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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Ende der Chronicken von Fitz dem Weitseher! Eher nicht., 21. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Prophet. Die zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher 03 (Taschenbuch)
Die Chronicken von Fitz dem Weitseher sind das beste und spannenste was ich im Bereich Fantasy bis jetzt gelesen habe. Ich habe noch nie so mit einem Charakter mitgefühlt wie hier. Nachdem ich die ersten fünf Bände regelrecht verschlungen habe, konnte ich es kaum erwarten den letzten Band in Händen zu halten. Als der Band gestern eintraf habe ich sofort alles stehen und liegen gelassen um das Ende der Geschichte genauso zu verschlingen. Es war mir nahezu unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Bin gerade damit durch und was muß ich feststellen? Das Ende fehlt! Die Geschichte bricht sozusagen mittendrin ab. Wie ich soeben erfahren habe wurde der letzte Band in zwei (oder mehrere?) Teile gesplittet. Für alle Fans und Interessierten: Dies ist keinesfalls der Abschluß! Ich kann meine Entäuschung kaum beschreiben. Nicht das ich nocheinmal 13 Euro bezahlen muß, nein ich muß sogar wieder warten. Wer sich den Band zulegen will dem rate ich zu warten bis er komplett vorliegt. Lieber hätte ich noch zwei Monate gewartet um die komplette Geschichte zu lesen. Allerdings wäre es aber auch nett gewesen zu wissen das der Band nicht komplett ist. Dafür ein dickes Minus an die Herausgeber! An der hervoragenden Qualität der Geschichte ändert das allerdings nichts, daher auch die 5 Sterne Wertung. Einige Kritikpunkte: Einige der Namen und Bezeichnungen wurden in den zweiten Chroniken verändert. So wird Kebal Steinbrot zu Kebal Staubart, die Entfremdeten heißen plötzlich Gewandelte und der Charakter Rehgesell aus Band 4 ("Der Lohfarbene Mann") heißt plötzlich auch ganz anders. Liegt wohl an der Übersetzung ist mir beim Lesen aber negativ aufgefallen. Seit Band 5 kann ich das Wort "Nichtsdestotrotz" nicht mehr hören. In besagtem Band kommt es fast auf jeder 20. Seite vor und nervt gewaltig, zumal es meiner Meinung nach ein Wort ist das man möglichst überhaupt nicht, oder nur sehr sparsam, verwenden sollte. Hört sich pingelig an, mag es durchaus auch sein, ging mir aber verdammt auf den Zeiger.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender Auftakt zum Finale der Weitseher-Saga., 11. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Prophet. Die zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher 03 (Taschenbuch)
Die Geschichte um Fitz, den Weitseher, geht in ihr vorläufig letztes Kapitel. Der vorliegende Band ist der erste Teil von „Fool’s Fate“. Wie leider so oft, ist der deutsche Verlag – in diesem Fall Bastei Lübbe – auf die absolute Unart verfallen, ein Buch in zwei Teile zu zerteilen – und das auch noch in Verbindung mit der Reihe „Bibliothek der phantastischen Literatur“, die aufgrund der festeren Bindung auch noch wirklich sehr teuer ist, zumindest für Taschenbuch, was es ja eigentlich ist. Dieser erste Teil kostet 12,95 Euro, für sieben bekommt man die amerikanische Ausgabe des gesamten Buches. Tipp für die, die der englischen Sprache mächtig sind. „Der weiße Prophet“ ist ein kleiner Teil der großen Saga um FitzChivalric und den Narren. Natürlich gibt es hier keine Einführung mehr in die komplexe Welt, es ist ein Sequel, und mit dem Abschlussband „Der wahre Drache“ ein teilweise furioses, teilweise bezauberndes Ende. Dieser erste Teil von „Fool’s Fate“ ist allerdings noch mal ein bisschen spannungsaufbauend, es passiert also nicht so unbedingt viel. Wer allerdings die etwa dreitausend Seiten bis hierhin gelesen hat – also die Weitseher-Trilogie und die ersten beiden Bände der zweiten Chroniken – der hat an Fitz so viel Anteil genommen, dass seine Nöte mit Ziehsohn, Neffen und seiner Tochter, die nicht weiß, dass sie seine Tochter ist, auch sehr spannend sind. Die Weitseher-Romane haben, ähnlich wie die lose verbundene Zauberschiffe-Saga, die interessante Eigenschaft, dass von der Autorin immer wieder recht eindeutige Erwartungen geschürt werden, wie die Geschichte wohl weitergehen wird, und dann zerschlägt sie alle Erwartungen mit großer Wonne. Es gibt wohl in der gesamten Fantasy keine andere Autorin, bei der man so mit den Charakteren mitfiebern kann. Dieses Buch ist vielleicht nicht der größte Einzelband, und man muss klar anraten, ganz vorne anzufangen, aber großartige Fantasy ist es trotzdem.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Diese Saga wird ein Klassiker werden!, 28. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Prophet. Die zweiten Chroniken von Fitz dem Weitseher 03 (Taschenbuch)
Zuerst einmal: Wer des Englischen mächtig ist, sollte diese Bücher UNBEDINGT auf Englisch lesen und dies nicht nur weil es wirklich jeweils Trilogien sind und nicht geldgeschneiderte Zigteiler. Ich finde es nämlich außerdem schrecklich (und als Übersetzer kann ich mir das einmal rausnehmen), wie und dass hier englische Eigennamen übersetzt werden: meiner Meinung nach sollten Eigennamen generell nicht übersetzt werden, denn wir reden ja auch nicht von der Turmbrücke, wenn wir von der Towerbridge reden oder von Leberteich für Liverpool (auch nicht in Fantasy Books). Warum sollte dann das gute alte Buckkeep nun Bocksburg heißen (obwohl es die richtige Übesetzung ist). Doch zurück zu den Farseer-Chroniken: Ich bin verzweifelt, denn ich bin fast fertig mit dem dritten Teil der letzten Trilogie (Fool's Fate). Ich habe selten so etwas Komplexes, Menschliches, Fantastisches und Spannendes gelesen und bin daher mehr als begeistert. Wenn ich nicht soviele andere Bücher noch auf Halde hätte, dann würde ich direkt wieder von vorne anfangen bei der ersten Trilogie. Was noch nahe an diese geniale Serie kommt sind m.E. die ersten Midkemia-Chroniken (darunter Darkness at Sethanon). Ich kann Robin Hobbb wirklich jedermann ans Herz legen und auch die Kritiken von internationalen Fachleuten prophezeien Hobb, dass ihre Farseer- und Liveship-Trader Sagas bald schon zu den Klassikern gehören wird. Es seien "Diamanten in einem Ozean von Zirkonen". Ich habe, glaube ich, noch nie so von einem Werk geschwärmt! Probiert es also aus - es lohnt sich (auch und gerade auf Englisch). Christian König
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