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am 15. Dezember 2000
Die deutlich auseinandergehenden Reszensionen ueber dieses Buch sind vielleicht darin begruendet, dass es nicht gefaellig ist. Eidam wendet sich vornehmlich an den mit Wissen Vorbelasteten, somit findet der Neuling manches zu knapp abgehandelt. Wer sich aber in der Musikwissenschaft und Bach-Forschung ein wenig auskennt, wird sein Vergnuegen haben, die teilweise sarkastischen und scharfzuengigen Aeusserungen Eidams zu lesen. Wenn auch nicht alle seine Thesen gut belegt oder wahrscheinlich sind, weist er doch vielen etablierten Bach-Forschern handwerkliche Maengel nach. Es lohnt sich unbedingt, dieses und andere Bach-Buecher einmal parallel zu lesen. Ich musste oft Eidam Recht geben. Zudem finde ich, dass Eidam dem Phaenomen Bach unterm Strich deutlich gerechter wird als viele, insbesondere zeitgenoessische Bach-Forscher. Also unbedingt ein guter Tipp fuer den fortgeschrittenen Bachfreund.
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am 30. Januar 2014
Ich will eine Lanze brechen für dieses Buch - was hier so inbrünstig von selbsternannten Fachleuten verrissen wird...
Ja - gerade dies bewog mich zu seinem Kauf! Und ich wurde nicht enttäuscht.
Es ist zwar ein eigenwilliger und emotionaler Stil in dem es geschrieben ist - doch gerade das macht seinen Charme aus.
Wie hier einer dazu geschrieben hat: Bach als menschliches Wesen !
Das war es, was mich interessierte.
Mit Infos über seine Taten und Werke wird man überall "zugeschmissen" - doch was "der Bach" für einer war - und mit welchen Problemen er kämpfen musste - das verschwindet hinter einem geradezu monströsen Personenkult.
Wer alles, was Quellen minutiös hergeben können, (z.B. wer den Abtritt der Bachs reinigte, etc!) wissen muss, kann ja andere Bücher lesen!
Es ist geradezu absurd, einem ausübenden Musiker und Drehbuchautor eines mehrteiligen Bach-Films mangelnde Sachkenntnis und mangelnde Recherche zu unterstellen! Der Mann MUSSTE gründlich recherchieren, damit sein Film glaubwürdig wird.
Und stieß dabei offensichtlich auf etliche Ungereimtheiten...
Da wäre ich auch sauer, wenn ich schließlich feststellen müsste, dass sogenannte Fachleute ihre eigenen Märchen über den GROSSEN Bach in die Welt setzen.
Allen voran mal die Kirchen, bzw. deren Protagonisten, die Bach gleich für sich vereinnahmt haben.
Einer der Orgel spielt, Kantaten schreibt und Thomaskantor ist, MUSS ja zwangsläufig ein Gottesmann sein...
Ein Glück, dass Bach nicht katholisch war - sonst hätte man ihn wohl heiliggesprochen..
Für Bach ging es einzig und allein um die Musik - und er war so fromm, wie man es damals eben war!
Und wenn man Orgelvirtuose ist, dann muss man sich mit der Kirche arrangieren. Immerhin lebte er davon.
Und so wird ein Bild zementiert, das dem wahren Menschen nicht gerecht wird.
Dieses Bild findet dann schließlich seinen Niederschlag beim "gemeinen Volk" und prägt die allgemeinen Vorstellung von Bach als gestrengem Frömmler, das wir alle so gut kennen...
Lebendiges und selbst erlebtes Beispiel,
Originalton eines solchen "Unbedarften", der zufällig rein kam, als Bach lief:
"Iss einer gestorb ??"
Das sagt doch schon alles.
In Wirklichkeit ist Bach alles andere als ein Trauerkloß - im Gegenteil, er ist verspielt, experimentierfreudig und lustig!
Ich spiele selber Orgel - und bei meinen Bach-Übungen habe ich mehr als einmal laut aufgelacht angesichts mancher skurrilen Wendungen...
Kein Wunder, dass man sich damals über seinen zu "flotten" Stil aufgeregt hat...
Manchmal habe ich den Eindruck, er lacht sich musikalisch eins...
Oder wie soll man ein Stück wie "Wachet auf, ruft uns die Stimme" auffassen ? Bei uns hat es den Spitznamen "Bärenmusik" schon weg.
