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Das weiße Band [Deluxe Edition] [2 DVDs]

Christian Friedel , Ernst Jacobi , Michael Haneke    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (176 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,85 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Christian Friedel, Ernst Jacobi, Leonie Benesch
  • Regisseur(e): Michael Haneke
  • Format: Deluxe Edition, Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 5. März 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 138 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (176 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00315600A
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.011 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Amazon.de

Das weisse Band ist Michael Hanekes preisgekröntes Panorama einer Dorfgemeinschaft kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges. Ein bedrückendes Soziogramm in faszinierenden schwarz-weiss Bildern.

Der Österreicher Michael Haneke erkundet seit vielen Jahren mit gnadenlos-kontrollierendem Blick und peinlich-genauer Detailversessenheit immer wieder den Ursprung dessen was man „das Böse“ nennen könnte. Oft genug bricht das Unheil in bestehende Familienstrukturen ein, etwa in Der siebente Kontinent, Funny Games oder Wolfzeit. Und auch in Das weisse Band ist es die Familie, die Gemeinschaft, in diesem Fall ein ganzes Dorf, dass unter furchtbaren, mysteriösen Ereignissen zu leiden hat.

Die Geschichte spielt im spätfeudalen Deutschland, kurz vor dem Beginn des ersten Weltkriegs. Ein kleines Dorf im brandenburgischen, unberührt, unschuldig. Aber es dauert nicht lange bis die scheinbare Idylle sukzessive zerstört wird. Zunächst stürzt der Dorfarzt mit seinem Pferd über ein tückisch gespanntes Drahtseil. Dann kommt eine Arbeiterin im Sägewerk zu Tode. Eine ganze Reihe mysteriöser Vorfälle führen uns immer tiefer in die patriarchalen Strukturen einer repressiven Gesellschaft. In den Mittelpunkt rückt der vom Dorfpfarrer geleitete Kinderchor und die Familien der Kinder und Jugendlichen. Verfehlungen werden mit Stockstrafe und gnadenloser Strenge verfolgt. Ein behindertes Kind wird bis aufs Blut gequält, eine Scheune brennt ab. Wer steckt hinter all dem?

