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www. nuhr.de. 2. CD.
 
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www. nuhr.de. 2. CD. [Audio CD]

Dieter Nuhr
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Audio CD --  
Audio CD, 2002 --  

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378571386X
  • ISBN-13: 978-3785713860
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 13 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 866.461 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Hörbuch-Rezensionen

Dass die Spaßgesellschaft vorbei ist, weiß auch Dieter Nuhr. Trotzdem verspricht er im Warm-up seines neuen Programms www.nuhr.de/2 eine lustige Zeit. Immerhin ist das Lustigsein ja das, was uns von den Taliban unterscheidet. Und nach einem stressigen Tag, den wahrscheinlich jeder, außer der Fast-Lehrer, der dann doch lieber Kleinkünstler wurde, hinter sich hat, tut ein bisschen Entspannung gut.

Im neuen Programm wird vieles aus dem alten wieder aufgegriffen. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Denn die Sinnfragen, die Fragen, die uns immer wieder beschäftigen, bleiben ja auch immer dieselben. Während in Kairo beispielsweise die Menschen mangels anderer Wohnmöglichkeit auf dem Friedhof wohnen, hat man hierzulande noch andere Probleme. Hier werden die Fettzellenkonglomerate, das sind viele Kinder, abends mit dem Kran aufs Hochbett gehievt. Obwohl wir uns unzweifelhaft im Zustand der Hochkultur befinden, kann der Kabarettist eine gewisse genetische Ähnlichkeit zum Schwein nicht leugnen. Mehr noch: Beim Metzger denkt er sich jedes Mal, dass es ein rein evolutionärer Glücksfall ist, dass er auf dieser Seite der Theke steht. Natürlich muss das Thema Technik angeschnitten werden. Unsere zivilisierte, kultivierte Welt wäre ohne ihre Erfindungen nur halb so lebenswert. Man muss sich allerdings auch etwas um die Technik bemühen und nicht wie die Mutter des Kabarettisten vor dem monatelangen Studium des Handy-Handbuchs zurückschrecken. Viel mehr empfiehlt sich die männliche Art des Umgang mit der Elektronik. Einfach telefonieren wollen, ist zu wenig. Nein, so geht’s: Ein Mann verbringt sein halbes Leben damit, Klingeltöne aus dem Internet herunterzuladen und merkt nicht, dass ihn schon ewig niemand mehr angerufen hat! Man sollte auf keinen Fall den Fehler machen, der Technik feindlich gegenüber zu stehen. Auch wenn man irgendwann mit dem Fön Aktien bestellen können wird, und dann die Haare zwar trocken sind, aber sie einem nicht mehr gehören.

Was lernt man aus der einen Stunde? Der Mensch ist ein komischer Vogel, voller Widersprüche. Das Leben ist immer noch besser als nicht leben und tot ist tot. Man lernt es von einem, der Lehrer werden wollte und seitdem eine gewisse Abneigung gegen diese Spezies zu haben scheint. Von einem, der nichts kann, nicht tanzen und nicht singen und es konsequenterweise in seinem Programm auch lässt. Also man sollte das positive Denken einsetzen und die neue Scheibe von Dieter Nuhr, dem Mann der den Deutschen Comedypreis für den besten Live-Act bekommen hat, kaufen.

Kabarett, Spieldauer: ca. 63 Minuten, 1 CD.
-- culture.text

Kurzbeschreibung

Second Serve! Unser gegenwärtiges Leben ist schon reichlich absurd, vieles läuft aus der Spur, aber haben wir eine Alternative?

01. Begrüßung 02. Warm-Up 03. Anfang 04. Beginn 05. Moderation: Interpretation 06. Hochkultur 07. Gewicht 08. Moderation: Mutter 09. Mutter 10. Tanzschule 11. Kultur 12. Moderation: Umwelt 13. Familie 14. Moderation: Italienisch 15. Sport als religiöse Allegorie 16. Moderation: Globalisierung 17. Taliban 18. Moderation: Modernisierung 19. Schlechte Laune 20. Geschlechtsspezifische Technologisierung 21. Geschlechtsspezifische Krankheitsbilder 22. Moderation: Männliche Empfindlichkeit 23. Seepferdchen 24. Moderation: Moderation 25. Sexualität 26. Moderation: Nichts 27. Lehrer 28. Moderation: Erzieher 30. Technik 31. Evolution 32. Moderation: Positiv denken 33. Tod

Aufgenommen im Juli 2002 im Theater Die Wühlmäuse, Berlin.

1 CD, Gesamtspielzeit: 62 Minuten.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Gewohnt hervorragend 23. März 2010
Format:Audio CD
Vorweg - ich mag eigentlich gundsätzlich keine Hörbücher oder Hörspiele, und packe diese weder auf meinen MP-3 Player, noch auf CDs für das Hören im Fahrzeug. Ausser halt Kabarettprogramme, und auch diese.... naja ich habe nur wenige die im Auto geparkt verbleiben.

