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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 4. September 2008
Nur kurz, da ich bezüglich des Inhalts dieses Meisterwerks nichts hinzufügen will: Neuerdings stellt amazon gern Renzensionen von verschiedenen Ausgaben (vergriffen, andere Ausgabe) zusammen. Das ist doch manchmal irreführend. Darum: DAS HIER ist die neueste, grundlegend überarbeitete Ausgabe. Komplett, in Farbe, gutem Lettering, ohne Rechtschreibfehler, mit Anhängen. Zeichner David Lloyd hat sie neben der amerikanischen Absolute Edition als die beste weltweit bezeichnet.
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am 10. März 2014
Immer wenn ich diese Maske von V irgendwo sehe, fällt mir eine Anekdote aus der Lokalpolitik in Oldenburg ein: Vor etwa fünf Jahren stürmte eine Gruppe von jungen Leuten mit dieser Maske vor dem Gesicht eine Begrüßungsrede des Bürgermeisters für neue, aus anderen Städten zugezogene Bürger. Die maskierten Eindringlinge drückten dem Oberbürgermeister eine Sahnetorte ins Gesicht und verschwanden unerkannt in der Dunkelheit des Novemberabends. Trotz intensiver Ermittlungen wurden sie nie gefasst.

Ich habe mich so manches Mal gefragt, wen die Tortenwerfer zum Vorbild ihrer anarchistischen Umtriebe genommen haben. War es wohl tatsächlich V, der aus der Feder des genialen Comicautors Alan Moore stammt? Wer weiß, jedenfalls hätte V hier in Oldenburg jedoch ganz sicher keine Sahne als Waffe gewählt, sondern Sprengstoff. Alan Moores Figur des V ist rücksichtslos in seinen Mitteln, sieht – wohl aufgrund seiner Vergangenheit – nur den Weg der Gewalt, des Chaos und der Anarchie, um das herrschende System zu stürzen, wofür ihm jedes Mittel recht ist. Dabei geht es ihm interessanterweise nicht nur darum, der totalitären Regierung direkt zu schaden, sondern vielmehr will er das Volk wachzurütteln. Er gibt den passiven Menschen eine Richtung vor, sich aus dem Dilemma selbst zu befreien.
Interessierte seien gewarnt: die fast 300 Seiten lesen sich nicht nur aufgrund seines komplexen und verschachtelten Inhalts, sowie der sehr gut charakterisierten Figuren nur sehr langsam. Vieles erklärt sich nur indirekt und regt wegen der oftmals sehr symbolischen Sprache und Texte von Alan Moore sehr zum Mitdenken an. Die ungewöhnliche Zeichenarbeit des englischen Comickünstlers David Lloyd befremdete mich zunächst, und bereitete anfangs tatsächlich einige Probleme. Die in ordentlicher Aufteilung angeordneten Panels erinnern dabei irgendwie an die Negative von Fotos, in denen nur ausgewählte Flächen coloriert sind. Fast war es so als wenn man in einem Fotoalbum mit eingeklebten Negativen blättern würde, in dem man das triste Gegenstück eines Lebens in einer freien, selbstbestimmten Gesellschaft verfolgt. Auf den Punkt gebracht: die Zeichnungen stellen die beklemmende Wirklichkeit einer faschistoiden Gesellschaft ohne Kultur, Freiheit und Humanität genial dar.

V wie Vendetta zeigt nicht nur auf, wie Macht durch Manipulation funktioniert, sondern weist mit einem mahnenden Finger auch auf ein zu passives Volk, das sich davon nur zu gern lenken lässt. Wie ist es zu dem gekommen und wer ist Schuld? Sind es tatsächlich nur die Herrscher da oben, oder sind wir es, die es in unserer Bequemlichkeit und Unfähigkeit auch zulassen? Um eine Antwort zu finden sollte man in den Spiegel sehen. V hat es eines Tages vielleicht getan, dabei wohl an Oskar Wilde gedacht und sich dessen Behauptung zu Herzen genommen: „Gib dem Menschen eine Maske, und er sagt die Wahrheit!“.

