Diese Rezension habe ich für den NETGEAR RAX40 geschrieben und nach und nach den AX50 und AX82U ergänzt. Der Anfang bezieht sich also auf den RAX40 ...
Ich wollte meinen 9 Jahre alten 802.11n-Router damit ersetzen, der hier auf 100 qm über zwei Stockwerke einen noch immer guten Dienst erweist (TP-Link TL-WR841N). Aber da ich in einer Großstadt wohne und diverse Scan-Programme in meiner Umgebung inzwischen sage und schreibe knapp 80 WLAN-Netze anzeigen und die Geschwindigkeit auch entsprechend langsamer wurde, wird es wohl notgedrungen Zeit für einen aktuellen Access Point (einen Router brauche ich nicht, da eine bestehende FritzBox Cable für den Internetzugang per LAN sorgt; aber ich brauche mehrere LAN-Anschlusskabel am Access Point, daher muss es ein Router werden).
Jedenfalls habe ich direkt die Firmware auf die aktuellste Version upgedatet (RAX40-V1.0.3.94_1.0.1), in der Hoffnung, dass damit dann alles Bug-frei läuft - in Online-Foren wird ja an allen Ecken und Enden über diesen verbuggten Router geschimpft, wogegen ebenso an allen Ecken und Enden in Online-Tests (auch hier, per "Vine"-Tester ...) für diesen Router geworben wird.
Eingerichtet habe ich den Router per Web-Interface, nicht per APP. Angeschlossen habe ich dabei erstmal keinerlei Kabel, damit meine FritzBox Cable mit aktiviertem DHCP-Server nicht stört. Belegt habe ich alle vier Ethernet-Ports mit der Verbindung zur FritzBox, zum TV, zur HUE-Bridge und zum Fire TV. Dann hab ich zwei WLAN-Netze aktiviert, 1x 2.4 GHz (20 MHz Kanalbreite; auto channel) und 1x 5 GHz (80 MHz Kanalbreite und diverse DFS-Kanäle ausprobiert; auto channel gibts leider nicht bei diesem Router ...).
Die Übertragungsrate an vier Orten meiner Wohnung (jeweils zwei unterschiedliche pro Stockwerk, davon einmal durch zwei geschlossene Türen hindurch) war leider per 2.4 GHz schlechter als mit einem TP-Link-Router und per 5 GHz war sie nur ca. 2x so schnell (zwischen 30 und 140 Mbit/s im Schnitt; nur quasi direkt neben dem Router hatte ich mal 380 Mbit/s mit der Fritz-WLAN-App als Durchsatz gemessen). Gemessen habe ich mit drei verschiedenen Geräten: a) Samsung Galaxy S7 Edge (2x2 MU-MIMO) b) Samsung Galaxy Tab S7 (2x2 MU-MIMO) c) Lenovo TAB 2 A10-70F (kann das wahrscheinlich auch).
Das war zwar erfreulich schneller als mit meinem vor 9 Jahren für 18 EUR gekauften TP-Link-Router, aber eben nur knapp 2x so schnell, was - gemessen an der verbauten Technik des RAX40 und des Preises von knapp 150 EUR - überhaupt nicht akzeptabel ist.
Und dann besitzt der RAX40 noch nicht einmal eine Auto-Channel-Option im 5 GHz-Band! Ich kann doch nicht "andauernd" prüfen, wer meiner Nachbarn wann auf welchem Kanal funkt.
Weiterhin ist der RAX40 unglaublich langsam. Stellt man etwas Essentielles um, möchte er neu gestartet werden - und das dauert ... In derselben Zeit ist mein alter TP-Link-Router wahrscheinlich 5x neu gestartet.
