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Kommentar: Gebunden mit Umschlag, 2002, sehr sauberes Exemplar
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Ärger Gebundene Ausgabe – 2002

4.5 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thich Nhat Hanh, 1926 in Vietnam geboren, gehört als sozial engagierter buddhistischer Mönch und Zen-Meister zu den bedeutendsten spirituellen Lehrern der Gegenwart. Die schmerzhaften Erfahrungen des Vietnamkriegs haben sein Bewusstsein dafür gestärkt, wie die buddhistische Lehre und insbesondere die Entwicklung von Achtsamkeit dazu beitragen können, Konflikte zu lösen oder erst gar nicht entstehen zu lassen. Thich Nhat Hanh lebt im Exil, seit ihm anlässlich einer Reise in die Vereinigten Staaten 1966 die Regierung von Südvietnam die Rückkehr in seine Heimat verweigerte. Er ist Autor zahlreicher Bücher und engagiert sich in der Friedensarbeit und Flüchtlingsbetreuung.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Woher Ärger und Wut kommen

Wir alle müssen lernen, wie wir mit Ärger und Wut umgehen und fertig werden können. Dazu müssen wir den biochemischen Aspekten der Wut mehr Aufmerksamkeit schenken, denn die Wut hat ihre Wurzeln sowohl im Körper als auch im Geist. Wenn wir unsere Wut analysieren, erkennen wir ihre physiologischen Bestandteile. Wir müssen uns genau anschauen, wie wir im Alltagsleben essen, trinken, konsumieren und mit unserem Körper umgehen.

Wut ist nichts ausschließlich Psychisches
Aus der Lehre Buddhas erfahren wir, dass Körper und Geist nicht voneinander getrennt sind. Der Körper ist der Geist und der Geist ist zugleich auch der Körper. Wut ist nicht nur eine rein mentale Realität, denn das Physische und das Mentale sind miteinander verknüpft und lassen sich nicht trennen. Im Buddhismus wird dieser Körper-Geist-Komplex als Namarupa bezeichnet. Namarupa ist das Psychosomatische, die Einheit von Psyche und Soma, Geist und Körper. Die gleiche Realität erscheint manchmal als Geist und manchmal als Körper.
Wissenschaftler haben bei ihrer eingehenden Erforschung der Elementarteilchen entdeckt, dass sie sich manchmal als Welle manifestieren und manchmal als Teilchen. Zwischen einer Welle und einem Teilchen besteht ein großer Unterschied. Eine Welle kann immer nur Welle sein, sie kann kein Teilchen sein. Ein Teilchen kann immer nur Teilchen sein, es kann keine Welle sein. Trotzdem sind Welle und Teilchen ein und dasselbe. Welle (englisch wave) und Teilchen (englisch particle) bilden zusammen ein »wavicle«. Diesen Namen hat die Wissenschaft den Elementarteilchen gegeben.
Das Gleiche gilt für Geist und Körper. Unsere dualistische Sicht der Dinge sagt uns, dass Geist nicht Körper und Körper nicht Geist sein kann. Aber wenn wir tiefer blicken, sehen wir, dass Körper Geist ist und Geist Körper. Wenn wir die Dualität überwinden können, durch die Geist und Körper als vollkommen getrennt gesehen werden, kommen wir der Wahrheit ganz nahe.
Vielen Menschen wird allmählich klar, dass das, was mit dem Körper geschieht, auch mit dem Geist geschieht und umgekehrt. Die heutige Medizin weiß, dass eine Erkrankung des Körpers unter Umständen einer Erkrankung des Geistes entspringt. Und eine Erkrankung des Geistes kann aus einer Erkrankung des Körpers entstehen. Körper und Geist sind keine getrennten Gebilde - sie sind eins. Wir müssen also unseren Körper gut pflegen, wenn wir unsere Wut bezwingen wollen. Sehr wichtig dabei ist die Art und Weise, wie wir essen, wie wir konsumieren.

Du bist, was du isst
Ärger und Wut, Frustration und Verzweiflung haben viel mit unserem Körper und der Nahrung zu tun, die wir aufnehmen. Wir müssen eine Strategie des Essens und Konsumierens entwickeln, um uns vor Wut und Gewalt zu schützen. Essen ist ein Merkmal der Zivilisation. Wie wir unsere Nahrung anbauen, welche Art von Nahrungsmitteln wir essen und wie wir sie zu uns nehmen, ist eine Sache der Zivilisation, denn die Wahl, die wir treffen, kann Frieden stiften und Leiden lindern.
Was wir essen, kann eine sehr wichtige Rolle spielen im Hinblick auf unsere Wut. Häufig enthält unsere Nahrung bereits Wut. Wenn wir das Fleisch eines vom Rinderwahn befallenen Tieres essen, ist die Wut schon im Fleisch. Aber wir müssen auch andere Nahrungsmittel, die wir verzehren, unter die Lupe nehmen. Wenn wir ein Ei oder Hühnerfleisch essen, können wir davon ausgehen, dass auch Ei und Huhn eine Menge Wut enthalten. Wir nehmen Ärger und Wut zu uns und bringen diesen Ärger und diese Wut in unserem Verhalten wieder nach außen.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch könnte "harte Kost" sein für diejenigen, die für ihren Ärger und ihre Wut am liebsten die anderen verantwortlich machen. Thich Nhat Hanh legt nämlich eindrucksvoll dar, dass der Samen für Wut und Ärger in uns selbst liegt. Unser eigenes Leiden, unsere eigene Angst, unsere eigene Unzufriedenheit sind es, die - wenn sie dann irgendwie aktiviert werden - in uns Ärger und Wut hochkommen lassen.

