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So weit die Füße tragen [2 DVDs]
 
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So weit die Füße tragen [2 DVDs]

Bernhard Bettermann , Michael Mendl , Hardy Martins    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Bernhard Bettermann, Michael Mendl, Anatoli Kotenjow
  • Regisseur(e): Hardy Martins
  • Komponist: Edward Artemiew
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 4. Dezember 2002
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 152 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007BHVJ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.286 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach Cascadeur -- Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer wagte sich Stuntexperte und Regisseur Hardy Martins an ein großes Kino-Remake des TV-Erfolges So weit die Füße tragen. Die auf dem Tatsachenroman von Josef Martin Bauer basierende gleichnamige Fernsehserie von Fritz Umgelter war im Nachkriegsdeutschland der 50er-Jahre ein so genannter Straßenfeger, der die Menschen landesweit vor den Bildschirmen fesselte. Zu frisch waren noch die Kriegserlebnisse, zu viele Soldaten galten noch immer als vermisst oder fristeten als Verschollene ein elendes Dasein in russischen Kriegsgefangenenlagern, aus denen viele nie zurückkehrten.

Oberleutnant Clemens Forell (überzeugend: Bernhard Bettermann) wird im August 1944, als seine Frau ihr zweites Kind erwartet, zum Fronteinsatz abkommandiert. Nur knapp ein Jahr später wird er mit mehreren Tausend deutschen Soldaten zu 25 Jahren Zwangsarbeit in einem sibirischen Kriegsgefangenenlager verurteilt. Unter unmenschlichen Bedingungen werden sie nach Kap Deshnev gebracht, wo sie Sklavenarbeit in einem Bleibergwerk leisten müssen und der Willkür ihrer Bewacher unter dem Kommando von Oberleutnant Kamenew ausgeliefert sind. Die Todesrate unter den Gefangenen ist hoch, so dass Forell seine einzige Chance zu überleben in der Flucht sieht. Mithilfe des deutschen Lagerarztes Dr. Stauffer (Michael Mendl) gelingt ihm diese schließlich 1949: Eine dreijährige Odyssee voller Entbehrungen und Gefahren durch die russische Tundra bis nach Persien liegen vor ihm, unerbitterlich gejagt vom fanatischen Kamenew. Doch Forell, der selbst unter lebensgefährlichen Bedingungen noch hilfsbereit ist, erhält auch unerwartet Hilfe von den ehemaligen Feinden, bis er endlich Weihnachten 1952 seine Familie wieder in die Arme schließen kann.

Martins hat die wahre Begebenheit als actionreiche Verfolgungsjagd durch ein beeindruckendes landschaftliches Panorama in Szene gesetzt. Der historische Kontext spielt eher eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund steht der persönliche Zweikampf zwischen Kamenew und Forell, der einzig und allein vom Glauben an das Gute und seine Familie aufrecht gehalten wird. Manchmal moralisiert das Drehbuch allzu sehr, zusätzlich betont durch den melodramatischen Soundtrack, der ausgiebig auf Streicher und pathetische Chöre setzt. Freunde dramatischer Action-Kost mit ordentlichen Schauwerten sind bei Martins gut aufgehoben. Wer ein ernsthaftes Drama erwartet, sei auf den Roman bzw. die Fernsehserie verwiesen. --Birgit Schwenger

Video Jakob Kurzinhalt

So weit die Füße tragen lotet psychisch die Grenzen menschlicher Existenz aus. Die Liebe zu seiner Familie, allen voran zu seiner Frau und seine beiden Kindern und die Sehnsucht nach seiner Heimat sind der Motor des Clemens Forell, an diesen Grenzen nicht zu zerbrechen. Mehrere haben die Flucht vom Ostkap Sibiriens versucht - nur er hat es geschafft. Vor dem grandiosen Panorama der sibirischen Landschaft schlägt sich Forell durch die vielen Gefahren der Tundra bis nach Persien durch. Drei Jahre ist er unterwegs - auf Eisenbahnwaggons, mit dem Boot und meist zu Fuß. 14.208 Kilometer legt er zurück. Erst an Weihnachten 1952 kann er seine Familie wiedersehen, die er acht Jahre zuvor für einen schon verlorenen Krieg verlassen musste...

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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dies ist meine DVD-Rezesion, aufgeteilt in div. Unterpunke!, 12. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: So weit die Füße tragen [2 DVDs] (DVD)
Film:
Die 2001er-Film-Geschichte basiert im wesentlichen auf den tatsächlichen Erlebnissen eines deutschen Kriegsgefangenen namens Clemens Forell in Sibirien und seiner Flucht also seiner Jahre andauernden Heimkehr nach Deutschland. Es gab bereits eine TV-Verfilmung in den 50er Jahren, welche allerdings nicht mein Ding war (dafür das meiner Eltern um so mehr). In absolut packenden (auch Aktion-) Bildern wird die damalige Zeit, die Zugtransporte, das Lagerleben und schließlich der 14000 km Fußmarsch dargeboten. Es ist fast nicht zu glauben, was deutsche Produzenten und Regisseur in mehrjähriger Arbeit da auf die Beine gestellt haben. Zudem ein phantastischer Hauptdarsteller (Bernhard Bettermann). Neben „Das Boot" gehört dieser Streifen für mich -auch international gesehen- mit zum Besten was mir an Filmen mit Kriegshintergrund auf die Glotze und dann ins Regal gekommen ist.

Menü:
Animiert und mit Musik hinterlegt und 16:9 optimiert.

