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Ecos Anspruch mag scheitern an der Wirklichkeit des durchschnittlichen deutschen Studenten, der gerade als Geisteswissenschaftler schon im Studium möglichst berufsgerecht jobben und Praktika ableisten muß. Aber jedem nützen Ecos Tricks -- der Meister verrät, wie er selbst wissenschaftliche Arbeiten schreibt -- und Insidertips à la "Wie man verhindert, daß man vom Betreuer ausgenutzt wird".
Ein weiteres Plus: Fast ebenso spannend wie seine Romane hat Eco auch diesen dialogischen Ratgeber geschrieben. Was ja bei solcher Lektüre -- angesichts knochentrockener Kompendien, die für jegliche Fachrichtung angeboten werden -- keineswegs selbstverständlich ist. --Frank Rosenbauer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hilfreicher Ratgeber für verzweifelte Studenten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften (Taschenbuch)
Als ich vor etwa zwei Monaten meine letzte Seminararbeit verfaßt hatte, begann ich, über mögliche Themen der Magisterarbeit zu grübeln. Ich hatte zwar schon einige Ideen gesammelt, doch so richtig gefallen wollten sie mir nicht. Dann erinnerte ich mich plötzlich daran, daß mir eine Freundin vor einigen Jahren "den Eco" empfahl. Also stöberte ich ein wenig in seinem Kapitel zur Themensuche.Bis dahin hatte ich eigentlich einen geschichtlichen Überblick zur amerikanischen Filmkomödie geplant. Doch hier erfuhr ich, daß meine Vorstellungen viel zu allgemein gehalten waren. Eine solche Arbeit würde gezwungenermaßen zu viele Lücken enthalten, und wäre daher von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Eco brachte mich dazu umzudenken. Er servierte mir zwar kein fertiges Thema, doch seine Tips halfen mir enorm dabei, einen eigenen Forschungsbereich zu erarbeiten. Nun konzentriere ich mich auf das Lachen im Kino im Hinblick auf verschiedene Zuschauergruppen. Meine Professorin war sofort begeistert von diesem Vorschlag und erklärte mir, daß sie meine erste Überlegung auch rundweg abgelehnt hätte. Aber nicht nur für angehende Magisterkandidaten ist Ecos Buch eine fabelhafter Ratgeber. Studenten in den ersten Semestern dürfen sich von seinem Titel nicht beirren lassen. Sie finden dort alle grundsätzlichen Fragen zum Verfassen ihrer Referate und Seminararbeiten beantwortet: Was muß ich beim Anfertigen einer Literaturliste beachten? Wieviele Bücher muß ich für meine Seminararbeiten lesen? Und was versteht man überhaupt unter ‚Wissenschaftlichkeit'? Ecos leicht verständlicher Sprachstil und die kleine Priese Ironie in seinen Darstellungen, erleichtern geplagten Studenten die Lektüre, lassen sie sogar oftmals zum Vergnügen werden. Besonders amüsant fand ich Ecos ‚Bibliotheks-Experiment': Er überlegt sich ein Thema, mit dem er sich nicht auskennt, begibt sich in eine kleine, italienische Bibliothek und erklärt seinen Lesern Funktion und Nutzen der Literaturrecherche. Fazit: Wer sich schon zu Beginn des Studiums mit diesem Buch beschäftigt, dem werden viele schlaflose Nächte erspart bleiben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Hilfe durch den Motivator,
Von Mandy Maisch "MM" (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften (Taschenbuch)
Auch wenn das Buch von Eco inzwischen in die Jahre gekommen ist, fand ich es ungemein hilfreich. Es fehlen jegliche Hinweise auf die Hilfen, die einem die Entwicklung von Computern in den letzten Jahrzehnten zur Verfügung gestellt haben, von der Literaturrecherche über die Textverarbeitung hin zu der eigenen Literaturverwaltung.Auf der anderen Seite - und genau dafür empfehle ich das Buch - fehlt gerade in den deutschen Geisteswissenschaften oft die Unterstützung in der Frühphase einer Examensarbeit. Und diese Unterstützung habe ich bei Eco gefunden: um ein Thema zu entwickeln, eine Struktur dazuzubasteln, sich an dieser Struktur über Wochen und Monate zu orientieren und so zu einem Ergebnis zu kommen. Daher ist das Buch als Anleitung kaum besser als vieles, was sich auch im Internet findet. Durch die interessante und fesselnde Sprache Ecos aber ist das Buch eine Motivation, sich selber an sein Examen zu wagen. Und das ist allemal etwas wert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Prof. Dr. Umberto Eco contra Ingo von Münch,
Rezension bezieht sich auf: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften (Taschenbuch)
Um eines vorwegzunehmen: das Buch von Umberto Eco ist großartig. Großartig im Wort, großartig in der Darstellung der Leiden und Nöte eines Studenten (damals, wie heute), großartig in seiner Anschaulichkeit.Brechtigterweise kritisieren einige Rezensenten, daß das Werk nicht mehr ganz aktuell und eher auf den italienischen Studenten zugeschnitten ist. Hier erlaube ich mir aber, entgegen zu halten, daß es nicht Sache des - im Zweifel diesbezüglich wenig informierten - Übersetzters sein kann, hier Abhilfe zu schaffen. Man sollte überdies von einem Studenten auch erwarten können, daß er die entsprechenden Informationen selbst besorgt (zumal hier auch fachbereichsspeziefische Unterschiede bestehen können). Ich persönlich lobe die textnahe Übersetzung. So bleibt es dem geneigten Leser überlassen, was er aus der Lektüre des Buches macht, oder eben nicht. Und auf eine wirklich gute Ergänzung sei an dieser Stelle hingewiesen: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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