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Ich will nicht mehr schweigen: Der Islam, der Westen und die Menschenrechte
 
 
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Ich will nicht mehr schweigen: Der Islam, der Westen und die Menschenrechte [Gebundene Ausgabe]

Elham Manea , Maria Buchwald
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (3. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451297566
  • ISBN-13: 978-3451297564
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 758.890 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Elham Manea
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit ihrem engagierten, kenntnisreichen und rational argumentierenden Buch gibt sie der schweigenden Mehrheit der Muslime eine Stimme." --NZZ am Sonntag, 26.04.09

Kurzbeschreibung

Dürfen muslimische Mädchen aus religiösen Gründen von Klassenfahrten ausgeschlossen werden? Ist es in Ordnung, wenn schon Sechsjährige verschleiert sind, weil Muslime nun mal anders sind? Nein, denn Menschenrechte sind wichtiger als Religion. Der Westen muss sie klar vertreten und dort, wo sie in Frage gestellt werden, energisch verteidigen. Falsch verstandene Toleranz führt zu Gleichgültigkeit und fördert Parallelgesellschaften, zementiert Vorurteile und arbeitet den Extremisten in die Hände. Mit ihrem Plädoyer für eine Toleranz, die Grenzen kennt, gibt Elham Manea der schweigenden Mehrheit der Muslime eine Stimme.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wichtiger Beitrag zur Integrationsdebatte, 14. September 2010
Als Muslima mit "Migrationshintergrund" spricht sie Problematiken deutlich an, die zu Hindernissen einer gelingenden Integration führen können, wie z. B. die "Gutmenschen-"Toleranz angesichts menschenrechtsfeindlichen Traditionen gegenüber. Sie ist mutig und deutlich in der Formulierung ihrer Ansichten, dabei glaubwürdig und dem Islam als Religion positiv zugewandt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Islamische Reformation, 20. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich will nicht mehr schweigen: Der Islam, der Westen und die Menschenrechte (Gebundene Ausgabe)
Immer wieder wird nach einem muslimischen Reformator oder einer islamischen Reformation gerufen, um diese Religion in Europa zu inkulturieren. Dabei gibt es solche Leute längst, wenn sie auch zu wenig beachtet werden, vor allem wenn es sich um Frauen handelt. Die hochgebildete Tochter eines Diplomaten aus Jemen kennt den Islam aus eigener Erfahrung in vielen arabischen Ländern und intensivem Studium. Sie lebt nun in der Schweiz wie so viele islamische Reformer und arbeitet als Dozentin am Institut für politische Wissenschaften der Universität Zürich. Dort hat sie das leider viel zu wenig bekannte "Forum für einen fortschrittlichen Islam" mitgegründet. Sie wehrt sich gegen die üblichen Klischees, denen sie als Muslimin in Europa, aber auch in islamischen Ländern ausgesetzt ist. Sie möchte die Spiritualität des Islam bewahren, sieht aber keinen humanen Gewinn im Scheria-Islam, der rückwärtsgewandt orientiert und vor allem gegen die Freiheit der Frau gerichtet ist. Darum kritisiert sie die falsche Toleranz, vor allem in Frauen- und Familienfragen die islamische Tradition zu akzeptieren. Die von der UNO verabschiedeten Menschenrechte verteidigt sie als universal. Den Koran akzeptiert sie in vielen Versen als Inspirationsquelle für eine bessere Humanität, sieht in ihm aber nicht ein verbindliches Gotteswort. Sie stellt den bekannten Parolen der islamischen Verbände ihre Einsicht entgegen: "Der Islam ist nicht die Lösung. Der Mensch ist die Lösung." Dieses Buch sollten vor allem muslimische Frauen und Mädchen lesen, denen man es auch schenken kann.
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5.0 von 5 Sternen Welchen Weg die Kamele der Liebe auch nehmen, er ist meine Religion und mein Glaube., 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich will nicht mehr schweigen: Der Islam, der Westen und die Menschenrechte (Gebundene Ausgabe)
Zu Beginn des zweiten Buch-Teils "für einen humanistischen Islam" zitiert die Autorin Ibn Arabi (1165-1240!). Ziel von Religionen ist und war eine Vision wie man sich "Gott" nähern kann. Aber Religionen unterliegen Veränderungen genauso wie Gesellschaften im Laufe der Jahrhunderte sich gewandelt haben. Religiöse Lehren reflektieren in ihrer Umsetzung den historischen Zeitpunkt an dem die jeweilige Gesellschaft bei ihrer Begründung stand. Sie können unmöglich bereits zu Gründerzeiten ein Verständnis von Menschenrechten eingeschlossen haben wie sie die Menschenrechts-Charta des 20. Jahrhundert verlangt. Eine Reform könnte aus der selbstverständlichen Annahme erwachsen, dass jede Religion von den Menschen geprägt ist die diese Lehre verbreitet haben; dass sie Überzeugungen und Traditionen jener Gesellschaft spiegelt der sie entstammt. Das Verständnis dafür wie wir die Welt zum Besseren verändern können war aufgrund damaliger Lebensbedingungen ein anderes als wir es im 21. Jahrhundert haben. Der Autorin selbst hat eine humanistische Auslegung des Koran ermöglicht ihren Glauben zu behalten und dabei menschlich, fair und gerecht zu bleiben.
Kurz und knapp bekommt der Leser im Buch einen Überblick über die "Richtungen" - Konfessionen - des Islam und darüber wie sie in verschiedenen "Gegenden" in der Welt praktiziert werden. Sie zeigt Parallelen zum Christentum auf und stellt fest, in Sachen Frauenrechte sind sich der Vatikan und der Islam einig. Sie plädiert für einen Islam "der Liebe" frei von Angst und Hass, als eine Religon der Wahl die die Komplexität jeglicher Identität betont, eine Religion die den Kern auf einer spirituellen Ebene sieht. Falsche Toleranz fördert Parallelgesellschaften. Deshalb fordert sie "den Westen" auf seine Werte energisch zu verteidigen.
Elham Manea, Tochter eines Diplomaten, geboren in Jemen, wuchs in verschiedenen arabischen und westlichen Ländern auf. Sie ist Dozentin am Institut für politische Wissenschaften der Universität Zürich. Sie gibt mit ihrem Buch wohl einer schweigenden Mehrheit der Muslime eine Stimme und fordert als Mitglied des "Schweizer Forums für einen fortschrittlichen Islam (FFI)" Toleranz, die Grenzen kennt und einen modernen humanistischen Islam.
Persönlich kann ich diese Lektüre nur weiterempfehlen.
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