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5.0 von 5 Sternen
Mörderischer Rassenhass, 2. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Schmetterling. (Broschiert)
Drei brutal ermordete Prostituierte im Los Angeles der Mitfünfziger haben die Polizei zu nicht viel mehr als zu gelangweilter Routinearbeit bewegen können. Erst als eine vierte Frau ermordet wird, kommt plötzlich Bewegung in den Fall und die Polizei arbeitet auf Hochtouren, denn in diesem Fall ist die Ermordete weiß. Besonders problematisch, die Polizisten sind sich sicher, daß der Täter Afroamerikaner ist. Eine spannende und suggestive Geschichte um den offenen Alltagsrassismus im Moloch des Nachkriegs L.A.. Absolut straight!
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5.0 von 5 Sternen
sehr sehr sehr sehr gut, 10. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Schmetterling. (Broschiert)
"Der weiße Schmetterling" ist ein weiterer Roman von Walter Mosley mit der Hauptperson Easy Rawlins. Dieser ist Detektiv und hatte einst sein Debut in Mosleys sehr gutem Werk "Teufel in Blau - "Devil in a Blue Dress" - welches auch verfilmt wurde. Die Easy Rawlins Romane sind nun zu einer Serie geworden, doch nicht ganz zusammenhängend, so dass man sie auch voneinander unabhängig lesen kann. Ich kenne noch drei andere aus der Serie, entscheiden, ob ich nun "Der weiße Schmetterling" oder "Teufel in Blau" besser finde, kann ich mich jedoch nicht. Die Charaktere sind einfach genial dargestellt, die Spannung lässt nie wirklich nach. Hintergrundthema ist die Lebensrealität von der schwarzen Bevölkerung in den USA, zumindest eines Teils der schwarzen Bevölkerung, der alles durchdringende Rassismus... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4.0 von 5 Sternen
Ein sehr lebendiges Buch, 24. November 2000
Von Ein Kunde
"Der weisse Schmetterling"ist ein Buch in dem Mosley es wieder einmal versteht afro-amerikanische Grossstadtkultur an ihren Wurzeln darzustellen.Easy Rawlins,der tief in die Belange schwarzer,durch Armut in die kriminelle Halbwelt gedrängter Ghettobewohner involvierte Privatdedektiv,wird einmal mehr von der L.A.-Police um Hilfe gebeten.Diese zu leisten scheint für Rawlins,wie schon in"Roter Tod", Bedingung und Motivation zugleich zu sein,um an seinem Weltbild geprägt von Rassismus,und dem Dilemma aus Unloyalität gegen seine eigene,schwarze Gemeinde und dem Argwohn und der Geringschätzung,die sich Rawlins und das weisse Establishment gegenseitig entgegenbringen,festzuhalten. Insgesamt eine sehr beeindruckende Studie afro-amerikanischen Lebens in den,sich abzeichnenden,urbanen Slums der 50er jenseits mtv- und popindustriell generierter Bilder wie sie in Europa die Regel sind
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