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Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 20. Dezember 1993

4.8 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Paul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire de la folie à l'âge classique (dt.: Wahnsinn und Gesellschaft). Er thematisierte darin die Geschichte des Wahnsinns und das Zustandekommen einer Abgrenzung von geistiger Gesundheit und Krankheit und die damit einhergehenden sozialen Mechanismen. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. 1966 wurde Les mots et les choses – Une archéologie des sciences humaines (dt.: Die Ordnung der Dinge) veröffentlicht, worin er mit seiner diskursanalytischen Methode die Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert untersuchte. Nach einem Auslandsaufenthalt als Gastprofessor in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein vielfältiges politisches Engagement auf sich aufmerksam. In diesem Kontext entstand die Studie Surveiller et punir (dt.: Überwachen und Strafen). 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley und Japan sowie in den Iran und nach Polen.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Auch 25 Jahre nach seinem Tod bleibt Michel Foucault einer der einflussreichsten Intellektuellen weltweit. Bis heute spielen die von Foucault mitgeprägten Begriffe von der "Macht" und dem "Diskurs" eine gewichtige Rolle und werden heftig diskutiert. Der Philosoph und Soziologe untersuchte so unterschiedliche Gegenstände wie Krankenhäuser, Psychiatrien, Gefängnisse oder die menschliche Sexualität und erschloss daraus, auf welche Art und Weise das, was wir Menschen in verschiedenen historischen Epochen als Wahrheit anerkannt haben, vom herrschenden Diskurs produziert worden ist. In seiner Darstellung "Überwachen und Strafen - Die Geburt des Gefängnisses" untersucht Foucault die unterschiedlichen Praktiken des Strafens in verschiedenen Zeitaltern und wie so Wahrheiten und Machtverhältnisse produziert worden sind beziehungsweise produziert werden.

Strafen ist sicherlich einer der Konstanten in der Geschichte der Menschheit. Die Art und Weise des Strafens habe sich im Lauf der Jahrhunderte zwar gründlich geändert, so Foucault, doch eines sei immer gleich geblieben: Objekt des Strafens sei nie ausschließlich der einzelne Mensch gewesen. In den Institutionen und Praktiken des Strafens habe sich immer ein bestimmter Diskurs manifestiert, der durch das Strafen einer bestimmten Wahrheit zur Geltung verholfen habe und somit zuallererst immer ein Instrument der Macht gewesen sei: "Es formiert sich ein Wissen, das Techniken und "wissenschaftliche" Diskurse einschließt und sich mit der Praxis der Strafgewalt verflicht" (33). Dabei wehrt sich Foucault gegen die naive Annahme, dass ein bestimmtes Verhalten an sich ahnddungswürdig sei.
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Format: Taschenbuch
"Seitdem vor 150 oder 200 Jahren Europa seine neuen Strafsysteme geschaffen hat, sind die Richter Schritt für Schritt - im Zuge einer noch weiter zurückreichenden Entwicklung - darangegangen, über etwas anderes als die Verbrechen zu richten: über die 'Seele' der Verbrecher." Die Seele? "Die Seele: Gefängnis des Körpers." Es gibt, so Foucault, eine Tendenz weg von den absoluten Gottesgerichten und leidenschaftlichen Hinrichtungsfestlichkeiten hin zu kalten, nicht eingreifenden, sondern einschränkenden Strafen. Einsperren statt ausstellen, beobachten statt bestrafen ist die Devise dieser neuen Technik Es wird nicht mehr mit kathartischer Wirkung ein Exempel statuiert, an dem sich alles entlädt, sondern es wird allgemein das Nicht-Entladen propagiert. Dieser Übergang, schreibt Foucault, sei allerdings kein Übergang von einem ausgeklügelten Spektakel hin zu einer vernünftigen, abstrakten Bestrafung, sondern vielmehr ein technischer Übergang "von einer Bestrafungskunst zu einer anderen, die nicht weniger gelehrt ist". Diese Lehren, diese Techniken der Betrafung untersucht Foucault in seinem mit vielfältigem Archivmaterial angereicherten Buch. Ausführlich schildert er Hinrichtungsrituale (man hat ihm deshalb ein morbides Vergnügen an derlei Schauspielen unterstellt), in denen oft das Verbrechen nachgespielt wurde (zB wurden die Verurteilen teilweise mit der Mordwaffe hingerichtet), aber auch den architektonischen und organisatorischen Aufbau moderner Gefängnisse. Weniger theorielastig, und, für mich, besser verständlich als in seinen anderen Büchern, zeichnet Foucault eine Geschichte der gesellschaftlichen Repression und Normierung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von Ein Kunde am 11. September 2003
Format: Taschenbuch
Die Grundaussage von "Überwachen und Strafen" läßt sich ungefähr auf folgenden Nenner bringen: Das Gefängnis ist nur eine Facette, eine Abteilung allgegenwärtiger Disziplinierungsmechanismen der modernen Gesellschaft, die laut Foucault, im Grunde eine Disziplinargesellschaft ist, die ohne subtil wirkende Disziplinierungstechniken nicht das wäre, was sie gegenwärtig ist. Am Gefängnis werden diese Strukturen nur besonders deutlich und das Gefängnis ist gleichzeitig das Versuchslabor, an dem diese Strukturen getestet und ausprobiert werden. Der Verbrecher wird dabei zum Delinquenten. Und der Delinquent ist das menschliche Versuchsobjekt, das sich die moderne Gesellschaft aussucht, um ihre Disziplinierungstechniken ausprobieren zu können, ehe sie sie sublimiert, verfeinert, abändert und dann überall anwendet. Das Verbrechen wird nicht bekämpft oder beseitigt, es wird zum Objekt einer immer wieder neu erprobten Methode, es wird dadurch gezämt und gesühnt, indem es als Gegenleistung die Disziplinierungstechniken der modernen Gesellschaft rechtfertigt.
Das ist die atemberaubende und fesselnd geschriebene Grundthese dieses Buchs.
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Von Kankin Gawain TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 8. Februar 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die meisten glauben, das der Mensch im Laufe der Geschichte freier geworden sei. Wer "Überwachen und Strafen" von Foucault liest, könnte auch zum entgegengesetzten Schluss kommen. Der Philosoph zeigt nämlich mit profunder Kenntnis der historischen Quellen, dass beispielsweise Strafen und Kontrolle sich im Zeitalter des Feudalismus ausschließlich gegen den Körper des Verurteilten richteten. Im Zuge der "Humanisierung" des Strafvollzugs wurde dann auch das Innenleben des Deliquenten entdeckt, was dann eine ganze Justiz-Pädagogik mit sich brachte. Mittlerweile, so könnte man Foucault zu Ende denken, haben wir die Disziplinarmaßnahmen des Staates so verinnerlicht, dass jeder sein eigener privater Gefängnisdirektor geworden ist. Aber möglicherweise braucht Zivilisation den dressierten Menschen... :-)
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