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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dühnforts zweiter Fall,
Von
Rezension bezieht sich auf: In weißer Stille: Kommissar Dühnforts zweiter Fall (Taschenbuch)
Bei diesem Krimi handelt es sich um den zweiten Fall von Konstantin Dühnfort. Auch wenn man den ersten Teil 'Der Sünde Sold' nicht kennt, kann man diesen zweiten Teil unabhängig davon lesen, denn die Geschichten sind in sich abgeschlossen. Ich persönlich lese die Bücher aber immer lieber in der Reihenfolge, in der der Autor sie geschrieben hat. Ganz einfach, weil man das Leben der Hauptpersonen (in diesem Fall Kommissar Dühnfort und seine Kollegen) einfach chronologisch besser mitverfolgen kann. Desweiteren wird in diesem Fall auch die im ersten Teil zart begonnene Liebesgeschichte weitergeführt. Wenn man die Serie in der richtigen Reihenfolge liest, kann man solche Dinge natürlich viel besser verfolgen.In diesem Fall wird Wolfram, der Vater dreier erwachsener Kinder tot aufgefunden. Seine Frau starb einige Zeit zuvor und als man das Haus des Opfers inspiziert, findet die Polizei eine seltsame Sammlung von Fotos, auf denen halbnackte Frauen in nicht sehr alltäglichen Posen abgebildet sind. Nach und nach besucht Kommissar Dühnfort die Kinder des Toten, um etwas über die äußeren Umstände rauszubekommen. In gewohnt spannender Art und Weise beschreibt die Autorin die Befragungen so, dass man immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt wird. Und gerade auf den letzten Seiten überschlagen sich die Ereignisse noch einmal, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Was ich bereits am ersten Teil dieser Reihe so toll fand, ist die Tatsache, dass Frau Löhnig viele Dinge zwar detailliert schildert, aber immer so, dass es genau passt. Es bleiben keine Fragen offen und man fühlt sich in dem Buch 'zu Hause'. Und obwohl ich eigentlich keine Zartbitterschokolade mag, habe ich nun nach diesem zweiten Roman Heißhunger drauf. Ebenso war es bereits beim ersten Teil. Wer Dühnfort inzwischen kennengelernt hat, weiß, was ich damit meine. Wenn man den zweiten Roman eines Autoren liest, hofft man ja doch immer, dass man wieder genauso begeistert davon sein wird, wie man es beim Debüt war. Ich bin froh, dass Inge Löhnig mit diesem Buch an den Erfolg ihres Erstlings anknüpfen konnte und mich erneut damit begeistern konnte. Ich freue mich auf viele, weitere Kriminalfälle, die ich zusammen mit Dühnfort aufklären möchte. Mit ihm an meiner Seite kann mir nichts passieren! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Inge Löhnig ist für mich die neue Krimi-Königin,
Von
Rezension bezieht sich auf: In weißer Stille: Kommissar Dühnforts zweiter Fall (Taschenbuch)
Der pensionierte Kinderarzt Wolfram Heckeroth wird von seinem Sohn in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden. Tot durch verdursten, nachdem er tagelang an die Heizung im Band gefesselt war.Verhört werden unter anderem seine drei Kinder. Für alle ist eigentlich Bertram - der älteste Sohn des Opfers - der perfekte Täter. Er ist hoch verschuldet und sein Haus steht kurz vor der Zwangsversteigerung, da würde das recht üppige Erbe seines Vaters gerade recht kommen. Außerdem hat er in all den Jahren immer im Schatten seines Bruders gestanden, der immer der Liebling seines Vaters war. Kommissar Dühnfort und sein Team ermitteln in der Sache und decken nach und nach eine schreckliche Familientragödie auf. Inge Löhnig hat bei diesem zweiten Teil nicht nur ein Schüppchen drauf gelegt, sondern eine ganze Schubkarre. Die Story war super. Nach außen konnte dem Glanz der Familie Heckeroth nichts anhaben, aber nachdem Dühnfort ordentlich an der Oberfläche gekratzt hat, brach die Familie schnell auseinander. Die einzelenen Personen waren toll charakterisiert und ein Motiv hätten im Grunde alle drei Kinder gehabt. Und bis zum Schluss hätte ich es auch beiden Söhnen zugetraut, weil jeder nachvollziehbare Gründe hatte. Auch die kleinen "Nebensächlichkeiten" innerhalb des Teams fand ich toll, abwechslungsreich und dies brachte einem die Ermittler ein Stückchen näher. Was Dühnforts Privatleben angeht, hätte ich mir natürlich eine andere Wendung gewünscht, wäre aber vielleicht zu glatt für einen ordentlichen Krimi geworden. Wenn ich nicht wüsste, dass die Autorin inzwischen am dritten Band schreibt, hätte ich bei dem Ende sonst wahrscheinlich in das Buch gebissen ... aber es geht Gott sei Dank weiter. Band 2 war eine riesen Steigerung und ich bin gespannt, ob die Messlatte beim dritten Buch wieder ein Stückchen erhöht werden kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn der Schein trügt...,
Von
Rezension bezieht sich auf: In weißer Stille: Kommissar Dühnforts zweiter Fall (Taschenbuch)
Auch mit ihrem zweiten Krimi um den sympathischen Ermittler Tino Dühnfort ist es Inge Löhnig gelungen, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Der Prolog verspricht einen spannenden, tiefgründigen Fall und dieses Versprechen hält er auch...Der grausame Mord an dem angesehenen, mittlerweile pensionierten Kinderarzt Wolfram Heckenroth schockiert nicht nur seine Kinder. Der alte Mann musste gefesselt an die Badezimmerheizung seines Wochenendhauses qualvoll verdursten. Wer kann so grausam sein und vor allem warum? Tino und seine Kollegen Gina und Alois graben tief in der Geschichte der Familie Heckenroth und fördern Dinge zu Tage, die niemand für möglich gehalten hätte. Wie schon in "Der Sünde Sold" hat die Autorin komplexe und spannende Charaktere erschaffen bzw. weiterentwickelt. Es gibt kein schlichtes Gut oder Böse, alle haben viele Facetten, die sie auch zeigen dürfen. Das Privatleben der Ermittler wird ebenfalls wieder eingebunden und weitergesponnen. So hat Tino mit seiner Liebe zu Agnes, der Hauptfigur aus dem Vorgängerbuch, zu kämpfen und Gina muss mit beunruhigenden Nachrichten ihrer Ärztin zurecht kommen. Die Verbundenheit zu ihnen verstärkt sich dadurch, sodass man nun gespannt auf den dritten Band der Reihe wartet. Auch die anderen Charaktere wurden ebenso vielschichtig erschaffen und teils kann man aus ihrem Blickwinkel den Verlauf der Ermittlungen verfolgen. Die Leser können dadurch noch tiefer und stärker in die Story eintauchen. Es erwarten einen nicht nur Spannung sondern auch tiefe Emotionen und nachdenklich stimmende Familiengeheimnisse. Es ergeben sich im Laufe der Geschichte Fragen über Fragen, die am Ende des Buches nicht nur logisch sondern auch menschlich nachvollziehbar aufgeklärt werden. Inge Löhnigs Verbrechen sind realitätsnah und passieren wie im wahren Leben gleich nebenan, bei den tadellosen Nachbarn, denen man so etwas nie zugetraut hätte. Eine absolut gelungene Mischung aus Familiengeschichte und Kriminalfall, von der Autorin perfekt arrangiert und bis zum dramatischen Ende spannend und mitreißend. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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