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V wie Vendetta. Der Kult-Comic zum Film
 
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V wie Vendetta. Der Kult-Comic zum Film [Taschenbuch]

Alan Moore
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Panini Verlags GmbH; Auflage: 1 (1. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833213841
  • ISBN-13: 978-3833213847
  • Größe und/oder Gewicht: 26 x 16,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 263.421 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Um das Jahr 1990, während sich in Europa der eiserne Vorhang verflüchtigte, war in der US-amerikanischen Comicszene alles andere als Tauwetter angesagt. Von einer “britischen Invasion” war dort die Rede, und gemeint waren damit bis heute bedeutende Szenaristen wie Neal Gaiman, Grant Morrison und vor allem Alan Moore. Auch wenn Moore sich damals bescheiden als “Einäugiger unter Blinden” bezeichnete, revolutionierte seine neue, anspruchsvolle Erzählweise binnen weniger Jahre die angloamerikanische Comic-Kultur.

Der Durchbruch gelang Moore mit den heute schon zu Klassikern gewordenen Serien Swamp Thing und Watchmen. Seine ersten beiden großen Serien waren zuvor bereits im englischen Magazin “Warrior” erschienen: der Superheldenepos Marvelman (heute Miracleman) und die Dystopie V for Vendetta. Letztere zeichnet ganz in der Tradition George Orwells das Bild eines faschistischen Großbritanniens. Moore schildert in zahlreichen kurzen Kapiteln das Schicksal von Tätern und Opfern in einem totalitären System. Hauptfigur ist der mysteriöse “V”, der einzige Überlebende von Experimenten an Menschen in einem britischen Konzentrationslager.

Dank Moores poetischer Sprache und der düster-eindrucksvollen Visionen von Zeichner David Lloyd ist V wie Vendetta auch ein Vierteljahrhundert nach dem Erscheinen des ersten Kapitels noch eine packende, nervenaufreibende Lektüre. Die aktuelle Verfilmung durch die Wachowski-Brüder wird dafür sorgen, dass dieser Klassiker der neunten Kunst wieder in den Blick des Lesepublikums gerückt wird. Allerdings hätte man sich gewünscht, dass das für die vorliegende Ausgabe viel zu kleine Lettering überarbeitet wird, und auch die Übersetzung knirscht und rumpelt an vielen Stellen. Doch trotz dieser Kritikpunkte gehört V in jede repräsentative Bibliothek der Literatur des 20. Jahrhunderts. --Felix Darwin

kulturnews.de

Die hübsche Evey bereitet sich auf ein Rendezvous vor. Zeitgleich an einem anderen Ort: Ein Mann steht vor dem Spiegel, kleidet sich an, macht sich bereit für seine Mission. In einer dunklen Gasse eines totalitär regierten London führt das Schicksal beide zusammen. Evey wird von drei Männern überfallen, die versuchen, sie zu vergewaltigen. Doch „V" geht dazwischen ... „V wie Vendetta" ist ein grandioser Comicroman. Voll von düsterem Flair, gehen die Bilder von Zeichner David Lloyd Hand in Hand mit der starken Story vom Aufbegehren eines Einzelnen gegen ein Regime. 20 Jahre ist „V wie Vendetta" alt und hat kein bisschen Staub angezogen. Der Comicroman ist ergänzt um zwei erstmals in Deutschland veröffentlichte Kurzgeschichten und einen Bericht des Autors Alan Moore. Wer bewegte Bilder vorzieht: Die Geschichte läuft auch im Kino, verfilmt von den Wachowski-Brüdern. (rs)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jan-niklas Bersenkowitsch TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
V wie Vendetta ist das berühmteste Werk des Zeichners David Lloyd und einer der ersten Versuche des Autors Alan Moore eine fortlaufende Serie zu verfassen.

Das Projekt begann ab 1981, konnte aber erst 1988 zu Ende geführt werden.

Der Comic zeigt einem eine sehr düstere Vision der Zukunft. Der dritte Weltkrieg ist geschlagen, ein atomarer Holocaust hat große Teile der Welt zerstört. England wird von einer nationalistischen Partei geführt, deren erste Handlung es war Ausländer, Homosexuelle und andersgläubige in diverse Konzentrationslager zu verfrachten und deren Besitz zu beschlagnahmen.

An der Spitze sitzt der (im Comic nicht namentlich benannte) Führer, der mithilfe der verschiedenen Abteilungen seines Polizeiapparates(dem Ohr, dem Mund, das Auge, der Nase und dem Kopf) ein kaltes, brutales Regime führt und dabei vollkommen in seinem "Vorhersehung" genannten Supercomputer aufgeht.

