Produktinformation
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Es geht um Mobbing. Ein junger Absolvent namens Martin Guter wird nach dem Studium postwendend bei der High-Tech-Firma Agati als Trainee eingestellt. Im Laufe der Zeit durchläuft er verschiedene Abteilungen, wird zum stillen Beobachter und Chronisten der Ereignisse. Und die haben es zweifellos in sich. Hinter der Fassade bröckelt nämlich der Putz. Langjährige Mitarbeiter kündigen, andere gehen in die innere Migration. Jeder kennt das. Plötzlich aber wird Martin, zweifellos ein Guter, in eine Intrige gezogen.
Flankierend zur Romanhandlung haben die Autoren eine Menge von Vorschlägen eingebaut. Diese sind typografisch abgesetzt und beziehen sich auf die jeweiligen Ereignisse im Romanteil. Hier zeigt sich, dass Schur/Weick ein Buch für die vielen Opfer von Mobbing in der Arbeitswelt geschrieben haben. Sie beschreiben typische Fehler und bilanzieren ihre Ergebnisse in drei Grundwahrheiten: "Der Chef ist nicht so mächtig, wie er wirkt. Der direkte Chef ist ungeheuer wichtig. Unternehmen sind so gut oder schlecht wie ihre Chefs." Wie wahr! --Peter Felixberger
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein hervorragendes Buch!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Da waren's nur noch neun. Wie man auch die besten Mitarbeiter vergrault (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war in der Süddeutschen Zeitung vorgestellt worden und erwies sich als wirklicher Glücksgriff!Der Leser wird mittels eines Erzählstrangs durch verschiedenste Problemsituationen geführt, die Mitarbeiter in einer fiktiven Firma durchleben und die ihnen zu schaffen machen. Die Situationen sind sehr anschaulich aus Mitarbeitersicht erzählt, vergleichbar mit den sich ergänzenden Erlebnisberichten guter Freunde. Die Erzählung wird jeweils unterbrochen, um die genauen Gründe aufzuzeigen, die zu einem Problem geführt haben. Die Beschreibungen sind klar verständlich und schonungslos auf den Punkt gebracht. Darüber hinaus werden jeweils mögliche Verhaltensweisen als Wege aus dem Dilemma beschrieben. Das Buch ist zwar aus Arbeitnehmer-Sicht geschrieben, ist aus Managersicht jedoch ebenfalls sehr hilfreich. Denn für gutes Führen kann es meines Erachtens keine "so wird es gemacht"-Anleitung geben, sondern guter Führungsstil ergibt sich aus einer Summe von Erfahrungswerten sowie dem Wissen um die zu vermeidenden Fehler. In diesem Sinne liefert das Buch viele realistische Problemsituationen mit jeweils wertvollen Blicken hinter die (emotionalen) Kulissen der beteiligten Mitarbeiter und Manager. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wirklich gelungen.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Da waren's nur noch neun. Wie man auch die besten Mitarbeiter vergrault (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist nicht nur spannend zu lesen, sondern hat mir auch einige Impulse gegeben. Dieses Buch ist kein Buch, das irgendwelche theoretischen Lösungsvorschläge bringt, die dann niemals umgesetzt werden können, sondern ganz das Gegenteil. Und das hat mir am Besten gefallen. Zuerst werden verschiedene Fehler der Vorgesetzten schonungslos offengelegt. Und zwar alles leicht nachvollziehbar. Nicht von weit her geholt, sondern so, wie es jeder Arbeitnehmer täglich selbst erleben kann. Und für jedes Szenario gibt es dann Vorschläge, wie man sich am Besten verhält.Ich finde dieses Buch deswegen so gut, weil es erstens realitätsnah ist und zweitens den Konsens zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sucht, auch wenn es (einseitig) aus Arbeitnehmersicht geschrieben ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
'n bißchen einseitig,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Da waren's nur noch neun. Wie man auch die besten Mitarbeiter vergrault (Gebundene Ausgabe)
In den Vorbemerkungen des Buches steht: "Ein Buch zu diesem Thema kann immer nur eine Seite vertreten". Das wird ziemlich konsequent durchgehalten: die Arbeitnehmersicht. Sicherlich werden sich viele Arbeitnehmer darin wiederfinden (und sich selbst bedauern ?), aber die Vorgesetzten, die dort durchgängig bemängelt werden, waren oder sind auch Arbeitnehmer!? Die Veränderungsvorschläge an die Adresse der Arbeitnehmer wirken auf mich etwas "platt" und haben alle eine Schlußfolgerung gemeinsam - wenn sie nicht umzusetzen sind: kündigen.
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