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Über Hermaphrodismus (edition suhrkamp) Taschenbuch – 24. Mai 1998

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Paul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire de la folie à l'âge classique (dt.: Wahnsinn und Gesellschaft). Er thematisierte darin die Geschichte des Wahnsinns und das Zustandekommen einer Abgrenzung von geistiger Gesundheit und Krankheit und die damit einhergehenden sozialen Mechanismen. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. 1966 wurde Les mots et les choses – Une archéologie des sciences humaines (dt.: Die Ordnung der Dinge) veröffentlicht, worin er mit seiner diskursanalytischen Methode die Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert untersuchte. Nach einem Auslandsaufenthalt als Gastprofessor in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein vielfältiges politisches Engagement auf sich aufmerksam. In diesem Kontext entstand die Studie Surveiller et punir (dt.: Überwachen und Strafen). 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley und Japan sowie in den Iran und nach Polen.

Joseph Vogl, 1957 in Eggenfelden geboren, ist ein deutscher Literaturwissenschaftler. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur, Literatur- und Kulturwissenschaft, Medien an der Humboldt-Universität Berlin und Permanent Visiting Professor am »Department of German« der Princeton University.


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Format: Taschenbuch
Aus dem 19. Jahrhundert stammen die Tagebuchaufzeichnungen von Herculine Barbine - Alexina genannt. Als Tochter armer Eltern geboren, wurde sie, nachdem ihre herausragende Intelligenz offensichtlich wurde, in Klostern erzogen und zum Beruf der Erzieherin ausgebildet. Erst in ihrem jungen Erwachsenenalter kam die Wahrheit ans Tageslicht: Alexina war eigentlich ein männlicher Hermaphrodit. Die Geschichte war damals skandalöses Tagesgespräch in Frankreich. Alexina wurde fortan ein Leben als „Mann" gewährt. Dieses neue Dasein war allerdings nicht von langer Dauer. Nach einigen wenigen Jahren der Einsamkeit und Identitätssuche verübte der junge Mann Selbstmord. Es ist Foucaults Verdienst, dass die privaten Aufzeichnungen des Hermaphroditen Barbine nicht dem Vergessen anheim fallen. Neben den Originaltexten aus Alexinas Feder findet man im Buch auch die Gerichtsurteile und medizinischen Befunde. Auch wenn die Tagebuchaufzeichnungen teilweise extrem blumig klingen (Schreibstil des 19. Jahrhunderts) - die Lektüre ist spannend und bewegend - und was wohl am wichtigsten ist: sie gewährt einen Blick aus der Perspektive eines Betroffenen. Nicht nur als wissenschaftliche Lektüre empfehlenswert!
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Format: Taschenbuch
Auf die Aufzeichnungen des französischen Hermaphroditen ist Foucault durch die Arbeit an der Geschichte der Sexualität gestoßen, die er in der Mitte der siebziger Jahren begonnen hatte. Das Buch hat die Bewandnis, die von Foucault propagierte Macht des modernen Sexualitätsdispositivs exemplarisch an der tragischen Geschichte herauszustellen. Das Subjekt steht dem Zwang der Normalisierung de facto ohnmächtig gegenüber. In dem Band wird besonders die Gegensätzlichkeit der Subjektivierungsmechanismen klar herausgestellt. Das Subjekt will sich wiederfinden in der Ordnung der Dinge - es will eine Identität. Auf der einen Seite die befindlichen und emotionalen Tagebuchaufzeichnungen des Menschen Herculine Barbin, welcher nach Identität in Freiheit sucht und an der Auswegslosigkeit seiner Situation scheitert. Auf der anderen Seite der objektivierende und zwangsnormalisierende Diskurs des wissenschaftlich-psychatrisch-medizinischen Komplexes, der um eine Ordnung bemüht ist und darin keine individuelle, selbstbestimmte Freiheit und Identität für das Subjekt jenseits einer Matrix des ,wahren, Geschlechts möglich macht.
Wie aktuell dieserlei Fragen sind und wie sehr der Mensch seine Wahrheit in der Sexualität sucht, zeigt sich momentan wieder an den Streitigkeiten um das Geschlecht der Leichtathletin Caster Semenya, welche bei der Berliner WM 2009 die Goldmedaille im 800m Lauf gewonnen hatte und nun entwürdigende und ihre persönliche Integrität verletztende Fragen über ihre uneindeutige Sexualität über sich ergehen lassen muss.
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