Die Partei ist allgegenwärtig und nur ein Mann wagt sich dem Regime entgegenzustellen, mit dem Ziel es zu zerstören, England in Anarchie versinken zu lassen, damit aus dieser eine neue und hoffentlich bessere Ordnung entsteht.

So viel zum Hintergrund.

Die im Comic vorkommenden Figuren(V, seine "Schülerin" Evey, Inspektor Finch, der Führer und diverse andere) werden nach und nach, wie später von Moore gewohnt beleuchtet und nehmen, jeder auf seine Art, ihren Platz in dieser menschenfeindlichen Welt ein, erfüllen ihre Aufgabe die ihnen vorgesehen wurde, sie sind auch nur schmückendes Beiwerk, da der richtige Star einem stets frech, froh und munter dank seiner Maske anlächelt nämlich, jener der dem Comic seinen Namen gab: V.

V ist die komplexeste und widersprüchlichste, der dort vorkommenden Persönlichkeiten . Auf der einen Seite ein einfühlsamer, empfindsamer, hochintelligenter, begabter Mensch, auf der anderen Seite, ein kompromissloser Psychopath, dessen Methoden die Grenze dessen, was man als "menschlich" ansieht bei weitem überschreiten. So kümmert es ihn wenig wenn ein paar Unschuldige bei seinen Aktionen sterben.

Gleichzeitig, wirft er damit folgende Fragen auf: Heiligt der Zweck die Mittel? Haben es diese Menschen nicht verdient? Und ist eine Ordnung, egal wie schrecklich sie auch sei, tausendmal besser als das was V vorschwebt?

Diese Fragen kann man nur sich selbst beantworten, da der Revolutionär mit der Guy Fawkesmaske, sich dazu ausschweigt um jedem seine eigene Meinung sich darüber bilden zu lassen.

V wie Vendetta ist für zwanzig Euro, als Comicroman erhältlich, enthält einige Anmerkungen seiner beiden Schöpfer, insgesamt alle Kapitel, mit doch geradezu meisterhaft gezeichneten und colorierten Zeichnungen, die mit ihrem, naja ich sag mal schmutzigen Look sich perfekt zur düsteren und unheilvollen Atmossphäre des Comics ergänzen.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich habe mir gerade das Comic zu V wie Vendetta gekauft und bin begeistert. Jeder der es gelesen hat wird mir sofort zustimmen.

Film - Comic

Wer den Film gesehen und das Comic gelesen hat, wird sofort merken, dass es viele Unterschiede gibt, obwohl die viele Schauplätze 1:1 aus dem Comic übernommen wurde.
Die Unterschiede betreffen großteils die Story, die auf grund der Filmlänge ein wenig geküzt und umgeschrieben werden musste. So erfährt man zum Beispiel viel mehr über die Herkunft von "V" und die Story ist nicht so verwirrend wie im Kino.

Comic

Allem vorweg: Dieser Comic ist eher für ältere Leser gemacht. Es bedient sich einer etwas höheren Sprache und es kommt auch sehr viel Gewalt darin vor.
Wer die orginal-Comics von "V wie Vendetta" kennt, wird merken, dass es ein wenig überarbeitet ist. Statt der Schwarz-Weiß Zeichnungen ist das Comic in Farbe. Aber nicht kunterbunt wie man es aus anderen Comics kennt, eher matt und düster gestaltet. Das einzige was ein bisschen stört sind die von Zeit zu Zeit auftretenden Rechtschreibfehler.

Also abgesehen von einigen Rechtschreibfehlern, ist es ein Comic der superklasse. Es ist intelligent, unterhaltsam und hat einen ernsten, düsteren Hintergrund.

Meine Bewertung: 5 Sterne

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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
V for Vendetta gehört zu den ganz großen Comic-Meisterwerken des vergangenen Jahrhunderts. Diese Grafic Novel erfüllt alles, was in einem stimmigen Genre-Werk zu finden sein sollte: eine anspruchsvolle, vielschichtige Geschichte, kongeniale zeichnerische Umsetzungen und eine superbe Sprache (die in der Übersetzung auf Deutsch bedingt, aber dort auch, zu spüren ist).

V ist ein "Rächer" im klassischen Sinn: er wurde gefangengenommen und für medizinische Zwecke missbraucht. Es gelang ihm jedoch die Flucht aus dem Lager und er schwor sich Rache. Aber seine Rache ist nicht nur persönlicher Natur: sein Ziel ist die Veränderung der gesamten Gesellschaft, und er nimmt für dieses Ziel alles in Kauf, auch sein eigenes Leben.
Diese Geschichte ist eine große Parabel über Freiheit, Zwänge und die menschliche Natur und unbedingt zu empfehlen.
Augen weg vom gleichnamigen Kinofilm!!

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