Die "hochspannende, elektrisierende Lebensgeschichte" (so der Klappentext) habe ich beim Lesen vergeblich gesucht. Ich fand das Buch weder spannend noch besonders unterhaltsam.
Tatsächlich schwadroniert die Autorin in epischer Länge über die "wahren Stärken" der weiblichen Agenten, die hier zum Einsatz kommen: Emotionale Intelligenz, weibliche Intuition usw.
Was man ihr dabei keinesfalls vorwerfen kann, ist übermäßige Bescheidenheit oder mangelndes Selbstbewusstsein.
Indem sie in der gesamten zweiten Hälfte des Buches einen drittklassigen ungarischen Waffenhändler auf die "gute Seite" der CIA zieht, ist sie völlig sicher, dass sie nichts geringeres getan tut als die Welt zu retten oder doch zumindest den Tod von Millionen Kindern zu verhindern (Hä?)
Bei jedem neuen Kontakt zu einem vermeintlichen Akteur führt sie dann erneut aus, dass dieser neue Kontakt Anschläge mit Millionen von Opfern verhindern und Kriege beenden wird. "Das sind Beziehungen, die den Lauf der Geschichte verändern." Darf es auch etwas weniger sein?
Dem Leser wird schnell klar, dass hier wohl hauptsächlich eine weibliche Leserschaft angesprochen werden soll. Tatsächlich haben mich einige Passagen sehr an Eat, Pray, Love erinnert. Kleines Beispiel? "Meine Mutter ist zu Besuch gekommen. Ich sah sie an und liebte sie mehr als je zuvor. Dieses wunderbare menschliche Wesen, das mich in seinem Körper aus dem Nichts erschuf und dessen Geist mich ins Leben rief". Oh je ...
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