Dann ist die Menüführung verwirrend, zumindest an manchen Stellen. Im 2.4 GHz-Band wird einerseits gefragt, ob man 20 oder 40 MHz erlauben möchte (also auf 1 oder 2 Kanälen funken möchte), was aber keine Auswirkung auf eine zwei Zeilen weiter unten erfolgende Abfrage hat, bei der man eingeben soll, ob man mit 50, 300 oder 600 Mbit übertragen möchte. Stelle ich oben ein, dass ich 40 MHz nicht erlaube, aber unten auf 600 Mbit, wird im 2.4 GHz-Band ein 2-Kanal-breites Netz aufgebaut, dass hier alle lahm legt, incl. mein eigenes Netz (hier sind wahrscheinlich 50-60 Netze im 2.4 GHz-Bereich in meinem Ortungsbereich zu sehen).
Dann meckert das Web-Interface, dass ich den Router nicht mit dem Internet verbunden hätte und zeigt das rot markiert an. Ich lese in der Anleitung und finde, dass man das Internetkabel an den WAN-Port stecken soll. Hm, mein Internet kommt von meiner FritzBox Cable und das Kabel hab ich einfach an einen der vier anderen Ports gesteckt. Aber wenn der RAX40 das so haben möchte, stecke ich dieses Kabel eben an den WAN-Port. Und ab da hat alles, einfach alles, gesponnen! Danach ging garnichts mehr. Kein Reset hat mehr geholfen, kein Kabel-Abziehen, nichts. Ich kam noch nicht einmal mehr auf das Webinterface, zum Einrichten des Routers. Im Browser hieß es nach Eingabe der IP (192.168.1.1 müsste das nach dem Reset sein), dass das Zertifikat abgelaufen sei und obendrein keine gesicherte Verbindung aufgebaut werden kann. Was vormals klappte, klappte jetzt nicht mehr.
Nun, nach all diesem habe ich darauf verzichtet, das Mist-Ding in die Ecke zu werfen und statt dessen wieder zurück an Amazon gesendet. Als Alternative habe ich mir einen TP-Link Archer AX50 bestellt, der für meine Zwecke eine gute (bessere) Lösung darstellen könnte, auch wenn er leider, leider kein WPA3 kann - was ich zwei/drei Jahre nach der Einführung von WPA3 bei einem neuen Router nicht ansatzweise nachvollziehen kann. Das halte ich für eine Frechheit von TP-Link, die dafür sorgen, dass man irgendwann notgedrungen und nur aus diesem einen Grund (WPA3-fähigkeit) einen neuen Router kaufen MUSS ...
All die 5-Sterne-Bewertungen für den RAX40 hier scheinen ja gekauft zu sein. Zumindest steht dort überall "Vine-Tester", also eine Rezension für ein "kostenlos zur Verfügung gestelltes Produkt" ...
Ich kann den RAX40 NIEMANDEM empfehlen.
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Inzwischen habe ich den TP-Link Archer AX50 seit 2-3 Tagen hier im Einsatz. Positiv ist die Systemgeschwindigkeit und das Webinterface; das läuft doch deutlich schneller und ist besser/klarer strukturiert (wenn auch hier nicht optimal "mitgedacht" wurde ...). Usability ist auch heute wohl bei den Meisten Herstellern noch ein groooooßes Problem ...
Die reine WLAN-Leistung jedoch war mit dem RAX40 besser, ohne Zweifel (auf 5 GHz ac und ax bezogen). Zwar sind letztendlich beide relativ gleich "schnell" bzw. langsam, aber der RAX40 konnte in direkter Nähe zum Router fast doppelt so schnell performen und mit dem AX50 habe ich dagegen sehr oft Verbindungsausfälle; wenn ich mit meinem S7 Edge versuche, per x-plore file manager (smb 2) auf meinen windows-pc zuzugreifen, komme ich ganz oft garnicht mehr auf auf den pc (verbindung nicht möglich). Das ist mit dem RAX40 nie aufgetreten und mit meinem alten WR841N auch nicht. Schalte ich mit dem AX50 auf das 2.4 GHz-Band um, dann treten diese Verbindungprobleme zum PC auch nicht mehr auf; dafür bricht aber die Transferrate an diesem Ort von 150 Mbit auf 65 Mbit ein. Das wäre dann genauso "schnell" wie mit meinem uralten WR841N und ist keine Option.
