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Der Überläufer Gebundene Ausgabe – 27. Februar 2016

4.0 von 5 Sternen 37 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»So wird dieser in beispielhaft schönem Deutsch verfasste Roman, das reife Werk eines jungen Mannes, erst jetzt publiziert.« (Franziska Augstein Süddeutsche Zeitung, 27./28.02.2016)

»Das ist erstens eine ziemliche Überraschung und zweitens, wenn man das Buch gelesen hat, eine Sensation. Der Überläufer ist ein großartiger Roman, der das Werk von Lenz und damit die deutsche Nachkriegsliteratur um ein eindrucksvolles Stück erweitert.« (Volker Weidermann Der Spiegel, 27.02.2016)

»Heute, 65 Jahre nach seiner Entstehung, vermittelt Der Überläufer einen tiefen Einblick in die Zerrissenheit der deutschen Kriegs- und Nachkriegsjahre. So gesehen, ist auch dieser frühe Roman schon ein typischer Lenz.« (Max Moor ttt, 28.02.2016)

»Dass der bescheidene Siegfried Lenz nach seinem Tod noch einmal für Medienrummel sorgen würde, hätte niemand für möglich gehalten.« (Heide Soltau NDR Kultur, 25.02.2016)

»Siegfried Lenz schildert das Kriegsgeschäft brutal akribisch, beinahe überscharf, aber ohne doppelten Boden und sachlich wie ein Obduktionsbericht.« (Ruth Bender Leipziger Volkszeitung, 29.02.2016)

»Ein Roman über den Irrsinn des Krieges, über den Konflikt zwischen Pflicht und Gewissen, den Zwiespalt zwischen Handeln und Schuld.« (Stuttgarter Zeitung, 12.02.2016)

»Der Roman ist ein überwältigendes Zeugnis seiner Zeit, eine tief beeindruckende Schilderung des Krieges, und, wie jeder gute Kriegsroman, ein verzweifeltes Plädoyer für die Menschlichkeit.« (Dierk Wolters Nassauische Neue Presse, 29.02.2016)

»Nur Eingeweihte wussten, nein, wenn man ehrlich sein will, muss man wohl sagen: Nur Siegfried Lenz selber war es bewusst, welch einen Schatz er im Gepäck hatte.« (Süddeutsche Zeitung, 02.03.2016)

»Der Roman prägt nicht nur das Bild des am 7. Oktober 2014 verstorbenen Autors neu, es verändert auch die Einschätzung der bundesdeutschen Nachkriegsliteratur.« (Neue Osnabrücker Zeitung, 02.03.2016)

»So intensiv der junge Lenz die Sinnlosigkeit des Kriegs durch eine groteske Situation versinnbildlicht, so intensiv erweckt er die alles überwältigende Natur dichterisch zum Leben.« (Simone Dattenberger Münchner Merkur, 02.03.2016)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz (1926–2014) zählt zu den bedeutenden und meistgelesenen Schriftstellern der deutschen Literatur. Für seine Bücher wurde er mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2009. Seit 1951 veröffentlichte er alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Vor 65 Jahren schrieb Siegfried Lenz diesen Roman
Verleger Günter Berg sagt im Kultur Journal, Siegfried Lenz habe ihn beauftragt, sein Gesamtwerk und seine Stiftung zu betreuen und an seiner Seite zu bleiben
Günter Berg: 'Das Manuskript ist eine Sensation. Ich kannte es nicht. Das fand ich merkwürdig. Und dann hab ichs gelesen und dachte, das kann gar nicht sein, dass ein 25 jähriger Autor so einen fantastischen Roman schreiben kann. Lenz hat geschwiegen und erst im Nachlass wurde das Buch entdeckt, ein Roman, der seine kritische Haltung zum Krieg verdeutlicht. Das war damals nicht gewünscht, sein damaliger Verleger warnte ihn, das Buch passt nicht in die Zeit und er halte es für äußerst gefährlich, den Roman im bisherigen Zustand zu publizieren. Er würde, was seine Gesinnung betrifft, scharf unter die Lupe genommen werden.
'Wir sind auch Deutschland und nicht nur die anderen. Es wäre doch eine komplette Idiotie, wenn wir uns, die wir Deutschland sind, für Deutschland, also für uns selbst, opferten`. Lenz hatte desertiert, kam in Kriegsgefangenschaft, da gingen ihm die Augen auf, was mit seinem Land geschehen war, wer die Opfer waren und wessen Deutschland sich schuldig gemacht hat.
Lenz lässt den Helden überlaufen und auf russischer Seite kämpfen. Das ist für den Verlag alles andere als opportun.
Ein Gutachter schreibt: 'Aber er kann doch nicht immer nur schreiben, wie schlimm die Wehrmacht war, er muss doch auch mal schreiben, wie schlimm die Russen waren.` Das führt dann dazu, dass man Lenz wirklich panisch nahelegt, das alles ganz anders zu machen. Lenz kann und will das nicht anders machen.
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Format: Audio CD
Der Schauspieler Burghart Klaußner liest auf 7 CDs DER ÜBERLÄUFER von Siegfried Lenz ungekürzt.......................... Es wird laut (Soldatenstimmen und Geschrei, Klaußner steigert sich richtig rein), vor allem dann, wenn Burghart Klaußner die zahlreichen Dialoge spielt. Er wechselt stets zwischen Erzählstimme und Dialogstimme (= Spielstimme) hin und her. Die gesamte Lesung - eine sehr lebendige Umsetzung, halbszenisch vor dem inneren Auge. Man kennt den Schauspieler sonst eher als ruhigen Vorleser, das ist er hier jedoch nicht.

