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Der zerbrochne Krug: Studienausgabe [Broschiert]

Bernd Hamacher , Heinrich von Kleist
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. August 2011 3150189063 978-3150189061
Goethe soll in seiner Weimarer Uraufführung Kleists »Zerbrochnen Krug« gewissermaßen kaputtinszeniert haben – jedenfalls sah das der überempfindliche Autor so und reagierte heftig: mit bösartigen Epigrammen, und mit dem Umschreiben des Schlusses. Diese legendäre Episode der Theatergeschichte ist der Grund dafür, dass es von der brillant witzigen Kömodie eigentlich keinen feststehenden Text gibt: Kleist wurde in der Erstausgabe als Editor in eigener Sache tätig, schrieb zu dem von Goethe inszenierten überlangen Schluss einen kurzen und fügte den langen als ›Variant‹ bei, der zu allem Überfluss in einer ansonsten fragmentarischen Handschrift auch noch in einer längeren Fassung überliefert ist. Nirgendwo ein fester Text – der klassische Fall für eine Studienausgabe, die hier in aller Sorgfalt vorgelegt wird.

Wird oft zusammen gekauft

Der zerbrochne Krug: Studienausgabe + Heinrich von Kleist: Der zerbochne Krug. Lektüreschlüssel + Sophokles: König Ödipus. Lektüreschlüssel
Preis für alle drei: EUR 14,00

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Produktinformation

  • Broschiert 239 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150189063
  • ISBN-13: 978-3150189061
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 9,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.837 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Jeder kennt wohl - zumindest noch vom Literaturunterricht aus der Schulzeit - den "Zerbrochnen Krug", die humorvolle und zeitkritische Geschichte vom Dorfrichter Adam.

Die Handlung des Stückes ist eigentlich ein Verhör in einer Gerichtsstube auf dem Lande bei Utrecht. Dorfrichter Adam soll den Übeltäter überführen, der Frau Marthes kostbaren Krug zerbrochen hat. Dabei war er es doch selbst, als er Marthes Tochter Eve in der vorangegangenen Nacht nachstellte und schließlich vor ihrem Freund Ruprecht fliehen musste.

Zunächst fällt kein Verdacht auf ihn und Eve schweigt, weil Adam droht, ihren Ruprecht zum Militärdienst zu schicken. Alles wäre für Adam vielleicht gut gelaufen, doch ausgerechnet an diesem Tag wohnt Gerichtsrat Walter der Verhandlung bei. Er will den Dorf-richter und dessen Rechtsprechung überprüfen. So nimmt die Handlung ihren turbulenten Lauf.

"Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist (1777-1811) gehört zu den populärsten und meistgespielten Komödien auf deutschen Bühnen. Das Stück ist gewissermaßen das Synonym für das deutsche Lustspiel. Das war jedoch nicht immer so.

Bei seiner Uraufführung im März 1808 in Weimar in einer Inszenierung von Johann Wolfgang von Goethe fiel das Stück durch, ja es wurde vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen. Der überempfindliche Kleist reagierte heftig und gab Goethe die Schuld. Dennoch schrieb er umgehend den Schluss des Stückes um und veröffentlichte noch im gleichen Monat Fragmente daraus in seiner Zeitschrift "Phöbus".

Nach der missglückten Uraufführung sollten bis zum Abdruck der gesamten Komödie allerdings noch fast drei Jahre vergehen.
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4.0 von 5 Sternen ... 31. Mai 2014
Von MessiCr7
ein tolles Werk, für damalige Verhältnisse natürlich. Heute würde dieses Thema niemals einschlagen. Jedoch finde ich es sehr faszinierend, wie viel Anklang es damals fand. Und es ist wirklich sehr gut geschrieben!
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3.0 von 5 Sternen Studienausgabe 19. Januar 2014
Verifizierter Kauf
Man muß es nicht unbedingt haben. Eher etwas für die Lehrer.Nicht unbedingt für Prüfungen geeignet, da ist der Reclam besser. Natürlich ist es gut geschrieben, aber für Jugendliche eher ungeeignet.
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4.0 von 5 Sternen good 16. Dezember 2013
Verifizierter Kauf
it contains more than one version, I'm italian and I'm learning the geman language, also the book has been printed on good paper
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heinrich von Kleist- Der zerbrochne Krug 27. April 2013
Von Julia
Das Buch "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist, musste ich für die Schule lesen. Am Anfang fand ich es nicht so gut und fragte mich wieso man so etwas überhaupt lesen muss. Ich habe so ein Reclam oder was das sein soll, noch nie gelesen. Aber mit der Zeit finde ich das man sich extrem gut in die Geschichte einfindet, ab da wo der Herr Gerichtsrat Walter kommt, die Geschichte ist wie ich finde sehr spannend und man kann sich alles extrem gut vorstellen. Die neben Handlung, wie zb:. als der Dorfrichter Adam, als man die Brigitte holt, essen usw. auftischen lässt, finde ich teilweise unspannend. Das Ende ist echt sehr spannend, ich habe am Ende das Buch komplett durchgelesen, es war echt sehr spannend, da man immer wissen wollte wer nun den Krug zerbrach, eine Frage die mir anfangs sehr sinnlos erschien, da man noch nicht wusste was sich alles hinter der Geschichte des zerbrochenen Kruges abspielte. Auch als man schon etwas ahnt, wer nun der Täter war, ist es extrem spannend zu lesen, die Auflösung ist allerdings Mmn etwas abrupt und zu kruz geraten, wenn man bedenkt das alle Figuren davor umschweifende Geschihten zb:. über die unglaubliche Geschichte wie Frau Marthe zu dem Krug kam usw. erzählten, das fand ich etwas schade. Die Handlung die sich nach der Auflösung des Täters abspielt ist zufrieden stellend, könnte aber Mmn auch ausführlicher sein. Das Buch finde ich zum Ende auch sehr emotional und es nimmt für eine Person die ich im Buch selbst als "gut" empfand (auch noch während Verdächtigungen gegen diese Person) eine Wendung, sodass diese Person zur "Bösen" wird, was ich sehr gut finde. Es ist wirklich ein sehr tolles Buch, das mich sehr überrascht hat und ich werde auf jeden Fall irgendwann wieder einmal so einen Reclam oder was das sein soll, lesen, was ich sowieso auch schon davor immer einmal machen wollte.

Grüße Julia
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