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"Es war eine schwere Geburt...": Wie traumatische Erfahrungen verarbeitet werden können
 
 
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"Es war eine schwere Geburt...": Wie traumatische Erfahrungen verarbeitet werden können [Taschenbuch]

Viresha J. Bloemeke
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Kösel-Verlag; Auflage: 3 (24. Juli 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3466344670
  • ISBN-13: 978-3466344673
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.402 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Viresha J. Bloemeke
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Trotz der Schwere des Themas ist das Buch von Viresha Bloemeke positiv, Mut machend und entlastend. Es will Frauen mit traumatischen Geburtserlebnissen helfen zu verstehen, was da mit ihnen passiert ist, warum es ihnen so geht wie es ihnen geht und wie sie sich selbst oder mit professioneller Hilfe wieder unbeschwerter dem Leben, ihrer Familie und vielleicht einer weiteren Schwangerschaft zuwenden können. Es ist sowohl für betroffene Frauen als auch für Fachpersonal geschrieben, dieser Spagat gelingt der Autorin sehr gut, beide werden direkt angesprochen.

... Ich habe es inzwischen schon ein paar Frauen empfohlen und möchte es hiermit auch Kolleginnen und ärztlichem Fachpersonal ans Herz legen.

Die chinesische Deutung von Trauma lautet: Eine Chance, die auf einem gefährlichen Wind reitet." (Magazin Hebammen Forum, Jule Friedrich, Hamburg )

"Geburtshilfe und Geburtshelferinnen sind heute immer öfter daran beteiligt, wenn aus dem Traum von der Geburt ein Trauma für Mutter und Kind wird. Das Gefühl, bei der Geburt keine Kontrolle mehr zu haben, von der Gewalt der Geburt überrollt zu werden oder auch Bemerkungen der Betreuenden können bei den Frauen zu posttraumatischen Belastungsstörungen führen. Dieses Phänomen kennen wir als Wochenbettsdepression, Schwierigkeiten in der Mutter-Kind-Beziehung, Schreibabys, Angst vor erneuter Geburt, Schlafstörungen und vielem mehr. Hinzu kommt meist die Unfähigkeit, das Erlebte in die persönliche Lebenssituation zu integrieren und zu verarbeiten. Sehr behutsam und respektvoll nimmt sich die Autorin der betroffenen Leserin an. Dabei bleibt sie völlig frei von Schuldzuweisungen oder Rechtfertigungen sowohl gegenüber den Betreuenden als auch den Betroffenen bei einer Geburt.

Mit Fantasiereisen, Körperarbeit und Selbstmassagen, Schreiben, kreativem Gestalten und Ritualen gibt sie der Leserin ein Seil in die Hand, an dem sie Schritt für Schritt selbst einen Weg aus ihrer Krise gehen kann. Auch professionelle Hilfs- und Beratungsangebote werden vorgestellt, besonders, wenn es um ein traumatisiertes Kind beispielsweise mit Kiss-Syndrom geht. Der Vater ist für die Autorin im Hinblick auf die weitere Paarbeziehung ebenfalls wichtig.

Im Schlussteil des Buches wendet sie sich an das Fachpersonal, das dem Druck ausgesetzt ist, immer mehr und perfekter arbeiten zu müssen und immer öfter mit dem Gefühl nach Hause geht, für die menschliche Betreuung zu wenig getan zu haben. Es wird angeregt, die eigenen Träume von Geburtshilfe mehr in der Realität umzusetzen um damit weitere Traumen zu vermeiden. Eine ausgesprochen umfangreiche Adress- und Literaturliste rundet das Buch ab. Viresha Bloemekes Buch ist allen Eltern, ganz besonders Müttern zu empfehlen, denen ihre Geburtserlebnisse noch lange nachgehen. Sie haben hier ein wunderbares Handbuch, um mit den ersten Schritten aus dem Trauma heraus zu beginnen." (Hebammen-Zeitschrift )

"Die Autorin ist Hebamme, Geburtsvorbereiterin, Familienbegleiterin und Ausbilderin in der deutschen Gesellschaft für Geburtsvorbereitung.

Zu Beginn des Buches beschreibt sie was zu einem traumatischen Geburtserlebnis führen kann: Tod, Behinderung, Komplikationen, oder medizinische Eingriffe. Zu einem Geburtstrauma kann auch die Art der Begeleitung führen, z. B. entmündigender oder seelisch erniedrigender Umgang, unachtsam durchgeführte, als Übergriffe erlebt Eingriffe, keine Möglichkeit der freien Bewegung und der Mitbestimmung. Als Folgen einer traumatischen Geburt kann es zu Hürden beim Bonding kommen, zu Stillproblemen und zu Ängsten vor/bei einer nächsten Schwangerschaft. Da empfiehlt die Autorin eine Begleitung durch Hebamme und Doula und heilsame Behandlung durch Körperarbeit wie Cranio, Reiki oder Shiatsu.