Der letzte Kriegsommer, Warten im Osten, eine Eisenbahnlinie soll gesichert werden, der Soldat Walter Proska landet bei einer kleinen Einheit, um die es hier geht, es passiert wenig (auch wenn immer wieder geschossen wird), mehr Mückenangriffe als Angriffe vom Gegner. Das Warten macht mürbe. Sinnlosigkeit. Und trotzdem: der Text von Siegfried Lenz, der Anfang der 1950er Jahre vom Verlag abgelehnt wurde, hat eine schnelle, straffe Dramaturgie, Leerlauf beim Hören / Lesen kommt nicht auf. Und das ist der Verdienst des Autors. In den fünfziger Jahren wollte das niemand lesen, so glaubte es der Verlag. Natürlich wirkt manches etwas spontan, das hätte Lenz, hätte er noch Gelegenheit gehabt, vermutlich bearbeitet, "verbessert".

Burghart Klaußner wird bei Hoffmann + Campe immer mehr zur Stimme von Lenz; auch das KRIEGSENDE von Lenz hat er im Hörbuch gelesen u.a. . Klaußner macht aus dieser Lesung des Lenz-Textes etwas Besonderes.

( J. Fromholzer )
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Format: Gebundene Ausgabe
Erfolg nun auch post mortem: Siegfried Lenz (1926 - 2014), schon zu Lebzeiten ein gefeierter Autor und einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller überhaupt, stürmt mit seinem aus dem Nachlass veröffentlichten Roman "Der Überläufer" die aktuellen Bestsellerlisten. Der 1951 geschriebene Roman wurde seinerzeit nicht publiziert. Dazu später mehr. Im Zentrum der Handlung steht das Schicksal des jungen Soldaten Walter Proska. Im letzten Kriegssommer muss er mit seiner Einheit eine Zuglinie sichern. Das ist völlig sinnlos. Der Krieg ist längst verloren. Die Soldaten führen einen aussichtslosen Kampf. Die Männer stehen vor der Frage: Pflicht oder Gewissen? Doch auch der gutmütige Proska lädt schwere Schuld auf sich. Damit leben kann er freilich nicht. Er sucht Vergebung. Auch davon erzählt dieser großartige Roman. Ich bin über dieses Buch freudig überrascht. So reflektierend, nachgerade philosophisch hatte ich Siegfried Lenz gar nicht in Erinnerung. In seinem Roman "Der Überläufer" liefert er zudem, keine Selbstverständlichkeit in der Beschreibung von blutigen Kampfgetöse und brutalen Kriegsalltag, betörend schöne, regelrecht poetische Bilder. Das die Handlung, wie ich finde, zum Ende hin zu temporeich und das Schlussbild leicht verkitscht geraten ist? Geschenkt. Es ist ein beeindruckender Roman eines großen Schriftstellers. Im konservativen Klima der Adenauer-Zeit, das Nachwort klärt darüber detailliert auf, erschien den Entscheidungsträgern in den Verlagshäusern die Geschichte eines Überläufers der deutschen Wehrmacht hin zur Roten Armee jedoch zur Veröffentlichung gänzlich ungeeignet.Lesen Sie weiter... ›
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