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Produktinformation

  • Darsteller: Sally Hawkins, Bob Hoskins, Miranda Richardson
  • Regisseur(e): Nigel Cole
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 16. Juni 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 113 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004LEVO56
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.951 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

1968. Die Ford-Arbeiterinnen in Dagenham, Essex, nähen in brütender Hitze der Fabrik Autositzbezüge - und bekommen viel weniger Geld als die männlichen Kollegen. Irgendwann reicht es ihnen und sie streiken für gleichen Lohn. Die Ehefrau und Mutter Rita übernimmt die Führung, legt sich mit den Ford-Oberen ebenso an wie mit dem Gewerkschaftschef. Als die Ehemänner ausgesperrt werden, ist es vorbei mit der Solidarität. Den couragierten Streikenden bleibt nur eins, Unterstützung bei der Politik zu suchen.

Mit unwiderstehlichem Charme und britischem Humor schildert Regisseur Nigel Cole den Streik von Ford-Arbeiterinnen, der schließlich zum "Equal Pay Act" von 1970 führte. Dabei setzt er mehr auf die emotionale als auf die gesellschaftspolitische Seite.

VideoMarkt

England, 1968: Die Ford-Arbeiterinnen in Dagenham, Essex, nähen in brütender Hitze der Fabrik Autositzbezüge - und bekommen viel weniger Geld als die männlichen Kollegen. Irgendwann reicht es ihnen und sie streiken für gleichen Lohn. Die Ehefrau und Mutter Rita übernimmt die Führung, legt sich mit den Ford-Oberen ebenso an wie mit dem Gewerkschaftschef. Als die Ehemänner ausgesperrt werden, ist es vorbei mit der Solidarität. Den couragierten Streikenden bleibt nur eins, Unterstützung bei der Politik zu suchen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von j_w_pepper am 17. März 2012
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
"Made in Dagenham" (ich weigere mich, den deutschen Titel zur Bezeichnung des Films zu verwenden) ist in jeder Hinsicht ein Wohlfühlfilm. Wer nicht ernsthaft der Meinung ist, Frauen sollten schon aus Prinzip weniger als Männer verdienen, muss diesen Film einfach gern haben. Eine lockere Komödie mit historischem Hintergrund und realistischer Wiedergabe des Jahres 1968, dem daraus resultierenden Haufen Nostalgie, ergänzt durch zeitgenössische Musiktitel, muss einfach unterhaltsam sein (jedenfalls wenn man, wie ich, die Zeit schon miterlebt hat...).

An der BD-Qualität ist bei einem Film aus dem Jahr 2010 natürlich nichts zu meckern. Und wenn auch vereinfacht und im Sinne der Intentionen der Filmemacher beeinflusst, haben wir hier ein schönes Stück Geschichte, das einen (auch als Mann) eigentlich nicht kalt lassen kann.

Um so schlimmer, dass für die deutsche Veröffentlichung der wahrscheinlich beknackteste, reißerischste Filmtitel gewählt wurde, der sich irgendwie begründen ließ, nämlich durch ein nur teilweise ausgerolltes Protesttransparent. Dort scheint es zunächst, als ob die Forderung "We want sex" lautet...tatsächlich folgt "...equality". Diesen abstrakt netten Gag zum Filmtitel zu erheben, um bestimmte potenzielle Kunden anzulocken, ist aber einfach nur peinlich. Mit "sex" im Sinne des englischen Wortes hat der Film viel zu tun, mit Sex im "deutschen" Sinn absolut gar nichts.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 25. Mai 2011
Format: DVD
...aber da hatte ich nicht so viel Angst, wie vor den Frauen hier." Der kleine Gewerkschafter Albert(Bob Hoskins) hat die Näherinnen des Ford Werks Dagenham zu einer Beschwerde gegen ihre schlechten Löhne animiert. Wir schreiben das Jahr 1968 und die Frauen bekommen für ihre Arbeit extrem weniger Geld als die Männer. Im Werk arbeiten über 55.000 Männer und nur 187 Frauen. Die Beschwerde wird abgewiegelt und jetzt stünde ein Streik an. Doch Albert und die Frauen wissen, dass das eigentlich unmöglich ist, denn: So etwas gab es noch nie. Die Vertrauensarbeiterin Conny(Geraldine James), Albert, der Gewerkschafter Monty(Kenneth Graham) und die Arbeiterin Rita(Sally Hawkins) begeben sich zu Gesprächen mit der Werksleitung. Dort müssen Albert und Conny feststellen, dass Monty ein falsches Spiel spielt und die unscheinbare Rita urplötzlich das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Was folgt ist ein Streik, eine politische Debatte, ein Krach zwischen den Frauen und ihren Männern und ein Stück Zeitgeschichte, dass so wichtig und spannend war, dass wir Regisseur Nigel Cole(Grabgeflüster, Kalender Girls) von Herzen danken dürfen, dass er diese Episode aus der englischen Arbeitergeschichte auf Zelluloid gebannt hat.

