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Es wird mir fehlen, das Leben [Taschenbuch]

Ruth Picardie , Matt Seaton , Justine Picardie , Kim Schwaner
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. August 2000 --  

Kurzbeschreibung

1. August 2000
Die erschütternde Geschichte eines viel zu frühen Abschieds Die Journalistin Ruth Picardie ist zweiunddreißig, glücklich verheiratet und gerade Mutter von Zwillingen geworden, als sie das Schreckliche erfährt: Brustkrebs. Doch die eigenwillige und kluge junge Frau resigniert nicht, sondern beschreibt ihr letztes Lebensjahr und ihre Krankheit bewusst provozierend und humorvoll, ohne Selbstmitleid und ohne Rührseligkeit. „Ein aufrichtiges, oft komisches und ungeheuer anrührendes Abschiedsbuch.“ (Der Spiegel)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. August 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382896849X
  • ISBN-13: 978-3499227776
  • ASIN: 3499227770
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 503.418 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ruth Picardie, 1964 in Reading geboren, hat in Oxford studiert und war mit Leib und Seele Journalistin. Als bei ihr im Oktober 1996 Brustkrebs diagnostiziert wird, glaubt niemand, daß eine "so gesunde Wuchtbrumme" wie Ruth an dieser häßlichen Krankheit leidet. Sie arbeitet weiter, veröffentlicht im Observer fünf Kolumnen über ihre Krankheit und lästert mit ihren Freunden bitterböse über den Krebs per E-mail.

"Na schön, die Chemotherapie bedeutet, daß du jeden Morgen deine Haare vom Kopfkissen absaugen kannst, aber hat dich notgedrungen dazu gebracht, es mal mit einem Kurzhaarschnitt zu probieren -- würdest du weniger als fünfundsechzig Kilo wiegen, könnte man dich, fabelhaft wie du aussiehst, leicht mit Jean Seeberg verwechseln. Und es ist zwar nicht ganz dasselbe wie Trennkost, aber vielleicht hilft dir die Chemotherapie sogar beim Abnehmen."

Ruth kommentiert alle Tiefschläge zynisch mit ihrer obercoolen, kratzbürstigen Art, und die neueste TV-Folge von Emergency Room ist ihr mindestens so wichtig wie die nächste Chemo-Sitzung in der Klinik.

