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Der weisse Kontinent. Die Geschichte der Antarktis und ihrer Entdecker. [Taschenbuch]

Alan Gurney
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Januar 2002
Von der Legende zur Wirklichkeit: Alan Gurney erzählt die fesselnde Geschichte der jahrhundertealten Suche nach dem unbekannten Südland, der Antarktis. Anschaulich und hochspannend beschreibt er die Forschungsreisen durch die sturmgepeitschten Gewässer des südlichen Eismeers.
Er erzählt von den Unternehmungen der alten Griechen bis hin zu den Reisen James Cooks und den Fahrten der Robbenfänger des 19. Jahrhunderts, die sich mit ihren engen hölzernen Segelschiffen, bedroht von Hunger, Kälte und Skorbut immer wieder einen Weg durch gefährliches Packeis und tückische Eisberge bahnten, um diesen letzten noch unentdeckten Kontinent zu erforschen.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 491 Seiten
  • Verlag: Sierra Taschenbuch (Januar 2002)
  • ISBN-10: 3894051582
  • ISBN-13: 978-3894051587
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 990.235 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Alan Gurneys Buch ist rundum gelungen. Sehr detailreich und äußerst anschaulich versteht es Gurney, die Entdeckung der Antarktis zu beschreiben. Aber seine Darstellung geht noch weit darüber hinaus. Er zeigt die Hintergründe der hierbei auftretenden Probleme für die (Segel-)Schiffahrt über die Jahrhundert auf. Hinsichtlich der Navigation greift Gurney auf die wissenschaftlichen Entdeckungen der Antike zurück und zeigt - stets sehr unterhaltsam - wie sie immer weiter verfeinert wurden. Ebenso behandelt Gurney Themen wie Skorbut, die ersten Zusammentreffen der Entdecker mit Eingeborenen auf den verschiedensten Inseln oder die Robbenjagd. Besonders hervorzuheben ist, daß Gurney berühmten Kapitänen, wie etwa James Cook oder James Weddell ebnso viel Aufmerksam widmet wie weniger bekannten Entdeckern, deren Leistungen aber nicht minder hoch einzuschätzen sind. Zu keinem Zeitpunkt unterläßt Gurney es, die jeweiligen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge der jeweiligen Entdeckungsreisen aufzuzeigen. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß Gurney ein rundum gelungenes Werk über die Entdeckung der Antarktis geschrieben hat. Zu hoffen bleibt, daß sich Gurney in einer Fortsetzung der weiteren Entdeckung der Antarktis zu Wasser, zu Lande und in der Luft annimmt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es muss nicht immer Mt. Everest sein 12. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Der weiße Kontinent" schildert in beeindruckender Weise die zahlreichen Anstrengungen, die im Laufe der Geschichte unternommen wurden, das Festland der Antarktis zu finden! Das mag aus heutiger Sicht verwunderlich erscheinen, aber in diesem Buch wird dem Leser vielleicht erstmals bewusst, dass es den Forschern, Entdeckern und Seeleuten Jahrzehnte lang völlig unklar war, ob südlich des Polarkreises noch Festland zu finden war und wie dies ausehen könnte. Die Spekulationen reichten von riesigen Königreichen und deren Schätze, über wilde Rassen bis hin zur Vermutung, dass alles schlichtweg nur Treibeis sei. Alan Gurney folgt all diesen Seefahrern auf ihren entbehrungsreichen Reisen und schildert auf sachliche und zugleich spannende Weise, wie schwierig es war Schiffe durch das Packeis gen Südpol zu navigieren. Jeder einzelnen Expedition widmet sich Gurney mit Hingabe, wichtige Persönlichkeiten auf den einzelnen Expeditionsschiffen werden im Detail beschrieben und so entwickeln sich für den Leser, der dank übersichtlicher Kapitel und hilfreicher Karten auch selbstständig Zusammenhänge erkennen kann, die historischen Berichte zu packenden Seemannsgeschichten. Wer Abenteuer zu hoher See mag, der wird auch dieses Buch mögen. Und wer zuviele Abenteurer auf die Dächer der Welt begleitet hat, der dürfte am ewigen Packeis zu hoher See erfrischende Abwechslung zum ewigen Gletschereis finden. Übermenschliche Anstrengung, Entbehrung, Hoffnungslosigkeit, und der Wille zum Überleben finden sich nicht nur in 8000m Höhe, sondern auch auf Meeresniveau. Oft wünscht man sich natürlich, Gurney wäre bei der ein oder anderen bekannteren Expedition noch mehr ins Detail gegangen und oft verliert man den Überblick über die zahlreichen Expeditionen, aber Gurney gibt hier niemandem den Vorzug. Alle Entdecker haben ihren Teil zur Erforschung des südlichen Polarmeeres beigetragen und Gurney beschränkt sich eben nicht nur auf das letzte Kapitel dieser langen und spannenden Geschichte. Wer dieses Buch liest, will später mehr. Bei mir steht die "Die Endurance" schon im Regal. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert 3. August 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Alan Gurney liefert uns mit diesem Werk eine kompakte und lesenswerte Abhandlung zur Entdeckungsgeschichte der Antarktis. Angefangen bei Aristoteles ersten Überlegungen zur kugelförmigen Gestalt der Erde, über die mittelalterlichen Gerüchte um Terra Australis Incognita bis hin zu deren wirtschaftlich motivierten Erforschung durch wagemutige Robbenjäger im 19. Jahrhundert ist die hohe Fachkompetenz des Autors durchweg spürbar. Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist, dass in den letzten Kapiteln mehrere zum Teil parallel verlaufende Entdeckungsreisen und Ereignisse ineinander verflochten erzählt werden. Das ist zwar angesichts der sich überstürzenden Ereignisse Anfang des 19. Jahrhunderts historisch absolut korrekt, führt aber zu Handlungssprüngen welche die Lektüre etwas erschweren. Schade auch, dass das Buch mit den letzten wesentlichen Entdeckungen Mitte 19. Jahrhundert ziemlich abrupt endet. Mit diesen Entdeckungen ist die alte Idee der Terra Australis Incognita zwar endgültig widerlegt und somit die eigentliche Entdeckung der antarktischen Landmasse vollendet. Ein kurzer Ausblick auf die nachfolgende Jagd nach dem Südpol und moderne Erforschung der Antarktis wäre aber durchaus ein Kapitel wert gewesen.
Trotzdem, wie anfangs erwähnt gelingt dem Autor im grossen und Ganzen eine lebendige und umfassende Darstellung der geschichtlichen Ereignisse. So ist das Buch als allgemeine Einführung in die Geschichte der Antarktis absolut lesenswert!
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