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Ich weiß nicht, ob ich bange. Lesebuch für Nachdenkliche
 
 
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Ich weiß nicht, ob ich bange. Lesebuch für Nachdenkliche [Taschenbuch]

Michaela Diers
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 251 Seiten
  • Verlag: Dtv (November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423341416
  • ISBN-13: 978-3423341417
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.301.944 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Textauswahl zum Thema Sterben und Tod, die letztlich auch Lebendigkeit in all ihren Erscheinungsformen spiegelt.

Wohin geht die Flamme, wenn die Kerze ausgeblasen wird? Diese Frage ist so alt wie die Menschheit selbst, und die Antworten darauf sind so zahlreich wie mannigfach. Michaela Diers schöpft aus dem reichen Fundus in weitestem Sinne philosophischer Texte aus West und Ost und quer durch die Zeiten. Die Vielfalt der Vorstellungen entspricht der Vielzahl der Haltungen heute. Die breit angelegte Auswahl der Texte und ihre kontrapunktische Anordnung nimmt einem Thema die Schwere, das uns mehr oder minder unmittelbar ein Leben lang begleitet.

»Die einen fürchten den Tod, die anderen sehnen ihn herbei. Manche suchen sich mit ihm vertraut zu machen, andere nicht. Er wird bekämpft, beschimpft und bekniet; man zeigt ihm die kalte Schulter, ja bisweilen wird er sogar verlacht. Weit mehr als ich zu Beginn dachte, ist das Lesebuch zu Tod und Sterben ein Buch über das Leben und über Lebendigkeit in all ihren Erscheinungsformen geworden.« (Michaela Diers)

Der Verlag über das Buch

"Die breit angelegte Auswahl der Texte nimmt einem Thema die Schwere, das uns mehr odr minder ein Leben lang begleitet."AOL-Bücherdienst

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
In vergangen Jahrhunderten wuchs die Bevölkerung quasi mit Tod und Sterben auf. Es war schlicht noch nicht möglich, diese deprimierende Wirklichkeit in Klinken und Friedhofskapellen zu verbannen. Heute besucht der Angehörige den schwer Erkrankten in der Klinik und nimmt, wenn dort nicht geholfen werden konnte, an einer stimmungsvolle Trauerfeier teil - das alles wird mit einem gewissen Abstand wahrgenommen. Ob das die Hinterbliebenen immer gut verkraften?
Jedoch wird in den letzten Jahren der Themenkreis "Sterben und Tod" nicht zuletzt durch die Hospizbewegung wieder verstärkt wahrgenommen. Aus deren Handbuch zitiert, werden die Strategien Vermeidung, Distanzierung, Ignorierung als unbrauchbar bezeichnet, wenn es "soweit" ist.
Man könnte sich eine stärkere Straffung und Strukturierung sowie auch mehr Infos zu den Autoren wünschen. Dabei wäre das letztere nur möglich auf Kosten der großen Zahl an Beiträgen.
Andererseits ist es gerade dieser Reichtum, der dem Buch seinen eigenen Stil gibt. Die zusammengetragenen Texte vermitteln Zugang zu der Vielzahl von Geisteshaltungen und Wertvorstellungen, die es früher gab und heute gibt. Die Bandbreite reicht vom Theologen und Philosophen zum Atheisten Es kommen auch Autoren wie Mark Twain zu Wort sowie Praktiker wie die Angestellte eines Bestattungsunternehmens.
Die unaufdringliche Struktur führt dazu, daß der Leser völlig unbefangen die für ihn wichtigen Themen suchen kann und sich nicht durch ein starres Schema daran gehindert fühlt.
Es kann wohl davon ausgegangen werden, daß der Leser für die Wahl eines Buches mit dem Thema "Endlichkeit unseres Lebens" einen Grund hat, z.B. starb ihm ein geliebter Mensch oder er muß sich mit einer lebensbedrohenden Krankheit auseinandersetzen Ohne einen realen Anlaß wird sich so schnell niemand mit dem Thema Vergänglichkeit befassen.
Jedenfalls ist "Ich weiß nicht, ob ich bange" ein im guten Sinne praktisches Buch, das die Möglichkeit eröffnet, sich einem schwierigen Thema schmökernd zu nähern.
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Endlichkeit unseres Lebens 22. Dezember 2004
Von Ein Kunde
In vergangen Jahrhunderten wuchs die Bevölkerung quasi mit Tod und Sterben auf. Es war schlicht noch nicht möglich, diese deprimierende Wirklichkeit in Klinken und Friedhofskapellen zu verbannen. Heute besucht der Angehörige den schwer Erkrankten in der Klinik und nimmt, wenn dort nicht geholfen werden konnte, an einer stimmungsvolle Trauerfeier teil - das alles wird mit einem gewissen Abstand wahrgenommen. Ob das die Hinterbliebenen immer gut verkraften?
Jedoch wird in den letzten Jahren der Themenkreis "Sterben und Tod" nicht zuletzt durch die Hospizbewegung wieder verstärkt wahrgenommen. Aus deren Handbuch zitiert, werden die Strategien Vermeidung, Distanzierung, Ignorierung als unbrauchbar bezeichnet, wenn es "soweit" ist.
Man könnte sich eine stärkere Straffung und Strukturierung sowie auch mehr Infos zu den Autoren wünschen. Dabei wäre das letztere nur möglich auf Kosten der großen Zahl an Beiträgen.
Andererseits ist es gerade dieser Reichtum, der dem Buch seinen eigenen Stil gibt. Die zusammengetragenen Texte vermitteln Zugang zu der Vielzahl von Geisteshaltungen und Wertvorstellungen, die es früher gab und heute gibt. Die Bandbreite reicht vom Theologen und Philosophen zum Atheisten Es kommen auch Autoren wie Mark Twain zu Wort sowie Praktiker wie die Angestellte eines Bestattungsunternehmens.
Die unaufdringliche Struktur führt dazu, daß der Leser völlig unbefangen die für ihn wichtigen Themen suchen kann und sich nicht durch ein starres Schema daran gehindert fühlt.
Es kann wohl davon ausgegangen werden, daß der Leser für die Wahl eines Buches mit dem Thema "Endlichkeit unseres Lebens" einen Grund hat, z.B. starb ihm ein geliebter Mensch oder er muß sich mit einer lebensbedrohenden Krankheit auseinandersetzen Ohne einen realen Anlaß wird sich so schnell niemand mit dem Thema Vergänglichkeit befassen.
Jedenfalls ist "Ich weiß nicht, ob ich bange" ein im guten Sinne praktisches Buch, das die Möglichkeit eröffnet, sich einem schwierigen Thema schmökernd zu nähern.
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