Fazit: Eine Graphic Novel, die viel Aufmerksamkeit verlangt, dafür aber viel zu sagen hat.
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"V wie Vendetta" ist einer der Comics die einen wirklich gefangennehmen, da sie glaubwürdig eine utopische Gegenwelt entwerfen und anderseits mit einer dichten und spannenden Story aufwarten. Vergleiche mit dem Orwellschen 1984 und Fahrenheit 451 sind nicht an den Haaren herbeigezogen. Es ist vom Zeichnerischen her nicht die gewöhnte Comickost und vielleicht für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig aber passend: die Bilder sind oft holzschnittartig und düster, ohne an Lebendigkeit zu verlieren. Michael Moore, der immer auch sozialkritische Ambitionen verfolgt, hat sich in diesem Comic mit dem Spannungsfeld von Anarchismus und Faschismus auseinandergesetzt und stellt schon auch ein bisschen pädagogisch die Eigenverantwortlichkeit des Menschen in den Mittelpunkt seines Werteempfindens. Spürbar kommt auch der politische Hintergrund der 1980er Jahre in England (Thatcher-Zeit) zum Tragen. Das Buch ist somit Utopie und ein Stück weit auch Satire in einem. Es wird den Leser auf jeden Fall in irgendeiner Form berühren. Vom Film hat sich Alan Moore übrigens distanziert, da bei diesem die politisch gemeinte Message nicht so recht rüberkommen will. Für mich war es jedenfalls eine besondere Leseerfahrung, die ich gerne anderen weiterempfehlen möchte.
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am 26. Juli 2011
Der dritte Weltkrieg, bei dem auch nukleare Waffen eingesetzt wurden, ist vorbei und hat nur knapp Großbritannien verschont. Es ist 1997 und die fiktive Norsefire-Partei herrscht in England. Die Partei ist extrem weit rechts und hat bereits alle Homosexuellen, Schwarze, Pakistaner, Sozialisten und andere Regimegegner in Konzentrationslagern umgebracht. Die Kultur der Vergangenheit wurde beseitigt; es gibt bestenfalls Militärmusik und stumpfsinnige Fernsehsendungen wie 'Storm Saxon', in der ein dem faschistoiden Ideal entsprechender Mann seine ebenfalls diesem Ideal entsprechende Geliebte vor Schwarzen verteidigen muss, die als Untermenschen dargestellt werden. Das Regime überwacht alles durch Kameras, Mikrofone und die Geheimpolizei.
V, der 'Held' mit der Guy Fawes (versuchte am 5. Nov. 1605 ein Attentat auf den englischen König Jacob I., zum Gedenken an das scheitern dieses Attentats, werden in England vielerorts Bonfire Night mit traditionellen Feuerwerken und Fackelzügen veranstaltet) Maske rettet eine Frau Evey vor einer Vergewaltigung durch die Geheimpolizei. Er legt den Grundstein für die Stürzung dieses totalitären Systems mit der Sprengung des Parlamentsgebäudes. Ein Auftakt, der weite Wellen schlägt. V nimmt Evey zu sich, und tötet weiter Regierungsmittglieder.

Das erste was ich dachte, als ich den Comic zu lesen begann war 'Wow ist der düster' die Zeichnungen, sind zwar gewöhnungsbedürftig aber sehr passend, spiegeln die schlimme lage wieder, in der sich die Welt von V-wie Vendetta befindet.
'Heiligt der Zweck die Mittel?' ist die große Frage in diesem Comic. Ist Terror erlaubt, um sich seine Freiheit zu erkämpfen?

