzählweise wechselt zwischen den Romanfiguren und so bekommt der Leser viele Motive, viele Tatverdächtige und dunkle Machenschaften hinter der Bühne der Festspiele "hautnah" mit. Dennoch bleiben die Figuren im Roman überschaubar und ein vorangestelltes Personenregister hilft auch beim Einstieg in den Roman ohne zuviel zu verraten.

Gefallen hat mir auch, dass christliche Werte in diesem Roman eine Rolle spielen, die der Autor geschickt in die Handlung oder die Gespräche mit eingewoben hat.

Fazit:

Ein Roman, der mich bestens unterhalten hat und der mir nicht nur Lust auf einen weiteren Fall für das symphatische Duo gemacht hat (ich hoffe, es wird weitere geben), sondern auch auf einen Besuch bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (der Handlungsort im Roman ist fiktiv und von der Namensgebung vielleicht ein Gemisch aus Elspe und Bad Segeberg).
Bad Espefeld. Während einer Aufführung bei den Karl-May-Festspielen wird der Darsteller des Winnetou auf der Bühne erschossen. Im Zuschauerraum sitzen auch die Freunde Manuel Wolff, Baptistenpfarrer, und Robert Falke, frühpensionierter Kommissar, die beide eingefleischte Karl-May-Fans sind. Schnell wird zwar ein Tatverdächtiger von der Polizei in Gewahrsam genommen, dennoch ermitteln die Freunde schnell, dass evtl. doch mehr dahinter steckt, denn im Umfeld des Opfers Branco Ilic gab es mehrere, die durchaus bessere Motive hatten.

Rainer Buck, der Autor, hat mit "Indianertod" einen abwechslungsreichen, spannenden Krimi rund um die Karl-May-Festspiele geschrieben. Als Hauptprotagonisten hat er idealerweise einen Pfarrer, der sich nebenbei auch ein Zubrot als freischaffender Journalist verdient, und einen ehemaligen Kommissar mit den besten Kontakten gewählt. So ist es auch nicht erstaunlich, dass die beiden an die besten Informationen kommen und gut ermitteln könnnen. Die Handlung ist dabei stets sehr abwechslungsreich und spannend. Nicht nur die Mördersuche lässt diesen Roman so kurzweilig lesen, auch eine kleine Liebesgeschichte und die Vergangenheit der Protagonisten, die immer erst häppchenweise ans Tageslicht kommt, sorgen für Spannung. Die Erzählweise wechselt zwischen den Romanfiguren und so bekommt der Leser viele Motive, viele Tatverdächtige und dunkle Machenschaften hinter der Bühne der Festspiele "hautnah" mit. Dennoch bleiben die Figuren im Roman überschaubar und ein vorangestelltes Personenregister hilft auch beim Einstieg in den Roman ohne zuviel zu verraten.

Gefallen hat mir auch, dass christliche Werte in diesem Roman eine Rolle spielen, die der Autor geschickt in die Handlung oder die Gespräche mit eingewoben hat.

Fazit:

Ein Roman, der mich bestens unterhalten hat und der mir nicht nur Lust auf einen weiteren Fall für das symphatische Duo gemacht hat (ich hoffe, es wird weitere geben), sondern auch auf einen Besuch bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (der Handlungsort im Roman ist fiktiv und von der Namensgebung vielleicht ein Gemisch aus Elspe und Bad Segeberg).
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5.0 out of 5 stars
Abgründe vor und hinter den Karl-May-Kulissen
Reviewed in Germany on 31 May 2017
Auf offener Freilichtbühne im vermutlich holsteinischen Bad Espefeld trifft eine Kugel den Winnetou-Darsteller Branko Ilic tödlich. Rasch sitzt ein geständiger Mörder hinter Schloss und Riegel. Aber der Baptistenpfarrer, Journalist und Karl-May-Fan Manuel Wolff und sein... See more
Auf offener Freilichtbühne im vermutlich holsteinischen Bad Espefeld trifft eine Kugel den Winnetou-Darsteller Branko Ilic tödlich. Rasch sitzt ein geständiger Mörder hinter Schloss und Riegel. Aber der Baptistenpfarrer, Journalist und Karl-May-Fan Manuel Wolff und sein Freund, der pensionierte Kommissar Robert Falke, sind nicht überzeugt. Ihre Recherche hinter den Kulissen der verschiedenen Karl-May-Festspiele führt sie auf die Spur des wahren Mörders und zu einem Finale, das von Karl May selbst sein könnte. Glaubwürdig eingewoben in die Handlung ist die zart aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Pastor Wolff und Lisa, der Zwillingsschwester der Darstellerin von Winnetous großer Liebe Ribanna. Aber da ist noch eine alte Schuld, die den Detektivpastor drückt …