Also, was diverse Testberichte online beschreiben, nämlich dass der AX50 so eine irre gute Reichweite und hohe Übertragungsrate besitzt, kann ich in meiner Wohnung ganz und garnicht bestätigen. Meine Wohnung hat ungefähr 100 qm insgesamt und ist auf zwei Stockwerke aufgeteilt. Dabei gibt es nur zwei Wohnräume und die Treppe nach oben ist komplett offen. Der WR841N hat das hier alles recht gut gemeistert (30-70 Mbit). Auch ein Umstellen des AX50 an einen anderen Ort brachte nichts. Und auch das Ausprobieren unterschiedlicher Antennenpositionen brachte immer wieder das Ergebnis, dass der AX50 am besten performt, wenn die Antennen im 30 Grad Winkel voneinaner abstehen (also 45,15,-15,-45 Grad, jeweils von der Mitte des Routers betrachtet). So wird es übrigens auch irgendwo auf der TP-Link-Homepage für einen 4-Antennen-Router empfohlen (auch wenn mir der Support sagte, dass in meinem Fall alle 4 Antennen gerade nach oben stehen sollten ...) ...
Da der AX50 hier auch nicht ausreicht - er hat übrigens eine Auto-Channel-Option im 5 GHz-Bereich, wer das möchte - habe ich mir noch einen ASUS RT-AX82U bestellt, der morgen hier ankommen wird. Mit seinen 4x4 Antennen im 5 GHz-Bereich soll er angeblich beim Empfang von 2x2-Geräten eine bessere Leistung erzielen (ich habe nur 2x2-Geräte im Einsatz, ac und ax). Auch kann der AX82U WPA3 - was derzeit eigentlich absolute Pflicht ALLER Router sein sollte, wenn man bedenkt, wie unsicher WPA2 geworden ist (oder sehr bald sein wird), wie lange es WPA3 schon gibt (2-3 Jahre) und was man alles an kritischen Dingen per WLAN erledigt (Online-Banking, Datensicherung, eMail-Verkehr - ach, das gesamte Leben spielt sich doch fast online ab). Der AX82U wird in manchen Tests jedenfalls für mittelgroße Wohnungen empfohlen, wogen der AX50 (bei diesen Tests, wohlgemerkt) dann für kleine Wohnungen empfohlen wird, genauso wie der RAX40.
Mit ASUS habe ich in meinem Leben bisher nur hervorragende Erfahrungen gemacht. Jede Hardware, die ich von ASUS hatte, habe ich noch immer im Einsatz und sie funktioniert super, ohne Einschränkungen (Mainboard, Grafikkarte, Soundkarte; teilweise bestimmt schon ca. 8-9 Jahre alt).
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Nun ist der ASUS RT-AX82U hier im Einsatz und zusammengefasst lässt sich sagen: Er klatscht sowohl den RAX40 als auch den AX50 beinhart an die Wand. Kein Vergleich. Nun habe ich im 5 GHz-Band überall sowohl reaktions- als auch durchsatzbezogen schnelles WLAN bei bisher absoluter Stabilität und das 2.4 GHz-Band deaktiviert (so gibts für Andere im Umfeld weniger Störungen im 2.4 GHz-Band und für meine Bluetooth- und ZigBee-Geräte ebenso). Die Antennen habe ich wieder im 30-Grad-Winkel voneinander abgespreizt, da so beide (und wahrscheinlich auch der 3. Stock) Stockwerke optimal versorgt werden (wo vormals nur 20-30 Mbit möglich waren, sind jetzt 120 Mbit verfügbar).
Drei Kleinigkeiten kann ich dennoch am AX82U kritisieren:
1. Die Einrichtung, als alleinstehender AP, ist nicht möglich (ich nutze ihn als AP mit DHCP aus) - also ganz zu Beginn. Man muss ihn ans Netz bestehende LAN anbinden, sonst kommt man nicht in die Einstellungen.