Der Anarchistische V trifft auf die faschistische Regierung. Die Story ist sehr glaubwürdig, und nimmt einen sofort gefangen. Düster und beklemmend. Leider erfährt man nie wirklich wer V eigentlich ist. V wie Vendetta ist die VORLAGE zum gleichnamigen Film - nicht das Comic zum Film, so wie der Verlag es beworben hat.
Mir hat der Comic sehr gefallen, er entspricht nicht dem Film, was auch der Autor sehr deutlich macht durch seine Ablehnung des Streifens.
Für Fans von Dystopien ein Muss. Für Fans von tollen Geschichten ein Muss, und für Fans von beiden Unausweichlich.
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am 4. Oktober 2012
Der perfekte Überwachungsstaat, die Bevölkerung ein Haufen willfähriger Lakeien, die Erde wie wir sie kennen durch einen nuklearen Krieg verwüstet,jeglicher Widerstand in Konzentrationslagern vernichtet, keine Welt in der man unbedingt leben möchte. V - der Held des Buches rettet eine Prostituierte vor der Vergewaltigung durch Geheimpolizisten, tötet hochrangige Regierungsmitglieder und sprengt das Parlamentsgebäude, der Grundstein um das verhasste Regime zu stürzen ist hiermit gelegt.
Definitiv kein Comic zum lockeren Zeitvertreib, dafür wird man mit hochklassigen Bildern und einer ausgeklügelten Geschichte belohnt. V könnte jeder von uns sein, der Beweis das auch ein Einzelner die Geschichte der Welt verändern kann ist erbracht, wiewohl der Zweck natürlich die nicht immer zimperlichen Mittel heiligt.
Ein Meilenstein, unbedingt lesen und einen schönen Abend noch.
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am 21. März 2009
V wie Vendetta ist die VORLAGE zum gleichnamigen Film - nicht das Comic zum Film. Obwohl der Film den Grundgedanken des Comics gut transportiert, fehlt doch der Hintergrund zu der eigenen Entwicklung von "V". Dies ist einerseits schade, andererseits wird im Film die Möglichkeit, selbst "V" zu werden, größer herausgestellt, da die besondere Entwicklung und "Veranlagung" von "V" weniger eine Rolle spielen. Insofern kann diese Abschwächung der des Werdegangs des "V" im Film auch akzeptiert werden.
Ansonsten sollte man bei aller Action den wesentlichen Gedanken des individuellen Widerstandes gegen totalitäre Herrschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen. Daher sicher kein "Kinderbuch" und zu Recht ein Klassiker.
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am 24. Mai 2016
Zu dieser Graphic Novel gibt es nicht mehr viel zu sagen.
Sie ist zurecht ein Klassiker geworden, eine düstere und harte Dystopie, welche leider immer noch aktuell ist.
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am 29. November 2012
Die Geschichte spielt in einem fiktiven England in den 90er Jahren, wo nach dem 3. Weltkrieg bei dem ein Großteil Europas durch Atombomben ausradiert worden war, eine faschistische Partei die Macht an sich gerissen hat. V ein als Guy Fawkes (der 1605 ein Attentat auf das englische Parlament geplant hatte und noch heute auf Platz 30 der „100 wichtigsten Briten“ rangiert, das aber vereitelt wurde) verkleideter Anarchist verübt Anschläge auf verschiedene Gebäude in London und desweiteren ein paar direkte Anschläge auf Personen ausführt.
Er rettet ein junges Mädchen vor Vergewaltigung und Ermordung und beginnt, sie zu erziehen, ihr seine Sichtweise auf die Welt, Politik und die Notwendigkeit von Anarchie in der Gesellschaft nahe zu bringen.

„V for Vendetta“ war für mich der Sprung in ein mir unbekanntes Genre: „Graphic Novels“. (Abgesehen von Mickey Mouse, Asterix und Co. in meiner Kindheit.) Zunächst hat mich überrascht, dass es doch seine Zeit brauchen kann, einen Comic zu lesen, viel Text und detailreiche Zeichnungen verlangen einiges an Aufmerksamkeit.

Die dystopische Welt wird sehr gut beschrieben, Rückblenden erklären wie sich die politischen Verhältnisse entwickelt haben, um zu dem Punkt zu gelangen, an dem sich die Gesellschaft zum Beginn der Geschichte befindet. Ebenso werden private Vorgeschichten durch Rückblenden eingewebt.

Die Geschichte ist sehr spannend und läßt am Ende noch einige Fragen offen.

Sehr gut hat mir gefallen, wie der Stil der Zeichnungen zum düsteren Ton der Geschichte passte. Die Kombination von graphischer Darstellung und Text funktionierte großartig. Manche der Figuren sehen sich allerdings recht ähnlich und ich konnte sie nicht immer sofort auseinander halten.

Meine erste Graphic Novel Erfahrung war also eine positive Überraschung.
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am 28. August 2014
Habe mir dieses Comic aufgrund der Bewertungen des Films (den ich super finde) gekauft. Kann es nicht verstehen wie Hardcorefans des Comics diesen seltener mögen (aber jedem das seine). Finde den Comic nicht schlecht aber die Story des Films scheint mir einfach plausibler, wobei man hierbei auch den Zeitpunkt an dem der Comic angefertigt wurde beachten sollte. Kann den Comic zwar empfehlen ist aber in meinen Augen kein Pflichtkauf für liebhaber des Films.
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am 8. September 2015
Den Comic musste ich für die Uni kaufen, und muss sagen: ich habe es nicht bereut!
Durch die sehr dunklen Zeichnungen ist er ein wenig anstrengend zu lesen, aber dennoch hochspannend und sehr gut gezeichnet, der Handlungsablauf ist bombe.
Unbedingte Leseempfehlung!
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