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Sie wollten Hitler töten
 
 
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Sie wollten Hitler töten [Gebundene Ausgabe]

Guido Knopp , Alexander Berkel , Anja Greulich , Sönke Neitzel
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München; Auflage: 1. Auflage (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570006646
  • ISBN-13: 978-3570006641
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 16 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 539.518 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Guido Knopp
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am 20. Juli 2004 jährt sich zum 60. Mal das gescheiterte Stauffenberg-Attentat auf den "Führer" Adolf Hitler. Anlass genug für eine Reihe neuer Publikationen über den deutschen Widerstand im Dritten Reich. Guido Knopp hat den gescheiterten Tyrannenmördern von Elser bis Stauffenberg eine seiner historischen Fernsehdokumentationen und das hier anzuzeigende Begleitbuch gewidmet.

Wäre das Stauffenberg-Attentat geglückt, wären den Deutschen immerhin die letzten schlimmen Monate der Naziherrschaft erspart worden. Und das wäre nicht wenig gewesen! Denn, darauf weist Guido Knopp zu Recht hin: "Allein auf deutscher Seite sind zwischen August '44 und Mai '45 mehr Menschen umgekommen als in den fünf Kriegsjahren zuvor." Auch Hunderttausenden von Juden hätte Hitlers Tod im Juli 1944 noch das Leben gerettet -- "denn der Holokaust erreichte erst im Sommer 1944 seinen Gipfelpunkt". Und wenn der Krieg in diesem Sommer hätte beendet werden können, wäre darüber hinaus auch vielen Städten, die zum Zeitpunkt des Attentats noch unversehrt waren -- Würzburg etwa, Dresden, Breslau oder Königsberg -- der zerstörerische Bombenhagel erspart geblieben.

Doch Stauffenbergs später Anschlag war nicht der erste Versuch, den Diktator zu töten. Insgesamt 42 Mal hatte man versucht, den Tyrannen zu ermorden. Bereits am 8. November 1939 hätte es um ein Haar der Schreiner Georg Elser vermocht, mit einer in mühevoller Kleinarbeit gebauten Zeitbombe Deutschland und die Welt von dem braunen Ungeheuer zu befreien, das ein paar Wochen zuvor mit dem Überfall auf Polen die Lunte für den Weltenbrand des Zweiten Weltkrieges entzündet hatte.

Das zeitgleich mit dem Start des Mehrteilers vorgelegte Buch folgt im Wesentlichen dem Ablauf der Fernsehserie. Das erste, "Der einsame Held" überschriebene Kapitel ist Georg Elser gewidmet, einem Mann, der jede Bewunderung verdient hat, auch wenn seiner von langer Hand geplanten Tat unschuldige Menschen zum Opfer gefallen sein mögen. Wie viele mehr er wohl gerettet hätte, wenn Hitler den Bürgerbräukeller an diesem Abend nicht unerwartet früh verlassen hätte, führt das Buch uns noch einmal vor Augen. Das zweite Kapitel lässt die vielen von den zaudernden Generälen "verpassten Chancen" Revue passieren, im dritten und vierten wird Stauffenberg, "der Attentäter", und "das Attentat" aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet, und der letzte Abschnitt schließlich handelt von der "Rache des Regimes".

Das alles präsentieren uns der ZDF-Historiker Knopp und seine Mitarbeiter in gewohnter Souveränität. Mit seinen zahlreichen Marginaltexten und Fotografien ein rundherum empfehlenswerter Band! --Andreas Vierecke

