Ich muss neidlos zugeben: Für ein Buch, das schon - wie "Die weisse Pyramide" - etwas länger auf dem Markt ist, ist es noch erstaunlich aktuell. Wie man aus den weiteren Büchern des nicht ganz unumstrittenen Autors weiss, hat er es ja mittlerweile mehrmals geschafft, die Pyramiden in China zu betreten. Die Vorarbeit dazu ist akribisch in diesem Buch dokumentiert: Was Hausdorf an Rätseln, Geheimnissen und Ungereimtheiten aus dem geographischen Raum China/Ostasien zusammentragen konnte, gab es vorher in dieser Form nicht auf dem Buchmarkt.
Ich muss allerdings herzhaft lachen, wenn ich über Kritiken stolpere, in denen es heisst, man hätte dieses und jenes ja schon "irgendwo mal" gelesen. Ein Blick ins Impressum wirkt da vielleicht wahre Wunder, denn "Die weisse Pyramide" selbst musste schon oft als Quelle für danach publizierte Bücher herhalten.
Mein persönliches Fazit: Auch wenn das Buch schon ein paar Jährchen "auf dem Buckel" hat, nehme ich es immer wieder gerne zur Hand. Denn außer über China schreibt der Autor über Unerhörtes auch aus Japan, Tibet und der Mongolei - und das sind meist "Weisse Flecken" auf unserer Landkarte der Mysterien unserer Welt ...