Dieter Nuhr ist eine dieser Ausnahmeerscheinungen, zufälligerweise auch im deutschen Kabarett - lagerunabhängig politikkritisch, auf zotiges Stammtischniveau verzichtend und mit einer ansonsten quasi verlorengegangenen Tugend gesegnet, nämlich zum Nachdenken anzuregen.

Wer billiges Lagerdenken und klassische Feindbilder pflegendes Kabaret a la "Scheibenwischer" und Konsorten sucht wird hier schlecht bedient, mehr oder minder geschmackvolle Musikeinlagen fehlen komplett, auch auf Karrikaturen oder Einlagen "Alternativpersönlichkeiten" wird verzichtet.
Dafür bekommt dann aber quasi jeder andere sein Fett weg, sei es in direktem oder noch gemeinerem indirektem Beschuß, und sei es mit mit bösen Nachtretern in leisen, aber offensichtlich durchdachten Nebensätzen. Ausser halt Politikern - offensichtlich interessiert sich Nuhr nicht für Elefanten im Hausflur als Ziele.

Opfergruppen in diesem Programm sind vor allem die Taliban (großartig benutzt umd das Programm ramentlich zu öffnen und abzuschließen ), Männer und Frauen, die 'innere political' correctness, seine Mutter (klassisch), die Tücken des technischen Fortschritts und natürlich die Lehrerschaft (von Eltern ganz zu schweigen ) ... alles zeitlose Themen, und man kann das entsprechende Programm auch Jahre später immer noch geniessen. Oder auch beim 5ten oder 10ten Mal in derselben Woche. Es fallen einem garantiert immer wieder neue aktuelle Bezüge auf, vielleicht weil, wie Nuhr so richtig anführt die Dummheit und generelle Unfähigkeit zur Selbstkritik zeitlose Erscheinungen sind.

Die CD ist weitgehend live aufgezeichnet, hat aber, für mich zumindest, etwas störend separat aufgenommen Zwischenmoderationen, denen der Schwung und freundliche Bissigkeit der Bühnensequenzen fehlen. Davon einmal abgesehen, unterbrechen sie auch die Illusion das Programm tatsächlich live zu hören.
Davon abgesehen ist die CD hervorragend, auch wenn sich einige aus älteren Auftritten bekannte Nummern ("Cityhemden" etc. ) in leicht geänderter Form wiederfinden. Geblieben ist der Effekt, dass man klar spürt wieviel Spass Nuhr daran hat seine Bissigkeiten vom Stapel zu lassen

Wer intelligentes Kabarett schätzt liegt hier absolut richtig - gerade weil Nuhr mit der sehr deutschen Tradition bricht, "das Kabarett wehtun muss". Man sollte allerdings das eine oder andere Fremdwort kennen
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ergänzend zur vorherigen CD www.nuhr.de erschienen und leider wieder mit Unterbrechungen, die aber diesmal wenigstens unterschiedliche Titel tragen. Zunächst geht Dieter Nuhr in "Begrüßung" mit dem 9/11-Thema noch gefühlvoll um, man merkt aber schnell, dass es immer noch ein Stimmungstöter ist, daher geht er noch mal hinter die Bühne, um noch mal von vorn zu beginnen. In "Warum-Up" erklärt er den Unterschied zwischen einem Kabarettabend und einer Fernsehaufzeichnung, wenn es denn wirklich einen gibt. Auch er will es sich nicht nehmen lassen, über das Phänomen Bielefeld zu sprechen. Lehrreich sind seine Programme ja immer, allerdings bin ich dafür, dass Kindern der Tipp gegen das Tasachentuchzipfelbefeuchten der Eltern und Großeltern, den er in "Mutter" erklärt, bereits im Kindergarten verraten wird. Der Deutsche im Urlaub und sein Handtuch ist auch ein Thema, warum Deutschland dadurch vielleicht den Krieg hätte gewinnen können, dagegen ein anderes. In "Sport als religiöse Allegorie" wird erklärt, warum Frauen nicht bei der Formel 1 mitmachen und in "Schlechte Laune" erklärt er seinen Umgang mit Telefonsex. Sein Lieblingsthema - der Unterschied zwischen Frauen und Männern - kommt auch in diesem Programm nicht zu kurz. Überraschend ist, dass er diesmal die "Lehrer" fast in Schutz nimmt. Im besten Track der CD "Technik" erklärt die Probleme, die auf uns zukommen, wenn wir demnächst mit unserem Fön Aktien bestellen können und beschwert sich über die Frauenstimme in seinem Navi. Neuen Marketingstrategien für Beerdigungsunternehmen steht er kritisch gegenüber. Zu guter Letzt: Irgendwann muss Schluss sein, sagt ein Freund von ihm immer, der ist Bestatter". Sag ich auch, aber muss es bereits nach einer knappen Stunde sein ?
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