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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine wichtige Hilfe beim Verfassen schriftlicher Arbeiten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. (Taschenbuch)
Dieses Buch, das seit 1954 auf dem Markt ist (und damit länger und mit einer wesentlich höheren Auflagenzahl als alle mir bekannten Werke vergleichbarer Zielsetzung, was sicherlich für seine Qualität spricht), ist eine unerlässliche Hilfe für alle, die eine wissenschaftliche Arbeit verfassen müssen, also etwa wissenschaftliche Autoren, Studenten und Schüler - speziell für Letztere ist dabei interessant, dass Facharbeiten und einschlägige kultusministerielle Richtlinien eigens berücksichtigt werden. Es ist aber auch eine große Hilfe für alle, die aus anderen Gründen Literatur recherchieren und zitieren müssen oder einen Text in Form bringen wollen. Neuerungen der 14. und 15.Auflage sind hinsichtlich des Erscheinungsbilds ein ansprechenderes Layout mit lebenden Kolumnentiteln sowie die Umstellung auf die neue Rechtschreibung; besonders beim Inhalt hat das Buch aber kräftig zugelegt: es gibt ausgiebige Informationen über neue Möglichkeiten der Literaturrecherche (z.B. in Online-Datenbanken in Universitätsbibliotheken) sowie zur Online-Recherche im Internet (einschließlich der Zitierweise von Internet-Dokumenten), aktuelle Informationen über Hard- und Software, neue Musterseiten (Referatsseiten, Titelblätter, Inhaltsverzeichnis), ein stark erweitertes Sachregister und Empfehlungen für Reproskripte und Lichtsatzvorlagen. Die Literaturbeispiele wurden aktualisiert bzw. ersetzt; Anhang III ("Die häufigsten Schreib- und Stilfehler") wurde grundlegend überarbeitet, Anhang II ("Das Wichtigste in Kürze") wurde um inhaltliche Ratschläge erweitert.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nützlich, wissenschaftlich - und spannend,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. (Taschenbuch)
Da die Standopsche Form der wissenschaftlichen Arbeit seit ihrer ersten Auflage 1954 die älteste des deutschen Sprachraums ist, kann sie als das Muster vieler anderer Wegweiser mit "ähnlicher Zielsetzung" gelten (eine Sammlung etwas verrenkter abgeschriebener Passagen in den abhängigen Büchern auf S XIV).Sie ist der Konkurrenz auch in dieser Neuauflage wie immer um eine Nasenlänge voraus durch die konsequente Anwendung der neuen Rechtschreibung sowie Erläuterungen dazu, die Würdigung der elektronischen Hilfsmittel bei Materialsuche und Texterstellung (wobei aber durchaus alle Anweisungen auch von Benutzern bloßer mechanischen Schreibmaschine nutzbar bleiben) und durch den ergötzlichen Anhang zu den häufigsten Schreib- und Stilfehlern. Wie auch das Übrige basiert dieser auf einem klaren sprachwissenschaftlichen Weltbild (es handelt sich ja bei der äußeren Form durchaus um ein Zeichensystem, das wissenschaftlicher Analyse zugänglich ist), sowie dem gesunden Menschenverstand ("Könner schreiben präzise, aber verständlich"). Die klassische Form der Fußnote und der Bibliografie werden vorgeführt, aber die moderne Form mit bibliografiebezogener Zitierweise wird empfohlen. Diese ist bei aller Kürze von einer Präzision, dass etwa sieben Achtel der Fußnoten, die nach dem alten Stil erforderlich sind, eingespart werden können, erhöht also entscheidend die Informationsdichte auf der Seite; es heißt im Text Standop/ Mertner 1992: 80 [die scheinbare Empfehlung der Schreibweise mit Bindestrich auf S 75 beruht auf Druckfehler], und das bezieht sich dann auf den Bibliografie-Eintrag Standop, Ewald; Edgar Mertner. 1992. Englische Literaturgeschichte. Wiesbaden: Quelle & Meyer. [Buchtitel im Original kursiv.] Durch zahlreiche Musterseiten wird das Erläuterte so gut veranschaulicht, dass der Benutzer eine feste Orientierung erhält. Nützlich sind besonders der Abschnitt "Das Wichtigste in Kürze" und der über die Abkürzungen, bei denen den Siglen (ohne Punkte) der Vorzug gegeben ist; als Trendsetter benutzt das Buch selber die Siglen "dh, usw, vgl, zB" ohne Punkt und Spatium (letzteres muss fehlen, um beim Blocksatz absurde Spatiierung hintanzuhalten). Da die dargebotenen Gepflogenheiten mit jenen der in Stil und Form vorbildlichen angelsächsischen übereinstimmen und das Buch auch auf Spanisch übersetzt wurde, kann man sie getrost als Weltform betrachten, mit der ein Autor auch vor internationalem Publikum eine gute Figur machen dürfte. Dass die Bemühung um eine gute äußere Form die Verbesserung des Inhalts fördert, versteht sich am Rande, denn wer seine Arbeit formal sorgfältig gestaltet, findet auch immer wieder Gelegenheit, den Inhalt neu zu überprüfen; die geforderte Klarheit der Form verlangt indirekt auch Klarheit der Gedankenführung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für Philologen und Historiker am interessantesten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. (Taschenbuch)
Da steht die Diplomarbeit an und der Professor gibt keinerlei Vorgaben zur Form der Arbeit, außer: "Hauptsache einheitlich". So bewaffnet, wird die einschlägige Ratgeber-Literatur gesichtet. Das Buch von Standop/Meyer bietet eine Variante, die durch ausführliche Erklärungen und zahlreiche Beispiele zu gefallen weiß. Die Beispiele ermöglichen es schließlich eine einheitliche Form zu wahren. Ein Kritikpunkt ist, daß viele Ausnahmen zwar im fließenden Text genannt werden, die Beispiele aber hauptsächlich die Standardfälle aufzeigen. Auch ergeben sich kleinere Unstimmigkeiten mit den Beispielen im Hauptteil und den Musterseiten im Anhang I. Besonders ausführlich wird auf den Quellenbeleg von älteren Auflagen eingegangen, was insbesondere für Philologen und Historiker interessant ist. Die von Standop/Meyer vorgeschlagene Form ist für Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler etwas ungewöhnlich, da nur wenig Fachliteratur eine ähnliche Form wählt (beispielsweise für das Literaturverzeichnis). Da elektronische Buchkataloge die Suche nach aktueller Literatur wesentlich vereinfachen, scheint es zweifelhaft, inwieweit es sinnvoll ist ältere Auflagen im Literaturverzeichnis aufzuführen. Aber für Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler sind solche Fragestellungen sicher eine Horizonterweiterung... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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