Kurzbeschreibung

Das Stauffenberg-Attentat am 20. Juli 1944 war der mutige Höhepunkt des Widerstandes gegen Hitler und sein Terror-Regime. Anlässlich des 60. Jahrestages begibt sich Guido Knopp ins Kreuzverhör mit der Geschichte. Wer waren diese Männer und Frauen, die verzweifelt versuchten, den Lauf der Geschichte zu ändern und aufstanden gegen Unrecht, Unterdrückung, Willkür und Gewalt? Warum sind sie gescheitert? Guido Knopp erinnert an jene Menschen von Georg Elser bis zu den Mitgliedern der »Weißen Rose«, die mit ihren Taten vor aller Welt Zeichen setzten. Ein Schwerpunkt des Buches liegt auf dem Schicksal von Graf Stauffenberg: sein einsames Ringen um Unterstützung, der schwere Weg zum Handeln, die bittere Regie des Zufalls und das dramatische Scheitern. Durch eingehende Recherche gelang es dem Autor, mysteriöse Rätsel zu lösen und auszuleuchten, was bisher zwischen den Zeilen stand. Das Ergebnis ist eine zutiefst bewegende Dokumentation menschlicher Größe.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Empfehlenswert!!! 31. März 2004
Von T. Krug
Format:Gebundene Ausgabe
Wer von uns kennt nicht das Datum 20. Juli 1944 - der Tag an dem auf Hitler ein Bombenattentat verübt wurde. Den Namen Stauffenberg kennt man in diesem Zusammenhang auch. Aber dann?

Das Buch beleuchtet nicht nur das o.g. Attentat auf Hitler sondern bereits frühere geplante bzw. teilweise auch durchgeführte Anschläge.
So erfährt man, dass bereits ein Kommunist namens Elser ein Bombenattentat auf Hitler im Jahre 1939 verübte. Dies scheiterte allerdings daran, dass Hitler zu früh das Rednerpodest verließ.

Ferner erfährt der Leser über den zunehmenden Widerstand gegen Hitler in der Wehrmacht, von der Unentschlossenheit der Generäle und vor allem von dem Hintergrund um das Stauffenberg-Attentat. Dieses sollte nämlich nur der Auslöser zu einem größeren Staatsstreich sein. Die Ausmaße waren also viel größer als weithin bekannt.

Nichtdestotrotz beschreibt der Autor auch die Rache des Nazi-Regimes. Die Männer wurden größtenteils getötet, die Frauen vorübergehend in Gefängnisse bzw. KZ's gesperrt und die Kinder in nationalsozialistische Heime gesperrt.
Für mich persönlich umso erschreckender als das ich feststellte, dass eines dieser Heime im Harz direkt gegenüber von meinem Haus steht. Dieses war uns immer nur als Kinderkrankenhaus bekannt. Da macht auch der Strassenname gleich einen ganz anderen Sinn: Borntal

Fazit: Wer an Geschichte interessiert ist, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Viele Bilder und Aussagen von Zeitzeugen bzw. Angehörigen bereichern das Buch. Anzahl der Namen halten sich in Grenzen. Man wird nicht mit zu vielen Fakten in Form von Zahlen etc. überschüttet.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Hitler muß weg..... 7. August 2007
Von Meggie TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
dachten viele im Dritten Reich.Aber nur wenige fanden den Mut, für ihre Überzeugung einzustehen und den braunen Diktator zu beseitigen.

Nicht nur der frühe militärische Widerstand um Generaloberst Beck, der den Tyrannen bereits während der Sudetenkrise 1938 ausschalten wollte, zeigte, dass das eigene Gewissen Vorrang gegenüber militärischem Gehorsam haben muß.
Wenn der schwäbische Schreinergeselle Georg Elser am 08.November 1939 bei seinem Attentatsversuch Erfolg gehabt hätte, wäre Deutschland und wäre der Welt ein schreckliches Blutbad erspart geblieben.
Millionen Zivilisten und Soldaten hätten nicht für den Größenwahen einer widerlichen Ideologie ihr Leben geben müssen.
Wäre dem Bombenattentat von Tresckows im Führerflugzeug im März 43 auf dem Rückflug eines Frontbesuchs bei Smolensk Erfolg beschieden gewesen, Dutzende deutsche Städte hätten nicht in Rauch und Trümmer versinken müssen.
Diese Reihe läßt sich weiter fortsetzen, insgesamt gab es 42 Versuche, die braune Bestie zu töten, diese scheiterten aus den verschiedensten Gründen. Der "Führer" verließ vor der Zeit eine Veranstaltung, dann zündete eine Bombe nicht, oder die SS-Spürhunde hatten einen Tipp bekommen und so kam es schließlich zum Kulminationspunkt 20.Juli 44.

