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Wie ein weites Land. Arthur Schnitzler und seine Zeit
 
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Wie ein weites Land. Arthur Schnitzler und seine Zeit [Gebundene Ausgabe]

Renate Wagner
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Amalthea; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3850025683
  • ISBN-13: 978-3850025683
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.327 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zum 75. Todestag von Arthur Schnitzler: die umfassende Biografie.

Einer der mutigsten Autoren seiner Zeit: Auch 75 Jahre nach seinem Tod wird Arthur Schnitzler meist nur durch den von ihm geschaffenen Lebemann "Anatol" und die "süßen Mädeln" definiert. Zugleich war er aber war vom "Reigen" bis zur "Traumnovelle" der brutalen Realität und den geheimsten Wünschen der Sinnlichkeit auf der Spur. Er entlarvte den verlogenen militärischen Ehrenkodex und den gar nicht versteckten Antisemitismus der Habsburger-Monarchie. Diese Biografie schildert Werk und Leben in vielen neuen Details.

Über den Autor

Renate Wagner, geboren in Wien, Sachbuchautorin und Kulturjournalistin, hat sich seit ihrer Dissertation immer wieder mit Arthur Schnitzler befasst. Weitere Werke: Biographien über Ferdinand Raimund, Johann Nestroy, bedeutende österreichische Frauen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
eindimensional 21. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Der Wiener Arthur Schnitzler lebte in jener aufregenden Zeit, da das Habsburger Reich, vom Kaiser unbemerkt, zu verdämmern begann, gleichzeitig aber in Kunst, Literatur, Musik, Architektur und Wissenschaft eine revolutionäre Aufbruchstimmung herrschte. Allein in diesem Spannungsverhältnis zwischen dem Festhalten an Tradition und Konvention einerseits und dem Aufbegehren der jungen, zumeist jüdischen Künstelrgeneration andererseits sind Schnitzlers Werk und dessen Rezeption zu begreifen. Darüber steht in Renate Wagners Schnitzler-Biografie kein einziges Wort. In kurzen, übersichtlichen Kapiten und schnörkelloser Sprache, wobei die Vokabeln "hinterfragt" und "angedacht" es der Autorin besonders angetan haben, werden Lebenstationen, Uraufführungs- und Premierendaten sowie zahllose Frauenaffären abgehandelt, zuweilen recht sprunghaft. Nach der Schilderung von Schnitzlers Tod (1932) etwa, geht es plötzlich wieder 1923 weiter. Sympatisch ist, dass die Autorin sich mit Interpretationen weitgehend zurückhält und ihr wenige Absätze genügen, um das Wesen eines Werks zu charakterisieren.
Fußnoten, Anmerkungen und eine wenigstens halbwegs ausführliche Bibliografie fehlen. Bücher von und über Schnitzler werden ohne Nennung des Titels erwähnt. Wer sich mit einem Überblick über Schnitzlers Leben zufrieden gibt, ist hier gut bedient, wer etwas über den historischen Hintergrund und den gesellschaftlichen Kontext erfahren möchte, greife zu Peter Gays ausgezeichneter Schnitzler-Biografie.
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