2. Das Einstellungsmenü ist unnötig umständlich und etwas unübersichtlich. Z.B. kann man an drei unterschiedlichen Stellen Wifi-Einstellungen vornehmen; die "Anzeige", ob WLAN an oder aus ist, ist komplett versteckt, und was genau welche Einstellung bewirkt, ist nicht überall beschrieben (man muss sich erst durchs Netz suchen, um hier Antworten zu erhalten, teilweise auch nur auf externen Seiten).
3. Der Netzstecker ist um 90 Grad abgewinkelt und lässt sich so nur nach innen gerichtet nutzen, aber nicht nach außen (rechts) gedreht. Das erschließt sich mir nicht und kann u.U. störend sein.
Ansonsten macht der AX82U nun endlich, was ich von einem "stinknormelen" AC/AX-Router in einer Standardwohnung erwarte, also was mein uralter 18-EUR-Router vor 9 Jahren konnte, nur in zeitgemäß. Völlig überteuert, aber geht ja heutzutage leider nicht mehr anders ...
Was ich beim AX82U noch positiv betonen möchte: Man kann dort sehr viele Einstellungen vornehmen, die die beiden anderen Router nicht hatten, was das aufgebaute Netz betrifft ("Features"). Z.B. kann man das Netz darauf hin optimieren, ob man Apple-Gerät nutzt oder nicht, ob man ein Mesh nutzt oder nicht, ob man 802.11g-Geräte nutzt oder nicht und vieles mehr. Das ist WICHTIG und kann nicht pauschalisiert vom Hersteller festgelegt werden, da dieser nicht weiss, für welchen Zweck man zuhause ein WLAN aufbaut.
Bis auf den Preis also, ist der ASUS RT-AX82U von mir zu empfehlen.
- 14.10.2021 -
Ich bin noch immer sehr zufrieden mit dem AX82U und möchte noch ein paar Einstellungen ergänzen, die sich bewährt haben:
1. Auto-Channel deaktiviert, weil der Router nicht weiss, wie gut der Empfang an den entsprechenden Orten in meiner Wohnung ist. Ich habe an den vier unterschiedlichen Orten per "WiFiAnalyzer"-APP geprüft, welche Kanäle in welcher Stärke belegt sind, und den Router anschließend entsprechend fest auf diesen Kanal (bzw. diese Kanäle) eingestellt.
2. DFS ist hier bei mir unbedingt notwendig. Zwar wird auf allen Kanälen gefunkt, aber im DFS-Bereich weniger und auf den ersten vier Nicht-DFS-Kanälen ist es total überfüllt.
3. 2.4 GHz habe ich komplett deaktivert. All meine Geräte können im 5 GHz-Band funken und die Funkleistung war an allen vier Orten im 5 GHz-Band besser als vorher. Mit deaktiviertem 2.4 GHz als zweites Netz störe ich so weniger umliegende Netzwerke meiner Nachbarn und auch meine eigenen ZigBee- und Bluetooth-Geräte (z.B. Philips HUE, kabellose Tastatur fürs Tablet), die allesamt im 2.4 GHz-Bereich funken.
4. Die Kanalbreite musste ich auf 40 MHz einstellen, da hier jeder meint, mit 80 MHz funken zu müssen (nicht alle, aber die meisten). Das ist leider die Voreinstellung des Routers im 5 GHz-Bereich und reduziert das 5 GHz-Netz dann auf wieder nur 3 parallel nutzbare, effektive Frequenzen, also kein bisschen besser als im Vergleich zum 2.4 GHz-Netz. Nachdem ich meinen direkten Nachbarn tagelang bearbeitet habe, seine 80 MHz auf 40 MHz umzustellen, damit wir beide mit 40 MHz parallel in einem der wenigen "freien" Bereiche funken können, haben wir hier ein angenehm schnelles und störungsfreies Netz, jeder von uns, und genauso (maximal-) schnell wie vorher mit den 80 MHz (nur eben stabiler und störungsfreier).
