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Der Archipel GULAG: Vom Verfasser autorisierte überarbeitete und gekürzte Ausgabe in einem Band Pocket Book – 20 Aug. 2008
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- Print length544 pages
- LanguageGerman
- PublisherFISCHER Taschenbuch
- Publication date20 Aug. 2008
- Dimensions12.5 x 2.89 x 19 cm
- ISBN-103596184231
- ISBN-13978-3596184231
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About the Author
Product details
- Publisher : FISCHER Taschenbuch; 11. edition (20 Aug. 2008)
- Language : German
- Pocket Book : 544 pages
- ISBN-10 : 3596184231
- ISBN-13 : 978-3596184231
- Original title : Archipelag GULAG
- Dimensions : 12.5 x 2.89 x 19 cm
- Best Sellers Rank: 24,870 in Books (See Top 100 in Books)
- 2,362 in Contemporary Fiction (Books)
- 3,640 in Literary Fiction (Books)
- 9,111 in Genre Fiction (Books)
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About the authors

Aleksandr Isayevich[a] Solzhenitsyn (/ˌsoʊlʒəˈniːtsɪn, ˌsɔːl-/; Russian: Алекса́ндр Иса́евич Солжени́цын, pronounced [ɐlʲɪˈksandr ɪˈsaɪvʲɪtɕ səlʐɨˈnʲitsɨn]; 11 December 1918 – 3 August 2008) (often Romanized to Alexandr or Alexander) was a Russian novelist, historian, and short story writer. He was an outspoken critic of the Soviet Union and its totalitarianism and helped to raise global awareness of its Gulag forced labor camp system. He was allowed to publish only one work in the Soviet Union, One Day in the Life of Ivan Denisovich (1962), in the periodical Novy Mir. After this he had to publish in the West, most notably Cancer Ward (1968), August 1914 (1971), and The Gulag Archipelago (1973). Solzhenitsyn was awarded the 1970 Nobel Prize in Literature "for the ethical force with which he has pursued the indispensable traditions of Russian literature". Solzhenitsyn was afraid to go to Stockholm to receive his award for fear that he wouldn't be allowed to reenter. He was eventually expelled from the Soviet Union in 1974, but returned to Russia in 1994 after the dissolution of the Soviet Union.
Bio from Wikipedia, the free encyclopedia. Photo by Verhoeff, Bert / Anefo [CC BY-SA 3.0 nl (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/nl/deed.en)], via Wikimedia Commons.

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Reviewed in Germany on 20 May 2013Solschenizyn (S.) hat ein eintigartiges Werk geschrieben und schonungslos offengelegt, was durch russische Literaten lange infam glorifziert und vom Rest der Welt ignoriert worden war: die unmenschlichsten aller Menschenmühlen, das GULAG System. "Das schlimmste, was einem Menschen passiereren kann, ist Russe zu sein", diese Aussage belegt S. mit unzähligen Schilderungen und Beispielen in der ihm eigenen Sprache. S. schildert das Grauen in sich verschlimmernden Stufen: der Verhaftung und die unglaublich fadenscheinigen Gründe dafür, dem Verhör, dem Gefängnis, in dem Häftlinge in Unterwäsche sitzen, wo Wachen in wattierten Jacken und Filzstiefeln ihren Dienst tun. Karzer, dass ist kein Raum, kein Bauwerk. Es ist die Kombination aus Finsternis, Nässe, Kälte und Hunger z. B. in Form eines freistehenden, brüchtigen Bretterverschlages in Stacheldraht gehüllt. Weiter gehts über die abstoßenden Zugtransporte zur Lagerhaft, die für unzählige Häftlinge das qualvollste Todesurteil wie am Beispiel der Katorga in Sibirien bedeutete. "Ist deine Kleidung auch durchnässt, lass sie auch nachts an, sonst frierst du dich zu Tode". In vielen Lagern lebten Häftlinge über viele Jahre unter freiem Himmel! Es mutet unglaublich an, was Häftlinge zu überleben im Stande waren. Und nach der Lagerhaft geht es weiter aufwärts im Grauen, nämlich in die Verbannung. Ganze Familien mit Kleinkindern und Greisen wurden ohne irgendein Hilfsmittel in der Taiga-Wildnis oder auf unfruchtbaren Bergen ausgesetzt. Die Überlebenen nachträglich erschossen. Das Fürchterlichste jedoch stellt S. eindrucksvoll parallel, die zivile "Freiheit", und die allgegenwärtige, lähmende Angst dort, wo Verhaftungen rundum an der Tagesordnung waren, wo jeder jeden verrät und verleumdet, und wo sogar Kinder wegen "antisowjetischer Handlungen" in Lagerhaft kamen, ohne Rücksicht auf etwaige Unwissenheit bei der "Tat". Eine Tat, die z. B. darin bestand, ein Weizenkorn von der Straße aufzuheben. In diesem Buch trifft S. viele Aussagen, die sehr aufhorchen lassen: es war der türkische Jude namens Frenkel, der dem erst entstehenden GULAG-System entscheidend zum Aufschwung verhalf, indem er Stalin den "Geschäftssinn" dazu nahebrachte. Dieser Frenkel ließ dann zum Bau des Weißmeerkanals Massen von Häftlingen durch