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Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933 - 1945. 2 Bände Gebundene Ausgabe – 1. August 1995

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1694 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (1. August 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351023405
  • ISBN-13: 978-3351023409
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 11,2 x 23,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.585 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933–1945
OA 1995 Form Tagebuch Epoche Drittes Reich
Einzigartig sind die Tagebücher von Klemperer vor allem deshalb, weil sie – wie das Tagebuch der Anne Frank – Zeugnis ablegen vom Unrecht an den Juden im Nationalsozialismus, und weil sie einen mikroskopisch genauen Blick auf den Alltag in der Diktatur werfen und zugleich die Sprache hinterfragen, die diese Diktatur hervorbrachte.
Entstehung: Vom 17. Lebensjahr bis zu seinem Tod schrieb Victor Klemperer Tagebuch. Im ersten Kapitel seines LTI bezeichnet er sein Tagebuch als »Balancierstange, ohne die ich hundertmal abgestürzt wäre«. Das zum Teil minuziöse Notieren von Erlebnissen brauchte er, um sich »über die Situation zu stellen und die innere Freiheit zu bewahren«. Es diente ihm zugleich als Grundlage für seine Studien über die Sprache des Nationalsozialismus. Unter Lebensgefahr für sich und seine Angehörigen schrieb er das Werk, denn »man wird um geringerer Verfehlungen wegen gemordet… Aber ich schreibe weiter. Das ist mein Heldentum« (23. Mai 1942). An eine Publikation seiner Tagebucheintragungen scheint er selbst nicht gedacht zu haben und so lagerten sie nach seinem Tod zunächst für Jahrzehnte im Archiv. Hadwig Klemperer, die zweite Frau des Philologen, nahm sich der Seiten und der zum Teil schwer lesbaren Handschrift Klemperers an und so konnte Walter Nowojski 1995 das Werk veröffentlichen.
Inhalt: Als Chronist dokumentiert Klemperer die eigenen Erfahrungen im Alltag, in seiner Ehe, auf der Straße, im »Judenhaus« und bei der Zwangsarbeit. Er schildert seine trotz Repressalien fortgeführte wissenschaftliche Arbeit. Er beschreibt seine Überzeugungen, wie z. B. sein Festhalten am evangelischen Glauben oder den »Kampf« um sein »Deutschtum« (11. Mai 1942). Zugleich legen die Tagebücher Zeugnis davon ab, was der Einzelne über das Unrechtssystem wissen konnte. So taucht am 16. März 1942 zum ersten Mal der Name »Auschwitz« auf als das »furchtbarste KZ«.
Trotz des täglich erlittenen Unrechts bewahrt Klemperer den genauen Blick auf das Individuelle. Ihn interessierten »Kleinigkeiten und Stimmungen des Alltags«, weshalb der Leser viele Zitate, Witze und Gerüchte dokumentiert findet. Stets aufs Neue kommt Klemperer zu dem Ergebnis, dass es keine einheitliche Stimme des Volkes gebe: »Vox populi zerfällt in zahllose voces populi« (17. März 1940).
