Wenn man sich, wie ich das getan habe, ein gebrauchtes und betagtes Auto kauft, kommt recht schnell der Moment, wo man professionelle Hilfe benötigt, sofern es der Geldbeutel nicht erlaubt, das Fahrzeug in eine autorisierte und entsprechend teure Werkstatt zu geben.
Eine DIY-Hilfe scheint da ein Kompromiss zu sein, zumal, wenn man selbst Spaß am "Schrauben" hat. Mein Hoffnunfgsträger: "So wird's gemacht" von H. R. Etzold erwies sich dabei leider nur als eine schwache Hilfe. Erst einmal bezogen sich die Abhandlungen auf den TYP W 124 aus der Serie der Mercedes E-Klasse, während es sich bei meinem Fahrzeug um das Nachfolgemodell, den S 210 handelte. Diese Focussierung auf den W 124 ging jedoch aus dem Buchtitel nicht hervor. So waren zwangsläufig viele Auskünfte unvollständig und missverständlich. Ganz besonders vermisst habe ich verwertbare Auskünfte über die Fahrzeugelektik und von der Elektronik rede ich erst gar nicht, da hüllte sich der Verfasser gänzlich in Schweigen. Nun grübele ich als Quasi-Laie eben weiter darüber nach, weshalb mein Benz keine Leistung bringt, dafür aber einen enormen Durst entwickelt.