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Kommentar: Auflage: 5. 19,4 x 12,2 x 2,2 cm, Gebundene Ausgabe Kiepenheuer & Witsch, 16.09.2008. 160 Seiten GEBUNDENE AUSGABE: Buch sehr sauber und im gutem Zustand ISBN: 9783462040418 Versand und Kundenservice erfolgen durch Amazon.
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Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten. Roman Gebundene Ausgabe – 16. September 2008

3.8 von 5 Sternen 57 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

In Saanen in der Schweiz wurde Christian Kracht am 29. Dezember 1966 geboren. Nach der Schule nahm er in den USA das Studium der Filmwissenschaften auf, arbeitete bei verschiedenen Presseerzeugnissen und begann dann zu reisen - durch Asien ebenso wie nach Schwarzafrika oder durch den Südpazifik. Er zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Werke sind in mehr als fünfundzwanzig Sprachen übersetzt.

Produktbeschreibungen

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96 Jahre Krieg, lassen keinen Platz für Sieger. Die Soldaten der Schweizerischen Sowjetrepublik verbarrikadieren sich in einer gewaltigen Alpenfestung. Tief im Stein leben Menschen wie einst archaische Höhlenbewohner. Keiner kann sich mehr an Frieden erinnern. Nach gelungener Revolution starb Genosse Lenin vor Ort an Leukämie, nun gleichen die Berge Grabhügeln.

Die Idee, Geschichte anders weiterzudenken, als tatsächlich abgelaufen, ist nicht neu. So führt Robert Harris in Vaterland den 2. Weltkrieg zu einem völlig anderen Ende. Doch während bei ihm die erdachte Geschichte lediglich als überraschender Rahmen eines Krimis dient, inszeniert Kracht seine Figuren in einer völlig andersartigen Welt heillosen Unfriedens. Anfang und Ende der Geschichte fallen darin verstörend in sich zusammen.

Aus Sicht eines außergewöhnlichen Parteikommissärs erzählt der Autor seinen Roman. Dieser heldenhafte Offizier verfolgt den undurchsichtigen Brazhinsky -- und ist dabei schnell auf sich selbst zurückgeworfen. Christian Krachts Erzählkunst besteht darin, mittels zarter und poetischer Augenblicke ein hartes und düsteres Gesamtbild zu entwerfen. So treffen bei keinem anderen Autor derart lebendige Schneekristalle auf solch eine Form tödlicher Gewalt. --Herwig Slezak

Pressestimmen

»Kracht betreibt kontrafaktische Geschichtsschreibung. [...] Mit kantigen, kalten Sätzen stanzt Kracht eines jener Bücher in die Literaturlandschaft, die es braucht, damit man den Kopf frei bekommt.«, Der Spiegel

»Das ist Kracht-Kunst [...]: diese kristallklare, eisigklare Sprache, die Genauigkeit, die immer wieder [...] unterbrochen wird und ins völlig Irreale, manchmal ganz Absurde kippt.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Christian Kracht bricht mit den Erzählmoden der Literatur und schreibt den wohl besten Roman dieses Herbstes. [...] Jeder kurze Absatz dieses Buchs ist ein kunstvoller Akkord [...].«, ZEIT online

»Christian Kracht liefert in seinem neuen Roman Atmosphäre pur – und das im schönsten Deutsch, das derzeit zu lesen ist.«, Süddeutsche Zeitung

»Ein einziger Satz [...] hat mehr Kraft als die ganze verzagte deutsche Gegenwartsliteratur mit ihrem faden Realismus. Kracht schreibt das kristallklarste Deutsch seit Gottfried Benn.«, Stern

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Schon nach dem Lesen von 1979 (und auch nach Faserland) blieb ich etwas grübelnd zurück. Die Hauptfiguren treiben durchs Leben und man treibt mit, man freut sich über eine gelungene Sprache, eindrucksvolle Bilder. Es machte Spass, 1979 und Faserland zu lesen und die Bücher blieben im Gedächtnis haften, wie es gute Kunst sollte. Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten (grossartiger Titel) hat grosse Ähnlichkeit mit den anderen Büchern. Ganz banal schon einmal: es ist kurz. Inhaltlich treibt wieder einmal die Hauptperson durch die Handlung ohne dass der Leser eine Erklärung bekommt, warum Dinge passieren. Warum soll Brezhinsky verhaften werden, warum stellt sich der Zwerg auf die Tretmine, warum soll in 1979 der Held um einen Berg pilgern? Man muss als Leser aber auch nicht alles wissen oder verstehen und das ist auch ok.

