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Für eine zivile Gesellschaft. Beiträge zu unserer Zukunftsfähigkeit.
 
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Für eine zivile Gesellschaft. Beiträge zu unserer Zukunftsfähigkeit. [Taschenbuch]

Hans-Peter Dürr
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Dtv; Auflage: Nachdr. der Aufl. 2000 (1. Juni 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423361778
  • ISBN-13: 978-3423361774
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,3 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 171.412 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans-Peter Dürr
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Vom ganzen Menschen

upj. Hans-Peter Dürr, Physiker und bis 1997 Direktor des Werner-Heisenberg-Instituts in München, macht sich weiterhin Sorgen um die Zukunft des Menschen. Der Mensch, vor Zeiten als homo sapiens sapiens , also als «ganzes», mit vielfältigen geistigen, physischen und emotionalen Potenzialen ausgerüstetes Wesen in die Welt entlassen, sei dabei, zunehmend zur Schrumpfversion des homo oeconomicus zu mutieren. Dieser «reduzierte» Mensch zeichne sich durch einen Weltbegriff aus, zu dessen höchsten Heiligtümern der globale Wettbewerb sowie das individuelle Gewinnstreben gehören – was eine zu schmale Basis sei, um das Überleben der Gattung zu sichern. Kernpunkt der hier versammelten vier Essays ist die «Zukunftsfähigkeit» des Menschen, die zum «übergeordneten Ziel aller» werden müsse. Dass im Übrigen die Wahrung des Ökosystems nicht gelingen könne, solange die Wissenschaft selbst nicht in der Lage sei, zu einem «lebendigen» – statt «mechanischen» – Naturbegriff zurückzufinden, kann der Physiker mit stichhaltigen Argumenten aus dem Theoriebestand der modernen Physik unterlegen.

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 24.06.2000
Der Kernpunkt der vier Essays, so die Zusammenfassung des Rezensenten (Kürzel upj.) sei die Frage nach der "Zukunftsfähigkeit" des Menschen. Dürr erweise sich da als sehr skeptisch, beobachte mit Sorge die Entwicklung des homo sapiens zur "Schrumpfversion des homo oeconomicus" und fordere als Physiker die Rückkehr zu einem "lebendigen" Naturbegriff.

© Perlentaucher Medien GmbH

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Zukunftsfähigkeit des homo sapiens, 15. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Für eine zivile Gesellschaft. Beiträge zu unserer Zukunftsfähigkeit. (Taschenbuch)
Es mag einem angesichts der bedrückenden Lebensbedingungen für den Großteil der Menschheit, den damit verbundenen ökonomischen, sozialen und humanen Ungerechtigkeiten und Katastrophen, die die meisten Menschen auf dieser Erde ertragen müssen, den nicht enden wollenden militanten Auseinandersetzungen in allen Teilen der Welt womöglich allzu optimistisch vorkommen, die Vision einer „zivilen Gesellschaft" zu verbreiten. Hans-Peter Dürrs „Optimismus" nährt sich jedoch weniger aus Wünschen, Träumen und Hoffnungen als aus pragmatischen Beobachtungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen: Es gibt kein einziges Naturgesetz, so argumentiert er, das notwendig Ungerechtigkeit, Zerstörung und Macht erzwingt. Im Gegenteil - die (Über)Lebensfähigkeit alles Lebendigen basiert auf Kooperation, Kreativität und der Tatsache, dass die Zukunft offen ist.

Doch um diese optimalen Ausgangssituationen und „Arbeitsbedingungen" für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Weltgesellschaft zu nutzen, wird es notwendig sein, seine eigenen, individuellen Fähigkeiten engagiert einzubringen und mit dem kreativen Potential von anderen Menschen zu vernetzen. Das wiederum setzt die grundlegende Bereitschaft eines jeden Menschen voraus, sich als willkommenes Mitglied der Weltgemeinschaft zu verstehen, aber es erfordert ebenso die Zivilcourage, diese Mitgliedschaft aktiv und konstruktiv umzusetzen.

Hans-Peter Dürr beschreibt aus unterschiedlichen Perspektiven Zusammenhänge, Hindernisse, Herausforderungen und Möglichkeiten, die mit einem solchen zivilen Engagement verbunden sind. Die Beiträge sind in der Regel Abschriften oder Zusammenfassungen von Vorträgen.

Frauke Liesenborghs (Hrsg.)

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Langwierige Einführung, dann aber spannende Ansichten, 15. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Für eine zivile Gesellschaft. Beiträge zu unserer Zukunftsfähigkeit. (Taschenbuch)
!

Zum Buch: Nach einer ausführlichen Einführung samt Exkurs in die Philosophie (Themen sind u.a. Realität und Materie) und Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Physik (Dürrs Profession) wird das eigentliche Thema des Buches erst ab Seite 96 behandelt. Insofern war ich bereits weit vorher versucht, das Buch beiseite zu legen, da der Buchtitel zunächst nicht zu halten schien, was er versprach.

Dennoch habe ich weitergelesen, da die im Inhaltsverzeichnis aufgeführten Punkte vielversprechend waren.

Grundtenor des Buches ist: die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch die Natur. Der Autor favorisiert Abfallvermeidung, Entschleunigung und Nachhaltigkeit. Trotz der akut kritischen Situation zeigt Dürr immer wieder auf, dass es durchaus Hoffnung gibt, da die Zukunft weitgehend offen ist.

Der Text regt zum Nachdenken an, der Autor begründet teilweise sehr interessant seine nachvollziehbaren Ansichten und Ideen. Natürlich kennt auch er kein Patentrezept für die Zukunft, doch er zeigt Lösungsansätze auf. Insofern ist das Buch durchaus empfehlenswert, wegen der ersten langatmigen knapp 100 Seiten (immerhin fast 50% des Buches!) und zahlreichen Wiederholungen innerhalb des Textes hat es jedoch für vier Sterne bei der Bewertung leider nicht gereicht.

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