Was sich auf den ersten Blick wie ein Thrillerplot liest dient Haneke als strukturelle Klammer um die Beziehungen zwischen dem archetypisch anmutenden Figurenarsenal auszuloten. Das Ganze trägt, wie so oft bei Haneke, laborhafte Züge – eine Versuchsanordnung die ganz bewusst Distanz zum Betrachter schafft. Die pädagogische Strenge der Erwachsenen spiegelt sich in der inszenatorischen Strenge von Hanekes Regie. Dem Zuschauer wird kaum etwas erspart und wenn, dann nur um den Horror zu verstärken. Immer wieder bedient sich Haneke dem Mittel der Auslassung, wenn zum Beispiel die kleineren Geschwister des Pfarrersohns gezwungen sind die disziplinatorischen Massnahmen des Vaters mit anzuhören. Wir sehen den Jungen, wie er den Stock holt um im angrenzenden Zimmer zu verschwinden. Dann folgen die Hiebe, im Off. Je weiter der Film voranschreitet umso weniger geht es dem Film um eine Auflösung. Die bedrückende Atmosphäre legt sich von den Familien ausgehend über das gesamte Dorf, respektive die unter das Vergrösserungsglas gelegte ländliche Gesellschaft. Der Film ist in kristallklare schwarz-weiss Aufnahmen gegossen. Es finden sich wunderbare, sorgsam austarierte Einstellungen die dem psychischen Horror in ihrer Schönheit irritierende Bilder gegenüberstellen. Michael Hanekes Film wurde unter anderem beim Internationalen Filmfestival in Cannes mit der goldenen Palme für den besten Film ausgezeichnet. Ein Film den man sich nicht entgehen lassen sollte. ---Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
144 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film, der mir lange in Erinnerung bleiben wird 31. Januar 2010
Format:DVD
Über zwei Stunden dauerte dieser Kinofilm - und wurde dennoch nicht eine Minute langweilig. Im Gegenteil, die Zeit verging wie im Flug.
Dabei beschäftigte mich weniger die Frage, wer hinter all den grausamen Verbrechen in der kleinen norddeutschen Ortschaft steckt. Faszinierend und erschreckend ist die Studie des Dorflebens, die Michael Haneke in diesem Film gelingt: Herrschaftsanspruch des Adels, rigide protestantische Moral und patriarchalische Strukturen. All dies ergibt eine Mischung, die - so Hanekes These - der deutschen Begeisterung für den ersten Weltkrieg und den Nationalsozialismus den Boden bereitete.
Der Film wertet nicht - er beobachtet. Das Schaudern über die (oft subtile) Grausamkeit in den Familien des Dorfes entsteht beim Zuschauer von ganz alleine. Dazu tragen die hervorragenden Darsteller erheblich bei. Vor allem die vielen Kinder zeigen erstaunliche schauspielerische Leistungen.
Geschickt und ohne Pathos setzt Haneke auch den "Helden" der Geschichte in Szene. Der Dorflehrer, zugleich Erzähler der Geschichte, ist nicht der große Rebell. Auch er toleriert letztlich die Macht seines künfigen Schwiegervaters. Doch im kleinen zeigt er sich einfühlsam und behandelt seine junge Freundin auf gleicher Augenhöhe.
Die o.g. These reicht sicher als Erklärung des Nationalsozialismus nicht aus, bietet aber eine spannende Diskussionsgrundlage. Es ist durchaus lohnenswert, die Entwicklungen im Deutschland der damaligen Zeit nicht nur auf der Ebene der Weltpolitik, des Antisemitismus und der nationalsozialistichen Propaganda zu betrachten, sondern im Kleinen (d.h. in den familiären und dörflichen Strukturen).
Durch diese spannende These, die authentischen Figuren und die hervorragenden Schauspieler ist ein beeindruckender Film gelungen, der mir lange in Erinnerung bleiben wird.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Schwarz-Weiß-Film 22. März 2010
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Einer allgemein verbreiteten Legende zufolge soll einer der Gründe, warum Alfred Hitchcock seinen Film "Psycho" (1960) in Schwarz-Weiß gedreht hat, seine Befürchtung gewesen sein, in Farbe könnte die ganze Geschichte - besonders die Duschszene - zu grauenerregend wirken. Michael Haneke scheint bei der Inszenierung seines Filmes "Das weiße Band" aus dem letzten Jahr genau das Gegenteil im Sinn gehabt zu haben. Gerade die harten, konturscharfen Schwarz-Weiß-Bilder, dazu das völlige Fehlen nicht-diegetischer Musik, verleihen dem Film etwas bedrückend Alptraumhaftes und kreieren eine Atmosphäre der dumpfen Hoffnungslosigkeit, scheinen aber gleichzeitig - und dies sehe ich als einen hoffentlich unerwünschten Nebeneffekt - einen Abstand zwischen Gegenwart und Vergangenheit herzustellen, indem sie die Handlung in ein weit entferntes Damals verbannen und so suggerieren, daß unsere aufgeklärte Gesellschaft das Problem autoritärer Erziehung überwunden habe.