Claus Graf Schenk von Stauffenberg wagte den großen Wurf, den Tyrannenmord.Leider hatte er auch keinen Erfolg und jetzt ging das braune Regime mit den erkannten Widerständlern gnadenlos um.In den frühen Morgenstunden des 21.Juli beendete eine Gewehrsalve den Putsch.

Den anderen Verschwörern ging es teilweise noch schlimmer. Sie wurden entwürdigt, gefoltert und entehrt.
Wer aber die ehrlosen waren, zeigte sich in den Volksgerichtshöfen mit dem Geifern eines Roland Freislers.
Wie das NS-Regime mit seinen Gegnern nach dem 20.Juli umging, zeigt seine empörende Grausamkeit.

Sie waren Deutschlands Gewissen in einer schecklichen Zeit.Auch wenn alle Attentatsversuche schließlich scheiterten, sie zeigten, dass es das "andere" Deutschland noch gab, in dem sich Männer von Ehre bereit fanden ihr eigenes Leben zu geben.

Guido Knopp verstand es hier sehr gut, die einzelnen Attentatsversuche darzustellen. Er verfällt nicht wie so oft in Schuldzuweisungen, wie die Deutschen haben ihr Schicksal verdient.
Denn gerade hierum ging es ja, dass sich standhafte Männer gegen das Regime stemmten.
Die Randbemerkungen machen das Buch authentisch und das Bildmaterial ist umfangreich.
Einzig die "Weiße Rose" wird nur sehr marginal geschildert.

Fazit; absolut lesenswert und informativ
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenn das Schwein nur tot wäre! 21. September 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Rechtzeitig zum 60.Jahrerstag des Attentates auf Adolf Hitler am 20. Juli 2004 veröffentlichte Guido Knopp das Buch "Sie wollten Hitler töten" - das Buch zum Film, zur Fernsehdokumentation im ZDF.

Wenn Guido Knopp ein Buch veröffentlicht, dann lässt er meistens schreiben - so stammt wohl das Vorwort von ihm, alle anderen Kapitel haben seine Mitarbeiter erstellt.

So zeigen die Einzelkapitel vor allem ausführlich die gescheiterten Attentate von Georg Elser aus dem Jahre 1938 und von Claus Graf Schenk von Stauffenberg am 20. Juli 1944 auf. Erweitert wird das Buch noch durch die Darlegung des gescheiterten Putsches im Zusammenhang mit dem 20. Juli und auch die Reaktion des Nazi-Regimes nach dem 20. Juli, die "Rache des Regimes".

Lesenswert wird das Buch durch die sprachlich und inhaltlich sehr treffende und berührende Beschreibung der Elser/Stauffenberg-Attentate. Vor allem die Persönlichkeiten dieser beiden Männer werden sehr genau skizziert. Beeindruckend wird das Buch auch da, wo es die Motive der Attentäter versucht aufzuzeigen, ihr Bewusstsein, scheitern zu können, aber ein Zeichen gegen die Diktatur setzen zu müssen.

So liest sich Knopps Buch sehr flüssig und genügt damit populärwissenschaftlichen Ansprüchen - andererseits arbeiten seine Autoren sehr genau und geben den aktuellen Forschungsstand richtig wieder.

Wer sich also mit dem Widerstand gegen Hitler und einigen seiner bedeutendsten Protagonisten beschäftigen möchte, greift bei diesem Werk nicht zu der schlechtesten Darstellung.
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