Ruth Picardie stirbt im September 1997. Ihr Ehemann und ihre Schwester geben ihre Aufzeichnungen, E-mails und Kolumnen als Buch heraus, von dem sie immer geträumt hat, doch für das ihre Zeit nicht mehr reichte. Sehr aufschlußreich ist der Kommentar ihres Ehemannes am Ende des Buches. Auch wenn Ruth sich nicht erlaubt hat, über ihrer Krankheit zu verzweifeln, wird in seinem Bericht deutlich, wie schlimm sie und ihre Familie gelitten haben. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein tapferes, todtrauriges, urkomisches und enorm wichtiges Buch." (The Independent)
"Mutig anrührend - und wunderbar geschrieben." (The Sunday Times) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... 24. April 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich lese viel. Und alt bin ich auch noch nicht - ich befinde mich noch in den vorderen 20ern. Da liest man keine Bücher über Krankheit, außer, man hat sie selbst (die Krankheit). Oder ein naher Freund, ein Familienmitglied. Oder Sonstwer, der einem mehr bedeutet als ein oberflächliches HALLO, WIE GEHTs. Bei mir trifft (fast) nichts dergleichen zu und trotzdem las ich das Buch dank einiger überschwenglicher Rezensionen von einer sehr guten Freundin. Und ich bin ihr dafür zu tiefsten Dank verpflichtet. Denn dieses Buch lässt einen nicht unverändert! Ruth hinterlässt durch ihre Worte; durch ihre ganze Art des Umganges mit Krebs mehr als nur einen tiefen Einblick in die Welt einer Erkrankten. Vielmehr fesselt Ruth durch ihren puren Sarkasmus. Zugleich ist sie sich nicht zu schade, ehrliche Gefühle zu ergründen. Beim Lesen lachte ich. Ich weinte (ja, auch junge Männer dürfen das!). Und ich verstand einiges mehr vom Leben und der Welt. Vielmehr möchte ich hier nicht preisgeben ... die Erkundungsarbeit sollte jeder Leser bitteschön selbst übernehmen. Nur so viel: ich schrieb einleitend, dass ich recht viel lese. Das war nicht gelogen. Und manchmal kommt es vor, dass mich ein Buch in einen Strudel reißt, der mich mein ganzes Leben lang begleitet. Darunter sind Bücher wie VIELLEICHT LIEBER MORGEN, PETER PAN oder DIE MITTE DER WELT. Seit heute gehört auch Ruths Geschichte zu diesen Büchern. Die Geschichte, die sich in Ruths eMail-Konversationen enfaltet, ist berührend/witzig/tragisch/ehrlich/wundervoll/geistreich ... und teilweise wirklich herlich boshaft. Ihr Buch hat mich ein klein wenig verändert; das Ergebnis: mehr Mut im Leben, mehr Spaß am Leben und endlich die Absolution für Sarkasmus. Danke Ruth.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Es wird mir fehlen,das Leben" von Ruth Picardie ist kurz gesagt das bewegendste Buch, das ich je gelesen habe. Es ist ein Zusammenstellung der Kolumnen und E-Mails einer jungen britischen Journalistin (32), die kurz nach der Geburt ihrer Zwil-linge erfährt, daß sie an Brustkrebs im fortgeschrittenen Sta-dium erkrankt ist. Man durchlebt durch ihre Korrespondenz mit Freunden, unter anderem einem an Aids erkrankten Freund, und ihren im "Observer" veröffentlichen Artikeln, ihre Krankheit und dessen rapide schlechter werdenden Verlauf. Nach dieser Beschreibung erwartet man ja eigentlich, daß es in diesem Buch um eine ernsthafte und zu Tränen rührende Verarbeitung des nahenden Todes geht--- weit gefehlt!! Ruth Picardie zeigt einen starken und allzeit selbstironischen Kampfgeist, sich von der Situation und all den "ach-so-mitfühlenden" Bei-leidsbekundungen und "guten" Ratschlägen nicht unterkriegen zu lassen. Man spürt natürlich, daß hinter ihrer manchmal etwas aggressiven Ausdrucksweise der Angst vor dem Sterben und dem Tod stecken, denn Illusionen gibt sie sich nicht wirklich hin, wenn sie davon spricht, daß sie laut Statistik eine 18prozentige Chance hätte die nächsten 5 Jahre zu überleben. Lachen und weinen liegen sehr nahe beieinander in diesem Buch. In einem Moment habe ich noch über ihre sehr witzige und pointierte Kolumne gelacht, in der nächsten Minute weinte ich aber schon über die ebenfalls abgedruckten Leserbriefe, die sehr ehrlich von ähnliche Schicksalen erzählen, oder einfach nur Trost spenden wollen. Lesen Sie weiter... ›
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles, wenn auch trauriges Buch 24. August 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Habe dieses Buch an einem Donnerstag morgen angefangen zu lesen und es erst abends, als ich es ausgelesen hatte, wieder beiseite gelegt. Zwischendurch viel geweint, aber auch immer wieder ein Lächeln im Gesicht gehabt. Es war, als wäre eine Freundin gestorben. Die Autorin gewährt dem Leser schonungslos tiefe Einblicke in ihr Seelenleben während des Verlauf ihrer Krebserkrankung und das allein macht das Buch lesenswert. Abgerundet wird es durch ein Nachwort ihres Mannes, der die andere Seite beleuchtet. Die der Angehörigen und deren hilfloses daneben stehen ohne helfen zu können. Sollte jeder gelesen haben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Free Hospital 12. November 2007
Von M. Ott
Format:Taschenbuch
Es wird mir fehlen das Leben!
Ich habe mir dieses Buch mal ausgeliehen so als "Urlaubslektüre".
Ich erwartete mir wieder eins von diesen lahmen dramen wie ich schon soviele gelesen hab.
wenn man einsteigt dann findet man es so unheimlih stumpf und hat absolut keine ahnung wo man denn überhaupt ist,zeitlich gesehen...
vier seiten später weiß man es und würde sich wünschen nie angefangen zu haben mit dem lesen.
man lebt über einhundert seiten lang in einer frau, die weiß dass ihre chancen zu überleben 50 zu 50 stehen.
man lebt in einer frau die unglaublich viel schweiß und mut investiert,dem Krebs die Zähne zu zeigen.
eine frau die angst hat ihre kinder nicht aufwachsen zu sehen.eine sehr sarkastische frau...
doch ehe man sich versieht ist man durch die unzähligen bestrahlungen und sitzungen bei irgendwelchen "quacksalbern" hindurch und das buch nimmt ein schnelles und unerwartetes ende...
weil man sich erhofft endlich mal einen lichtblick am ende des tunnels zu sehen...
wenn man sich das nachwort von ihrem mann durchgelesen hat sind die beine schwer, der kopf auf eis gelegt, die finger kalt zu am zittern.
und erst dann fällt einem auf wie man sich die tränen aus dem gesicht wischt.

