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Über Raben Taschenbuch – 2. Februar 2004

3.5 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Die winterliche Berglandschaft der Ennstaler Alpen. Ein Mann beginnt mit dem von langer Hand vorbereiteten Aufstieg zu einer im steilen Fels gelegenen Höhle. Dort verschanzt er sich mit seinem Präzisionsgewehr vor den von ihm erwarteten Verfolgern. Abgesehen von einem Kolkraben, der sich in seinem Versteck einnistet, bleibt der Mann, ein Deutschlehrer, allein mit seinen Erinnerungen: an eine unglückliche Liebe, an Bergtouren, verhasste Kollegen und eine Schülerin, die es ihm besonders angetan zu haben scheint.

Ein zweiter Erzählstrang handelt von eben jenem Mädchen. Aus der Ich-Perspektive berichtet es aus seinem von der Schule geprägten Alltag in Wien. Bald wird klar, dass neben nicht altersuntypischen makabren Zügen etwas Besonderes an dieser Schülerin ist. Sie lebt allein mit ihrem Kater in einer Wohnung, die sie ständig lüftet, mit Raumsprays, Insektiziden, Holzkitt und anderen Dingen bearbeitet. Kein Wort wird über die Familie beziehungsweise deren auffällige Abwesenheit verloren.

Eindeutige Erklärungen für das ungewöhnliche Verhalten der beiden Protagonisten wird man im ganzen Roman vergeblich suchen. Sie werden von einer inneren Logik geleitet, die so zwingend erscheint, dass die Unkenntnis ihrer Prämissen nahezu frustriert. Wer gerne spekuliert, wird hier freilich schnell einige nahe liegenden Rückschlüsse ziehen: Erliegt der Mann auf dem Berg paranoiden Wahnvorstellungen? Versucht das Mädchen mithilfe des chemischen Arsenals der Verwesung elterlicher Leichen beizukommen? Geschickt lässt der Autor die Fantasie des Lesers zum eigentlichen Täter werden.

Wer den Reiz des Rätsels nicht schätzt, wird immerhin durch reichlich situative Spannung darüber hinweggetröstet. Die Klettererlebnisse des Mannes im Fels versteht Hochgatterer, selbst passionierter Bergsteiger, packend zu schildern. Und der Psyche des Mädchens nähert sich der Kinderpsychiater -- wie zuvor der eines Buben in Caretta Caretta -- ohne zu intellektualisieren mit viel Einfühlungsvermögen und Kenntnis der Jugendkultur (zum Beispiel des Pokémon-Kults). Die Einblicke ins schulische Milieu mit all seiner Grausamkeit und Komik können ebenso überzeugen wie die lebendigen Charaktere der Lehrer und Schüler. Im Rabennest liegt am Schluss eine tote Maus. Das Ausmaß zwischenmenschlicher Räuber-Beute-Beziehungen lässt sich nur erahnen. --Mathis Zojer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

Literatur, die in Österreich zum Besten der letzten Jahre zählt. Ein vortrefflicher Roman (Neue Zürcher Zeitung)

Jetzt liegt es an den Lesern, einen starken Autor zu entdecken. (Frankfurter Rundschau)

Hochgatterer ist glücklicherweise längst kein Geheimtipp mehr. Er schreibt einiges vom Feinsten und Eigenwilligsten, das die österreichische Literatur zu bieten hat. (Berliner Zeitung)