Stellen Sie sich einfach diese Szene vor: nach einer Präsentation stehen drei Menschen zusammen. Einer von ihnen bemerkt, er fände die Präsentation nicht gut. Einer der beiden Zuhörer bleibt recht ruhig, der andere läuft rot an. Er ist der Redner. Von außen gesehen haben beide Zuhörer das Gleiche gehört. Dass einer der beiden aber heftigst reagiert, liegt an dem, was er selbst aus dem Kommentar macht, was er hineininterpretiert, welcher Trigger der Satz auslöst, usw. Er sieht sich persönlich angegriffen, zu unrecht schlecht gemacht oder in seinem Selbstzweifel bestätigt, unterstellt dem Gegenüber sofort mangelnden Sachverstand, usw. ... nur weil eben alle diese Samen schon da waren und jetzt durch die Bemerkung Wasser bekommen haben.

Nach dieser Erkenntnis tut nun natürlich Hilfe Not. Thich Nhat Than sieht einzig das Zugehen auf den eigenen Ärger, das Umarmen der eigenen Wut, als zielführenden Weg. Die Wut versuchen zu verdrängen, vergrößert nur das Leid. Übrigens ebenso wie den "Ärger rauslassen", z.B. mit Eindreschen auf einen Sandsack, wie so manche Psychiater empfehlen. Beides gibt der Wut nur mehr Kraft, schafft ihr zusätzlichen Raum und
sät neue Samen ...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wie das Cover bereits verrät: Es geht um die Emotionen wie Ärger, mit denen jedermann in den unterschiedlichsten Situation konfrontiert wird. Thich Nhat Hanh verpackt die Definition, die Ursachen, Beispiele und Lösungen in einfach zu verstehenden Kapiteln. Dabei ist es nicht erforderlich buddhistisch geprägt bzw. religiös geprägt zu sein, da sich Thich Nhat Hanh ausschließlich auf alltägliche Situationen beruht und mit einfachen Methoden (besonders das achtsame Leben) die Handhabung mit den eigenen und destruktiver Emotionen anderer aufklärt.

Von mir die Note: 1+
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich hab das Buch erst angelesen. Ich mag die Art, wie Thich Nhat Hanh schreibt und habe das, was ich bereits gelesen habe, als hilfreich empfunden. Es hat mich beruhigt, das alles gut ist, so, wie es ist. Es sind oft die kleinen Dinge des Lebens, in der die Wahrheit steckt.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wie mache ich aus dem täglichen Müll von Ärger, Wut und Zorn einen erholsamen und beruhigenden Blumengarten? Die Antwort auf diese Frage gibt das Buch von Thich Nhat Hanh. Er schildert nicht nur die destruktive Wirkungsweise von Wut in einem selbst, sondern auch deren Wirkungen in Beziehungen und Familien. Mit einfachen Handlungsanweisungen gibt er uns auch das Handwerkzeug unsere destruktiven Verhaltensweisen zu ändern. Ich dachte, das ist ja lächerlich simpel und naive, aber die Wirkung hat mich überzeugt. Zu meinem Erstaunen konnte ich nach kurzer Zeit mit meiner Wut umgehen. Ich lebe seither zufriedener und glücklicher. Ich empfehle dieses wunderbare Selbsthandlungsbuch alle Menschen, insbesondere denen die Frieden möchten, gerne weiter.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich würde das Buch allen empfehlen, die mit dem Thema Gewalt und Hass und Wut Im kleinen Bereich :( Paare, Familien) und im großen Bereich :( Volksgruppen, Fremdenhass, Krieg) nach lebbaren Lösungen suchen. Als christliche Theologien finde ich dort Anregungen, die den Friedensgedanken Jesu entsprechen
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Angesichts der überwiegend positiven Rezensionen bin ich von diesem Buch etwas enttäuscht.

Es beginnt mit dem Schreibstil, der mir persönlich nicht so zusagt (das ist jetzt allerdings rein subjektiv). Das Buch ist meinem Eindruck nach teilweise wie ein Kinderbuch geschrieben, was dazu führen könnte, dass sich der eine oder andere erwachsene Leser nicht ganz ernstgenommen fühlt. Zu dieser "einfachen Sprache" passt allerdings nicht, dass bestimmte Begriffe einfach ohne nähere Erläuterung in den Raum gestellt und offenbar als bekannt vorausgesetzt werden. An Anfänger richtet sich dieses Buch daher wohl nicht. Aber an wen? Für "Fortgeschrittene" erscheint mir der Inhalt etwas dünn.

Von einem Westler an einen asiatischen buddhistischen Mönch und Zen-Meister gerichtet, erscheint dieser Vorwurf sicherlich etwas vermessen, aber manche Ratschläge in diesem Buch kommen mir geradewegs "un-buddhistisch" vor (etwa starke Fixierung auf bestimmte Personen und die Beziehung zu ihnen, Stichwort "Angelina" (Kap. 8), bis hin zur Aufforderung, um de facto längst beendete, also der Vergangenheit angehörende Beziehungen noch zu kämpfen, als hätte man in der Gegenwart nichts sinnvolleres zu tun); von anderen kann man guten Gewissens wohl nur abraten - hier denke ich insbesondere an vorgeschlagene Formulierungen wie "Wenn du mich wirklich liebst/wenn ich dir wirklich etwas bedeute, dann (…)". Man muss kein Psychologe sein, um zu erkennen, was man mit solchen Formulierungen beim Empfänger anrichten kann. Es mal am eigenen Leib erlebt zu haben, reicht völlig aus. Es ist Manipulation der übelsten Sorte!
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2 Kommentare 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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