Und der sich nicht zu schade war, lose Lieder zu verfassen, was von den Heiligen-Verehrern am liebsten indigniert weggeschwiegen würde...
Was den musikalischen Unverstand auf Pennäler-Niveau betrifft, der so leichthin dem Autor bescheinigt wird - so kann ich da nur gesunden musikalischen Menschenverstand entdecken! Und Liebe zum Sujet.
Er hat völlig Recht, wenn er Musik als "selbstredend" darstellt - und nicht als Sezier-Objekt für sogenannte Fachleute.
Im Grund ist es mit jeder Kunst so. Kunst, die man erklären muss, ist für mich keine.
Der kreative Prozess - das weiß ich aus eigener Erfahrung - ist etwas zutiefst Emotionales, das nicht planbar ist.
Man kann dem Autor wohl eine gewisse Subjektivität und Polemik - und auch einige Wiederholungen vorwerfen - doch das verzeihe ich ihm angesichts des ansonsten sehr menschlichen Bildes, das er entwirft.
Zum Schluß möchte ich mit Bach sagen: "Der Geist hilft unserer Schwachheit auf" !
(Sehr fröhliche Motette anläßlich einer Beerdigung..)
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am 30. November 2012
This is the only biography of Bach to create a three dimensional figure out of him. Eidam's style is engaging, lively and (despite the over finicky qualms of an earlier reviewer) splendidly translated. Eidam necessarily chides earlier scholarship which has tended to leech the humanity out of Bach's story. He creates a portait built out of careful reading of sources, original scholarship, coupled with (and here lies Eidam's real contribution) an intelligent understanding of artistic creativity and its endless struggle against bureaucracy; which lies at the core of Bach's 'passion'.

It is no exaggeration that virtually all other biographers over the years have tended to sympathize in some way with Bach's tormentors: be they philistine provincial town councils, jealous colleagues, or bullying autocrats. Their message being that a genius of Bach's stature should have exhibited Job-like patience when all of his artistic drives where being delibrately subverted. Most other biographies are so desperate to read him as a product of his time that they inadvertantly attempt to minimize his originality and unique voice. Eidam corrects these misconceptions. His description of Bach's end and his widow's struggles may well move the reader to tears. This comes from clear scholarship and good writing, as well as a unique, genuine sympathy with the subject of the biography. Bach deserves as much.
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am 21. Januar 2001
Klaus Eidam nähert sich Johann Sebastian Bach - einem Mythos! - mit großer Kenntnis seiner Musik und herzerfrischender und absolut gerechtfertigter Respektlosigkeit der etablierten Musikwissenschaft gegenüber. Damit bringt er das Kunststück fertig, seine eigene These zu widerlegen ( die ich voll unterstütze und die mir aus dem Herzen spricht!), daß man über echte Musik eigentlich nicht reden kann, sondern daß nur Musik Musik ausdrücken kann!!! Ihm gelingt es - allein im Widerlegen von Fehlurteilen und biographischen Irrtümern - wirklich, mit seinem Buch dazu beizutragen, daß Bach entmystifiziert und damit heute wieder ganz neu lebendig wird, wenn er gespielt und gesungen wird! Was wollte er denn auch mehr?
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am 18. Februar 2004
Wer sich intensiver mit Musikwissenschaft auseinandergesetzt hat, weiß, wie praxisfern einige (natürlich nicht alle) Musikwissenschaftler sind. Deswegen sind viele Biographien derart in "Fachsprache" gehalten, dass sie für Uneingeweihte kaum lesbar sind. Hat man sich mit diesem Fachjargon erst einmal vertraut gemacht, erkennt man, dass fast alle dieser verschachtelten, unverständlichen Sätze durchaus auch auf einfache, verständliche Weise geschrieben werden könnten. Klaus Eidam tritt vielen Musikwissenschaftlern auf die Füße, indem er ihnen Fehler in der eigenen Recherche nachweist. Dass dies auf deren Widerstand trifft ist verständlich. Von einem "Nichtwissenschaftler" die eignen Fehler aufgezeigt zu bekommen ist höchst peinlich.