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Kundenrezensionen

3.5 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Leser mit der Fähigkeit zum ruhigen Genuss an Welt ausbreitender Genauigkeit werden hier von einer besonders einfühlsamen Prosa beschenkt, die zwar manchmal etwas statisch wirken mag, aber nicht einen Augenblick fade ist. Hochgatterer stellt ein paar Tage Leben eines alternden, in die Hochalpen aufbrechenden Lehrers neben das seiner halbwüchsigen Schülerin. Die Berührungen zwischen beiden Welten sind jedoch so dezent und quasi ungewusst, dass sie nur mittelbar und indirekt ahnbar werden. Es berückt, mit welcher psychologischen Nachvollziehbarkeit sich der Autor in zwei völlig verschiedene Existenzbahnen hineinzufinden vermag, mit welchem literarischen Geschick er in Ich-Perspektive ein facettenreiches Pubertätserleben beschreibt, ohne dass es auch nur die Spur süßlich wirkt, und daneben die Desillusioniertheit eines an Alter und Enttäuschung krankenden, offenbar paranoiden Lehrers stellt. Das Empfinden des Mädchens wird passenderweise in Ich-, das des Lehrers in Er-Perspektive vermittelt. Sie lebt im engen Zirkel von Schule und Stadt und ist in ihrem inneren Reichtum, scheint es, aller Möglichkeiten voll, er geht, gewissermaßen wie der Büchnersche Lenz, 'ins Gebirg', als Wiener natürlich ins alpine Hochgebirge, auf eine so qualifiziert selbstmörderische Route, dass sie ihn an sein Ende führen dürfte. Die dargestellte Gipfel-Geographie ist so genau, dass Kenner nicken werden, während Amateure die Tour im Bergatlas verfolgen können. Der altersfitte Lehrer erlebt vor allem das Außen, die Schülerin das Innen, beide aber extrem existentiell. Also eine kleine Prosasinfonie mit zwei Themen, beide kongenial genau durchkomponiert.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Zwei Handlungsstränge führt Paulus Hochgatterer in seinem Roman: Ein Mann steigt ins Gebirge, scheinbar auf der Flucht; auf der anderen Seite das Alltagsleben einer Schülerin, die in ihrer Phantasie Leute sterben lässt. Wie diese beiden Geschichten zusammenhängen bleibt nebulos - so wie der ganze Roman. Man sucht ständig nach irgendwelchen Zusammenhängen oder Erklärungen, aber wird bis zum Ende im Stich gelassen. Wenn soviel offen bleibt und der eigenen Phantasie überlassen bleibt, frage ich mich, wozu ich mich durch 220 unspektakuläre Seiten gequält habe. Abgesehen von der Handlung wird auch sprachlich wenig geboten. Eine ständige Aufzählung und Erwähnung von Markennamen, Pokemon-Figuren und eine detailierteste Beschreibung einer Bergbesteigung im Fachjargon beweisen lediglich, dass der Autor diese kennt, langweilen aber den Leser. Dieses Buch hat mich keineswegs überzeugt und ich kann es nicht empfehlen.
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Format: Taschenbuch
Zwei Handlungsstränge durchflechten sich abwechselnd - erster Handlungsstrang, ein Lehrer geht mit einem Präzisionsgewehr auf einen Berg, seine Intention bleibt weitgehend unklar, ebenso sein Schicksal - zweiter Handlungsstrang, ein pupertierendes Mädchen berichtet langatmig über ihren Alltag - die ersten Seiten versprechen Spannung, dieses Versprechen wird aber nie eingelöst - die Handlungen plätschern seicht und ziellos dahin - die Charaktäre sind verschwommen ausgearbeitet, ihre Motive und Handlungsvektoren bleiben großteils unklar - einen Stern verdient die Beschreibung alpinistischer Details - ansonsten pure Langeweile und pseudokryptische Scheintiefe - wer zwischen den Zeilen hochkarätige Psychologie sucht, wird selbige nur konfabulatorisch finden - insgesamt ein Buch, auf welches verzichtet werden kann
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Von Ein Kunde am 29. Mai 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Die Protagonisten in Hochgatterers neuem Roman sind zum einen ein Mann mittleren Alters, zum anderen ein Mädchen um die 13 Jahre.
Der Roman ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, dem des Mannes und dem des Mädchens.
21. Jahrhundert - Jänner - Österreich - Ennstaler Alpen
Bewaffnet mit einm Präzisionsgewehr begibt sich der besagte Mann, ein Deutschlehrer, in die österreichischen Ennstaler Alpen. Der Bergaufstieg, der lange vorbereitet ist, scheint eine Flucht vor jemandem oder der Realität zu sein.
21. Jahrhundert - Jänner - Österreich - Wien
Der zweite Protagonist, die 13-jährige Schülerin, fasziniert durch ihre untypischen Gedankengänge und Handlungen.
Zusammen mit ihrem Kater Ratajczyk lebt sie in einer Wohnung, die sie ständig lüftet und mit Insektiziden behandelt.
Nicht in einem Satz kommt ihre Familie vor, die scheinbar gar nicht existiert.
Die Geschichte des Mannes wird von einem Erzähler geschildert, das Mädchen erzählt in der Ich- Form.
Originell fand ich die eine oder andere Bemerkung der 13- jährigen.
Der Text, der leicht zu lesen ist, erfordert kein Vorwissen und ist für junge sowie für Psychologie- Interessierte Leser geeignet.
Nennenswert sind jene Passagen, in denen Hochgatterer auf den Jugendkult (z.B.: Pokémon- Kult) oder die durch Werbung manipulierte Menschheit eingeht.
Spannend ist ÜBER RABEN allemal, wenn auch in einer etwas ungewöhnlichen Art und Weise.
ÜBER RABEN ist eine durchaus realistische Erzählung mit einer geringen Wirklichkeitsverfälschung.
In Hochgatterers neuem Roman ist Individualismus in einer bestimmten Form gefragt.
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