Rainer Buck ist ein Autor, der sein Handwerk meisterhaft versteht. Schon als reiner Krimi ist sein „Indianertod“ ein großartiges Buch. Aber es ist mehr: Es ist eine in Form und Inhalt gelungene Verneigung vor Karl May selbst und ein Geschenk an alle Menschen, die Karl May lieben. Und der Tiefgang, den Rainer Buck seinem Detektiv „Pastor Wolff“ mit wenigen Federstrichen verleiht, weckt den Wunsch nach mehr davon. Kompliment!
Auf offener Freilichtbühne im vermutlich holsteinischen Bad Espefeld trifft eine Kugel den Winnetou-Darsteller Branko Ilic tödlich. Rasch sitzt ein geständiger Mörder hinter Schloss und Riegel. Aber der Baptistenpfarrer, Journalist und Karl-May-Fan Manuel Wolff und sein Freund, der pensionierte Kommissar Robert Falke, sind nicht überzeugt. Ihre Recherche hinter den Kulissen der verschiedenen Karl-May-Festspiele führt sie auf die Spur des wahren Mörders und zu einem Finale, das von Karl May selbst sein könnte. Glaubwürdig eingewoben in die Handlung ist die zart aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Pastor Wolff und Lisa, der Zwillingsschwester der Darstellerin von Winnetous großer Liebe Ribanna. Aber da ist noch eine alte Schuld, die den Detektivpastor drückt …

Rainer Buck ist ein Autor, der sein Handwerk meisterhaft versteht. Schon als reiner Krimi ist sein „Indianertod“ ein großartiges Buch. Aber es ist mehr: Es ist eine in Form und Inhalt gelungene Verneigung vor Karl May selbst und ein Geschenk an alle Menschen, die Karl May lieben. Und der Tiefgang, den Rainer Buck seinem Detektiv „Pastor Wolff“ mit wenigen Federstrichen verleiht, weckt den Wunsch nach mehr davon. Kompliment!
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5.0 out of 5 stars
PASTOR WOLFF UND DER MORDFALL WINNETOU
Reviewed in Germany on 8 May 2016
„Sie war so schön wie die Morgenröte, und lieblich wie die Rose des Gebirges“ In einem Freilichttheater in Norddeutschland, in der Nähe des Plöner Sees, wird eine Szene aus einem Karl-May-Roman nachgestellt, als während eines Gespräches zwischen Winnetou und Old... See more
„Sie war so schön wie die Morgenröte, und lieblich wie die Rose des Gebirges“

In einem Freilichttheater in Norddeutschland, in der Nähe des Plöner Sees, wird eine Szene aus einem Karl-May-Roman nachgestellt, als während eines Gespräches zwischen Winnetou und Old Shatterhand Branco Ilic, der Darsteller des Apachenhäuptlings plötzlich tot aus dem Sattel des Pferdes fällt. Eine filmreif dargestellte Szene wird auf einmal Realität, und der pensionierte Kriminalkommissar Robert Falke wird auf den Zuschauerplätzen unfreiwilliger Zeuge eines Mordes. Ihm zur Seite steht Manuel Wolff, der evangelische Pastor einer kleinen, freikirchlichen Gemeinde und zugleich freier Mitarbeiter einer Zeitung. Gemeinsam versuchen die beiden Männer, die Hintergründe dieser Tat aufzudecken und das Ermittlerteam zu unterstützen…