-We want sex- lehnt sich an wahre Ereignisse an. Das belegt Nigel Cole mit ein paar Originalaufnahmen und einem Abspann, den sie auf keinen Fall verpassen sollten. Wie man ein so ernstes, und für die Gehaltsstrukturen der Frauen in ganz Europa wichtiges, Thema in einen Spielfilm packt, der mit starken Darstellern, wunderbarem Wortwitz, einem perfekten Storybook und einer Kulisse, die vor Liebe zum Detail nur so strotzt, dass zeigt uns Nigel Cole in beeindruckender Weise.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A.Rainer am 30. Dezember 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Gratulation - eine spröde Materie in einen sehenswerten Film zu verwandeln ist immer ein Kunststück! Schade, dass der Film keinen besseren Titel erhalten hat. Ich habe ihn zuerst wegen des Titels weggelegt, dann aber aufgrund des Inhaltsbeschreibung doch angeschaut. Das Thema Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern ist ja nach wie vor ein brisantes Thema und in diesem Film wird aufgezeigt, was die "Industrie" darüber gedacht hat ( und auch noch immer denkt). Und er zeigt Frauen, die den Mut haben, klar zu ihren Leistungen und zum Wert dieser Leisstungen zu stehen. Am besten haben mir im Nachspann die "Original-Frauen" gefallen, alte Ladys, die die Welt zum Besseren gezwungen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 26. Dezember 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
In "We want Sex" wurde der englische Film "Made in Dagenham" in Deutschland umgetauft, aber die heldenhaften Frauen aus Dagenham kämpfen vor allem um mehr Lohn.
Die Näherinnen der Ford Werke wurden jüngst von der Konzernleitung als "ungelernte Arbeiterinnen" in der Lohngruppe heruntergestuft, die 187 köpfige Belegschaft ist extrem sauer.
In diesem Londoner Vorort ist die Ära der Swinging Sixties mit schriller Mode, fröhlicher Popmusik und wachsender Liberalität noch nicht so richtig angekommen. Vielmehr halten sich noch Gepfogenheiten und Regeln der alten Zeit, traumatische Nachwehen nach dem 2. Weltkrieg sind noch spürbar unter denen die verheiratete Rita OŽGrady (Sally Hawkins) und ihre Kolleginnen zu leiden haben. Sie verrichten ihre Arbeit unter miesen Bedingungen und für vor allem werden sie schlechter entlohnt als die Männer, die ähnliche Arbeiten verrichten.
Die ältere Connie (Geraldine James) ist die Vertrauensperson der Frauen, sie ist aber - angespannt durch die Krankheit ihres Mannes - keine Anführerin.
Das Zeug dazu könnte Rita haben und der Gewerkschaftsmann Albert Passingham (Bo Hopkins) versucht die junge Frau als Wortführerin des kommenden Streiks zu verpflichten.
Und tatsächlich kommt es zum Streik, obwohl Gewerkschaftsboss Monty Taylor (Kenneth Granham) sich auf einen faulen Kompromiss mit Ford einlassen will.
Durch Ritas resolute, aber auch natürliche und bodenständige Art wird dieser unbefriedigende Plan aber durchkreuzt.
Rita hat die Fähigkeit gut und glaubwürdig zu reden, so kann sie alle Frauen mitziehen. Sei es nun die etwas frivole Brenda (Andrea Riseborough) oder das modellhafte Püppchen Sandra ( Jaime Winstone).
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