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weiter leben: Eine Jugend Taschenbuch – 1. November 1994


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423119500
  • ISBN-13: 978-3423119504
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,7 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.168 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»Mir ist keine vergleichbare Biographie bekannt, in der mit solcher kritischen Offenheit und mit einer dichterisch zu nennenden Subtilität auch die Nuancen extremer Gefühle ... vergegenwärtigt werden.« Paul Michael Lützeler in der Neuen Züricher Zeitung

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ruth Klüger wurde am 30. Oktober 1931 in Wien geboren. Als Jüdin wurde sie nacheinander in die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz-Birkenau und Christianstadt verschleppt. 1947 wanderte sie in die USA aus und studierte dort Anglistik und Germanistik. Heute lebt sie als Literaturwissenschaftlerin in Irvine/Kalifornien - mit einem zweiten Wohnsitz in Göttingen. Ihre Biographie ›weiter leben‹ war ihre erste literarische Veröffentlichung. Sie fand damit ein überwältigendes Echo bei Kritikern und Publikum und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. Dezember 1998
Format: Taschenbuch
"Wer mitfühlen will, braucht Deutungen des Geschehens" (S. 128). Ruth Klüger liefert eine solche Deutung anhand ihrer eigenen Biographie und zwar immer in dem Bewußtsein, daß es nur eine von vielen Deutungen ist, ihre ganz persönliche. Erst spät im Leben hat sie ihre Erlebnisse aufgezeichnet und vielleicht ist es ihr deshalb gelungen, ein außergewöhnliches Buch zu schreiben. Sie stellt konkrete Erinnerungen reflektierenden Betrachtungen gegenüber und auf beiden Ebenen überzeugt sie durch Ehrlichkeit und Nachdenklichkeit.
Gerade in den persönlichen Begebenheiten wird ihr Leben als Jüdin - und damit aus spezifisch weiblicher Perspektive - in einer immer feindlicher werdenden Umwelt in häufig überraschenden Facetten erzählt. Sie verändert im Kopf des Lesers die festgefahrenen Deutungen von Theresienstadt, Auschwitz und Exil, indem sie es als ihre persönliche Geschichte mit den ganz individuellen Gefühlen beschreibt. Damit gelingt es eindrucksvoll, die bekannten Bilder zum Leben zu erwecken und vielleicht ein Stück besser zu verstehen, wie es dort war, an diesen Orten.
Und es ist sicherlich gut, daß sie sich dafür so lange Zeit ließ. Ihre späteren Reflexionen über das Erlebte, die andere Ebene des Buches, sind genauso überzeugend, da die Autorin auch hier wieder die heutige Sicht einiger Dinge in Frage stellt - kontrovers, kritisch und zum Nachdenken anregend. Ob KZ-Gedenkstätten oder das Reden über Auschwitz, sie hat ihre eigenen Meinungen und vertritt diese offensiv. Die zum Teil leisen Erinnerungen und die kontroversen Betrachtungen ergeben zusammen ein beeindruckendes Buch, das genauso historisch wie aktuell, genauso überlegt wie persönlich ist und aufgrund seiner Ehrlichkeit dem Leser nahegeht und ihn zu einer neuen Deutung des Geschehenen veranlaßt.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Dezember 1999
Format: Taschenbuch
Fast schon spröde und manchmal auch vor den Kopf stoßend kommt der Text "weiter leben" der Germanistin Ruth Klüger daher, in dem sie ihre Kindheit in Nazi-Österreich schildert. Ihre Erzählweise hebt sich dabei wohltuend von manchem allzu vor Betroffenheit triefenden Werk ab, ohne die Ereignisse dadurch auch nur im Geringsten zu verharmlosen. Klüger läßt sich nicht als Opfer darstellen und verzichtet auch auf Mitleid. Aus weiblicher Sicht und mit intellektueller und feministischer Deutung durchbricht sie ihre Geschichte selber durch Einschübe, die Erfahrungen der Gegenwart, Gespräche mit Studenten und Freunden beinhalten, und auch das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter nicht aussparen. Sie nimmt sich das Recht, auch von privaten Problemen zu erzählen, die in Texten über die Shoah oft ausgespart werden, weil es diesbezüglich - wohl im Hinblick auf den Kontext - eine Art von "Tabu" zu geben scheint. Einen weiteren Bezug zur Gegenwart wird dadurch hergestellt, daß sie immer wieder Gespräche mit ihrem Freund "Christoph" wiedergibt, einem "deutschen Intellektuellen", der "wie alle Intellektuellen in Deutschland das Seinige zu Auschwitz gesagt hat" ohne sie vorher nach ihren eigenen Erfahrungen zu Auschwitz zu befragen. Dabei soll es sich, wie in einigen Besprechungen vermutet wurde, um Martin Walser handeln. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kaffeehausleserin am 25. Juli 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ruth Klüger schreibt hier, 50 Jahre nach den Geschehnissen (das Buch ist von 1992) über ihre Erfahrungen als jüdisches Mädchen im Wien der 30er Jahre, ihre Verschleppung in die Konzentrationslager, ihre Auswanderung nach New York und ihre Wiederannäherung an Deutschland.
Ereignisse und Details über den Holocaust, die uns inzwischen hinlänglich aus anderen Quellen bekannt und genau dokumentiert sind, erspart sie uns. Statt dessen blickt sie hinter die Dinge, offenbart Meinungen und Ansichten, die denen, die man heutzutage über den Holocaust zu haben hat, entweder entgegen laufen oder sie erweitern und differenzieren. Aufgeteilt ist das Buch in Orte: Wien, die Lager Theresienstadt, Auschwitz, Christianstadt, Flucht nach Bayern, Ausreise nach New York, später 2-jähriger Aufenthalt in Göttingen als Studienleiterin.
Ruth Klüger erspart sich, und uns, nichts. Da ist das prekäre Verhältnis zu ihrer Mutter. Einer Frau, die in einigen lebenspraktischen Fragen durchaus Kompetenz besitzt und deren Entscheidung beide, Mutter und Tochter, die Rettung aus Auschwitz eine Woche vor dem Vergasen zu verdanken haben. Eine Frau, die den Neuanfang wagt, und die nach dem Krieg sehr flexibel in ganz unterschiedlichen Berufen ihre Frau steht. Eine Frau aber auch, die das Verhältnis zu ihrer Tochter manipulativ, konkurrierend und herabsetzend gestaltet hat und somit beide in eine unlösbare Mutter-Tochter-Verstrickung geleitet hat.
Ruth Klüger scheut sich nicht vor Vergleichen. So wirkt der Besuch eines Psychoanalytikers einige Zeit nach ihrer Ankunft in New York beinahe grausamer als ihr Aufenthalt in den Konzentrationslagern.
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