Rainer Buck erzählt mit „Indianertod“ seinen Lesern eine sehr interessante Kriminalgeschichte, wobei er einige falsche Fährten legt und hierbei – wie ich gestehen muss – auch mich in die Irre führte. Neben den Protagonisten Manuel Wolff und Robert Falke sowie Jana und Lisa Felden erdachte er einige interessante Nebenfiguren, die diese Handlung bereichern und dem Krimi einen gewissen Spannungsbogen verleihen. Man kann nicht umhin, die Lektüre dieses Buches zu genießen – der Autor bietet eine gut konstruierte Krimihandlung, dazu eine große Portion christlichen Glaubens, eine Prise Humor, und natürlich einen nicht zu vernachlässigenden Spannungsfaktor, der mich als Leserin bis zuletzt an der Stange hielt. Zudem gelang es ihm, mich durch seine Begeisterung für die Romane des Karl May neugierig auf dessen Werke zu machen.

Fazit: Eine kurzweilige, interessante und spannende Unterhaltung mit Humor und christlichen Werten – absolut zu empfehlen!
„Sie war so schön wie die Morgenröte, und lieblich wie die Rose des Gebirges“

In einem Freilichttheater in Norddeutschland, in der Nähe des Plöner Sees, wird eine Szene aus einem Karl-May-Roman nachgestellt, als während eines Gespräches zwischen Winnetou und Old Shatterhand Branco Ilic, der Darsteller des Apachenhäuptlings plötzlich tot aus dem Sattel des Pferdes fällt. Eine filmreif dargestellte Szene wird auf einmal Realität, und der pensionierte Kriminalkommissar Robert Falke wird auf den Zuschauerplätzen unfreiwilliger Zeuge eines Mordes. Ihm zur Seite steht Manuel Wolff, der evangelische Pastor einer kleinen, freikirchlichen Gemeinde und zugleich freier Mitarbeiter einer Zeitung. Gemeinsam versuchen die beiden Männer, die Hintergründe dieser Tat aufzudecken und das Ermittlerteam zu unterstützen…

Rainer Buck erzählt mit „Indianertod“ seinen Lesern eine sehr interessante Kriminalgeschichte, wobei er einige falsche Fährten legt und hierbei – wie ich gestehen muss – auch mich in die Irre führte. Neben den Protagonisten Manuel Wolff und Robert Falke sowie Jana und Lisa Felden erdachte er einige interessante Nebenfiguren, die diese Handlung bereichern und dem Krimi einen gewissen Spannungsbogen verleihen. Man kann nicht umhin, die Lektüre dieses Buches zu genießen – der Autor bietet eine gut konstruierte Krimihandlung, dazu eine große Portion christlichen Glaubens, eine Prise Humor, und natürlich einen nicht zu vernachlässigenden Spannungsfaktor, der mich als Leserin bis zuletzt an der Stange hielt. Zudem gelang es ihm, mich durch seine Begeisterung für die Romane des Karl May neugierig auf dessen Werke zu machen.

Fazit: Eine kurzweilige, interessante und spannende Unterhaltung mit Humor und christlichen Werten – absolut zu empfehlen!
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4.0 out of 5 stars
Flott, flott
Reviewed in Germany on 10 March 2016
Flotte Schreibe, knackige Dialoge und ein gutes Gespür für und viel Kenntniss über das Karl-May-Universum machen diesen leichten Krimi zu einer kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Lektüre.
Nicht nur für "Winnetou"-Fans!
Flotte Schreibe, knackige Dialoge und ein gutes Gespür für und viel Kenntniss über das Karl-May-Universum machen diesen leichten Krimi zu einer kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Lektüre.
Nicht nur für "Winnetou"-Fans!
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