ein einzigartig ehrliches, sarkastisches und doch liebevolles buch...
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ironisch, bissig, komisch und traurig, der Umgang mit dem Tod.
Dieses Buch sprach mich sofort beim Auspacken an.
Dieses strahlende Lächeln, eine junge Frau sitzt mit kurzen Haaren auf einem Mauervorsprung im Garten und strahlt diese... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von kulturellematrix.wordpress veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Before I say Goodbye
Ich habe das Buch auch gelesen und auch ich musste zu den Tempos greifen..
Ich bin auch der Meinung, dass man das Buch nicht "schlecht" finden kann und auch nicht mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2011 von Verena
2.0 von 5 Sternen Naja
Ich hatte mir erhofft einen Einblick in die Gedanken einer Schwerkranken Person zu bekommen.
Die Autorin schreibt aber leider fast nur oberflächliches Getratsche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von Tetsuo
4.0 von 5 Sternen Es wird mir fehlen, das Leben
Ich las dieses Buch, als ich selbst an Krebs erkrankt war und mich gerade einer Chemotherapie unterzog. Ruth Picardie sprach mir mit so vielem aus der Seele..... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2010 von Anita Studeregger
5.0 von 5 Sternen Ein tolles bUCH
Ich hatte mir da Buch zuerst nur ausgeliehen, aber nachdem ich angefangen hatte, es zu lesen, habe ich es mir selbst gekauft, um es mehrmals lesen zu können.
Veröffentlicht am 16. September 2009 von Marianne Wynants
5.0 von 5 Sternen Tief betroffen...
...es ist eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs, ich hätte gerne die Zeit angehalten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juli 2009 von masha
5.0 von 5 Sternen unangemessen angemessen
"Es wird mir fehlen, das Leben". Der Titel war es, der mich dazu brachte, dieses Buch zu lesen. Und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2008 von Tamara Schmitt
5.0 von 5 Sternen Chronik eines angekündigten Todes
Ich habe das Buch jetzt schon mehrmals gelesen, obwohl ich nicht auf traurige Bücher stehe. Die Kolumnen, die Ruth Picardie über ihre Krankheit und deren Verlauf im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2007 von das fünfte Element
5.0 von 5 Sternen Provozierend gegenüber der Welt und traurig
Ruth schreibt von der erhaltenen Krebsdiagnose bis zu ihrem Tod. Das Buch ist gestaltet durch E-Mails an ihre Freunde, Berichte in einer Zeitung von ihren Erfahrungen mit dem Krebs... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2007 von Rebecca Lubrich
3.0 von 5 Sternen bemerkenswert neuer Umgang mit dem Thema Krebs und Sterben
Durch den völlig andere Aufbau des Buches verliert es nicht an Betroffensein, strahlt durch die Erzählform und die Zusammenstellung eher Hoffnung und Kraft aus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2005 von Zeitträume
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