Pressestimmen
»Grundsätzlich gewährt dieses Buch dem Leser Einblick in zwei verschiedene, sehr interessante Teilbereiche: zum einen in die Traummitteilung an sich und zum anderen in die Denkweisen und Therapieabläufe einer psychoanalytisch orientierten Therapiekunst.« (Michaela Heinz für Uni-Online)
»Es handelt sich hierbei um ein Werk, das der Traumanalyse einen weiteren Aspekt verleiht, der über die Deutung des Traumes hinausgeht und bisher zu Unrecht vernachlässigt wurde, wie Hanspeter Mathys eindrücklich zeigt.« (Natalie Biskup für Uni-Online)
»Da das Buch in leicht verständlicher Sprache abgefasst ist und psychoanalytische Begriffe gut und ausführlich erläutert werden, ist es auch für Nicht-Psychoanalytiker empfehlenswerte Lektüre.« (Lisa Flach für Uni Online)
Kurzbeschreibung
Wozu werden Träume erzählt? Dieser scheinbar so simplen Frage wird in diesem Buch nachgegangen mit einem überraschenden Ergebnis: Im psychoanalytisch-psychotherapeutischen Behandlungskontext interessieren nicht nur inhaltliche Aspekte von Träumen, sondern auch deren Funktion innerhalb der Gesprächssituation zwischen Patient und Therapeut. Dieses Buch widmet sich den kommunikativen Funktionen von Traummitteilungen. Die Erzählung eines Traums eignet sich in hervorragender Weise, um »durch die Blume« etwas mitzuteilen, was ohne den Traum nicht hätte gesagt werden können. Die Referenz auf ein gleichzeitig eigenes und doch fremd anmutendes seelisches Phänomen ermöglicht Beziehungsregulierung, schafft eine Atmosphäre der Annäherung an schwer mitteilbare Inhalte und eröffnet neue Möglichkeiten für deren szenisch-interaktive Darstellung. Auf der Basis ausgewählter Gesprächsausschnitte einer psychoanalytischen Langzeitbehandlung wird im Hinblick auf die klinisch-praktische Arbeit im Umgang mit Träumen eine erweiterte Rezeptionshaltung vorgeschlagen. Psychotherapeuten und am Traum interessierte Laien finden in diesem Buch neue, teilweise auch überraschende Antworten auf die Frage, wozu Träume erzählt werden.