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So weit die Füße tragen [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Mendl, Bernhard Bettermann, Irina Pantaeva, Andre Hennicke, Anatoli Kotenjow
  • Regisseur(e): Hardy Martins, Fritz Umgelter
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: EuroVideo Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 13. März 2014
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 159 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 81 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00I0HBXME
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

s/w
Im Herbst 1945 wird Oberleutnant Clemens Forell mit 3000 weiteren deutschen Kriegsgefangenen nach Sibirien verschickt - für 25 Jahre Zwangsarbeit. Nur 1200 Männer werden diese Reise überleben und müssen fortan unter unmenschlichen Bedingungen in einem Bleibergwerk schuften. Angetrieben von der Liebe zu seiner Frau und seinen beiden Kindern gelingt Forell nach mehreren erfolglosen Versuchen endlich die Flucht. Zu Fuß macht er sich auf den Weg nach Hause - über 14.000 Kilometer in drei Jahren.

Was er dabei erlebt, überschreitet unsere Vorstellungen von Leid: Auf seinem Weg durch die unendlichen sibirischen Eiswüsten, durch Wälder und Steppen muss er leben wie ein Tier, gegen Wölfe kämpfen, muss Bettler, Dieb und sogar Räuber werden, um zu überleben.

Dabei trifft er immer wieder Gefährten auf Zeit - Mongolische Hundezüchter, Goldsucher, Pelztierjäger, Mitglieder des armenischen Widerstands. Viele helfen ihm, doch manche werden zur tödlichen Gefahr...

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Nach Cascadeur -- Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer wagte sich Stuntexperte und Regisseur Hardy Martins an ein großes Kino-Remake des TV-Erfolges So weit die Füße tragen. Die auf dem Tatsachenroman von Josef Martin Bauer basierende gleichnamige Fernsehserie von Fritz Umgelter war im Nachkriegsdeutschland der 50er-Jahre ein so genannter Straßenfeger, der die Menschen landesweit vor den Bildschirmen fesselte. Zu frisch waren noch die Kriegserlebnisse, zu viele Soldaten galten noch immer als vermisst oder fristeten als Verschollene ein elendes Dasein in russischen Kriegsgefangenenlagern, aus denen viele nie zurückkehrten.

Oberleutnant Clemens Forell (überzeugend: Bernhard Bettermann) wird im August 1944, als seine Frau ihr zweites Kind erwartet, zum Fronteinsatz abkommandiert. Nur knapp ein Jahr später wird er mit mehreren Tausend deutschen Soldaten zu 25 Jahren Zwangsarbeit in einem sibirischen Kriegsgefangenenlager verurteilt. Unter unmenschlichen Bedingungen werden sie nach Kap Deshnev gebracht, wo sie Sklavenarbeit in einem Bleibergwerk leisten müssen und der Willkür ihrer Bewacher unter dem Kommando von Oberleutnant Kamenew ausgeliefert sind. Die Todesrate unter den Gefangenen ist hoch, so dass Forell seine einzige Chance zu überleben in der Flucht sieht. Mithilfe des deutschen Lagerarztes Dr. Stauffer (Michael Mendl) gelingt ihm diese schließlich 1949: Eine dreijährige Odyssee voller Entbehrungen und Gefahren durch die russische Tundra bis nach Persien liegen vor ihm, unerbitterlich gejagt vom fanatischen Kamenew. Doch Forell, der selbst unter lebensgefährlichen Bedingungen noch hilfsbereit ist, erhält auch unerwartet Hilfe von den ehemaligen Feinden, bis er endlich Weihnachten 1952 seine Familie wieder in die Arme schließen kann.

Martins hat die wahre Begebenheit als actionreiche Verfolgungsjagd durch ein beeindruckendes landschaftliches Panorama in Szene gesetzt. Der historische Kontext spielt eher eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund steht der persönliche Zweikampf zwischen Kamenew und Forell, der einzig und allein vom Glauben an das Gute und seine Familie aufrecht gehalten wird. Manchmal moralisiert das Drehbuch allzu sehr, zusätzlich betont durch den melodramatischen Soundtrack, der ausgiebig auf Streicher und pathetische Chöre setzt. Freunde dramatischer Action-Kost mit ordentlichen Schauwerten sind bei Martins gut aufgehoben. Wer ein ernsthaftes Drama erwartet, sei auf den Roman bzw. die Fernsehserie verwiesen. --Birgit Schwenger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Clemens Forell wird 1945 nach Kriegsende zu 25 Jahren Zwangsarbeit in einem Gefangenenlager der Sowjetunion untergebracht. Der deutsche Arzt Stauffer vermacht ihm seine Ausrüstung und so versucht Forell zu flüchten. Jedoch wird er immer wieder eingeholt, besonders der Oberleutnant Kamenev ist ihm stets dicht auf den Fersen. Von der Sowjetunion über Armenien bis immer weiter in den Westen geht Forell zu Fuß diese unerträglich weite Strecke, um an Heiligabend bei seiner Familie endgültig in Deutschland anzukommen...