Die Autorin beschreibt verschiedene Wege zur Heilung des Traumas, wie Information, Beratung, Therapien und auch Mittel zur Selbsthilfe wie Meditation, kreatives Gestalten, Schreiben, Bewegung etc.

Für die Selbsthilfe gibt sie sehr viele Anregungen mit konkreten Beschreibungen der Übungen. Das mag für manche hilfreich sein; ich persönlich denke, dass es oft besser ist, die Übungen mit persönlicher Anleitung oder in einer Gruppe durchzuführen.

In den letzten Kapiteln geht die Autorin darauf ein, wie das Kind die Geburt erlebt und was ein Geburtstrauma bedeutet.

Eltern können heilsam wirken, indem sie ihrem Kinde zutrauen, dass es auch eigene Kompetenzen mitbringt, um Schwierigkeiten zu meistern.

Es gibt konkret Anregungen und Tipps für den Umgang mit Kindern nach einer schweren Geburt aber auch bei Befindlichkeitsstörungen, denen nicht unbedingt ein Geburtstrauma zugrunde liegen muss wie z. B. gestörter Schlaf-Wachrhythmus oder Unreife des Verdauungssystems.

In den letzten Kapiteln geht die Autorin darauf ein, was ein Geburtstrauma für Hebammen und Geburtshelferinnen bedeuten kann, wie sie damit umgehen können und was sie tun können um sich selbst zu helfen.

Das Buch kann hilfreich sein bei der Bearbeitung belastender Geburtserlebnisse, sowohl durch die Schilderung psychologischer Hintergründe, wie auch durch die Anzahl konkreter Anregungen." (Eltern-werden-Eltern-sein, Edeltraud Voill )

Kurzbeschreibung

Das Trauma heilen

Die Schwangerschaft verlief harmonisch, die Geburt war optimal vorbereitet – doch dann kam alles anders ... Dieses Buch setzt sich mit den hohen Idealen einer Traumgeburt auseinander und mit dem tiefen Sturz, der nach traumatischen Geburtserlebnissen den Beginn des Mutterseins überschatten kann. Dabei geht es auch auf Frauen ein, die ihr Baby bei der Geburt verloren haben, und auf all jene, die durch das Gebären mit einem Trauma der eigenen Kindheit in Kontakt gekommen sind.

Viresha J. Bloemeke unterstützt Mütter nach der Geburt bzw. während einer weiteren Schwangerschaft darin, ihre Erfahrungen aufzuarbeiten. Sie schildert psychologische Hintergründe und zeigt konkrete Hilfen, um die belastenden Erlebnisse bewältigen zu können.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hilfreich! 13. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch verdient 5 Sterne alleine schon dafür, dass es dieses Buch gibt. Hunderte von Ratgebern wollen einem durch die Schwangerschaft helfen und auf die Geburt vorbereiten. Kaum ein Buch hilft einem danach, wenn die Geburt schwer war.
Dieses Buch nun versucht viel. Es wendet sich vor allem an wirklich traumatisierte Frauen, aber auch mir hat es geholfen - eigentlich nur mit einem Tipp, aber der war ein Volltreffer. Darum: Liebe Frau, wenn du unglücklich an die Geburt zurück denkst, gönn dir dieses Buch - es kann dir tatsächlich helfen, dieses Grenzerlebnis zu verarbeiten. Es ist den Versuch wert, denn man hat an einer schweren Geburt ganz schön lange zu knabbern ...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das eine Geburt nicht immer ein Segen sein kann ist vielen nicht bekannt, immer heißt es nur: „Es war doch alles in Ordnung alles OK, oder?"
Gerade das Wunder der Geburt kann sich zu einem absoluten Alptraum aus Hoffnungslosigkeit, Schmerz, Haß und Erniedrigung entwickeln. Also genau das, was doch keine Frau oder Ehemann sich wünscht, oft kommt es aber anders. Im Buch „Es war eine schwere Geburt" wird genau das geschildert, was niemand sich wünscht und über was keiner gerne spricht: „schwere Geburten".