5. MU-MIMO habe ich deaktiviert, da sich dadurch die Sendeleistung pro Gerät um die Hälfte reduziert. Muss das Signal z.B. durch zwei verschlossene Türen, hat es im 5 GHz-Band eh schon genug zu tun, das zu meistern. Mit aktiviertem MU-MIMO wird das, was ausgestrahlt und empfangen wird, nochmal auf alle Geräte aufgeteilt und Störungen nehmen enorm zu. MU-MIMO macht nur Sinn, wenn die Distanz zwischen den Geräten und dem Router kurz und störungsfrei ist. Außerdem ist MU-MIMO grundsätzlich problematisch, da nicht alle Geräte sich miteinander verstehen - da gibts durchaus Inkompatibilitäten zwischen den einzelnen Komponenten(-Herstellern). Das ist noch garnicht ausgereift.
6. Airtime Fairness habe ich auch deaktiviert. Mir konnte ASUS leider, auch auf mehrmaliges Nachfragen, nicht mitteilen, wie GENAU ihre Airtime Fairness Implementierung funktioniert. Mehr als auf der Umverpackung als Werbetext drauf steht, wollte man mir nicht verraten. Hier weiss ich also nicht, ob nicht grunsätzlich alle Geräte IMMER nur einen bestimmten Slice eines Tokens erhalten oder ob das nur dann der Fall ist, wenn alle gleichzeitig Daten anfragen. Ersteres wäre kompletter Unsinn. Auch könnte es damit Probleme mit Geräten geben, die etwas weiter vom Router entfernt sind oder nur selten Daten anfragen.
Allerdings spinnt mein Amazon Fire TV (2. Generation), der per Ethernet-Kabel an den Router angeschlossen ist, seit dem Router-Wechsel ein bisschen. Manchmal aktualisiert er die Startseite nicht und es bilden sich schwarze Bereich, in denen eigentlich Empfehlungen für Serien, Filme, APPs etc. zu sehen sein sollten. Und manchmal braucht z.B. eine Mediatheken-APP sehr lange, bis die Inhalte aktualisiert sind oder ein Stream anläuft. Das wär mit dem alten TP-Link Router nie so. Amazon hat auf meine Kritik hin zwar stillschweigend zwei Firmware-Updates "rausgehauen", womit es etwas besser geworden ist, aber gänzlich weg ist das Problem nicht. Und ASUS ist sich überhaupt keines möglichen Bugs im Router bewusst, der vielleicht dafür sorgen könnte, dass der per 100 mbit angeschlossene Fire TV, der manchmal eben nur sehr langsam/wenig Daten zieht, ggf. mal eben nicht mitversorgt werden könnte. ASUS sagt, das wäre ein Problem veralteter Hard- und Software des Fire TVs (was nur bedingt stimmt und auch kein Problem sein SOLLTE) .... Naja, das ist nicht so ganz okay und woran das letztenlich liegt, weiss zumindest ich nicht (Amazon und/oder ASUS wissens ganz genau, sagens aber nicht). Ja, was soll ich sagen, Kunden zählen heutzutage eben in ihrer Einzelheit bei keinem großen Unternehmen mehr was. Nur noch die kaufende Masse zählt.
| Brand | ASUS |
|---|---|
| Manufacturer | Asus |
| Series | RT-AX82U |
| Product Dimensions | 5.74 x 16.94 x 30.02 cm; 1.2 Kilograms |
| Item model number | 90IG05G0-MO3R10 |
| Is Discontinued By Manufacturer | No |
| Wireless Type | 802.11n, 802.11ax, 802.11b, 802.11ac, 802.11g |
| Power Source | Kombi-Stecker |
| Operating System | RouterOS |
| Are Batteries Included | No |
| Item Weight | 1.2 kg |

















