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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verbale Vendetta - Remember Remember the 5th of November HD Wertung, 18. März 2008
Inhalt 5/5: + Die Geschichte ist super, klare Ansage gegen totalitäre Systeme + Symbolik und Politik, geniale Anspielung auf das 3. Reich, aber ohne den kleinsten Hinweis "Ihr bösen Deutschen" - spielt alles in GB + Nicht absehbarer Verlauf + Perfekt die Dialoge von V super brilliante Konversation Bild 5/5: + Generell ist der Film sehr dunkel gehalten und beweist hier souverän gute Schwarzwerte + Die Farben kommen sehr gut rüber (Bsp. Kellerverlies von V oder die Szene beim Pastor) + Die Schärfe ist soweit O.K. wobei ich hier keine Referenz aussprechen würde, aber auch keine negativen Bereiche gesehen habe + Alles in allem ein perfektes Bild ohne Schwäche Ton 5/5: + Ist in allen Bereichen gut + Da viele Dialoge vorkommen, ist der Surround Effekt nur sequenzweise zu genießen, aber geht vollkommen i.O. + Wenn Dialoge über den Center kommen, dann sind diese kraftvoll und mit Volumen, sehr gut Extras - kann ich nicht bewerten, da diese mich nicht sonderlich interessiert haben. Fazit: Wer eine kritische Story über die "Gleichschaltung" eines Volkes, gepaart mit entsprechend guten Dialogen mag und eine Mischung aus Nostalgie (bezogen auf die Aufmachung der Umgebung und Personen) und Neuzeitvision, ist hier genau richtig. Die wenigen blutigen Szenen sind, wenn man es so überhaupt betiteln darf, eher ästhetisch gehalten. Film bekommt sowohl vom Thema, als auch von der Qualität 5 Sterne und eine Kaufempfehlung.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine überzeugender Grenremix aus Polit-Thriller und Kriminalfilm mit Science-Fiction-Anleihen!, 15. Juni 2007
Regisseur James McTeigue, der seinerzeit den Wachowski-Brüdern (hier: Screenplay und Drehbuchvorlage) als Regieassistenz während der Matrix-Triologie zur Seite stand, schuf mit "V wie Vendetta" - basierend auf einem Comic-Roman - einen vielschichtigen und für Comic-Adaptionen eher untypischen Film. Spannend, dialoglastig und mit einigen ansehnlichen Action-Sequenzen gespickt, orientiert sich der Film stilistisch aufgefrischt eher an "1984" (nach einer Utopie von George Orwell mit John Hurt verfilmt, der hier ebenfalls eine Hauptrolle einnimmt), als beispielsweise an "Spiderman", "Hulk", "Daredevil" oder ähnlichen Hollywood-Blockbuster-Dickschiffen. Dabei wurde "V wie Vendetta" zwar nicht minder aufwendig inszeniert, verzichtet jedoch auf überflüssiges CGI-Effekt-Gehasche, was dem Film eine gewisse optische 'Leichtigkeit' verleiht. Stattdessen steht eine eigensinnige und atmosphärische dichte Handlung im Zentrum des Interesses, die sich mit Terror, Unterdrückung, der ewigen Frage nach 'Gut und Böse' und anderen brisanten Themen auseinandersetzt. Die Tatsache, dass jene in einer totalitären Zukunftsfiktion Großbritanniens angesiedelt ist, wird hierbei nicht durch übliche Science-Fiction-Elemente und übermäßige High-Tech-Szenarien gestützt, sondern präsentiert sich wesentlich subtiler. Fazit: Visuell und strukturell überzeugend und von hervorragenden Schauspielern, einer guten Kameraarbeit und einer einer stimmigen Synchronisation getragen, garantiert "V wie Vendetta" spannendes und durchdachtes Entertainment auf hohem Niveau. Freunde reiner und unverfälschter Actionfilm- oder Science-Fiction-Unterhaltung könnten eventuell enttäuscht werden - ebenso wie jene, die ein genreübliches Special-Effect-Gewitter ohne nennenswerten Tiefgang erwarten.
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Remember, remember...., 18. Januar 2009
Die Blue-ray von V wie Vendetta erfüllt die Erwartungen, die man an sie stellt. Das Bild ist in seiner Gesamtheit sehr scharf und kontrastreich. Jedes Detail ist sehr gut zu erkennen. Als Beispiele sollen hier die Wandreliefs im Hintergrund der Hinrichtung von Guy Fawkes, die (kurze) Draufsicht auf London und die jederzeit lesbaren Texte auf Bildschirmen im Laufe des Films gelten. Leider kann die Blue-ray diese vorhandenen Stärken nicht immer voll ausspielen, da der Film zu großen Teilen in dunkler Umgebung und in geschlossenen Räumen spielt, so dass nur selten die herausragende Tiefenschärfe, zu der die Blue-ray fähig ist zur Geltung kommt. Dies ist jedoch nicht etwa der Blue-ray anzulasten, sondern, wenn man so will, dem Film selbst. Man muss allerdings auch nicht befürchten, dass in dunklen Szenen Details verloren gehen. Jede Schattierung wird jederzeit sehr gut herausgearbeitet. Ohne jetzt näher auf die recht komplexe Handlung des Films einzugehen, handelt es sich hier sicher um eine der thematisch anspruchsvollsten Comicverfilmungen, die bis heute zu bewundern waren. Er lässt sich wohl am besten als eine Mischung aus "1984" und "Batman" beschreiben, wobei V seine Motivation sowohl aus persönlichen Rachemotiven, als auch aus politischen Gründen bezieht. Jedenfalls ist die Thematik des Films leider brandaktuell und sei jedem übermotiviertem Verfechter der inneren Sicherheit als abschreckendes Beispiel wärmstens ans Herz gelegt. Bemerkenswert am Rande ist vielleicht noch, das John Hurt, der hier als "Großer Bruder" in Erscheinung tritt, in der Verfilmung von "1984" noch das Opfer des Staatsterrors verkörperte. Fazit: Die Blue-ray ist technisch (Bild und Ton) auf sehr hohem Niveau, eignet sich auf Grund der Machart des Films aber nur bedingt als Demomaterial. Es sei denn, man möchte ein für alle mal wissen, wie gut der Schwarzwert seines Flatscreens wirklich ist. ;) Der Film an sich ist über jeden Zweifel erhaben, deshalb glatte 5 Sterne.
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