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örtlich betäubt: Roman (Fiction, Poetry & Drama) Taschenbuch – 1. Oktober 1995

2.4 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»Ein Bekennerbuch intellektueller Distanz ... das heißt: seine Meinung über die Gesellschaft, in der wir leben und die wir zu verantworten haben, nicht nur in Literatur, sondern in den Tag umzusetzen.« Werner Weber in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin.

1956 erschien der erste Gedichtband mit Zeichnungen, 1959 der erste Roman, Die Blechtrommel. 1999 wurde Günter Grass der Nobelpreis für Literatur verliehen. Bis zu seinem Tod am 13. April 2015 lebte Günter Grass in der Nähe von Lübeck. Sein gesamtes literarisches Werk ist auch bei dtv erschienen.


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Kundenrezensionen

2.4 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
An seine erste Liebe, auch wenn sie längst vergangen ist, bewahrt man sich ja immer eine gewisse Anhänglichkeit. Mit den ersten Büchern ist es genauso. Das vorliegende Buch "Örtlich betäubt"von Günter Grass war der erste literarisch ernstzunehmende Lesestoff, den ich mir vor vierzig Jahren von meinem eigenen Taschengeld gekauft habe.
Gekauft habe ich mir das Buch damals, weil ich in den späten Sechzigern genauso alt war wie der Oberstufenschüler Philipp Scherbaum, die rebellische Hauptfigur von Örtlich betäubt", der seinen geliebten Dackel Max aus Protest gegen den Vietnamkrieg auf dem Kurfürstendamm verbrennen will. Heute bis ich genauso alt wie Scherbaums Lehrer, der Studienrat Eberhard Starusch, der seinen Schüler als lahmer Reformist am Ende von diesem Plan abbringt und ihn stattdessen dazu überredet, die Chefredaktion der Schülerzeitung zu übernehmen.
Aus Anlass dieser doppelten Übereinstimmung und des vierzigjährigen Jubiläums meines ersten selbstständigen Bucherwerbes habe ich das Werk noch einmal gelesen. Um es vorneweg zu sagen: Auch wenn ich längst kein Grass-Anhänger mehr bin, hat mich das Buch noch immer angesprochen, ich halte es sogar für eines der besten Grass-Werke nach der "Blechtrommel". Die Idee, das Leben des Studienrates Starusch im Zahnarztstuhl vor einem laufenden Monitor retrospektiv ablaufen lassen und ab und zu einem wenig Zahn(Erinnerungs)Schmerz hinzuzufügen, finde ich absolut gelungen.
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Von Ein Kunde am 16. August 1999
Format: Taschenbuch
Berlin im Jahr 1967. Der Deutsch- und Geschichtslehrer Starusch leidet an Zahnschmerzen und philosophiert mit seinem Arzt über Seneca und die Anwendbarkeit stoischer Lehren. Sein Schüler Scherbaum, begabt und radikal, will auf dem Kurfürstendamm einen Dackel verbrennen, um auf die Napalm-Einsätze in Vietman aufmerksam zu machen. Staruschs Freundin hat eine BDM-Vergangenheit, Scherbaums Freundin Vero entwickelt sich zur Terroristin. Günter Grass, der, was man heute allzuleicht vergißt, einige Zeit als Skandalautor galt (und die Blechtrommel als pornographisch), der in durchaus nicht zimperlichen Reden Bundeskanzler Erhard einen Nazi genannt hatte, engagierte sich in den Sechzigern, unter dem Eindruck von Willy Brandt, für die SPD. Daß ein Kokettieren mit der Macht der Kunst niemals guttut, bewahrheitet sich auch an dem vorliegenden Buch. Allzu klischeehaft sind die Rollen verteilt: Der intelligente, aufrichtige Scherbaum, zu Recht empört über die Mißstände der Gesellschaft, lenkt am Ende realpolitisch ein. Die bornierte, starrsinnige Vero intrigiert und läßt nicht mit sich reden. Starusch sympathisiert mit Scherbaum, will aber von Revolution oder Rebellion nichts hören. Grass polemisierte damals gegen die radikale Linke: "Enzensberger hüpft fröhlich nach Kuba, während ich hier Schönwetter zu machen versuche für die Dynamisierung der Kriegsopferrente." - Von einem solchen Standpunkt aus mag man Politik machen können, Literatur niemals.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Und von ihm, den ich an und für sich so bezeichne, wie er seinerseits Oskar Matzerath den "Musikalclown Bebra" heißen läßt: "Der Meister", erwarte ich verdammt noch mal einfach mehr als dieses selbstverliebte, viel zu offenkundig um des seinerzeit scheinbar für sich neu entdeckten, vermeintlich künstlerischen Elements der Fragmentierung selbst Willen in der vorliegenden Form geschaffene Werk hergibt. Lassen wir mal die, mit einem mehr als gerüttelt Maß Ausdauer, ja: Leidensfähigkeit letztlich aufgenommene Geschichte, die natürlich und bekanntlich ein weiterer Stein in Grassens Danziger Mosaik ist, außen vor, so verbleibt ein Szeneriekonstrukt, daß nur für einen Zweck vorzüglich passend scheint: Als Bettlektüre. Nur wenige Bücher haben es nämlich bislang geschafft, mich selbst nach härtesten Tagen teilweise mit nur einer halben Seite direkt in den Tiefschlaf zu befördern.

Um auch - wie es sich heutzutage gehört - wenigstens etwas Positives zu erzählen: Aus dem vorgenannten Grund ist diese Lektüre geradezu ideal für sparsame Leute, die sich Bücher um der beruhigenden Wirkung vor dem Lichtausknipsen Willen kaufen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis sucht in diesem Punkt seinesgleichen.

Ansonsten kann man sich das Buch aber, und sei die Gier nach mehr Werken des Meisters noch so unersättlich, schenken. Möge er, der Meister, mir diese Einschätzung nachsehen: Für mich ist es der Tiefpunkt seines Gesamtwerks, auch, wenn ich noch ein paar Titel auf der Liste abzuhaken habe.
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