Auf den ersten Blick erzählt Renan Demirkan die Liebesgeschichte zwischen Rosa, der Sozialarbeiterin und Rick, dem Testfahrer bei Ford. Aber man erfährt auch etwas über Rosa's beruflichen Alltag, der oft sehr bedrückend, aber auch voller Hoffnung sein kann. Dieses Spannungsfeld, das die Autorin sehr eindrucksvoll beschreibt, macht das Buch für mich lesenswert, zumal es ein Licht darauf wirft, wie in unserer Gesellschaft mit Kindern umgegangen wird. Diese Frage beschäftigt Renan Demirkan auch in ihrem nächsten Buch, "Der Mond, der Kühlschrank und ich.", in dem sie, diesmal als Herausgeberin, Heimkinder selbst zu Wort kommen lässt.