Bild:
Voll des Lobes bin ich da was die Qualität anbelangt. Klasse Schärfe, kein Rauschen und auch sonst alle Werte im dunkelgrünen Bereich. Selten so ein tolles DVD-Bild gesehen, welches da in 1,78:1 anamorph daherkommt. Im Kino war das Format allerdings 2,35:1. Ich konnte bis dato nicht klären (hab einen Brief an Eurovideo geschrieben!) ob es sich hier um ein akzeptables „Open matte" oder gar doch um eine Kastrierung handelt. Den Film hab ich jetzt zweimal geguckt. Nur ganz wenige Stellen sind leicht (leicht!) unausgewogen. Immer dann wenn zwei Personen kommunizieren und die Kamera eine Person dabei von hinten erfasst. Diese jenige ist dann nur so halb (von hinten) sichtbar, sein Gegenüber natürlich immer vollständig. Ich liebe Scope-Filme (und im Kino war's wohl so), noch dazu bei so einem Streifen. Trotzdem kann man hier eigentlich kaum meckern und man sollte vor allem meine ersten drei Sätze zum Bild noch mal beachten.

Ton:
Saubere DD 5.1 Abmischung, auch hier gibt's nichts zu bemängeln. Sprache ist einzig und allein Deutsch, wenn man mal von den russischen (natürlich deutsch untertitelten) Sequenzen absieht. Die russische Sprache wird allerdings nicht konsequent durchgezogen. Etwa von der gelungenen Flucht an, sprechen die Russen und Jakuten Deutsch. Als Extra auf Disk 1 gibt's einen sehr interessanten Audiokommentar mit bzw. von Regisseur und Produzent. Man kommt kaum von der Glotze weg!

Extras:
Das DigiPak enthält zwei DVD's. Alle Extras (bis auf den vorstehen erwähnten Audiokommentar) befinden sich auf der zweiten Scheibe. Die Extras sind abendfüllend. Allein das Making Of dauert 60 Minuten, wieder mit Audikommentar. Deleted Scenes, Filmvergleich mit der TV-Version (und das nicht zu knapp!), Trailer und vieles vieles mehr.
Ich hab zwar schon das meiste gesichtet aber auch noch nicht alles.

Sonstiges:
Wie gesagt es ist ein DigiPak - ein 16seitiges Booklet liegt bei. Dieses beinhaltet hauptsächlich eine Zeittafel über die Ereignisse im zweiten Weltkrieg. Also eher keine weiteren Infos zum Film selbst. Kleiner Kritikpunkt, der äußere Karton ist oben leicht schief zusammengeklebt. Korrekte Schreibweise lautet „Füße"!

Fazit:
Der Film bzw. die DVD hat es absolut verdient, drei bis acht Stunden dafür zu opfern. Er ist hervorragend gelungen und in seiner Machart absolut auch auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Allerdings nicht effekthascherisch und die Hauptfigur heißt weder John Rambo (zur Klarstellung: First Blood wird von mir fast verehrt) noch James Bond sondern schlicht Clemens. Clemens Forell ist ein Mensch und hat offensichtlich einiges zu erzählen gehabt. Die DVD selbst tut ihr übriges, den geneigten Käufer in allen Bereichen zufrieden zustellen. Bild und Ton und Extras sind hervorragend bzw. an Quanti- und Qualität kaum mehr zu überbieten - das ist nicht übertrieben! Die Formatfrage beim Bild (siehe oben) kann auch von mir nicht definitiv beantwortet werden.

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber bei weitem kein Vergeich zum Original !, 29. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: So weit die Füße tragen [2 DVDs] (DVD)
Der Film ist zwar nicht schlecht gemacht, wenn man aber das Original als Vergleich heranzieht, fällt die Neuverfilmung in jeder hinsicht durch. Das Original hat eine Laufzeit von ca. 5 Stunden und ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Dies ist zwar in der Neuverfilmung auch so, aber der Inhalt wurde gerade mal in 2 1/2 Stunden gepackt, womit natürliche wichtige Szenen entfallen sind und die Handlung so ziemlich auseinander gerissen wurde.
Ich hoffe das die Originalfasung auch nochmal auf DVD erscheint. Dafür nehme ich dann auch gerne die mindere Bild- und Tonqualität in kauf.
Mein Fazit: Zwar ganz sehenswert, aber bei weitem nicht mit dem Original zu vergleichen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 19. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: So weit die Füße tragen [2 DVDs] (DVD)
Der Film handelt von einem deutschen Soldaten, Clemens Forell, der im Zweiten Weltkrieg in russische Gefangenschaft gerät. Er wird zu 25 Jahren Zwangsarbeit in einem sibirischen Bleibergwerk verurteilt. Mit Hilfe des deutschen Arztes Dr. Stauffer gelingt ihm die Flucht, nachdem ein eigener Fluchtversuch fehlschlug. Nun beginnt das schier Unmögliche: er macht sich zu Fuß auf den Heimweg. Zu Beginn des Weges muß er durch die sibirische Eislandschaft- ohne Begleitung, mit sehr wenig Proviant und bei -40°C. Alle im Lager gehen von seinem dortigen Tod aus, nur einer nicht: Oberleutnant Kamenew. Wie besessen verfolgt er Forell, auf den ein harter mühsamer, aber auch mit schönen Momenten versehener Weg wartet.
Während des ganzen Filmes geht man zusammen mit Forell. Durchlebt mit ihm Höhen und Tiefen. Das ist etwas, was den Film zu einem einzigartigen Gefühlsereignis macht. Zudem denkt man über sehr viele Dinge nach, die man nicht sofort in Zusammenhang mit dieser Geschichte bringen würde.
Der Film lebt nicht nur durch seine gute Geschichte und den guten Darstellern, sondern auch durch seine grandiosen Naturaufnahmen. Der Film ist auf jeden Fall ein Erlebnis.
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