Eidams Biographie ist nicht nur verständlich und höchst interessant geschrieben (man kann als wirklich interessierter Musiker das Buch kaum aus der Hand legen), sondern auch für Jedermann verständlich in den historischen Kontext eingebunden. Er schildert Bachs Arbeitsverhältnisse, beschreibt seine Arbeitgeber und räumt mit vielen Vorurteilen diesbezüglich auf. Geschichtliche Hintergründe werden verständlich erläutert, und vielzitierte Andekdoten ausführlich dargestellt und einmal genauer betrachtet. Nach dem Lesen dieses Buches versteht man Bach als Mensch und Komponisten wesentlich besser als zuvor.
Ein unbedingtes Muss für jeden Musiker!
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am 5. Dezember 1999
Eine erstaunliche Schlappe für Verlag und vor allem Lektorat des Verlages, ein solch schlecht gearbeitetes, mit Fehlern behaftetes Buch auf den Markt zu geben. Einem Autor ist es unbenommen, so etwas daheim zu schreiben, aber ein doch recht renommierter Verlag wie Piper hätte sich aufschwingen müssen und das Buch von in Sachen Bach Belesenen überprüfen lassen. Von den falschen Bildunterschriften bis zu unglaublichen Verbalinjurien gegen die Bachwissenschaft und Ignoranz gegenüber vorhandenem, dokumentiertem Quellenbestand auch der Leipziger Ratsakten einschließend etc. strotzt das Buch von Häme und Unverstand. Mein Fazit: Das Buch ist nervtötend. Ich schließe mich voll und ganz der Rezension in der F.A.Z. vom 30.11.99 von Thomas Fischer an. Fischer schließt seine Rezension: "Auch wenn auf das Buch nicht der Kantatentitel zutrifft: "Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe", der Leser sich nicht sagen muss: "Ich freue mich auf meinen Tod", so erklingt in seinem Inneren nach der Lektüre doch unüberhörbar "Ich habe genug.".
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am 7. Mai 2013
Eidams Buch verleitet beim ersten Durchblättern aufgrund seines unkonventionellen und jedenfalls nicht langweiligen Sprachstils zum Kauf, zumal der erste Eindruck einen neuen und unverstellten Blick auf die Persönlichleit Bachs sugeriert. Leider entpuppt sich vieles als Allgemeinplatz oder stimmt so nicht (z. B. war Bach nicht der erste, der temperierte Stimmungen beschrieb, doch Eidam stellt es so dar, als wäre es so; zudem ist höchst umstritten, ob Bach für sein "Wohltemperiertes Klavier" tatsächlich mit der gleichstufigen oder vielleicht eben doch mit einer nichtgleichstufig-temperierten Stimmung rechnete). Noch ärgerlicher sind die fortwährenden Seitenhiebe auf andere Bach-Autoren; erstens sind die Zitate, mithilfe derer Eidam anderen Autoren Irrtümer oder gar fachliche Schwächen unterstellt, in keinem einzigen Fall sauber bibiographiert (mit Seitenangaben), und zweitens sind diese Zitate gar keine im eigentlichen Sinne, sondern es handelt sich um - wie konkrete Überprüfungen ergeben - verzerrte bis sinnentstellende sowie aus ihrem Kontext herausgerissene Scheinzitate. Alles in allem darf man daher diesem Buch keinen wissenschaftlichen und auch keinen populärwissenschaftlichen Rang zusprechen; in der Bachforschung der Zukunft wird dieses Opus wohl bestenfalls als Kuriosität überleben. Erstaunlich, dass es das Lektorat des Piper-Verlages, von dem man ganz andere Qualität gewohnt ist, passieren konnte.
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am 9. April 2000
Als musikhistorischer Laie suchte ich das "wahre Leben des Johann Sebasian Bach" leider vergebens in diesem Buch. Details aus dem Leben Bachs werden nur am Rande behandelt. In Zentrum des Buches steht die Auseinandersetzung des Autors mit lebenden oder toten Konkurrenzautoren und - posthum - mit dem Rat der Stadt Leipzig zur Zeit des Thomaskantors und sonstigen, dem Autor mißliebigen Zeitgenossen. Nach Beendigung der Lektüre wußte ich über Bach nicht viel mehr als vorher. Eine vertane Gelegenheit zum 250. Todesjahr des Komponisten.
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am 9. Juli 2000
Eignet sich hervorragend als Geschenk für neue Bachfreunde
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