Als Mann über ein so sensibles Thema zu schreiben beziehungsweise seine Meinung zu einem so persönlichen Buch für Frauen abzugeben ist sicherlich schwer, denn obwohl ich bei der Geburt meines Sohnes dabei war, war ich dennoch nur Statist und kann gar nicht mitreden. Der Schmerz, die Angst, das Warten und der Horror sind grenzenlos und vertragen sich gar nicht mit den Schilderungen von Geburten die in 2 Stunden ganz einfach und ohne Komplikationen über die Bühne gingen. Unser Geburt dauerte 27 Stunden und am Ende stand es für unseren Sohn sehr schlecht, die Herztöne wurden immer flacher und sein Puls verlangsamte sich zusehends - doch eine glückliche Fügung des Schicksals ersparte uns den all zu frühen Abschied.
Deshalb entschloß ich mich dieses Buch zu lesen und war von der ersten Seite an in den Bann geschlagen, denn die Autorin Viresha J. Bloemeke vermochte mit Ihrem einfühlsamen Texten gerade diese schweren Stunden gut zu schildern und überdies ist sie auch noch Hebamme. Sehr kompetent und aus langjähriger Erfahrung schildert Sie in „Es war eine schwere Geburt" den Leidensweg vieler Frauen in diesen Stunden und was dies tatsächlich für eine Frau bedeutet. Auch gibt sie Ratschläge, wie man diese Erfahrungen wieder Verarbeiten kann. Das Kapitel für den Mann kommt leider viel zu kurz, aber welcher Mann spricht schon gerne über solche Stunden. Im Buch bekommen auch die Helfer, die so manchesmal selber hilflos sind, gute Ratschläge und Tips.
Trauma und Erklärungsmodelle, Angstbewältigung, Heilung und körpertherapeutische Behandlungen, sowie Selbsthilfemethoden werden ausführlich und mit großem Wissen behandelt. Gibt es Geburtstraumata für Kinder und auch für Männer? Berufstraumata und Traumgeburten bilden den Abschluß.
Ich kann das Buch allen empfehlen, welche sich einer solchen Herausforderung (auch bis zum bitteren Ende) entgegen gesehen haben, die einfühlsame Sprache der Autorin ist Balsam für die Seele.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das eine Geburt nicht immer ein Segen sein kann ist vielen nicht bekannt, immer heißt es nur: „Es war doch alles in Ordnung alles OK, oder?“
Gerade das Wunder der Geburt kann sich zu einem absoluten Alptraum aus Hoffnungslosigkeit, Schmerz, Haß und Erniedrigung entwickeln. Also genau das, was doch keine Frau oder Ehemann sich wünscht, oft kommt es aber anders. Im Buch „Es war eine schwere Geburt“ wird genau das geschildert, was niemand sich wünscht und über was keiner gerne spricht: „schwere Geburten“.

Als Mann über ein so sensibles Thema zu schreiben beziehungsweise seine Meinung zu einem so persönlichen Buch für Frauen abzugeben ist sicherlich schwer, denn obwohl ich bei der Geburt meines Sohnes dabei war, war ich dennoch nur Statist und kann gar nicht mitreden. Der Schmerz, die Angst, das Warten und der Horror sind grenzenlos und vertragen sich gar nicht mit den Schilderungen von Geburten die in 2 Stunden ganz einfach und ohne Komplikationen über die Bühne gingen. Unser Geburt dauerte 27 Stunden und am Ende stand es für unseren Sohn sehr schlecht, die Herztöne wurden immer flacher und sein Puls verlangsamte sich zusehends – doch eine glückliche Fügung des Schicksals ersparte uns den all zu frühen Abschied.
Deshalb entschloß ich mich dieses Buch zu lesen und war von der ersten Seite an in den Bann geschlagen, denn die Autorin Viresha J. Bloemeke vermochte mit Ihrem einfühlsamen Texten gerade diese schweren Stunden gut zu schildern und überdies ist sie auch noch Hebamme. Sehr kompetent und aus langjähriger Erfahrung schildert Sie in „Es war eine schwere Geburt“ den Leidensweg vieler Frauen in diesen Stunden und was dies tatsächlich für eine Frau bedeutet. Auch gibt sie Ratschläge, wie man diese Erfahrungen wieder Verarbeiten kann. Das Kapitel für den Mann kommt leider viel zu kurz, aber welcher Mann spricht schon gerne über solche Stunden. Im Buch bekommen auch die Helfer, die so manchesmal selber hilflos sind, gute Ratschläge und Tips.
Trauma und Erklärungsmodelle, Angstbewältigung, Heilung und körpertherapeutische Behandlungen, sowie Selbsthilfemethoden werden ausführlich und mit großem Wissen behandelt. Gibt es Geburtstraumata für Kinder und auch für Männer? Berufstraumata und Traumgeburten bilden den Abschluß.
Ich kann das Buch allen empfehlen, welche sich einer solchen Herausforderung (auch bis zum bitteren Ende) entgegen gesehen haben, die einfühlsame Sprache der Autorin ist Balsam für die Seele.

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