Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nette Lektüre zum ernsten Thema, 8. September 2008
Alex Dorenfeld hat die besten Voraussetzungen zu einem sorgenfreien Leben. Ihre Eltern sind wohlhabend, sie war ein langersehntes Wunschkind und muss sich zumindest finanziell keine Sorgen machen. Sie hat nicht nur eine Kreditkarte ohne Limit, die sie bei ihren Shoppingtouren einsetzt, sondern trotz mittelmäßiger Zensuren auch einen Platz an der Uni von Philadelphia. Bislang hat ihr also das Geld ihres Vaters alle Türen geöffnet. Dennoch können ihr ein ausschweifendes Leben und ein Berg Designerklamotten keine Zufriedenheit im Leben bieten. Die wenigen schönen Augenblicke teilt sie mit ihrer einzigen Freundin Penelope. Ständig ist sie auf der Suche nach mehr beziehungsweise nach irgendeiner Orientierung im Leben. Viele Dinge fängt sie halbherzig an und lässt sie auf halber Strecke wieder fallen. Den Erwartungen ihrer Eltern wird sie schon lange nicht mehr gerecht.
Dies alles erfährt der Leser als Rückblick, denn gleich zu Anfang wird die 29-jährige beim Ausführen ihres Hundes überfahren. Gleich darauf steht sie vorm Himmelstor und lernt ihren Traummann kennen. Auch ihre verstorbenen Verwandten trifft sie wieder. Nach kurzer Zeit erklärt ihr aber ihr Schutzengel, dass sie nur probehalber in dieser Himmelsebene bleiben darf. Sie soll anhand eines Aufsatzes über die zehn besten Tage ihres Lebens beweisen, dass sie ein ausgefülltes Leben gelebt hat. Der lockere Schreibstil lässt einen Blick auf die Schattenseite eines verwöhnten Einzelkindes und ihren Bemühungen, ihren Weg im Leben zu finden, zu. Nach und nach denkt sie über die wichtigen Werte des Lebens nach. Das allein macht den Roman natürlich noch nicht tiefsinnig, lässt ihn aber auch nicht oberflächlich erscheinen. Die Botschaft, das Leben so gut es geht zu genießen, kommt trotzdem an. Die Idee, wie Adena Halpern sich dem Thema Leben nach dem Tod nähert, hat mir auch gefallen. Das eigentlich düstere Thema bekommt durch Alex einen bonbonfarbenen Anstrich und bereitet durch die witzigen Dialoge sogar noch vergnügte Lesestunden.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn Wünsche in Erfüllung gehen oder Ich bin im Siebten Himmel, 3. Juni 2008
Alex ist jung, hat keine rechte Orientierung in ihrem Leben, hat kein Geld und trinkt gerne Mal einen über den Durst.
Wie das alles enden soll? Sie wird überfahren - von einem Mini Cooper und landet im Himmel. Genauergesagt: Im Siebten Himmel.
Dort gibt es alles, was sie will. Die neusten Klamotten im Schrank und alles passt wie angegossen, das Bett macht sich selbst und kochen braucht man auch nicht. Ihr Nachbar ist zufällig auch noch der Mann ihres Lebens (äh, Todes).
Doch Alex muss mit einem Aufsatz über die 10 besten Tage ihres Lebens beweisen, dass sie diesen Luxus auch verdient.
Das Buch ist sehr witzig geschrieben. Die sarkastischen Sprüche und Gedanken lassen einen mehr als einmal schmunzeln, während im Gegensatz dazu, bei einigen ihrer Geschichten nachdenklich wird.
Das Buch ist etwas für junge Frauen für einen gemütlichen Abend auf der Couch mit einem Gläschen Wein. Tauchen sie ein in Alex' Himmel und lernen sie ihr Leben kennen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Kein himmlisches Lesevergnügen, 30. August 2009
"Die zehn besten Tage meines Lebens" ist mein erstes Buch von Adena Halpern und es wird sicherlich auch mein letztes bleiben.
Was sich im Klappentext wie ein modernes Märchen liest, ist im Endeffekt nur eine Auflistung von alten Klischees, die es über den Himmel gibt.
Der Stil von Adena Halpern ist absolut nicht nach meinem Geschmack, die Wortwahl ist sehr simpel, aber trotzdem nicht im Ansatz amüsant.
Sehr viel Tiefgang erwarte ich von einem derartigen Buch nicht, allerdings ist hier für mich absolut gar kein Tiefgang ausfindig zu machen gewesen.
Der Plot an sich ist keine schlechte Idee, ein Mädchen, dass ihr Leben in den ersten Jahren eher auf die leichte Schulter genommen hat und von Beruf "Mama und Papas Tochter" war und erst in ihren letzten Lebensmonaten etwas Eigenes auf die Beine stellt, stirbt und kommt in den Himmel. Das "Leben" dort ist wie im Schlaraffenland, was auch immer man sich wünscht, bekommt man auch. Seien es Schuhe, die nicht drücken oder das Leibgericht ohne es kochen zu müssen.
Wie gesagt, der Plot ist nett, allerdings in keinster Weise ausgearbeitet. Die komplette Geschichte ist sehr oberflächlich und dümpelt einfach so vor sich hin ohne einen erkennbaren Spannungsbogen. An keiner einzigen Stelle hatte ich das Gefühl jetzt wirklich wissen zu müssen, wie die Geschichte weitergeht.
Mein Fazit: Ein Buch, dass man lesen kann, aber wirklich nicht lesen muss!
Weiterempfehlen würde ich es definitiv nicht!
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