Wirkung: Das Werk erzielte unmittelbar nach Erscheinen 50 Jahre nach Kriegsende einen großen Erfolg bei Lesern und Literaturkritik. Postum wurde Victor Klemperer im selben Jahr der Geschwister-Scholl-Preis verliehen. 1997 erschien im Aufbau-Verlag die Auswahl für junge Leser mit Arbeitsvorschlägen für den Unterricht. 1999 strahlte die ARD den Film Klemperer – Ein Leben in Deutschland in zwölf Teilen aus. Bereits 1996 hatte Random House die Rechte für den amerikanischen Markt gekauft und die bis dahin höchste Summe für einen deutschen Autor gezahlt: 500 000 Dollar.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Victor Klemperer wurde 1881 in Landsberg/Warthe als achtes Kind eines Rabbiners geboren. 1890 übersiedelte die Familie nach Berlin, wo der Vater zweiter Prediger einer Reformgemeinde wurde. Nach dem Besuch verschiedener Gymnasien, unterbrochen durch eine Kaufmannslehre, studierte Klemperer von 1902 bis 1905 Philosophie, Romanistik und Germanistik in München, Genf, Paris, Berlin. Bis er 1912 das Studium in München wieder aufnahm, lebte er in Berlin als Journalist und Schriftsteller. 1912 konvertierte er zum Protestantismus. 1913 Promotion, 1914 bei Karl Vossler Habilitation. 1914/15 Lektor an der Universität Neapel. Hier entstand eine zweibändige Montesquieu-Studie. Als Kriegsfreiwilliger zunächst an der Front, dann als Zensor im Buchprüfungsamt in Kowno und Leipzig. 1919 o. a. Professor an der Universität München. 1920 erhielt er ein Lehramt für Romanistik an der Technischen Hochschule in Dresden, aus dem er 1935 wegen seiner jüdischen Herkunft entlassen wurde. 1938 begann Klemperer mit der Niederschrift seiner Lebensgeschichte "Curriculum vitae". 1940 Zwangseinweisung in ein Dresdener Judenhaus. Nach seiner Flucht aus Dresden im Februar 1945 kehrte Klemperer im Juni aus Bayern nach Dresden zurück. Im November wurde er zum o. Professor an der Technischen Universität Dresden ernannt. Eintritt in die KPD. 1947 erschien seine Sprach-Analyse des Dritten Reiches, "LTI" (Lingua Tertii Imperii), im Aufbau-Verlag. Von 1947 bis 1960 lehrte Klemperer an den Universitäten Greifswald, Halle und Berlin. 1950 Abgeordneter des Kulturbundes in der Volkskammer der DDR. 1952 Nationalpreis III. Klasse. 1953 wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Victor Klemperer starb 1960 in Dresden. Geschwister-Scholl-Preis 1995. Weitere Veröffentlichungen u.a.: "Moderne Französische Prosa" (1923); "Die französische Literatur von Napoleon bis zur Gegenwart", 4 Bände (1925-1931); "Pierre Corneille" (1933); "Geschichte der französischen Literatur im 18. Jahrhundert" (Band 1 1954, Band 2 1966). Aus dem Nachlaß: "Curriculum vitae" (1989), "Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten" Tagebücher 1933-1945 (1995), "Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum" Tagebücher 1918-1932, "So sitze ich denn zwischen allen Stühlen" Tagebücher 1945-1959.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von schulzens am 28. Mai 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Beim Lesen dieser Tagebuchnotizen begibt man sich wahrlich auf eine Zeitreise. Die in der Schule gelernte Geschichte wird greifbar und authentisch. Viele Kleinigkeiten im Leben eines Juden im 3.Reich werden plastisch und sind so unglaublich, dass es weh tut. Sollte zumindest jeder lesen, der heute zwischen 15 und 50 Jahre alt ist und sich für jüngere deutsche Geschichte interessiert. Mich haben diese Bücher gefesselt. Eine Zeitreise, die manchmal sprachlos macht.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl Vittel am 15. Oktober 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist ein Muß ! Lesen !
Ich kann und muß dieses Buch seit Jahren und Jahren nun immer und immer wieder lesen. Es ist erschütternd, tief, zutiefst menschlich, ehrlich, präzise und voller Details und wühlt mich immer wieder auf.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 5. Januar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Diese persoehnlichen Aufzeichnungen sind nicht nur tiefbewegend, sie geben auch Aufschluss ueber eine erschuetternde Zeit, die wir nicht in Vergessenheit entlassen duerfen.
Ein atemberaubendes Buch!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anastasia Greb am 12. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Zuerst hatte ich ehrlich gesagt Bedenken ein ganzes Tagebuch aus 12 Jahren des Dritten Reiches zu lesen. Doch diese Sorger verflogen schon nach den ersten paar Seiten! Es fesselt einen bis zum Schluss und man hat das Gefühl dabei zu sein. Man spürt wie es langsam aber sicher enger für die deutschen Juden wird und wie so viele Menschen verschwinden. Uch wird deutlich, dass es viele deutsche gab, die immer noch zu den Juden standen, sich aber nicht trauten, weil sie selber Angst vor KZ hatten.
Ich kann dieses Tagebuch an alle weiterempfehlen, die sich für das Leben der Juden im Dritten Reich interessieren und erfahren will, wie sich die Bevölkerung wirklich benahm ohne das politische Zeug drumherum.

ToP!!!!!
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