Hier treibt es Kracht auf die Spitze. Die Grundidee ist so durchgeknallt, dass es einfach nur schön ist. Ein bisschen Schlingensiefiesk. Die Schweizerische Sowjetrepublik befindet sich im Krieg. Drahtlos gibt es nicht mal bei den Koreanern in Minsk, und selbst in Pjöngjang nicht. Deutsche Luftschiffe werfen Flugbomben auf die sich in die Berge eingrabenden Schweizer, die mit Mauleseln über die Alpen geschmuggeltes - nicht legal aber auch nicht wirklich illegal - afrikanisches Mgebe trinken. Da erwarte ich gar keine Erklärung oder irgendeinen Sci-Fi alternative history Ansatz. Eine schlüssige Erklärung gibt es in keinem Fall, die braucht es aber auch nicht. Ansatzweise macht es Kracht und erwähnt einen nicht in den plombierten Zug gestiegenen Lenin. Da dachte ich mir aber eher, dass keine Erklärung besser wäre als eine Halbgare.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der sperrige "Popliterat" Kracht, der kein Popliterat (mehr?) sein will und seine drei Romane "Faserland", "1979" sowie das vorliegende Buch als "Tryptichon" bezeichnet, hat für den Titel eine Textzeile aus dem britischen Volkslied "Danny Boy" gewählt. Um dieses Stück, das vom Abschied handelt, ranken sich viele Geschichten, man ist aber einhellig der Meinung, es ginge um den Auszug in den Krieg.
Krieg herrscht auch in dieser veränderten Zukunft unserer eigenen Vergangenheit, von der Kracht in "Ich werde hier sein" erzählt. Der vermutlich Erste Weltkrieg hat keinesfalls geendet, sondern währt seit nunmehr fast hundert Jahren, so dass es niemanden mehr gibt, der den Frieden noch kennt. Die Schweiz hat Afrika erobert und viele Afrikaner zu Eidgenossen umfunktioniert, einer davon ist der Held und Ich-Erzähler dieser Geschichte. In der Schweizerischen Sowjetrepublik, die entstehen konnte, weil Lenin das Exil 1917 nicht verlassen hat (Russland demgegenüber ist verstrahlt und unbewohnbar), besetzt er das Amt eines Parteikommissärs. Als der vermeintliche Systemgegner Brazhinsky die trübselige Gegend um Neu-Bern verlässt, nimmt der Kommissär die Verfolgung auf. Sie endet im "Réduit", dem gewaltigen Höhlensystem, das die Eidgenossen in das Massiv der Alpen gegraben haben, und das sich längst in ein Refugium für die restliche Intelligenz des Landes verwandelt hat, die auf steinernen Balkonen steht und das Kriegsgeschehen verfolgt. In dieser Utopie haben die allermeisten Menschen das Lesen verlernt, der Krieg hält die Blöcke (Hauptgegner ist das faschistische Deutschland) in einem depressiven Zustand der geistigen Stagnation.
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Format: Taschenbuch
»Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten« ist eine Alternativweltgeschichte, in der deutsche Selbstmordattentäter mit Gasgranaten herumrennen, Lenin in der Schweiz an Leukämie starb, nachdem ihm die Revolution gelungen war, die Schriftsprache ebenso verpönt ist wie die Religion und alle Bibeln verbrannt wurden. Jeder durchschnittliche SF-Autor hätte daraus einen siebenbändigen Zyklus gezimmert. Kracht dagegen schreibt in einem knappem Stil, ohne große Ausschmückungen, aber umso treffender in der Wortwahl. Seine Sätze sind so präzise auf dem Punkt, dass sie kein überflüssiges Wort benötigen. Es ist immer wieder faszinierend, wie das Buch die Fantasie des Lesers fordert, indem es ihm nur die Eckpunkte vorgibt. Vieles muss man zwischen den Zeilen lesen und einiges wird schlicht der Fantasie überlassen. Gerade weil man nicht jeden Schauplatz bis ins letzte Detail beschrieben bekommt und der geschichtliche Überbau nur sehr sporadisch skizziert wird, wirkt alles noch viel intensiver.
Herausgekommen ist bei Kracht eine reinrassige Abenteuergeschichte von Verfolgung, Mord und Untergang. Mitreißend und absolut fesselnd. So erinnert der Roman sehr an Cormac McCarthys »Die Straße«. Sowohl in seinem knappen, harten Stil als auch in der desillusionierenden Schilderung einer verlorenen Zukunft.
1 Kommentar 18 von 22 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch
Was wäre wenn? Mit kaum einer anderen Fragestellung lassen sich spannendere Geschichten entwickeln als mit dieser. Auch Christian Kracht hat sich dieser Möglichkeit bedient.
Er geht von folgendem Szenario aus: Lenin ist 1917 nicht nach Russland zurückgekehrt, sondern in der Schweiz geblieben und hat eben dort die "Schweizer Sowjetrepublik" gegründet.
Der Roman spielt 96 Jahre später. Die Welt befindet sich seit 96 Jahren im Krieg.

Die Schweiz hat Ostafrika kolonialisiert und züchtet dort den dringend benötigten Nachwuchs an Soldaten heran; tief in den Alpen liegt das Machtzentrum der Schweiz, eine Festung tief im Fels vergraben; Deutschland und England, beide werden von Faschisten regiert, Korea, ein asiatischer Machtblock und das Großaustralische Reich sind die Hauptfeinde der Schweiz. Der gesamte amerikanische Kontinent hat seine Grenzen nach außen verschlossen, dahinter tobt ein erbitterter Bürgerkrieg.
Technisch hat es im vergangenen Jahrhundert kaum eine Weiterentwicklung gegeben; noch immer gibt es Luftschiffe, Lesen und Schreiben werden nur noch von den wenigsten beherrscht. Es gibt keine lebende Seele, die im Frieden geboren wurde und genauso wenig erwartet sich noch irgendjemand, im Frieden zu sterben. Es ist eine kalte, wahnsinnige und zerstörte Welt, die man betritt. Es ist irritierend, wie vertraute Parameter einen plötzlich ins Unbekannte, Fremde führen.

Der Leser erfährt nicht viel aus den vergangenen 96 Jahren. Christian Kracht bietet ein grobes Gerüst an, auf dem man sich mühsam vorwärts bewegen muss. Nicht alles wird erklärt, vieles bleibt unklar, liebend gerne hätte ich oft mehr erfahren.
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