Die Geschichte ist natürlich erst einmal unglaublich, doch wenn man weiß, dass der Film aufgrund einer wahren Begebenheit, die jedoch etwas vom Film abweicht, und dennoch nach dem Roman von Josef Martin Bauer gedreht wurde, scheint so ein Film schon fast übermächtig und außerirdisch. Die vielen Szenen, die die Einsamkeit im Film wiederspiegeln, als Forell beispielsweise mitten in Sibirien einen Baum umarmt und sich freut ihn zu sehen oder in einem Zelt mit Ewenken übernachtet und dort zur Abwechslung nach Jahren des Alleinseins eine hübsche junge Frau sieht, überzeugen den Zuschauer vollends. Man ist gespannt mitanzusehen wie sich Forell in bitteren Extremen von Temperaturen, Natura und Verfolgung durchschlägt und ist letztendlich heilfroh ihn wieder wohlbehütet bei seiner Familie an Heiligabend einkehren zu sehen. Ein mitreißender Streifen, der den Willen eines Menschen beweist, der bereit ist für die Freiheit tausende und abertausende Schritte zu bewältigen.

~Bücher-Liebhaberin~
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Format: DVD
Rezension zu: "So weit die Füße tragen" ( D 2001 )

Zum Inhalt:

Der deutsche Wehrmachtsoffizier -Oberleutnant Clemens Forell- wird 1945 in der Lubjanka in einem Massenprozess zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Forell ist einer von 3,5 Millionen deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion. 1949 gelingt ihm die Flucht aus einem Kriegsgefangenenlager am Kap Deschnew im äußersten Nordosten Sibiriens, wo er vorher in einem Bleibergwerk arbeiten musste. Nach einer drei Jahre dauernden, hochriskanten und abenteuerlichen Flucht schlägt er sich über 14.000 km bis nach dem Iran durch und kommt am Tag vor Heiligabend 1952 wieder in seiner Heimatstadt München an....

Zur Bewertung:

"So weit die Füße tragen" ist die Neuverfilmung des deutschen Fernseh-Mehrteilers aus dem Jahr 1959, basierend auf
dem gleichnamigen Roman von Josef Martin Bauer (1901-1970).
Inzwischen konnte bewiesen werden, dass die "Geschichte um einen Russlandheimkehrer", die Jahrzehnte für wahr gehal-
ten wurde, erfunden ist.
Trotzdem ist der Roman -1955 erschienen- und auch die beiden Verfilmungen aus den Jahren 1959 und 2001 spannend und
absolut empfehlenswert.

Mir ging es genauso, wie vielen Vor-Rezensenten: Als Kind habe ich vor vielen Jahren im Fernsehen (es gab damals
nur 3 Fernsehprogramme) diese Serie gesehen und mir im Anschluß daran das Buch gekauft, das ich heute noch besitze.

Während sich die Verfilmung aus dem Jahre 1959 genau an die Roman-Vorlage von Josef Martin Bauer hält, weicht die
Neuverfilmung aus dem Jahre 2001 partiell davon ab.

Die Bild- und Tonqualität dieser DVD-Veröffentlichung [Farbe; Filmlänge ca.
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Format: DVD
Der Film ist zwar nicht schlecht gemacht, wenn man aber das Original als Vergleich heranzieht, fällt die Neuverfilmung in jeder hinsicht durch. Das Original hat eine Laufzeit von ca. 5 Stunden und ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Dies ist zwar in der Neuverfilmung auch so, aber der Inhalt wurde gerade mal in 2 1/2 Stunden gepackt, womit natürliche wichtige Szenen entfallen sind und die Handlung so ziemlich auseinander gerissen wurde.
Ich hoffe das die Originalfasung auch nochmal auf DVD erscheint. Dafür nehme ich dann auch gerne die mindere Bild- und Tonqualität in kauf.
Mein Fazit: Zwar ganz sehenswert, aber bei weitem nicht mit dem Original zu vergleichen.
Kommentar 15 von 18 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Blu-ray
Wer sich für Spielfilme aus dem Zweiten Weltkrieg interessiert, wird wahrscheinlich nur schwer um den Titel "So weit die Füße tragen" herum kommen. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Josef Martin Bauer. Bereits 1958 wurde eine mehrteilige TV Verfilmung angefertigt, die sehr große Beliebtheit erlangte. 2001 wagte man sich erneut an eine Adaption, welche diesmal sogar zuerst für die Kinos umgesetzt wurde. In den über 2,5 Stunden Spielzeit wird die Geschichte des Clemens Forell (dem Alias von Cornelius Rost, der die Vorlage für Autor Josef Martin Bauer lieferte) sehr umfangreich dargestellt, wobei man sich bei dieser Verfilmung deutlich von der Vorlage entfernte um dadurch dramatische Tiefe zu gewinnen. Vor allem das Hinzudichten von Oberleutnant Kamenev, der ähnlich wie bei Molieres "Les Miserables" es sich schon nahezu zur Lebensaufgabe werden lässt, den Gefangenen zu finden, erscheint zwar etwas aufgesetzt, erhöht aber nichtsdestotrotz immens die dadurch entstandene Spannung. Trotz sehr langer Spielzeit wird es aufgrund zahlreicher Szenenwechsel so gut wie nie langweilig. Unterstützt durch die tolle und glaubwürdige Darstellung der Schauspieler Bernhard Bettermann (in der Hauptrolle als Clemens Forell), Michael Mendl ("Barfuss", "Der Untergang"), Anatoli Kotenjow als Antagonist Oberleutnant Kamenev, Vladimir Korpus, Iris Böhm, Hans Peter Hallwachs oder Aleksandr Efremov kommt dabei ein tolles Antikriegs Drama heraus, das sowohl berührt, sehr gut unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Lediglich der Showdown auf der Brücke zwischen Forell und Kamenev erscheint mit seiner Westernattitüde etwas aufgesetzt.Lesen Sie weiter... ›
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