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Zunge zuerst. Abenteuerreisen in Begleitung meines Körpers.
 
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Zunge zuerst. Abenteuerreisen in Begleitung meines Körpers. [Broschiert]

Emily Jenkins
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Econ Tb. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3612265563
  • ISBN-13: 978-3612265562
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 921.644 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Emily Jenkins befällt zwar kein Schamgefühl, wenn es um ihre Unsicherheiten geht, doch ihre Voreingenommenheit kann sie auch nicht abstreifen. Zunge zuerst kann wohl auf jeden bekräftigend wirken, dem es peinlich ist, sich in der Öffentlichkeit zu entkleiden oder der gerne abenteuerlustiger wäre. Denn Jenkins läßt ihrer Gewitztheit bei Themen wie Berührungsentzug und Tätowierungen bis hin zu Mittagsnickerchen freien Lauf. Alles mögliche wird in diesem Buch angesprochen: Beängstigendes, Aufregendes, Lustiges, Banales. Irgendwie stellt Jenkins alles so dar, als wäre es vollkommen in Ordnung -- oder zumindest genauso in Ordnung wie alles andere auch.

Dieses Buch ist eine Ansammlung von Gefühlen und Erfahrungen, es verherrlicht Körperschmuck, findet heraus, was Menschen alles unternehmen, um rebellierende Körper unter Kontrolle zu halten (oder die Gewohnheiten mißachten, die das von ihnen verlangen). Sich tätowieren lassen unterscheidet sich gar nicht mal so sehr von der Suche nach dem richtigen Rot-Ton eines Lippenstiftes, wie gezeigt wird. Das Buch gibt uns auch einen guten Eindruck davon, was in Jenkins' Kopf vorgeht (sowie auch einen Blick auf dessen Oberfläche, wenn sie sich diesen in einem Kapitel kahl rasiert). Ihr gehässiger Humor überdeckt jedoch manchmal ihre Aussage. Wenn sie eine absurde Angewohnheit miesmacht und dann erklärt, daß gewöhnliche Menschen es genauso halten, fragt sich der Leser zu Recht, ob Jenkins sich lustig macht oder sozialkritische Kommentare abgibt, zumal ihre Kritik selten über ein überwältigendes "Das ist nichts für mich, danke" hinausgeht. --Cheryl Trooskin

Kurzbeschreibung

Auf einer rasanten Tour de force ihres Körpers lotet Emily Jenkins die Grenzen aus zwischen Alltag und Extrem, Anpassung und Tabu, Angst und Versuchung: vom Zahnarztbesuch bis zum Herointrip, von der Cocktailparty bis zur Stripshow, vom Lippenstift bis zum Tattoo. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie nicht mehr Ihre Nylons überstreifen, joggen gehen, Ihren Partner küssen oder Ihre Zunge piercen lassen, ohne darüber nachzudenken, was Ihr körperliches Verhalten über ihre Seele aussagt. Und was es auch aus Ihrer Seele macht.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
ZUR PERSON: Emily Jenkins ist 30 Jahre alt und lebt in New York. Sie entspricht nicht ganz den Vorstellungen einer normalen amerikanischen Frau, aber sie ist weit davon entfernt eon Freak zu sein. Für ihr Experiment fortderte ie sich und ihren Körper bis zur äussersten Grenze zwischen Alltag und Extrem, Anpassung und Tabu. HANDLUNG: In ihrem Buch beschreibt sie u.a. wie es ist 60 Stunden nicht zu schlafen, Heroin u nehmen und wie sich eine Glatze rasieren zu lassen!!!

EINE GALTZE BRICHT TABUS: Auf das Glatzen- experiment reagierten die Leute ganz unterchiedlich: sie erklärt wie sie sich dabei gefühlt hat, als ihr die Leute hinterher guckten, sie als Lesbe oder Neonazi beschimpften oder einfach sagten, sie hätte eine schlimme Krankheit! Zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie gespürt wie es ist nicht mehr attraktiv zu sein. "Es sieht nicht gut aus - eine Frau mit Glatze!" sagte sie selbst über sich. Das merkte sie auch, als der Donutverkäufer an der Ecke ihr nicht mehr hinterher rief: "Hey Schöne!", aber als ihre Haare wieder nachwuchsen, tat er das wieder.

EIN FÜR SIE EBEN SO WICHTIGES EXPERIMENT WAR DAS TATTOO: Seit 10 Jahren hatte Emily Jenkins Angst sich ein Tattoo stechen zu lassen - jetzt hat sie eins. In ihrem Buch beschreibt sie was sie dabei dachte und wie die Leute darauf reagierten. Es war schliesslich kein kleines Tattoo - nein, es war eins was über den ganzen Oberarm erstreckte, und das ein Leben lang! Die Reakton der Leute war auch entsprechend: eine Frau sagte sie müsse sich jetzt ein langärmliges Hochzeitskleid kaufen, ihr Freund war so entsetzt darüber, dass er sich von ihr trennte. Andere zeigten ihr wiederrum ihr Tattoo auf Armen, Knöcheln und Pobacken...

IHR TEST: WIE WIRKT HEROIN??? Emily Jenkins spielte aber auch mit der Gafahr! Sie hat Dinge probiert, vor denen sie vorher geschützt hatte, ja sogar Angst hatte! Mit zwei Freunden hatte sie Heroin getestet und für sie selbast war es das aufregendste Experiment von allen! Sie hatte kene Angst vor der Abhängigkeit, sondern eher davor, was das Heroin unmittelbar aus ihr machen würde, z.B. ein ausgeflipptes Etwas oder eine unfähige person, die auf andere angewiesen ist. Und natürlich rebellierte ihr Körper gegen dieses ungewöhnliche Experiment, ihr war übel wie nie zuvor in ihrem Leben: "Es war schrecklich!" war alles woran sie sich danach noch eriinern konnte!

JEDER WOHNT IN SEINEM KÖRPER:Ihre Experimente waren radikal. Sie hat fast 60 Stunden nicht geschlafen - teilweise kann sie sich gar nicht mehr daran erinnern, was sie in der Zeit alles gemacht hatte - "...alles aber nicht geschla- fen!", versichert sie im Buch. Sie hat wach gehalten indem sie Kaffe trank, las Computer spielte, Fernah, aus Parties ging und Sex hatte... Eine unerwartete Nebenwirkung des Schlafebtzugs war eine gewisse Losgelöstheit, ja sogar Feindselidkeit gegenüber dem eigenen Körper.

DAS ERGEBNIS ALL IHRER

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Göttlich! 24. Januar 2000
Ich habe dieses Buch geradezu verschlungen. Es ist göttlich! Ich bin nur selten von einem Buch überzeugt, aber die Schriftstellerin schafft es, den Leser in einen Strudel von Experimentierlust zu ziehen, das ist Wahnsinn. Ich denke aber, dass dieses Buch größtenteils nur Menschen gefallen wird, die das Extreme lieben.
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