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Paulus zwischen Damaskus und Qumran. Fehldeutungen und Übersetzungsfehler
 
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Paulus zwischen Damaskus und Qumran. Fehldeutungen und Übersetzungsfehler [Broschiert]

Pinchas E. Lapide
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Produktinformation

  • Broschiert: 128 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 4. A. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579014250
  • ISBN-13: 978-3579014258
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Pinchas Lapide
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Produktbeschreibungen

Klappentext

Fehldeutungen und Ubersetzungsfehler Das Christentum ist die einzige Religion, deren Heiland - der Rabbi Jesus von Nazareth - zeitlebens einer anderen Religion, dem Judentum, angehört hat. Es war dann der Jude Rabbi Saul von Tarsus, der die Kunde vom Gott Israels und die jesuanische Botschaft bis an die Enden der Welt verbreitete. Soll dieser umstrittene Mann in das Judentum heimgeholt werden? Das ist weder nötig noch möglich, denn Saul hat seinen angestammten Glauben nie verlassen. Lapide korrigiert viele Übersetzungsfehler und falsche Deutungen der Botschaft des Paulus. Neu ist die Einsicht, daß Paulus vor "Damaskus" keine Bekehrung erfuhr sondern eine Berufungsvision. Mehr noch: Er weilte gar nicht in Damaskus, sondern in Qumran am Toten Meer und das drei Jahre lang. Das richtige Licht auf diese Schlüsselfigur kann dem christlichjüdischen Dialog neue Impulse verleihen. Pinchas Lapide geboren 1922, Professor Dr., ist jüdischer Theologe und Religionswissenschaftler. Er war Institutsleiter an der Barllan-Universität (Israel) und hatte Gastprofessuren an theologischen Fakultäten in Deutschland und in der Schweiz inne. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen des Neuen Testaments und zum jüdischchristlichen Dialog. Lapide lebt in Frankfurt am Main.

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4.0 von 5 Sternen Paulus aus jüdischer Sicht, 2. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Paulus zwischen Damaskus und Qumran. Fehldeutungen und Übersetzungsfehler (Broschiert)
Der deutsch-jüdische Theologe und Religionswissenschafter Pinchas Lapide (1922-1997) erweist sich auch mit dieser Schrift als ausgezeichneter Kenner des Neuen Testaments. Er folgt der Frage, ob und inwieweit Paulus das Wort Jesu, dem er persönlich nie begegnet war, richtig verstanden habe. So untersucht in vielen wichtigen Einzelheiten etwaige und tatsächliche Fehldeutungen und Übersetzungsfehler der Paulinischen Briefe einschließlich der Paulinischen Jesus-Deutung und kommt zu der Entdeckung, dass Paulus den "Glauben Jesu" in einen "Glauben an Jesus" umgewandelt habe. Den Christus als Gegenstand oder Ziel des Glaubens schließt er aber leider grundsätzlich aus. So wird auch der Titel "Sohn Gottes" nicht gänzlich geklärt. Nach jüdischem Verständnis ist jeder nach Gottes Weisung gerecht lebende Mensch ein "Sohn Gottes". Demnach war Jesus nur "ein" Sohn Gottes unter vielen. Den CHRISTUS als den Einen Sohn eröffnet Lapide leider nicht. Trotzdem ist das Buch spannend und lehrreich!
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