Schwerstarbeit mit den archaischsten Methoden zugrunde richten. S. schildert die Verzweiflung, wenn die Schubkarre voller Granit von den vereisten Planken rutschte, bei Brotration von 300 gramm pro Tag. "Die Russen hatten kein Gas," konstatiert S. zu diesem Massenmord mit Blick auf Hitler, den er als "Musterschüler" Stalins bezeichnet. Bestürzend die Episode über Maxim Gorki, der in die GULAGS geschickt wurde, um diese glorifizierend zu beschreiben. In einem Kinderlager kam er in Kontakt mit einem Jungen, der ihm die Wahrheit berichtete - und Gorki kam in Tränen erstickt heraus. Dennoch schrieb er sein glorifizierendes Epos, und der Junge im Lager wurde erschossen. S. analysiert sorgfältig die Psychologie auf der Täter- und Opferseite stellt kritische Betrachtungen darüber an, was aus einer Gesellschaft wird, in der alle Intelligenten, Fleißigen und Leistungsfähigen ausgerottet wurden und nur Haftgeschädigte und das Staatsgesindel übrig blieben... Leistungsfähige wie das lernwillige Mädchen, das aus der Verbannung über 2000 Kilometer zur Schule zurückgelaufen ist! Ein happy end ward ihr nicht beschert. Es müsste eigentlich Gesprächskreise oder Selbsthilfegruppen geben, an die man sich nach der Lektüre dieses beispiellosen Meisterwerkes wenden kann. Für mich eine unverzichtbare, auch heute brandaktuelle Lektüre, auch in der gekürzten Form.
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Reviewed in Germany on 17 July 2024Dieses Buch geht einem tagelang hinterher, es ist furchtbar, was Seite auf Seite darin niedergelegt worden ist, ich kann nicht verstehen, warum eine Rezensentin hier schrieb, es seien ja gottseidank keine Grausamkeiten geschildert - aber ja doch! Wer damit empfindlich ist, kann das Buch kaum zur Hand nehmen, es wirft einen zu Boden mit der Darstellung von hundert Arten existenziell ausgeliefert zu sein an Andere, die nur ein Ziel haben: Schmerzen zuzufügen. Ich war durch eine wunderbare Arte-Dokumentation auf das Buch und seine Entstehungsgeschichte aufmerksam geworden, war neugierig, wie es sich wohl liest, habe aber nach hundert Seiten aufgehört zu lesen, weil ich mir wie ein mieser Voyeur vorkam, das Wesentliche hat sich dennoch vermittelt, die Wucht, der Zorn, mit der hier jemand Bericht erstattet, die es einem aber gleichzeitig schwer machen, es durchzuhalten, diese Überspannung, die wie ein geladener Zaun ist, die eindrischt auf dieses höllenhafte System und zugleich alle Situationen noch einmal ohnmächtig zu erleben scheint.
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Reviewed in Germany on 23 September 2024Das Buch gibt einen sehr detaillierten Einblick in die Schrecken der sovietischen Arbeitslager, Politik und der allgemeinen Stimmung der damaligen Zeit. Es hat dennoch an Aktualität nichts verloren und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack (was ja auch so sein soll). Es kommen viele Deutsch-Russische Wörter darin vor die, zumindest bei mir, nur per Google verständlich geworden sind.
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Reviewed in Germany on 6 August 2024diese Buch war mir eine große Hilfe kalte Gesellschaften zu verstehen- die sich jedoch als nichts als moralisch ansehen;
was mir im Buch von H-G-Adler "Theresienstadt 1941-1945" gefehlt hat- habe ich in dem Buch gefunden: Alltag in einem Lager, in dem man einsitzt;
ich habe wenig Hoffnung, dass sich etwas wie Gulag, Theresienstadt, etc. NICHT wiederholt;
jedoch jeder der das Buch gelesen hat, wird erkennen ob er selbst schon mitmacht und so eine kalte Gesellschaft aufrecht erhält oder ob er noch erkennt, wenn es sich schleichend zu einem Regime für eine "gute Sache" auswächst;
ein Buch um mit sich selbst zu arbeiten! ein Buch zum sich selbst prüfen und erkennen !
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Reviewed in Germany on 8 April 2024Das Buch war ein Geschenk und hat den studierten Historiker sehr gefreut und beim Lesen eher betroffen gemacht!
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Reviewed in Germany on 19 April 2024Habs in der Werbung gesehen...
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Reviewed in Germany on 19 August 2018Nicht umsonst erhielt dieser Autor einen Nobelpreis. In diesem Meisterwerk beschreibt er die erschütternden Zustände im Lagersystem der Sowjetunion. Die Darstellung beruht auf seiner eigenen Erfahrung sowie den Berichten etlicher Mithäftlinge, die ihn zeitweise begleiteten. Ein atemberaubender Zeitzeugenbericht aus dem Inneren eines der dunkelsten Systeme, das die Menschheit hervorzubringen im Stande war. Das ganze wird mit messerscharfem Verstand und Witz erzählt.






