Kurzbeschreibung
Themenstellung: Person – einer der am weitesten verbreiteten „Internationalismen“ und zugleich Schlüsselbegriff eines alten abendländischen Traums – droht gegenwärtig zum Albtraum zu werden. Der Traum: Als Person besitzt der Mensch per se und unveräußerlich Würde, Ehre, Geist, Freiheit, Kreativität, Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeitssinn – sozusagen alles Edle, obwohl das Wort Person gelegentlich auch Negatives assoziieren kann („diese dumme Person da!“). Der Albtraum: die „Krisen der Person“, die auch den Begriff zu unterminieren drohen, hervorgerufen durch die radikalen Infragestellungen, denen der (post-) moderne Mensch scheinbar wehrlos ausgeliefert ist. Angesichts dieser Bedrohungen wirkt ein neuer Personalismus fast tollkühn, oder doch wie ein „Silberstreif am Horizont“?
Über den Autor
Der Autor: Klaus Robra, studierte Romanistik und Philosophie; Dr. phil., M.A.; Chevalier dans l’ Ordre des Palmes Académiques; lehrt(e) an Schulen und Hochschulen; engagiert(e) sich politisch; veröffentlichte einige Monografien und ca. 50 Aufsätze (auch zu Fremdsprachen-Didaktik und Politik); entwickelte die Bedeutungstheorie der Trans- und Syncodierung, fand einen „Schlüssel zur Lösung des Leib-Seele-Problems“ und kreierte szenische Dies- und Jenseitsgespräche.