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5.0 von 5 Sternen
Schweres Thema wunderbar positiv erlebt und geschrieben, 22. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich werde da sein, wenn du stirbst: Eine Liebesgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Vielleicht gibt es mehrere Bücher zu diesen Themen: Liebe, Krankheit, Tod. Aber "Ich werde da sein,wenn du stirbst" ist einzigartig darin, dass die zu Tränen rührende und sehr berührende wahre Geschichte vor allem positiv ist! Man kann lachen, jede Situation nachvollziehen und mit der Autorin mitfühlend hoffen, genießen, leben und weinen.
Sogar zum Nachahmen wird man durch die autentische Einbeziehung von Gott in das Leben - in guten und in schlechten Zeiten - motiviert.
Glaube, Vetrauen, Hoffnung und Liebe zu Gott und geliebten Menschen - das ist das Geheimnis, das Neue und Andere, das was dieses Buch zu einem MUSS macht. Danke.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wunderbares und bewegendes Zeugnis von der Kraft der Liebe und der tragenden Hoffnung des Glaubens, 5. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich werde da sein, wenn du stirbst: Eine Liebesgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Ihr vollständiger Name ist Marie-Sophie Anna Kaspara Prinzessin Lobkowicz; sie entstammt einer traditionsreichen süddeutsch-böhmischen Familie. Von allen ihren Freunden wird sie nur kurz Isi genannt. Mit dieser "Liebesgeschichte" legt die junge Frau ihr erstes Buch vor. Ein außerordentlich bemerkenswertes Buch, das nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern sich auf beeindruckende und sehr bewegende Weise mit dem Sterben, dem jungen Sterben, befasst und dabei ein ganz persönliches Glaubenszeugnis ablegt von der Hoffnung, die die Autorin trägt, ohne dass sie dabei missionarisch würde.
Isi ist Anfang zwanzig und hat gerade in München ein Studium begonnen. Während eines Abendessens bei ihrem Bruder lernt sie Conte kennen, einen jungen Mann, von dem Isi vorher von ihren Freuden eigentlich nur eines wusste: "Sei ein bisschen nett zu ihm,Isi, Conte hat Krebs!"
Conte ist ein beeindruckender junger Mann, der seine Wirkung auf Isi nicht verfehlt. Zunächst ist sie bewegt von der Tapferkeit, mit der er trotz heftiger Schmerzen seinem Schicksal trotzt. Die beiden treffen sich, meistens zusammen mit Freunden öfter, und unternehmen in den von Therapien und Schmerzen freien Zeiten, die gibt es damals auch noch, viel miteinander. Dabei kommen sich Isi und Conte immer näher; sie verbringen soviel Zeit miteinander, wie nur möglich.
Es ist bewegend zu lesen, wie Isi immer deutlicher spürt, was dieser Mann für sie bedeutet, und bald ist ihr klar, Conte ist die Liebe ihres Lebens.
Da Conte genau weiß, dass er sterben wird, will er Isi nicht eine solche Beziehung zumuten, doch die junge Frau bleibt bei ihrem Gefühl und lässt nur ihr Herz sprechen. Sie will ihre Liebe leben, wohin sie sie auch tragen mag und wie hoch der Preis für sie auch sein mag. Schließlich verspricht sie ihm: "Ich werde da sein, wenn du stirbst."
Nur zehn Monate wird es dauern, bis sie dieses Verspechen einlösen muss.
Marie-Sophie Lobkowicz hat ein ganz besonderes Buch geschrieben, eine Geschichte darüber, welche Kraft die Liebe entfalten kann und welche Kraft der Glauben im Leiden schenken kann.
In einem sehr persönlichen und bewegenden Nachwort erzählt sie ihren Lesern, wie sie dazu gekommen ist, dieses Buch zu schreiben. Es war sozusagen, lange nach dem Tod des Geliebten, der notwendige Abschluss, die letzte Ertappe ihrer Liebes- und Leidensreise mit ihm.
Sie hat mit diesem Buch nicht nur ihrer Liebe zu Conte ein bleibendes Zeugnis gegeben, sondern auch einem jungen Mann, den man gerne einmal kennen gelernt hätte.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aufwühlend, 10. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich werde da sein, wenn du stirbst: Eine Liebesgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Selten erleben wir in unserer Gesellschaft den Tod wirklich mit, die Alten und Kranken leben außerhalb unseres Gesichtsfelds. Umso aufwühlender dann eine Schilderung des Todes, eines jungen Mannes zumal, und der Liebesgeschichte, die diesen Tod begleitet.
Das Buch berührt, ist sehr echt, ohne zum Seelenstriptease der Autorin zu werden. Bemerkenswert außerdem, wie es ihr gelingt, sich selbst nicht zu groß werden zu lassen, keine eitle Selbstdarstellung aus der Erzählung zu machen. Sicher ein Zeugnis auch ihrer Zuversicht auf Gott. Und so handelt dies Buch von drei Dingen: der Liebe, dem Tod, dem Glauben.
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