Hanekes Film läßt uns für ein gutes Jahr erzählter Zeit am Leben eines fiktiven evangelischen Dorfes namens Eichwald am Vorabend des Ersten Weltkrieges teilhaben, das von einer Reihe abscheulicher Unfälle und Greueltaten heimgesucht wird. Als Erzähler steht uns dabei der Dorfschullehrer (Christian Friedel) zur Seite, doch kann er unmöglich um alle intimen Scheußlichkeiten aus dem Leben der Dorfbewohner, in die uns der Film einführt, selbst gewußt haben. Am oberen Ende der sozialen Rangordnung im Dorf steht die Familie des Barons (Ulrich Tukur), dann folgt die Elite aus Verwalter (Josef Bierbichler), Pastor (Burghart Klaußner) und Arzt (Rainer Bock), und zuunterst stehen die Bauern.
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98 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nachwirkende Filmerfahrung 18. Januar 2010
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Es gibt Filme, die wirken lange nach. Dieser Film ist so einer, an den man lange Zeit denkt und der immer wieder neue Facetten der Auseinandersetzung und Interpretation aufwirft.
Nicht immer ist es leicht, die einzelnen Handlungsstränge genau nachzuvollziehen. Hier werden familiäre, dörfliche und gesellschaftliche Zusammenhänge so miteinander verwoben, dass man schließlich bei der Endauflösung erstaunt und ernüchtert ist.
Hauptthema sind in dem Film, der in der Zeit vor dem I. Weltkrieg spielt, die diversen versteckten und offensichtlichen Ausdrucksformen von Gewalt. Diese werden in einer beeindruckenden Weise angedeutet oder klar herausgestellt.
Dabei bestechen neben der schauspielerischen Leistung der Kinder und des Lehrer-Hauptdarstellers die so bezeichnende Kameraführung. Hierbei ist der im Schwarz-Weiß-Format gedrehte Film ganz besonders bemerkenswert. Denn markante Nah- und Portraitaufnahmen wechseln mit Weichzeichner-Einstellungen, kaum erkennbaren Bildern und authentischen Bauwerkaufnahmen ab. Daneben gelingt es in dem Film, dramatische Sequenzen und äußerst ruhige, lange Stille aushaltende Zeiten miteinander abzuwechseln.
Wer - insbesondere mit jungen Menschen - über das Phänomen Gewalt aus unterschiedlichen Aspekten heraus diskutieren mag und die Auseinandersetzung über deren Ursachen und Folgen sucht; der wird mit diesem Film ein reichhaltiges Diskussionsforum finden. "Das weiße Band" räumt mit Unschuldsvermutungen auf und lässt einen lange nachdenken nach dem Anschauen des Films, welche persönlichen Anteile man an Gewalt hat und wie man bewusst oder unbewusst an Gewaltprozessen beteiligt war bzw. ist.
Dieser Film gehört in jede weiterführende Schule als Pflichtfilm!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Speziell
Ein Film, der absolut unter die Haut geht, wenn man das Milieu um die Kriegszeiten 14/18 mag. Allerdings ist von diesem Regisseur auch nichts anderes zu erwarten.
Vor 57 Minuten von Kaethi Schoch veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Geschichtlich vielleicht interessant
Ein kleines idyllisches Dörfchen 1913/14 - kurz vorm ersten Weltkrieg. Die Welt ist noch in alter hergedienter Ordnung bis dem Arzt des Dorfes etwas zustößt und er... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Hemeraner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles Bestens :-) :-)
Alles Bestens :-) :-)
Vollkommen Zufrieden mi dem Produkt und Amazon, wie unkompliziert immer wieder alles abläuft und die beschriebene und Bestellte Ware ins Haus kommt... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Frank Hold veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schön und traurig
Ein sehr gut gemacht Film. Er ist sehr traurig aber alles in allem wirklich sehr überzeugend. Nicht nur was für Geschichtsfans.
Vor 26 Tagen von Little d.81 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Reduktion, Konzentration, Diskussion
Ein Beitrag zur Geschichte.
Diese BD ist wahrhaftig (und) minimalistisch.
Das Bild ist sehr scharf und kontrastreich. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von FilmerSuper8 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Das weisse Band" - von Michael Haneke
Michael Haneke ist ein hervoragender Regisseur, welcher mit dem Blick für das Detail dem Zuschauer eine vergangene Zeit erschließt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Pohl Andreas veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Guter Film mit technischen Schwächen
Der Film ansich bekäme von mir 5 Sterne - ich möchte nicht weiter auf die Handlung eingehen, darüber wurde hier schon vieles geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Regie 510 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kriminalgeschichte und Sittengemälde
Eine misteriöse Kriminalgeschichte, eingebettet in ein Sittengemälde eines protestantischen Dorfes im 19. Jahrhundert. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Elisabeth Immel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Drama, Historienfilm, Thriller
Echt ein sehr guter Film, wo eine Menge Genres zusammengefasst sind!!
Für diesen Film muss man sich Zeit nehmen das er sich ein wenig zieht, ich finde er bleibt aber... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Barbara Stangl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eindrücklich!
Auch dieser Film ist ein gutes Beispiel, wie Erziehung Kinder (ver)formt. Die Zeiten mögen sich ändern, aber dass Eltern ihre Kinder missbrauchen, wird sich nicht bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Anni veröffentlicht
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