Beim Lesen dieses Buches habe ich mich doch sehr oft gefragt,wie man nur so naiv und blauäugig auf der einen Seite und dann wieder so passiv auf der anderen sein kann. Gleich als Erstes stellte sich mir dringend die Frage : könnte man sich wirklich in seinen Vergewaltiger verlieben? Warum fährt man in ein Land dessen Namen,noch geografische Lage man kennt,ohne sich vorher wenigstens ein paar Informationen einzuholen? Dann verfällt Jana,die Autorin,in eine physische und psychische Starre ,aus der sie sich nur mit fremder Hilfe befreien kann-Eigeninitiative gleich null. Auch wenn man sich vor Augen hält,dass man über ein 18/19jähriges Mädchen liest,fällt es schwer ihre Verhaltensweisen nachzuvollziehen. Vielleicht können jüngere Leser damit mehr anfangen,für mich war`s einfach nur zum Kopf schütteln.